{"id":7921,"date":"2007-02-01T00:00:30","date_gmt":"2007-01-31T22:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=7921"},"modified":"2022-07-26T14:24:22","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:22","slug":"die-bedeutung-der-kriegsdienstverweigerung-in-israel-ist-sehr-gros","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2007\/02\/die-bedeutung-der-kriegsdienstverweigerung-in-israel-ist-sehr-gros\/","title":{"rendered":"&#8222;Die Bedeutung der Kriegsdienstverweigerung in Israel ist sehr gro\u00df&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graswurzelrevolution (GWR): Welche Bedeutung hat die Kriegsdienstverweigerung (KDV) in Israel, insbesondere im Vergleich zu hier? Was haben Kriegsdienstverweigerer und Kriegsdienstverweigererinnen zu erdulden?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Die Bedeutung von KDV in Israel ist sehr gro\u00df. Die israelische Gesellschaft ist sehr militaristisch, sehr militarisiert. Jeder hat die Pflicht, zum Milit\u00e4r zu gehen, Frauen wie M\u00e4nner. Das israelische Milit\u00e4r ist in der Gesellschaft fest verankert, Gener\u00e4le gehen nach ihrer Dienstzeit in die Politik, in die Wirtschaft, in die Elite der israelischen Gesellschaft. Das Milit\u00e4r ist auch sehr pr\u00e4sent in den Medien sowie in den Schulen.<\/p>\n<p>Es ist daher f\u00fcr die israelische Gesellschaft von gro\u00dfer Bedeutung, dass die Militarisierung herausgefordert wird von AntimilitaristInnen, Kriegsdienstverweigererinnen und Kriegsdienstverweigerern, besonders wegen der israelischen Besatzung der pal\u00e4stinensischen Gebiete.<\/p>\n<p>Der bedeutendste Grund f\u00fcr Menschen in Israel, den Kriegsdienst zu verweigern, liegt in der Besatzung. Das war auch mein Grund und der von vielen derzeit inhaftierten Verweigerern.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, einerseits die israelische Gesellschaft auf diese Weise darauf hinzuweisen, was in den besetzten Gebieten derzeit geschieht, und andererseits f\u00fcr die pal\u00e4stinensischen Menschen auf diese Weise zu erfahren, dass es auch auf israelischer Seite Menschen gibt, die mit dieser Politik nicht einverstanden sind und die bereit sind, f\u00fcr diesen Widerstand Nachteile in Kauf zu nehmen aus Solidarit\u00e4t mit den Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinensern.<\/p>\n<p>Die jeweilige Bereitschaft, f\u00fcr diesen Widerstand Nachteile in Kauf zu nehmen, variiert stark. Manche vermeiden den richtig harten Weg ins Gef\u00e4ngnis, indem sie zu Milit\u00e4r\u00e4rzten gehen und sich dort dienstuntauglich schreiben lassen, beispielsweise, indem sie psychische Probleme vorgaukeln. Aber auch dieser Weg ist hart, weil die Gesellschaft den Milit\u00e4rdienst von jedem einzelnen erwartet.<\/p>\n<p>Andere gehen als Akt politischer Missachtung der Gesetze in Solidarit\u00e4t mit den Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinensern f\u00fcr einen Zeitraum zwischen wenigen Monaten bis hin zu 2 Jahren ins Gef\u00e4ngnis. Zwei Jahre war auch die Dauer meiner Haft.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie gro\u00df sind die Zahlen der Verweigernden in Israel, die bereit sind, f\u00fcr ihre \u00dcberzeugung ins Gef\u00e4ngnis zu gehen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Seit Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 sind es etwa 800 Menschen, die wegen ihrer Weigerung, zum Milit\u00e4r zu gehen oder Dienst in den besetzten Gebieten zu leisten, ins Gef\u00e4ngnis gegangen sind. Das ist jedoch eine sehr grobe Sch\u00e4tzung, es gibt keine offiziellen Zahlen.<\/p>\n<p>Das ist noch nicht viel verglichen mit den Zehntausenden, die jedes Jahr eingezogen werden, aber es ist eine wachsende Bewegung.<\/p>\n<p><strong>GWR: Kannst Du etwas zur Situation von KDVern im Libanon sagen, gibt es Kontakte zueinander?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Nein, \u00fcber die Kriegsdienstverweigerer bei der libanesischen Armee habe ich keinen \u00dcberblick. Aber im letzten Krieg hat das israelische Milit\u00e4r v.a. mit der Hisbollah gek\u00e4mpft. Was die Hisbollah betrifft: Es handelt sich um eine reine Freiwilligenarmee, es gibt keine Wehrpflicht, so dass es dort auch keine KDV gibt.