{"id":8169,"date":"2007-05-01T00:00:23","date_gmt":"2007-04-30T22:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=8169"},"modified":"2022-07-26T14:14:53","modified_gmt":"2022-07-26T12:14:53","slug":"im-kampf-gegen-linke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2007\/05\/im-kampf-gegen-linke\/","title":{"rendered":"Im Kampf gegen Linke"},"content":{"rendered":"<p>Was Musial sagen will, ist offensichtlich: Bauman ist ein Heuchler. In Baumans Biografie klaffe eine L\u00fccke und um die zu f\u00fcllen, ist nun Musial in der <em>FAZ<\/em> angetreten. Er bezieht sich dabei auf &#8222;neue Aktenfunde in Polen&#8220;, wobei nicht ganz deutlich wird, ob er hier von eigenen Funden spricht oder nur das ausgewertet hat, was die konservative polnische Zeitschrift <em>OZON<\/em> schon im Mai 2006 ver\u00f6ffentlichte. Was die darin zitierten Akten hergeben, ist offenbar Folgendes:<\/p>\n<p>Bauman war von 1945 bis 1953 Offizier, sp\u00e4ter Major, im &#8222;Internationalen Sicherheitskorps&#8220; (&#8222;Korpus Bezpiecze\u00f1stwa Wewn\u00eatrznego&#8220;, KBW), einer milit\u00e4rischen Sondereinheit, die dem polnischen &#8222;Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit&#8220; unterstellt war. Dieses wiederum wurde von Moskau kontrolliert und setzte das KBW ab 1945 im Kampf gegen antisowjetische PartisanInnen ein: deutsche, ukrainische und polnische.<\/p>\n<h3>&#8222;Im Kampf gegen Banden&#8220;<\/h3>\n<p>Unter der \u00dcberschrift &#8222;Im Kampf gegen Banden&#8220; schreibt Musial: &#8222;Bauman bekleidete in diesem wichtigen Organ des kommunistischen Terrorapparates einen Offiziersposten.&#8220;<\/p>\n<p>Dann zitiert er aus einer Dienstbeurteilung, die Baumans Beteiligung &#8222;am Kampf gegen Banden&#8220; erw\u00e4hnt. Seine Hauptaufgabe habe aber darin bestanden, schreibt Musial, &#8222;junge Rekruten in Werkzeuge des Systems zu verwandeln.&#8220;<\/p>\n<p>Dann wieder ein Zitat aus der Dienstbeurteilung: Bauman zeichne sich &#8222;durch au\u00dferordentliche Lernbegabung als auch durch propagandistische und agitatorische F\u00e4higkeiten aus. (\u2026) In der Selbstkritik und Wachsamkeit \u00fcbertreibt er ein bisschen.&#8220; Diese &#8222;stalinistische Wachsamkeit&#8220; (Musial) habe dazu gef\u00fchrt, dass er sich zum Spitzel, d. h. zum Agenten des prosowjetischen polnischen Nachrichtendienstes habe anwerben lassen. Und dann der Hauptvorwurf:<\/p>\n<p>&#8222;Mord, Folter und Bespitzelung waren die wichtigsten Arbeitsmethoden der Angeh\u00f6rigen des Nachrichtendienstes.&#8220;<\/p>\n<p>Bedauernd stellt Musial daran anschlie\u00dfend fest, dass sich \u00fcber das konkrete Wirken Baumans &#8222;aus den Akten leider wenig&#8220; erfahren lasse. Schlie\u00dflich legt Musial nahe, dass die wissenschaftliche Karriere Baumans ab 1953 nur die logische Fortsetzung seiner milit\u00e4rischen Laufbahn gewesen sei: &#8222;Titel und Inhalte seiner damals publizierten Arbeiten sprechen B\u00e4nde: &#8218;Fragen des demokratischen Zentralismus in den Werken Lenins&#8216; (1957) oder &#8218;Abriss der marxistischen Gesellschaftstheorie&#8216; (1964).