{"id":6174,"date":"2004-05-01T00:00:22","date_gmt":"2004-04-30T22:00:22","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=6174"},"modified":"2022-07-26T14:24:35","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:35","slug":"exportschlager-atomkraft-zu-schnupperpreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2004\/05\/exportschlager-atomkraft-zu-schnupperpreisen\/","title":{"rendered":"Exportschlager Atomkraft zu Schnupperpreisen"},"content":{"rendered":"<p>Der seit 15 Jahren in der \u00d6ffentlichkeit und im Bewusstsein vieler Umweltsch\u00fctzerInnen gleicherma\u00dfen in Vergessenheit geratene Reaktortyp wird jetzt weltweit als neuer Hoffnungstr\u00e4ger der Atomindustrie gehandelt. Im Schutze dieses Desinteresses wurde in Deutschland in der Vergangenheit zielgerichtet an der Wiederauferstehung dieser Reaktorlinie gearbeitet.<\/p>\n<p>Nach der Stilllegung des HTR-Forschungsreaktors in J\u00fclich im Jahre 1988 und des THTRs in Hamm-Uentrop 1989 hat unter Rotgr\u00fcn das mit 4.200 MitarbeiterInnen gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische interdisziplin\u00e4re Forschungszentrum in J\u00fclich (FZJ) die HTR-Linie nicht nur weiterentwickelt, sondern dieses Know how exportiert und den Neubau dieser Reaktoren im Ausland aktiv mit in die Wege geleitet und unterst\u00fctzt. Das Forschungszentrum J\u00fclich (FZJ) geh\u00f6rt zu 90 % dem Bund und zu 10 % dem Land NRW. Um diese Sachverhalte hat sich der &#8222;Hanau selber kaufen&#8220;-Unterst\u00fctzer Winfried Nachtwei (MDB und milit\u00e4rpolitischer Sprecher der Gr\u00fcnen) aus M\u00fcnster allerdings nie gek\u00fcmmert, obwohl er in der Nachbarstadt des inzwischen stillgelegten Thorium-Hochtemperaturreaktors (THTR) wohnt! Es w\u00e4re ja auch zu peinlich und w\u00fcrde die aktuellen Atom-Exportbem\u00fchungen seines Bundeskanzlers als Spitze des Eisberges offen legen.<\/p>\n<h3>HTR in China<\/h3>\n<p>Nach der Stilllegung des THTRs im Jahre 1989 hat das FZJ \u00fcber 70 verschiedene Arbeiten und Untersuchungen zur Weiterentwicklung der HTR-Linie durchgef\u00fchrt, obwohl diese in Deutschland bereits offiziell aufgegeben wurde. Die seit den 70er und 80er Jahren bestehende intensive internationale Zusammenarbeit mit rund einem Dutzend anderen Instituten und Organisationen auf der ganzen Welt wird bis heute weiterverfolgt und auf der FZJ-Homepage pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Bereits 1978 besuchte der stellvertretende chinesische Energieminister Chang Pin mit einer 17k\u00f6pfigen Delegation den damals im Bau befindlichen THTR in Hamm-Uentrop. Seit dieser Zeit besteht eine Zusammenarbeit zwischen dem FZJ und dem Institute of Nuclear Engineering Technology (INET) an der Tsin-ghua Universit\u00e4t in Peking, die auch nach dem Massaker auf dem &#8222;Platz des Himmlischen Friedens&#8220; im Jahre 1989 nicht abgebrochen wurde. 1995 begannen die Chinesen auf dem Gel\u00e4nde der Universit\u00e4t mit dem Bau des 10 MW HTRs. Es ist ein Kugelhaufenreaktor wie in Hamm. Im Jahre 2000 wurde der Reaktor erstmals kritisch.