{"id":5695,"date":"2003-10-01T00:00:02","date_gmt":"2003-09-30T22:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=5695"},"modified":"2022-07-26T14:15:11","modified_gmt":"2022-07-26T12:15:11","slug":"autonome-mythen-ungeknackt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2003\/10\/autonome-mythen-ungeknackt\/","title":{"rendered":"Autonome Mythen ungeknackt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir kennen das. <\/strong>Die letzte Demo, an der wir teilnahmen war eine Antifademo in, sagen wir, Detmold, wo wir mit ca. 137 \u00e4hnlich Gesinnten rund zwei Dutzend Glatzen nachgerannt sind. Und wir schauen im Kalender nach, ob wir uns wohl ein paar Tage Zeit nehmen k\u00f6nnen, wenn im November der n\u00e4chste Castor Richtung Gorleben rollt. Sonst l\u00e4uft nicht mehr viel. Wie gerne schwelgen wir dann in Erinnerungen, abends nach dem vierten Bierchen beginnen wir von damals zu erz\u00e4hlen, z.B. vom ersten H\u00fcttendorf an der Startbahn West. Die besonders Mutigen wissen von dem erhabenen Gef\u00fchl beim ersten Molliwurf zu berichten. Nach dem 6. Bier ist mensch bei der Gegenwart angekommen und vor dem Blick in die Zukunft zahlen wir lieber die Zeche und gehen nach Hause. Wer solche nostalgischen Verz\u00fcckungen mag, der ist bei dem Buch &#8222;Autonome in Bewegung&#8220; richtig.<\/p>\n<p>Und es ist auch legitim sich an der oft genauen R\u00fcckschau mit den &#8222;streng subjektiven&#8220; Erlebnisberichten zu erfreuen. Reichlich bebildert ist das Ganze und erh\u00f6ht damit das Vergn\u00fcgen beim Lesen. Die beiden Bildb\u00e4nde &#8222;hoch die kampf dem&#8220; und &#8222;vorw\u00e4rts bis zum nieder mit&#8220; \u00fcber die Plakate von &#8222;30 Jahren unkontrollierter Bewegung&#8220; haben in der linksradikalen Szene offensichtlich ein \u00e4sthetisches Bed\u00fcrfnis geweckt. Der Wunsch nach \u00fcppig bebilderten B\u00fcchern ist gro\u00df.<\/p>\n<p>Auch wer in der Historie linksradikaler Politik \u00fcber gen\u00fcgend Kenntnisse verf\u00fcgt, kommt hier auf seine Kosten. So ist vor allem das Kapitel \u00fcber die Berliner H\u00e4userk\u00e4mpfe Anfang der 80er lesenswert, wie es allerdings einen leichten Hang in Richtung (West)Berlin zu beobachten gibt.<\/p>\n<p>Es beschleicht eineN beim Lesen aber die Frage, wozu wir denn jetzt noch ein Buch \u00fcber die Autonomen brauchen. So zeichnete sich Geronimos &#8222;Feuer und Flamme&#8220; durch eine augenzwinkernde Ironie aus und war zudem 1990 schon was ziemlich Aufregend-Neues. Das von Thomas Schultze und Almut Gross verfasste Buch &#8222;Die Autonomen&#8220; aus dem Jahr 1997 \u00fcberzeugte durch seine klare Analyse, blieb aber aufgrund des akademischen Duktus wohl hinter den Szeneerwartungen zur\u00fcck. Und nun also &#8222;Autonome in Bewegung&#8220;. Ein eher verzichtbares Bilderbuch? Keineswegs! Sieht mensch genauer hin, gewinnt das mit fast 400 Seiten prall gef\u00fcllte Werk an Pr\u00e4gnanz. Die Genauigkeit, mit der die schier unendliche Geschichte autonomer K\u00e4mpfe zun\u00e4chst in leicht verdauliche Kapitel untergliedert ist, fasziniert. Das Lesen wird zu einem Vergn\u00fcgen (aber manchmal auch zum \u00c4rgernis) durch die in grauen K\u00e4sten immer wieder eingeschobenen Berichte von ZeitzeugInnen. Nat\u00fcrlich kann es keine Garantie auf Vollst\u00e4ndigkeit geben. Es bleibt unverst\u00e4ndlich, dass den K\u00e4mpfen in und um die Hamburger Hafenstra\u00dfe, Mitte der 80er der Kristallisationspunkt autonomer Politik und Praxis, kein gr\u00f6\u00dferes Interesse geschenkt wird. \u00c4rgerlich ist, wie wenig Beachtung die t\u00f6dlichen Sch\u00fcsse an der Frankfurter Startbahn West im November 1987 und deren Bedeutung finden. Der Tod zweier Polizisten beim 300. Sonntagsspaziergang ist eine Z\u00e4sur linksradikaler Politik. Die autonome Szene erwies sich als handlungsunf\u00e4hig in Bezug auf den Umgang mit der verst\u00e4rkten Repression nach den Sch\u00fcssen. Autonome Aktivit\u00e4ten wurden weitgehend eingestellt. Es kam in der Folge szeneintern zu einer aufschlussreichen Debatte z.B. \u00fcber Militanz und m\u00e4nnliches Gewaltverhalten.