{"id":7060,"date":"2005-10-01T00:00:17","date_gmt":"2005-09-30T22:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=7060"},"modified":"2022-07-26T14:15:03","modified_gmt":"2022-07-26T12:15:03","slug":"neoanarchismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2005\/10\/neoanarchismus\/","title":{"rendered":"Neoanarchismus"},"content":{"rendered":"<p>Die Herausbildung einer explizit anarchistischen Str\u00f6mung innerhalb der antiautorit\u00e4ren Bewegung (&#8222;68er&#8220;; und es war keineswegs nur eine Studentenbewegung, wie mit den Autoren immer wieder gesagt werden muss!) ist Gegenstand der Studie von Markus Henning und Rolf Raasch. Der Titel verspricht mehr; der Berichtszeitraum endet jedoch Anfang der 70er Jahre und gibt dar\u00fcber hinaus nur Hinweise. Die Problemstellung der Autoren ist, dass es kaum personelle und organisatorische Kontinuit\u00e4ten zu den \u00e4lteren anarchistischen Bewegungen gab, sondern seit den 1960er Jahren der Anarchismus neu erfunden wurde und es eine durchaus selektive Bezugnahme auf die Bewegungen und Theorien gab, die seit \u00fcber 100 Jahren &#8222;anarchistisch&#8220; genannt worden waren.<\/p>\n<p>Markus Henning und Rolf Raasch betonen zu recht, dass es die internationale antiautorit\u00e4re Jugendrevolte war, die den &#8222;neuen&#8220; Anarchismus hervorbrachte. \u00dcber diese Jugendbewegungen wie \u00fcber die Geschichte des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) existiert eine umfangreiche Literatur; vieles in der Studie von Henning und Raasch ist nicht neu, sondern eine Zusammenfassung \u00e4lterer Arbeiten.<\/p>\n<p>Diese Zusammenfassung ist gelungen, und es gibt Hinweise auf weiterf\u00fchrende Literatur.<\/p>\n<p>Sie zeigen die Affinit\u00e4t von Dutschkes Aktionstheorie und einigen Positionen der Frankfurter Schule (besonders Marcuses) wie der SituationistInnen zum Anarchismus. Die Entwicklung jugendlicher Subkulturen zu Gegenkulturen gab einen Resonanzboden ab f\u00fcr die Kritik der Konsumgesellschaft und des Wettr\u00fcstens. Gammler, Hippies, Provos und Kabouter vollzogen einen Bruch, der nicht nur theoretisch war, sondern den Lebensstil grundlegend herausforderte. Wichtig waren auch die Foren der Gegen\u00f6ffentlichkeit: Zeitschriften, Republikanische Clubs. Nach dem 2. Juni 1967, der Erschie\u00dfung Benno Ohnesorgs, erfolgte ein massenhafter Bruch mit einer als faschistoid erlebten Gesellschaft; die antiautorit\u00e4re Bewegung begriff sich als revolution\u00e4r. Und dann das Jahr 1968: das Attentat auf Rudi Dutschke am 11. April, der Pariser Mai. Die alte Welt schlug brutal und verzweifelt um sich; Befreiung erschien greifbar nahe. Cohn-Bendits Aktions-Anarchismus (der die historischen Gegens\u00e4tze Marxismus\/Anarchismus f\u00fcr \u00fcberholt und aufgehoben erkl\u00e4rte) und das verbreitete Vertrauen auf die erfahrene Spontaneit\u00e4t der antiautorit\u00e4ren Bewegungen veranlassten Rabehl zur Kritik am Spontaneit\u00e4tsfetischismus und der Begr\u00fcndung einer &#8222;revolution\u00e4ren Realpolitik&#8220; (die marxistisch begriffen wurde mit positivem Bezug auf Lenin und Mao). Es begann die Zeit der revolution\u00e4ren Organisation. Wie Rabehl suchten auch Dre\u00dfen und andere, die Bewegung zu stabilisieren und die Probleme der &#8222;blo\u00df&#8220; spontanen Bewegung wie des B\u00fcrokratismus durch Organisation zu &#8222;l\u00f6sen.&#8220; Schnell wurde diese Organisation &#8222;demokratisch-zentralistisch&#8220; genannt.