<\/p>\n<p>Mehrere der oben genannten \u00fcber 70 Arbeiten des FZJ sind speziell f\u00fcr die Entwicklung des chinesischen Reaktors geschrieben worden. Im Jahre 2001 fand in Peking eine internationale Tagung anl\u00e4sslich der Erstkritikalit\u00e4t des HTR\u00b4s in China statt, \u00fcber die Chrysanth Marnet in der Zeitschrift &#8222;Atomwirtschaft&#8220; (Nr. 8 &#8211; 9, 2001) euphorisch berichtete. Dieser Mann ist kein Unbekannter. Er ist Vorstandsmitglied der D\u00fcsseldorfer Stadtwerke, der einflussreichen Essener &#8222;Vereinigung der Gro\u00dfkraftwerksbetreiber&#8220; (VGB) und AVR-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des inzwischen stillgelegten HTRs in J\u00fclich. 1987 musste er aufgrund \u00f6ffentlicher Proteste der Anti-Apartheid-Bewegung seine geplante Vortragsreise nach S\u00fcdafrika absagen.<\/p>\n<h3>HTTR in Japan<\/h3>\n<p>Eine \u00e4hnliche Entwicklung ist in Japan zu verzeichnen. Das Japan Atomic Research Institute (JAERI), ein Kooperationspartner von J\u00fclich, arbeitet seit 1969 an der Entwicklung des High Temperature Engineering Test Reactors (HTTR). 1991 wurde in dem Forschungszentrum Oari mit der Errichtung eines 30 MW HTTR begonnen, der f\u00fcr die Prozessw\u00e4rmebereitstellung gedacht ist. 1998 erfolgte die Erstkritikalit\u00e4t, und 2001 erreichte der Reaktor zum ersten mal Volllast.<\/p>\n<p>Auch hier hat das FZJ mindestens f\u00fcnf Arbeiten und Untersuchungen f\u00fcr die HTR-Entwicklung in Japan durchgef\u00fchrt. In der Zeitschrift &#8222;Atomwirtschaft&#8220; wurde 1999 von einem J\u00fclicher Wissenschaftler die M\u00f6glichkeit hervorgehoben, dass die Herstellung von HTR-Brennstoff in Japan es erm\u00f6glichen w\u00fcrde, neue deutsche HTRs zu beschicken!<\/p>\n<h3>Indonesien: Atomindustrie auf der Lauer<\/h3>\n<p>Das Forschungszentrum J\u00fclich (FZJ) kooperiert mit der Nationalen Atomenergiebeh\u00f6rde von Indonesien (BATAN). Das bev\u00f6lkerungsreichste islamische Land der Welt wurde bis 1998 durch eine Milit\u00e4rdiktatur unter Suharto regiert. Viele hunderttausend Oppositionelle sind in dieser Zeit ermordet worden.<\/p>\n<p>Bereits seit den fr\u00fchen 70er Jahren besteht in diesem von der Atomindustrie umworbenen Schwellenland das Interesse an dem Bau von Atomkraftwerken. 1987 wurde in Zusammenarbeit mit Deutschland ein nuklearer Forschungsreaktor (MPR-30) in Betrieb genommen. Als wenige Monate nach der Katastrophe in Tschernobyl und dem St\u00f6rfall im THTR-Hamm im Jahre 1986 der sozialdemokratische NRW-Wirtschaftsminister Reimut Jochimsen diesen Reaktor in Indonesien besichtigte, empfahl er der dortigen Milit\u00e4rregierung den Bau der deutschen HTR-Technologie (RN, 20. 2. 1987).<\/p>\n<p>Die Siemens-Tochtergesellschaft Interatom, die den THTR mitentwickelt hatte, machte sich Hoffnungen auf das Atomgesch\u00e4ft mit Indonesien. Am 9. 7. 