<\/p>\n<p>&#8222;Autonome&#8220; ist ein undifferenzierter Begriff f\u00fcr eine bestimmte, subkulturell gepr\u00e4gte, politische Kraft. Sich an die Analyse einer solchen Vokabel zu wagen ist ein schwieriges Unterfangen. Hier bleiben die Herausgeber (es sind 5 M\u00e4nner) nebul\u00f6s. Die Frage, wer die Autonomen sind, bleibt weitgehend unbeantwortet. Eine Definition von &#8222;Autonome&#8220; wird vor allem in Abgrenzung zu &#8222;den Anderen&#8220;, seien es nun Hippies, Politpunks (zur Unterscheidung zu den sogenannten Proll- und Saufpunks), Peaceniks oder eben B\u00fcrger, auch Normalos genannt, vorgenommen. Hier blitzt immer wieder eine Metapher von WIR und DIE durch. So werden z.B. &#8222;unsere Toten&#8220; postuliert (S. 142), gleichgesetzt mit einem ger\u00e4umten Haus, wof\u00fcr der politische Preis mittels Militanz hoch getrieben werden m\u00fcsste. Auf der anderen Seite dieses imagin\u00e4ren WIRs stehen die Bullen, in der Regel die Medien oder auch mal die &#8222;friedliebenden Gruppen&#8220;. Dies ist eine unn\u00f6tige Simplifizierung die dem Anspruch autonomer Programmatik nicht gerecht wird. Die A.G. Grauwacke (die Herausgeber) beteuert schon zu Beginn, dass sich die Autonomen nicht genau eingrenzen lassen. Da gehen die AutorInnen des Buches &#8222;Die Autonomen&#8220;, Schultze und Gross, schon etwas genauer an die Sache ran. Sie sprechen von einer &#8222;heterogenen Zusammensetzung&#8220; der Autonomen, in der kein einheitliches Weltbild vorherrscht (S. 55). Die Autonomen sind eher ein diffuser Haufen von kollektiven Identit\u00e4ten, der sich immer wieder in verschiedenen sozialen Bewegungen einmischt und seine Programmatik stark anderen sozialen K\u00e4mpfen (&#8222;Autonomia Operaia&#8220; Ende 60er\/ Anfang 70er Jahre in Italien) entlehnt.<\/p>\n<p>In der Einleitung zu &#8222;Autonome in Bewegung&#8220; f\u00e4llt schon im zweiten Absatz ein Satz, der den Ansatz der Autoren verdeutlicht: &#8222;Die Geschichte der Autonomen l\u00e4sst sich nicht durch soziologische Forschung und akademisches Quellenstudium nachzeichnen.&#8220; (S. 7) Dies kann als Seitenhieb gegen Thomas Schultze und Almut Gross verstanden werden, die in ihrem Buch &#8222;Die Autonomen. Urspr\u00fcnge, Entwicklung und Profil&#8220; eben genau so vorgingen. Die A.G. Grauwacke erg\u00e4nzt: &#8222;Sie muss erz\u00e4hlt werden von denen, die dabei waren.&#8220; Ein nachvollziehbarer Ansatz, der allerdings eine analytische Ungenauigkeit zur Folge hat. In wie weit es z.B. historisch richtig ist, dass es vor allem LehrerInnen aus Hamburg waren, die die Verantwortung tragen, dass es bei der R\u00e4umung der Republik Freies Wendland im Sommer 1980 zum Konzept einer gewaltfreien Sitzblockade kam, bleibt der rein subjektiven Sichtweise vorbehalten.