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wir w\u00fcrden gern etwas \u00fcber die Positionen der diversen Friedensgruppen in Israel erfahren. Gibt es da Geschlossenheit, oder sind dort untereinander Differenzen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Die Anzahl der Gruppen, die als Friedensbewegung wahrgenommen werden, ist sehr breit und enth\u00e4lt eine Vielzahl von Menschen, die nicht wirklich in Israel als Friedensbewegung handeln. Besonders gro\u00df ist die Zahl von Menschen aus der Arbeiterpartei, die zur Zeit in der Regierung sind, die den Krieg begonnen hat und mitverantwortlich f\u00fcr die Besatzung ist.<\/p>\n<p>Von den au\u00dferparlamentarischen Organisationen ist <em>Peace Now<\/em> die gr\u00f6\u00dfte Gruppe. Diese unterst\u00fctzen ebenfalls den Krieg im Libanon, sie sind gegen KDV, sie halten es f\u00fcr wichtig, zum Milit\u00e4r zu gehen. Die Mitglieder von <em>Peace Now<\/em> gehen selber auch zum Milit\u00e4r, auch wenn sie nicht einverstanden mit dem sind, was sie dort tun m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So grundlegende Dinge wie KDV, der Krieg im Libanon und die &#8222;Apartheidsmauer&#8220; in Pal\u00e4stina sowie das Recht auf R\u00fcckkehr und die Freilassung von Gefangenen sind Dinge, die die sogenannten Gruppen in der Friedensbewegung wie <em>Meret<\/em> und <em>Peace Now<\/em> nicht bearbeiten. Sie haben dar\u00fcber hinaus eine eher neoliberale Sichtweise; eine Zusammenarbeit mit der wirklich linken Friedensbewegung findet daher eher nicht statt.<\/p>\n<p>Was \u00fcbrigbleibt, ist eine sehr kleine Bewegung, die jedoch stark und einig ist. Es gibt Gruppen von AraberInnen und Israelis, die zusammenarbeiten in Israel und Pal\u00e4stina. Wir haben nicht das Geld und die Macht und die Anzahl an Leuten, die diese haben, aber wir arbeiten erheblich intensiver zusammen. Das sind Gruppen wie<\/p>\n<p><em>Arabisch-J\u00fcdische Partnerschaft<\/em>, <em>Anarchists Against The Wall<\/em> (AnarchistInnen gegen die Mauer), das <em>Israelische Komitee gegen Folter,<\/em> das <em>Israelische Komitee f\u00fcr die Freilassung pal\u00e4stinensischer Gefangener<\/em>, <em>New Profile<\/em>. Diese Gruppen arbeiten tats\u00e4chlich intensiv zusammen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie sind die derzeitige Stimmung und die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse der Friedensgruppen in Israel (unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Krieges)? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Die Situation ist f\u00fcr uns erheblich schwerer geworden durch den Krieg im Libanon. Z.B. Menschen und Gruppen, die zumindest ein wenig als links zu bezeichnen sind und mit denen wir fr\u00fcher teilweise zusammenarbeiten konnten wie <em>Peace Now<\/em>, waren zumindest teilweise einverstanden mit dem, was wir gesagt und getan haben. Manches, was wir seinerzeit gefordert hatten, wurde damals zumindest akzeptiert, beispielsweise unsere Forderung, die Besatzung der pal\u00e4stinensischen Gebiete zu beenden.<\/p>\n<p>Generell wollen die Menschen in der israelischen Gesellschaft die Besatzung bald beendet sehen und sind nicht einverstanden mit dem, was dort geschieht. Viele halten das Ende der Besatzung f\u00fcr unm\u00f6glich, da bin ich anderer Ansicht, aber sie sind nicht einverstanden mit allem, was im Rahmen der Besatzung geschieht.<\/p>\n<p>Das erlaubte es uns, etwas freier zu agieren, aber w\u00e4hrend des Libanonkrieges gab es mit Ausnahme der kleinen Gruppen den gesellschaftlichen Konsens, dass es sich um einen \u00dcberlebenskrieg handelt und dass es die Pflicht ist, zu k\u00e4mpfen, zum Milit\u00e4r zu gehen.<\/p>\n<p>Es wurde schwerer f\u00fcr uns, wir wurden seitdem sp\u00fcrbar mehr attackiert und eingeknastet und bei Demos ausgeschlossen. Man will nicht mehr mit uns reden.<\/p>\n<p>Unsere Pr\u00e4senz in den Medien, die ohnehin schon schlecht war, wurde noch deutlich schlechter w\u00e4hrend dieses Krieges.