<\/p>\n<p>Nach dem Sternmarsch auf Bonn am 11. Mai 1968 mit \u00fcber 100.000 TeilnehmerInnen und der Verabschiedung der Notstandsgesetzgebung durch die Gro\u00dfe Koalition begann die au\u00dferparlamentarische Opposition, in verschiedene Fl\u00fcgel zu zerfallen. Die Gegens\u00e4tze spitzten sich schnell zu, nicht zuletzt durch die Niederschlagung des &#8222;Prager Fr\u00fchlings&#8220; durch Truppen des Warschauer Paktes am 21. August 1968. Die DKP wurde gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Im SDS zeigten sich die gegens\u00e4tzlichen Tendenzen zwischen marxistischen Traditionalisten, dem antiautorit\u00e4ren Zentrum und den maoistisch sich orientierenden Gruppen deutlich.<\/p>\n<p>Es entstanden kritische Positionen, die f\u00fcr die folgenden Jahre pr\u00e4gend werden sollten: der Aktionsrat zur Befreiung der Frau, die Kinderladenbewegung, viele Projektgruppen, die sich mit Betriebsarbeit, Knast, Bundeswehr aktiv-kritisch auseinander setzten.<\/p>\n<p>Pr\u00e4gend f\u00fcr Jahre wurde auch die Gewaltdiskussion 1968: der Internationale Vietnam-Kongress im Februar 1968 in Berlin (es verwundert mich, dass die neueren Schriften Kraushaars zu den Diskussionen um Guerilla nicht im Buch vorkommen), der Kaufhausbrand in Frankfurt\/M., schlie\u00dflich im November die &#8222;Schlacht am Tegeler Weg&#8220; als offensive Massengewalt. Es begann die Zeit der Idealisierung von Gegengewalt, Guerilla, und leider wurde &#8222;Anarchismus&#8220; \u00f6ffentlich nun noch verst\u00e4rkt mit &#8222;Gewalt&#8220; assoziiert.<\/p>\n<p>Nach der antiautorit\u00e4ren Provokation wurde eine revolution\u00e4re Strategie gesucht, die Probleme der Isolation der au\u00dferparlamentarischen Bewegung waren deutlich geworden. W\u00e4hrend bisher die Selbstrevolutionierung der Individuen (etwa durch Kommunen) ein zentrales Thema der Protestbewegung war, wurde nun das revolution\u00e4re Subjekt in der Arbeiterklasse gefunden. Die Septemberstreiks 1969 machten Hoffnung, dass die nur scheinbar integrierte Arbeiterklasse erreichbar sei. Die Identit\u00e4tskrise der &#8222;Studentenbewegung&#8220; fand aber nicht nur in Diskussionen \u00fcber die Arbeiterbewegung und die &#8222;Konstitutionsproblematik&#8220; (wie wird die &#8222;Klasse an sich&#8220; zur &#8222;Klasse f\u00fcr sich&#8220;?) Auswege, sondern auch in der Identifikation mit Befreiungsbewegungen der Dritten Welt und deren milit\u00e4rischen F\u00fchrern. Das widerspr\u00fcchliche &#8222;antiautorit\u00e4re&#8220; Bewusstsein zerbrach endg\u00fcltig zwischen antiinstitutionellen und emanzipatorischen Bewegungen einerseits und etatistischen Konzepten auf der anderen Seite &#8211; mit vielen Mischformen, \u00dcberschneidungen, unentmischten Anteilen (Manchmal h\u00e4tten die Stellen der Entmischung und des Bruchs genauer behandelt werden sollen, ich denke da etwa an den Kronstadt-Kongre\u00df: Die Leninisten schie\u00dfen ja auf Arbeiter! Nicht anders als die Noskes der SPD!). Die NeoanarchistInnen konnten viele subkulturelle und emanzipatorische Momente bewahren. H\u00e4ufig bezogen sie sich auch auf marxistische Konzepte (der Kapitalismuskritik; &#8222;Marx und Bakunin in einer Front!&#8220;), R\u00e4tekommunismus oder Theoreme Wilhelm Reichs.<\/p>\n<p>Ich habe leider den Eindruck, dass die Arbeit von Henning und Raasch f\u00fcr die Phase ab 1968 zu sehr auf den SDS und die Sch\u00fclerorganisation AUSS fixiert bleibt (Ellenrieders sozialphilosophische Arbeitsgemeinschaft wird erw\u00e4hnt und m.E. sehr \u00fcbersch\u00e4tzt). Wenn ich richtig sehe, kommen verschiedene andere Organisationsversuche wie die &#8222;F\u00f6deration Neue Linke&#8220; (FNL!!) gar nicht vor, auch die ORA wird nicht erw\u00e4hnt, von sp\u00e4teren F\u00f6derationen dann nur die bundesweit agierenden.<\/p>\n<p>Dabei stimme ich ihrer Kritik dieser SDS-Rezeption des Anarchismus zu: &#8222;Um sich \u00fcberhaupt relativ offen mit anarchistischen Idealen, Prinzipien und Theorieans\u00e4tzen auseinandersetzen zu k\u00f6nnen, musste zun\u00e4chst eine &#8218;historisch-materialistische&#8216; Begr\u00fcndung gegeben sein. Dementsprechend bem\u00fchten sie sich in typisch marxistischer Manier, die Aktualit\u00e4t und &#8217;neue&#8216; Plausibilit\u00e4t des Anarchismus aus dem Entwicklungsstand der Produktivkr\u00e4fte im Sp\u00e4tkapitalismus &#8218;abzuleiten&#8216;.