<\/p>\n<p>Fragw\u00fcrdig erscheint auch die zeitliche Einordnung der Entstehung der Autonomen, als politisch wirksamer Faktor. Die Autoren gehen vom Jahr 1980 aus und begr\u00fcnden dies mit H\u00e4userbesetzungen, den errichteten H\u00fcttend\u00f6rfern und einem aufkommenden Demotourismus zu diesem Zeitpunkt. Dieser Versuch einer historischen Zuordnung bleibt aber kritikw\u00fcrdig. So fand der TUNIX-Kongress, der oft als Geburtstunde der Autonomen angesehen wird, da es hier zu einer Transformation der Spontibewegung unter Bezugnahme auf Theorie und Praxis der italienischen &#8222;Autonomia Operaia&#8220; &#8211; Arbeiterautonomie (hierher auch der importierte Begriff Autonomie) zu den sogenannten Autonomen kam, bereits im Januar 1978 statt. Oder war das Geburtsdatum doch eher der 6. Mai 1980, bei der Demo gegen eine Bundeswehrrekrutenvereidigung in Bremen? Hier wurden die nach dem &#8222;Deutschen Herbst&#8220; &#8217;77 verbliebenen Ans\u00e4tze linksradikaler Politik mit den Anf\u00e4ngen der weitgehend von Jugendlichen getragenen Sozialrevolte (Z\u00fcrich, Amsterdam, Freiburg, Berlin) verbunden. Andererseits hatte die Anti-Atom-Bewegung, die in ihrer Fr\u00fchphase h\u00e4ufig von den Autonomen f\u00fcr sich reklamiert wird, ihre erste Hochphase zum Ende der 70er Jahre l\u00e4ngst hinter sich. Bereits in den Jahren 1974\/75 beteiligten sich autonome Gruppen am Anti-Atom-Kampf. Geronimo hingegen setzt mit den Wurzeln der Autonomen unmittelbar nach &#8217;68 an. So bleibt die historische Datierung letztlich schwierig.<\/p>\n<p>Mit der strengen Subjektivit\u00e4t, der sich die Herausgeber in ihrem Buch mehrfach verpflichten, l\u00e4sst sich so einiges ableiten, was allerdings historisch oder programmatisch zweifelhaft erscheint.<\/p>\n<p>Die linksradikale Bewegung, inklusive der Autonomen, sollte die eigene Geschichte immer wieder rekonstruieren, um in der Zukunft in gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse eingreifen zu k\u00f6nnen. So stellt sich also die Frage nach dem Wohin? Der Untertitel des Buches &#8222;Aus den ersten 23 Jahren&#8220; impliziert, dass die Geschichte weitergeht, und zwar konkret die Geschichte der Autonomen als einer ernstzunehmenden politischen Kraft (dar\u00fcber, ob sie als eine soziale Bewegung interpretiert werden kann, l\u00e4sst sich streiten, einiges spricht eher dagegen; vielmehr neigen die Autonomen dazu, sich in unterschiedlichsten sozialen Bewegungen zu engagieren, um dort ihre Positionen einzubringen).<\/p>\n<p>\u00dcber die Zukunft der Autonomen gibt das gesonderte Kapitel des Buches wenig Aufschluss. Dabei sind die f\u00fcnf Statements zu den &#8222;n\u00e4chsten 23 Jahren&#8220; lesenswert. Sie bieten allerdings eher ein theoretisches Res\u00fcmee der ersten 23 selbst er- und gelebten Jahre. Hier werden politische St\u00e4rken der Autonomen verdeutlicht, z.B. der konkrete Bezug auf gesellschaftliche Utopien im eigenen Alltag, der Wille zur Praxis oder die Lust am politischen Agieren.<\/p>\n<p>Nur l\u00e4sst sich eine auffallende Diskrepanz zwischen den theoretischen Abhandlungen und den Berichten aus der autonomen Praxis nicht leugnen. Diesbez\u00fcglich ist f\u00fcr einen Graswurzelrevolution\u00e4r nat\u00fcrlich das Kapitel \u00fcber die Militanz eine Pflichtlekt\u00fcre, auf die ich mich buchst\u00e4blich gest\u00fcrzt habe. Auf die &#8222;Unversehrtheit von Menschen, selbst wenn diese keine Unbeteiligten sind&#8220; (wer ist unbeteiligt, wer beteiligt?) soll geachtet werden (S. 145). Im Widerspruch dazu wird z.B. bei militanten Anti-Atom-K\u00e4mpfen von gro\u00dfkalibrigen Signalraketen zum Einsatz gegen Bullenhubschrauber erz\u00e4hlt (S. 21), von der &#8222;Bewunderung der bewaffneten Aktion&#8220; der Revolution\u00e4ren Zellen fabuliert (S. 139) oder begeistert von der Klopperei mit den Bullen berichtet. Ein H\u00f6hepunkt der Romantisierung von Militanz findet sich in dem Artikel &#8222;Massenmilitanz&#8220;: &#8222;Das dumpfe Trommeln des auf die Wannen prasselnden Steinhagels, das kollektive Pl\u00fcndern von Superm\u00e4rkten war f\u00fcr uns der Gesang von Freiheit und Abenteuer. Und es machte einfach Spa\u00df, den Bullen eins in die Fresse zu hauen, sie zum Laufen zu kriegen, dieses wundersch\u00f6ne knackend-schwingend-sirrende Ger\u00e4usch einer zerbrechenden Fensterscheibe zu h\u00f6ren oder in den Stra\u00dfenschluchten die rot-gelben Farben einer brennenden Karosse mit dem schwarzen Rauch dar\u00fcber zu sehen.