&#8220; (Musial)<\/p>\n<p>Was hier B\u00e4nde spricht, ist wohl eher der Antikommunismus des Historikers Musial und sein Kampf gegen Linke. (Mitte der 1960er \u00fcber marxistische Gesellschaftstheorie geschrieben zu haben, dazu musste man wohl kaum Stalin-Fan sein). Es verwundere sehr, schreibt Musial zum Abschluss seines Artikels, &#8222;dass Bauman, der so gerne moralisiert, seine eigenen Taten nicht reflektiert. Vielmehr empfindet er sich als Opfer einer Hetzkampagne und verharmlost seine d\u00fcstere stalinistische Vergangenheit.&#8220;<\/p>\n<p>Da der Text hier endet, bleibt im Dunkeln, worin diese angebliche Verharmlosung besteht.<\/p>\n<h3>&#8222;Vom Soziologen, der ein Stalinist war&#8220;<\/h3>\n<p>Denn die vermeintliche L\u00fccke in Baumans Biografie ist letztlich keine. Was nicht ohnehin bekannt war, hat Bauman nicht abgestritten. Er hat seine Beteiligung am benannten Korps ebenso wenig geleugnet wie die an bewaffneten Auseinandersetzungen. Auch dass er bis 1956 ein an der Sowjetunion orientierter Marxist war, hat er nie geleugnet. Die Geschichte &#8222;Vom Soziologen, der ein Stalinist war&#8220;, wie die <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em> am Tag nach der <em>FAZ<\/em>-Ver\u00f6ffentlichung schreibt, war also nicht unbedingt eine Geheimsache. ((4))<\/p>\n<p>Konkret ge\u00e4u\u00dfert hat Bauman sich allerdings auch nicht.<\/p>\n<p>Es gibt kein \u00f6ffentliches Gest\u00e4ndnis \u00fcber eventuelle Menschenrechtsverletzung, kein Reuezeugnis \u00fcber seine Agentent\u00e4tigkeit in seinen Schriften. Das kann man ihm vorwerfen.<\/p>\n<p>Aber hat sich Bauman deshalb unglaubw\u00fcrdig gemacht, wie Musial suggeriert? Moskautreue SozialwissenschaftlerInnen gab es im Westen auch nach 1956 und der Niederschlagung des Aufstands in Ungarn durch die Sowjetarmee sicherlich einige. Bauman geh\u00f6rte definitiv nicht dazu. Im Sinne einer theoretischen Untermauerung oder einer schriftlichen Fortsetzung spiegeln sich seine fr\u00fcheren Taten also keinesfalls in seinen Schriften. Im Gegenteil. Als Soziologe bekannt geworden ist Bauman f\u00fcr seine Kritik an autorit\u00e4ren politischen Systemen, an den sozialen und kulturellen Ausschl\u00fcssen, die sie produzieren und an der Abt\u00f6tung jeder menschlichen Moral, die sie ausl\u00f6sen. Hat Bauman sich moralisch diskreditiert? H\u00e4tte er, weil er \u00fcber den Sozialismus als modernes Ph\u00e4nomen geschrieben hat, seine eigene Involviertheit in dieses Projekt zuvor erl\u00e4utern m\u00fcssen? Die Frage nach der Redlichkeit eines Autors\/einer Autorin ist eine Sache. Sie ist im Falle Baumans nicht einfach zu beantworten.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Stimmigkeit oder dem Wahrheitsgehalt seiner\/ihrer Thesen aber ist eine ganz andere. Ist Baumans Kritik an der &#8222;sozialen Erzeugung unmoralischen Verhaltens&#8220; ((5)) nun hinf\u00e4llig, weil er ihr selbst in fr\u00fchen Jahren nicht entgegen getreten ist? Ist Baumans These aus &#8222;Moderne und Ambivalenz&#8220;, dass der Kommunismus &#8222;die Moderne in ihrer entschlossensten Stimmung und entschiedensten Haltung&#8220; war, deshalb falsch, weil Bauman diese Stimmung einst selbst gesch\u00fcrt und diese Haltung eine Zeit lang verk\u00f6rpert hat? Es l\u00e4sst sich sicher dar\u00fcber streiten, ob der Kommunismus die &#8222;stromlinienf\u00f6rmige Moderne&#8220; darstellte, &#8222;die vom letzten Rest an Chaotischem, Irrationalem, Spontanem, Unvoraussagbaren gereinigt war&#8220;. ((6)) Aber dieser Streit muss unabh\u00e4ngig davon gef\u00fchrt werden, inwiefern oder ob \u00fcberhaupt derjenige, der die These aufstellt, sie einst selber verwirklichen half.