&#8220; (S. 138) Und: &#8222;Dass eine zeitgem\u00e4\u00dfe Revolutionstheorie eine &#8218;rein anarchistische&#8216; sein k\u00f6nnte, lag au\u00dferhalb des von ihrer theoretischen Herkunft gesteckten Vorstellungshorizonts.&#8220; (S. 139); die &#8222;Antiautorit\u00e4ren&#8220; fielen hinter Dutschkes Thesen zur\u00fcck und reduzierten den Anarchismus auf Aktionismus, eine Haltung der direkten Aktion, aber theoretisch anspruchslos.<\/p>\n<p>Als sich auch Sch\u00fclerInnen, Lehrlinge und JungarbeiterInnen in den Basis- und Projektgruppen trafen, die der SDS in seiner Endphase inspiriert hatte, und die &#8222;Randgruppenstrategie&#8220; Heimz\u00f6glinge und Strafgefangene ansprach, entstanden Gruppen, die unabh\u00e4ngig waren von Universit\u00e4tsstandorten. Diese selbstorganisierten Bewegungen hatten oft eine starke Affinit\u00e4t zu anarchistischen Vorstellungen.<\/p>\n<p>Allerdings wird in dem Buch die Phase der ML-Parteien, der K-Gruppen m.E. zu vereinfacht beschrieben. In vielen St\u00e4dten hatten sie lange \u00fcber 1974 hinaus den dominanten Einfluss auf die sozialen Bewegungen. Sie waren auch nicht nur Katalysator f\u00fcr die sich antileninistisch abgrenzende Selbstdefinition von Einzelnen und Gruppen als &#8222;neoanarchistisch&#8220;, vielmehr traten in all den Jahren immer wieder gerade umgekehrt AnarchistInnen in die maoistischen Parteien und B\u00fcnde ein. Es geh\u00f6rt zu den schmerzlichen und abgr\u00fcndigen Erfahrungen (\u00fcbrigens auch nur eine Wiederholung aus der Zeit der Weimarer Republik, wir denken an Wehner, Albrecht, Betzer u.a.), dass Libert\u00e4re pl\u00f6tzlich autorit\u00e4r wurden. Die Herausbildung des neuen Anarchismus ist keine gradlinige Erfolgsgeschichte, so wie auch die Menschen in den Parteien des ML-Spektrums und in der DKP nicht alle subkulturellen Stile und Einfl\u00fcsse verabschiedeten (die Pekingoper hat nicht \u00fcberall die Rockmusik verdr\u00e4ngt). Wie so oft gingen die Spaltungen und Widerspr\u00fcche durch die Einzelnen hindurch.<\/p>\n<p>Mein erster Tutor an der Uni 1971 war im MSB Spartakus, ich merkte aber bald, dass er nicht dogmatisch war und sich mit der von mir ins Feld gef\u00fchrten anarchistischen Literatur gut auskannte. Als er mich und zwei Anarcho-Freunde einmal zu sich einlud, entdeckte ich sofort ein riesiges Poster an der Wand und traute meinen Augen kaum.<\/p>\n<p>&#8222;Das ist doch Bakunin! Wie kannst Du als DKPler &#8230;?&#8220; &#8222;Ein gro\u00dfer Revolution\u00e4r!&#8220;. Die Leute kamen damals aus Liebe (oder Hass) in sich bek\u00e4mpfende Organisationen oder &#8222;weil dort die Arbeiter sind&#8220;.<\/p>\n<p>Es geh\u00f6rt auch zu den schmerzlichen Erfahrungen, dass &#8222;bei uns&#8220; nicht nur &#8222;die Guten&#8220; sind.<\/p>\n<p>Ein ganz gro\u00dfes Problem habe ich mit den Zahlenangaben (S. 159ff). Der ganze dezentrale Charakter der Bewegung und die starke Fluktuation innerhalb der Gruppen, die Aufl\u00f6sung und Neugr\u00fcndung und Scheingr\u00fcndung &#8230; machen so etwas schwierig. Dementsprechend verwirrend ist es zu erfahren, dass 1972 ein &#8222;Kaderstamm von 1000 bis 1500&#8220; AnarchistInnen bestanden haben soll, Gruppen in 50 St\u00e4dten (mit steigender Tendenz) existierten (S. 159), w\u00e4hrend &#8222;Mitte der siebziger Jahre&#8220; ein &#8222;zahlenm\u00e4\u00dfiger Niedergang&#8220; zu verzeichnen war, der sich bis 1977 auf 19 Gruppen mit nur 200 Mitgliedern fortsetzte (Verfassungsschutz nach Jenrich, S. 160).