&#8220; Das ist \u00c4sthetisierung von Gewalt, Mystifizierung von Militanz auf unterstem Marlborowerbungsniveau. Insbesondere die Schw\u00e4rmerei \u00fcber die militanten K\u00e4mpfe der Anti-Atom-Bewegung in den 70ern l\u00e4\u00dft eine wichtige Erfahrung der Bewegung au\u00dfer acht, n\u00e4mlich dass die Gewalt an den Z\u00e4unen und auf den Baupl\u00e4tzen, z.B. in Grohnde oder Kalkar 1977 ins Leere liefen und letztlich aufgrund der milit\u00e4rischen \u00dcbermacht des Staates ergebnislos blieb. Eine weitere Pr\u00e4misse, dass es &#8222;zu den bewaffneten Gruppen eine klare politische und konzeptionelle Grenzziehung&#8220; gibt (S. 144), findet sich in dem Kapitel \u00fcber das Verh\u00e4ltnis zu den Revolution\u00e4ren Zellen (RZ) als die &#8222;Geschichte einer Geschwisterrivalit\u00e4t&#8220; kaum wieder.<\/p>\n<p>Schuld an vielen Spaltungen der unterschiedlichsten Bewegungen (ob Startbahn, H\u00e4userkampf oder Anti-Atom) seien meist &#8222;die Gewaltfreien&#8220; (auch schon mal ver\u00e4chtlich Friedliebende genannt), die in bew\u00e4hrter autonomer Manier meist als staatskonform denunziert werden. Auch mit dem Pseudonym der Autoren &#8222;Grauwacke&#8220; (der geologische Fachbegriff f\u00fcr das Material zur Herstellung von Pflastersteinen) wird dem &#8222;Militanzfetisch&#8220; (Jan Schwarzmeier: Die Autonomen zwischen Subkultur und sozialer Bewegung, S. 204) auf, m.E. ziemlich peinliche Art Tribut gezollt.<\/p>\n<p>Die vor \u00fcber einem Jahrzehnt von Geronimo formulierte Kritik an der Mythenbildung innerhalb der Autonomen Szene (&#8222;Feuer und Flamme&#8220;, S. 170 ff.) scheint auch heute aktuell zu sein. Ob Hasskappensyndrom, Konspirationsgehabe oder st\u00e4ndig wiederkehrende Militanzrituale; in dem was ich dazu in &#8222;Autonome in Bewegung&#8220; lese, wie ich selbst Autonome in Bewegung erlebe, hat sich wenig ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Eine unzweideutige und lohnenswerte Lekt\u00fcre bietet das Kapitel \u00fcber die antideutschen und anderen &#8222;Verwirrungen&#8220; in der Bewegung (S. 350 ff.), bevor mensch sich das n\u00e4chste, wiederholte Mal mit antideutsch und sonst wie orientierten SektiererInnen auseinander setzt.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das Buch der selbst auferlegten Aufgabe, &#8222;einen Eindruck zu vermitteln, was autonome Politik der letzten dreiundzwanzig Jahre war (und was nicht)&#8220; (S. 380) gerecht geworden. Den Autoren ist ein teilweise zauberhaft zu konsumierendes Buch gegl\u00fcckt. Es macht Spa\u00df durch die Kapitel \u00fcber die H\u00e4userk\u00e4mpfe oder die IWF-Kampagne zu st\u00f6bern. Dazu ist das Ganze anschaulich illustriert mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Layout versehen. Dabei kommt es durchaus des \u00f6fteren zu den erw\u00e4hnten nostalgischen Verz\u00fcckungen. Warum auch nicht?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir kennen das. Die letzte Demo, an der wir teilnahmen war eine Antifademo in, sagen wir, Detmold, wo wir mit ca. 137 \u00e4hnlich Gesinnten rund zwei Dutzend Glatzen nachgerannt sind. Und wir schauen im Kalender nach, ob wir uns wohl ein paar Tage Zeit nehmen k\u00f6nnen, wenn im November der n\u00e4chste Castor Richtung Gorleben rollt. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2003\/10\/autonome-mythen-ungeknackt\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Autonome Mythen ungeknackt - graswurzelrevolution","description":"Wir kennen das. 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