<\/p>\n<p><strong>GWR: Gibt es Kontakte der israelischen Friedensbewegung zu Friedensbewegten im Libanon bzw. zu den Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinensern? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> So weit ich das sehe, hat keine der Gruppen organisierten Kontakt zu Gruppen im Libanon, allerdings habe ich einige Freunde, die diverse Kontakte auf der pers\u00f6nlichen Ebene in den Libanon haben. In Pal\u00e4stina haben wir jedoch viele Partnergruppen.<\/p>\n<p>Israelis und Pal\u00e4stinenserInnen haben sehr starke Verbindungen, wir gehen in die WestBank, um an pal\u00e4stinensisch-israelischen Demos teilzunehmen. Alle Gruppen in der pal\u00e4stinensischen Gesellschaft und auch alle pal\u00e4stinensischen Parteien haben Kontakte zur israelischen Friedensbewegung.<\/p>\n<p><strong>GWR: Kannst Du uns etwas \u00fcber die Demo zum Jahrestag der Ermordung von Yitzhak Rabin erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Diese Demo ist eines der Events, von denen nur wenige stattfinden. Es war eine der Veranstaltungen der sogenannten Friedenscamps von <em>Labour<\/em> und <em>Meret<\/em> und <em>Peace Now<\/em>. Ich war am Vorabend meiner Reise nach Deutschland dort. Ich war geschockt, wir sind in einer Situation nach einem f\u00fcrchterlich \u00fcberfl\u00fcssigen Krieg; wir sind in einer Situation, in der die Besatzung nach wie vor stattfindet, die &#8222;Apartheidsmauer&#8220; gebaut wird und den Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinensern immer mehr Land genommen wird und eine Belagerung in Gaza stattfindet, immer wieder Menschen in Gaza vom israelischen Milit\u00e4r umgebracht werden. Und da kommen all diese Menschen zusammen und sagen, &#8222;es gab mal die Road to peace&#8220;, und die letztlich auch den Frieden wollen, ohne aber die derzeitigen Missst\u00e4nde zu kritisieren, ohne politische Alternativen zu benennen.<\/p>\n<p>Man konnte ein wenig klagen, ein wenig Musik h\u00f6ren. Die meisten Menschen nannten das nicht einmal Demonstration, sondern Rabin-Festival. Es war auch keine Demonstration, sondern ein Zusammentreffen, man konnte Freunde treffen, etwas Live-Musik h\u00f6ren, aber es war keine Demonstration.<\/p>\n<p><strong>GWR: Gibt es konkrete Erfolge der Arbeit der Friedenbewegung vor Ort, Beispiele, die sichtbar machen, was Ihr bewirken konntet?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Ja und Nein. Lass mich mit dem Nein beginnen, um mit dem optimistischen Teil zu enden: Nein, weil die Dinge, die wir bek\u00e4mpfen, schlimmer geworden sind.<\/p>\n<p>Wir konnten den Krieg nicht verhindern, es hat so viele Opfer darin gegeben an Menschen, an der Wirtschaft, auch in den K\u00f6pfen der israelischen Gesellschaft. Es ist uns nicht gelungen, das zu verhindern.<\/p>\n<p>Die Besetzung findet nach wie vor statt und wird schlimmer.<\/p>\n<p>Die aktuelle israelische Politik wird ebenfalls schlimmer; k\u00fcrzlich ist eine der beiden gr\u00f6\u00dferen rechtsextremen Parteien der Regierungskoalition beigetreten, n\u00e4mlich Victor Liebermann. Das ist ein weiterer Punkt der Eskalation in der israelischen Politik.<\/p>\n<p>Trotzdem sind wir an einigen Punkten erfolgreich, zuerst: Wir konnten den Verlauf der Mauer beeinflussen, der Gro\u00dfteil der Mauer ist nicht auf pal\u00e4stinensischem Land &#8211; die Pl\u00e4ne sahen vor, dass die Mauer nicht auf der Green Line, sondern auf pal\u00e4stinensischem Gebiet errichtet werden sollte. Das haben wir verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Bedeutendste, was uns gelungen ist, ist ein sehr langsamer Prozess, n\u00e4mlich dass die \u00d6ffentlichkeit sich kritisch mit der Mauer auseinandersetzt.