1987 besuchte Indonesiens Staatsminister f\u00fcr Forschung und Technologie, Professor Habibie, den THTR in Hamm-Uentrop und lie\u00df sich von Klaus Knizia (VEW) pers\u00f6nlich seine angeblichen Vorz\u00fcge erkl\u00e4ren. ABB und Siemens betonten in der folgenden Zeit immer wieder ihre Hoffnung auf einen HTR-Export nach Indonesien (Spiegel 2\/1989). Auf der Tagung der Internationalen Atomenergie-Organisation im Jahre 1991 in Wien formulierte ein indonesischer Energieexperte deutliches Interesse seines Landes. Selbstverst\u00e4ndlich wurde auch im FZJ 1992 eine spezielle Arbeit \u00fcber den Einsatz von AKWs in Indonesien ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>1997 bezeichnet die mit deutscher Unterst\u00fctzung geschriebene Energieprognose (&#8222;Markal-Studie&#8220;) den Einsatz von Atomenergie in Indonesien als &#8222;unerl\u00e4sslich&#8220;. Das internationale B\u00fcro des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) nennt heute die indonesische Beh\u00f6rde f\u00fcr Nuklearforschung (BATAN) als wichtigen Partner f\u00fcr die bilaterale Zusammenarbeit und verweist auf ein bereits ausgebautes Netzwerk von deutschen und indonesischen Forschungseinrichtungen.<\/p>\n<p>Mittlerweile seien im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mehr als 20.000 indonesische StudentInnen in Deutschland ausgebildet worden.<\/p>\n<p>In den Jahren 2002 und 2003 f\u00fchrte das durch nukleare St\u00f6rf\u00e4lle mit HTR-Kleinstk\u00fcgelchen und eine hohe Leuk\u00e4mierate in der Umgebung ins Gerede gekommene Forschungszentrum Geesthacht (GKSS) neben dem AKW Kr\u00fcmmel ein wissenschaftliches Projekt in Jakarta (Indonesien) durch. G\u00fcnter Lohnert, Leiter der Abteilung &#8222;HTR-Sicherheitsanalysen&#8220; bei Siemens\/Interatom und heute Lehrstuhlinhaber an der Uni Stuttgart (&#8222;Kompetenzzentrum Kernenergie&#8220;), hielt zahlreiche Gastvorlesungen in Indonesien.<\/p>\n<p>Im Jahr 2000 wurde Dr. Hans-Joachim Klar von der Rheinisch-Westf\u00e4lischen Technischen Hochschule Aachen, die intensiv mit dem FZJ kooperiert, von der Nationalen Atomenergiebeh\u00f6rde Indonesiens (BATAN) zum Mitglied des Wissenschaftlichen Berater-Kommitees (SAC) ernannt. Klar hat bereits verschiedene Seminare und Workshops in Indonesien durchgef\u00fchrt. &#8222;Die Ernennung w\u00fcrdigt seine Verdienste in verschiedenen wissenschaftlichen Kooperationen mit Indonesien&#8220; und &#8222;erfolgt aufgrund eines Dekrets der Indonesischen Regierung, das die Aktivit\u00e4ten der nuklearen Energieversorgung regelt (&#8230;)&#8220;, schreibt die RWTH Aachen M\u00e4rz\/April 2000 in einer Presseerkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>All diese Mosaiksteine belegen eine jahrzehntelange intensive technisch-wissenschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Indonesien, die auch auf dem Gebiet der Atomkraftforschung stattgefunden hat. Die weitere Entwicklung sollte genau beobachtet werden. Denn selbst nach dem verheerenden und weltweit beachteten islamistischen Terroranschlag am 12. 10. 2002 auf Bali wird sich die Atomindustrie nicht davon abbringen lassen, dieses Gef\u00e4hrdungspotential auch in Indonesien anwenden zu wollen.