<\/p>\n<p>Dann wird f\u00fcr die 70er und 80er Jahre die wachsende Alternativkultur behandelt, die jedoch \u00fcberwiegend auf den Staat fixiert blieb, so dass sich &#8222;bei vielen Aktivisten eine (erneute) Hinwendung zum &#8218;reinen&#8216; Anarchismus&#8220; (S. 165) zeigte. Mit Horst Stowasser sch\u00e4tzen die Verfasser f\u00fcr das Jahr 1986 ein &#8222;Anwachsen der anarchistischen Bewegung (&#8230;) auf mindestens 10.000 Menschen&#8220; (S.165). Ich glaube, es ist klar, dass diese Zahlen nur mit verschiedenen Z\u00e4hlweisen erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen und \u00fcber die tats\u00e4chliche St\u00e4rke des Anarchismus keine Aussage erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Was mich an vielen Stellen des Buches entt\u00e4uscht hat, ist, dass nicht st\u00e4rker von eigenen Erfahrungen ausgegangen wird. Ich meine damit kein blo\u00dfes Anekdotenerz\u00e4hlen, aber doch ein Erz\u00e4hlen, das etwas Bezeichnendes, Typisches, Erhellendes einf\u00e4ngt. Dies gilt etwa f\u00fcr die oft traurigen Missverst\u00e4ndnisse und Auseinandersetzungen zwischen AltanarchistInnen und den Antiautorit\u00e4ren, die eine genaue Betrachtung verdienen. Auch Sprache, Stil, emotionale und &#8222;kulturelle&#8220; Momente, die oft f\u00fcr Trennungen stehen, w\u00e4ren genauer zu behandeln. Ich glaube, dass wir viele solcher Erz\u00e4hlungen brauchen, und sie werden sich nicht vereinheitlichen lassen. Der Anarchismus als soziale Bewegung ist anders kaum zu fassen. Die einzelnen Personen und Gruppen, die Entwicklung in einzelnen Orten sind so unterschiedlich, dass eine allgemein-zusammenfassende Darstellung immer wahr und falsch zugleich sein muss. Ich finde die Aufgabe schwer, und hier ist nicht der Platz, mehr dazu zu sagen. So h\u00e4tte ich mir doch gew\u00fcnscht, dass beispielsweise \u00fcber den &#8222;Anarchistischen Arbeiter Bund&#8220;, dem Rolf Raasch angeh\u00f6rte, mehr, anders und anderes berichtet worden w\u00e4re, als in dem Buch geschehen: pers\u00f6nlicher. Aber das kann ja noch kommen.<\/p>\n<p>Welchen Ausblick schlagen die Autoren vor? Ich zitiere die Schlusspassage, der ich voll zustimmen kann:<\/p>\n<p>&#8222;Kernpunkt dabei ist eine Neuformulierung von Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Alte Solidarit\u00e4tsformen treten in den Hintergrund, wie beispielsweise die Arbeitersolidarit\u00e4t, als eine Beziehung zwischen sozial Gleichen. Angesichts von Globalisierungs-, Pluralisierungs- und Individualisierungsprozessen tritt statt der Gleichheit die Verschiedenheit verst\u00e4rkt ins Blickfeld. Deshalb bedarf es neuer Formen von Solidarit\u00e4t gerade mit denen, die anders sind. Dazu sind gewaltfreie Formen der Konfliktl\u00f6sung und verst\u00e4rkte interkulturelle Kommunikation mehr denn je erforderlich.&#8220; (S. 175).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herausbildung einer explizit anarchistischen Str\u00f6mung innerhalb der antiautorit\u00e4ren Bewegung (&#8222;68er&#8220;; und es war keineswegs nur eine Studentenbewegung, wie mit den Autoren immer wieder gesagt werden muss!) ist Gegenstand der Studie von Markus Henning und Rolf Raasch. Der Titel verspricht mehr; der Berichtszeitraum endet jedoch Anfang der 70er Jahre und gibt dar\u00fcber hinaus nur Hinweise. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2005\/10\/neoanarchismus\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Neoanarchismus - graswurzelrevolution","description":"Die Herausbildung einer explizit anarchistischen Str\u00f6mung innerhalb der antiautorit\u00e4ren Bewegung (\"68er\"; und es war keineswegs nur eine Studentenbewegung, wie"},"footnotes":""},"categories":[423,44,1042],"tags":[],"class_list":["post-7060","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-302-oktober-2005","category-bucher","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7060"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7060\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}