<\/p>\n<p>Der Krieg im Libanon gab uns eine Gelegenheit, die wir auch nutzen: Wir verkn\u00fcpfen die sozialen Auseinandersetzungen mit dem Kampf gegen Besetzung und Milit\u00e4r. Den Preis f\u00fcr die Mauer zahlen die unteren Bev\u00f6lkerungsschichten, w\u00e4hrend die oberen Gesellschaftsschichten trotz der Besetzung reicher werden. Deshalb gelang es uns, den sozialen Kampf mit dem Kampf gegen die Besetzung zu verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Dann sind wir letztlich auch erfolgreich, indem wir eine Art Hoffnung f\u00fcr die Pal\u00e4stinenserInnen darstellen: Die Tatsache, zu wissen, es gibt auf israelischer Seite jemand, mit dem man reden kann, ist sehr wichtig. Vor vielen Jahren, vor 1987, der ersten Intifada, hatten Israelis und Pal\u00e4stinenserInnen st\u00e4ndig Kontakt. Israel und Pal\u00e4stina ist ein sehr kleines Gebiet, es gab keine Grenzen, man konnte in die besetzten Gebieten hinein und auch hinaus gehen. W\u00e4hrend der letzen 20 Jahren wurde das immer mehr verhindert, mit Grenzbefestigungen und Checkpoints. Die Menschen auf beiden Seiten treffen nicht mehr aufeinander.<\/p>\n<p>Mancher junge pal\u00e4stinensische Mensch hat in seinem Leben keinen Israeli getroffen mit Ausnahme der Soldaten. F\u00fcr die ist Israel gleichzusetzen mit Soldaten. Sie kennen nichts anderes von Israel als Soldaten. Wie sollen sie da nicht sagen, dass sie Israel zerst\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass wir in die WestBank gehen trotz der Versuche des Milit\u00e4rs, dies zu verhindern &#8211; wir gelangen st\u00e4ndig auf die andere Seite, nehmen an Demos teil, kn\u00fcpfen Freundschaften und zeigen unsere Solidarit\u00e4t -, ist ein gro\u00dfer Erfolg. Wir sind nicht stark genug, die Situation jetzt zu \u00e4ndern, aber wir halten mit den Aktivit\u00e4ten die M\u00f6glichkeit einer \u00c4nderung der Lage am Leben.<\/p>\n<p><strong>GWR: Kann die Friedensbewegung hier in Deutschland was zur Unterst\u00fctzung der Friedensbewegung in Israel beitragen? Was w\u00e4re das?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hagai Matar:<\/strong> Zuerst k\u00f6nnen wir Unterst\u00fctzungspost an die Inhaftierten gebrauchen, die wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung oder anderer politischer Arbeit im Gef\u00e4ngnis sind.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ben\u00f6tigen wir immer finanzielle Unterst\u00fctzung, z.B. f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Inhaftierten.<\/p>\n<p>Eine weitere wichtige Sache, die Deutsche vielleicht tun k\u00f6nnen, ist, sich an der internationalen Solidarit\u00e4tsbewegung zu beteiligen und nach Pal\u00e4stina kommen und am gewaltfreien Widerstand gegen die Mauer teilzunehmen.<\/p>\n<p>Wichtig ist auch, Druck auf die deutsche Regierung auszu\u00fcben; die EU boykottiert die pal\u00e4stinensische Regierung seit der Wahl von Hamas. Dies hat zur Folge, dass es eine humanit\u00e4re Krise gibt in den pal\u00e4stinensischen Gebieten v.a. dem Gaza-Streifen. LehrerInnen, \u00c4rztinnen, \u00c4rzte und andere Staatsbedienstete k\u00f6nnen ihr Gehalt nicht mehr ausbezahlt bekommen, weil die EU ihre Unterst\u00fctzung aufgek\u00fcndigt hat. Es ist wichtig, hier Druck auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>Weltweiter Druck &#8211; auch aus Deutschland &#8211; auf die israelische Regierung, die Besatzung zu beenden, ist ebenfalls wichtig.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich ist es auch unerl\u00e4sslich, sich hier in Deutschland gegen die Neonazis und Rassisten zu engagieren oder sich f\u00fcr die Zusammenarbeit von Muslimen und Juden in Deutschland einzusetzen, um damit ein Beispiel zu geben f\u00fcr die Menschen in Israel und Pal\u00e4stina.<\/p>\n<p><strong>GWR: Danke, ich denke, wir haben eine Menge von Dir lernen k\u00f6nnen, die Liste der M\u00f6glichkeiten ist gro\u00df. Es gibt keine Ausrede f\u00fcr uns, nichts zu tun.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Welche Bedeutung hat die Kriegsdienstverweigerung (KDV) in Israel, insbesondere im Vergleich zu hier? Was haben Kriegsdienstverweigerer und Kriegsdienstverweigererinnen zu erdulden? Hagai Matar: Die Bedeutung von KDV in Israel ist sehr gro\u00df. Die israelische Gesellschaft ist sehr militaristisch, sehr militarisiert. Jeder hat die Pflicht, zum Milit\u00e4r zu gehen, Frauen wie M\u00e4nner. 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