<\/p>\n<h3>HTR-Netzwerk mit EU-Geldern finanziert<\/h3>\n<p>Schon vor einigen Jahren begannen in den USA vom Department of Energy (DOE) die Vorbereitungen f\u00fcr den Aufbau einer neuen angeblich katastrophensicheren Reaktorlinie, mit der die US-Regierung ihre Offensive f\u00fcr den Bau vieler neuer Atomkraftwerke auch gegen\u00fcber KritikerInnen rechtfertigen will. Es ist die &#8222;Generation IV&#8220;.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Atomkonzerne und ihre Forschungseinrichtungen wollen in Zukunft von dem gro\u00dfen zu verteilenden Kuchen etwas abbekommen und haben die &#8222;Europ\u00e4ische Kommission&#8220; dazu gebracht, sich im 5. EU-Rahmenprogramm (Framework Programme &#8211; FP5) verst\u00e4rkt f\u00fcr die HTR-Linie zu engagieren. Sie wollen auf diese Weise die Akzeptanz der HTRs als aussichtsreichen Kandidaten f\u00fcr diese neue Atomenergiegeneration vorantreiben. Hierf\u00fcr haben 17 verschiedene Firmen und Forschungseinrichtungen im Jahr 2000 das HTR-Technology Network (HTR-TN) gegr\u00fcndet. Es wurden mehrere gro\u00dfe Konferenzen in Br\u00fcssel, Moskau, Peking und den Niederlanden durchgef\u00fchrt, an denen bis zu 160 WissenschaftlerInnen teilnahmen. In der Zeitschrift &#8222;Nuclear Europe Worldscan&#8220; (7 &#8211; 8, 2001) schrieb mit Joel Guidez, Mitglied der Europ\u00e4ischen Kommission und Propagandist des HTR-TN, dass allein im Jahre 2001 im Haushalt des 5. EU-Rahmenprogramms f\u00fcr das Teilprojekt HTR 17 Millionen Euro ausgegeben wurden! Wie viel in den anderen Jahren, ist noch unklar.<\/p>\n<p>In dem &#8222;Wissenschaftlichen Ergebnisbericht&#8220; 2002 des Forschungszentrums J\u00fclich ist von Untersuchungen zur &#8222;Verbrennung von Plutonium 2. Generation in HTR&#8220; (Unterstreichung im Original) zu lesen. Die beiden Autoren aus J\u00fclich verfassten in den 90er Jahren zahlreiche Arbeiten zum HTR, und einer meldete sogar ein spezielles Patent zum HTR an. 2002 erstellten sie innerhalb des 5. EU-Rahmenprogramms, Teilprojekt HTR-N1, &#8222;eine erste Basisstudie zur Rezyklierung und Verbrennung von Plutonium der sogenannten &#8218;2. Generation&#8216; in einem Kugelbett-HTR&#8220;.<\/p>\n<p>Unter anderem als Auftragsnehmer vom FZJ bet\u00e4tigt sich das &#8222;Institut f\u00fcr Kernenergetik und Energiesysteme&#8220; (IKE) der Uni Stuttgart an der HTR-Forschung. In der Zeit von 1999 bis 2001 wurde hier an dem Forschungsprojekt &#8222;Gas Cooled HTR Network&#8220; (GHTRN) gearbeitet. Von 2000 bis 2002 vergaben das FZJ und der franz\u00f6sische Atomkonzern Framatome den Auftrag &#8222;HTR-TN&#8220;, um diesen Reaktortyp zu konstruieren.<\/p>\n<p>Es ist also festzustellen, dass die Atomindustrie schon seit einigen Jahren auf der schwerer zu durchschauenden und zu kontrollierenden EU-Ebene an ihrer HTR-Linie forschen l\u00e4sst und auch mit au\u00dfereurop\u00e4ischen L\u00e4ndern intensiv kooperiert.<\/p>\n<h3>Ein Graswurzler im Umweltministerium?<\/h3>\n<p>Schon vor einem Jahr haben wir als B\u00fcrgerinitiative (BI) den Bundesumweltminister Trittin auf die besorgniserregende Entwicklung aufmerksam gemacht, aber trotz mehrmaliger Erinnerung keine Antwort erhalten. Im November 2003 schrieben wir Michael Schroeren, den Pressesprecher Trittins und ehemaligen Graswurzelrevolution-Redakteur in den 70er Jahren, pers\u00f6nlich an und baten um eine Antwort. Ganz zuf\u00e4llig rief er mich im Januar an genau dem Tag an, an dem in der &#8222;Jungen Welt&#8220; in einem ganzseitigen Artikel sein Dienstherr wegen dem HTR-Export angegangen wurde und mit einem gro\u00dfen Koffer mit &#8222;Atom-Know how&#8220; abgebildet wurde. In dem freundlichen, aber etwas unverbindlichen Gespr\u00e4ch sicherte er mir eine baldige umfassende Antwort einer Fachabteilung des Bundesumweltministeriums zu. Einen Monat sp\u00e4ter erhielten wir ein paar nichtssagende Zeilen, in denen das stand, was sowieso alle schon wissen: Die Atomkonzerne haben gro\u00dfes Interesse an der HTR-Weiterentwicklung, und zu den Proliferationsrisiken hat Trittin nichts zu sagen. Diese &#8222;Antwort&#8220; ist eine Zumutung. Es ist ein Skandal, dass niemand in dieser Bundesregierung bisher den Atomkonzernen und ihren Forschungsinstituten jemals ernsthaft auch nur die allerkleinste Schwierigkeit bereitet hat, an der HTR-Linie weiterzuforschen, oder die offensiven Exportbem\u00fchungen endlich gestoppt w\u00fcrden!<\/p>\n<h3>Provinzposse in Hamm<\/h3>\n<p>In Hamm steht der einzige HTR der Welt, der \u00fcber das Stadium eines Forschungsreaktors hinausgekommen ist und \u00fcber dessen Betriebserfahrungen es viel zu berichten gibt. Aus diesem Grunde hat die \u00f6rtliche BI bei dem zust\u00e4ndigen Beschwerdeausschuss der Stadt Hamm zusammen mit verschiedenen anderen Organisationen und in Absprache mit s\u00fcdafrikanischen Umweltsch\u00fctzerInnen den Antrag gestellt, zwischen Hamm und Kapstadt einen Erfahrungsaustausch zum Thema &#8222;Gefahren von Hochtemperaturreaktoren&#8220; in die Wege zu leiten.<\/p>\n<p>Die Stadtverwaltung und der Oberb\u00fcrgermeister lehnten in zwei Stellungnahmen diese Eingabe ab, weil sie angeblich nichts mit einer gemeindlichen Aufgabenstellung zu tun habe. Nachdem \u00fcber f\u00fcnf Monate alle Sitzungen des Beschwerdeausschusses ausgefallen sind, der Antrag schriftlich jeweils vom Hammer B\u00fcrgermeister und von der Verwaltung abgelehnt wurde, die BI darauf antwortete, fand pl\u00f6tzlich innerhalb von nur zwei Werktagen nach der Ank\u00fcndigung doch noch eine Sitzung statt. Auf dieser konnte den Verantwortlichen unter bestimmten Bedingungen immerhin abgerungen werden, dass die Stadt im Rahmen bestehender Verordnungen und Gesetze ausl\u00e4ndischen Institutionen Gutachten und Materialien zukommen l\u00e4sst, wenn diese anfragen. Vielleicht hat sie damit in den n\u00e4chsten Jahren viel zu tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der seit 15 Jahren in der \u00d6ffentlichkeit und im Bewusstsein vieler Umweltsch\u00fctzerInnen gleicherma\u00dfen in Vergessenheit geratene Reaktortyp wird jetzt weltweit als neuer Hoffnungstr\u00e4ger der Atomindustrie gehandelt. Im Schutze dieses Desinteresses wurde in Deutschland in der Vergangenheit zielgerichtet an der Wiederauferstehung dieser Reaktorlinie gearbeitet. 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