<\/p>\n<p>Musial aber vermischt die Ebenen, indem er eine durchg\u00e4ngige Motivation nahe legt, die Bauman gleichsam vom Stalinisten zum Verharmloser seines eigenen Stalinismus wie auch zum Soziologen macht, der \u00fcber marxistische Gesellschaftstheorie geschrieben hat und &#8222;der so gerne moralisiert&#8220;.<\/p>\n<h3>Redlichkeit vs. Richtigkeit<\/h3>\n<p>Redlichkeit (des Autors) und Richtigkeit (der These) sind also zwei verschiedene Dinge.<\/p>\n<p>Das eine hat direkt mit der Biografie zu tun, das andere nicht. Zu einfach w\u00e4re es dennoch, zu behaupten, Redlichkeit und Richtigkeit ber\u00fchrten einander \u00fcberhaupt nicht. Aber so einfach, wie Musial es sich macht &#8211; ist die Redlichkeit erst besch\u00e4digt, kann auch die These nicht richtig sein &#8211; ist es auch nicht.<\/p>\n<p>Erstens d\u00fcrfen die Inhalte nicht ausgeblendet werden, wenn man die politischen Stellungnahmen einer Person &#8211; hier den Hang zu sozialistischen Gedanken &#8211; als Konsequenzen interpretiert, die gleicherma\u00dfen aus der Biografie wie auch aus der soziologischen Analyse gezogen werden.<\/p>\n<p>Der Verweis auf zwei Titel von B\u00fcchern sagt da nichts, man muss sich schon die M\u00fche machen zu erw\u00e4hnen, was drin steht. Im Falle Baumans wird man dann schnell sehen, dass er sich auf beiden Ebenen, der biografischen wie der analytischen, deutlich vom Stalinismus abgewandt hat. Mehr noch, er schreibt seit rund f\u00fcnfzig Jahren dagegen an. Musial aber interessiert das wenig. Mit dem Stalinismus will er zugleich die &#8222;moralisierenden&#8220; Anspr\u00fcche der gegenw\u00e4rtigen Linken diskreditieren. Daf\u00fcr erkl\u00e4rt er Bauman zu Beginn seines <em>FAZ<\/em>-Textes zu einem &#8222;Patron der neuen Linken&#8220;, als der er f\u00fcr viele gelte (wobei Musial selbst wohl der erste ist, der ihn so nennt).<\/p>\n<p>Der Ma\u00dfstab an politische Ansichten, der Redlichkeit und Richtigkeit direkt verkn\u00fcpft, muss zweitens dann auch an denjenigen angelegt werden, der ihn setzt. In diesem Falle m\u00fcsste also auch Musial sich fragen lassen, wie es um die biografische Eingebundenheit und die Motivation seiner Aussagen steht.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Motivation f\u00fcr das Schreiben, die Musial an Bauman anlegt, um ihm Verharmlosung, Moralisierung und Heuchelei zu unterstellen, l\u00e4sst sich schlie\u00dflich auch auf ihn selbst anwenden.<\/p>\n<h3>Motivationen<\/h3>\n<p>Aus den Protokollen der Vorgesetzten \u00fcber den Milit\u00e4r Bauman zitiert Musial auch folgende Passage von 1947: &#8222;Seine Informationen sind wertvoll.<\/p>\n<p>Wegen seiner semitischen Herkunft kann er bei der operativen Arbeit nicht eingesetzt werden. Zu Treffen kommt er p\u00fcnktlich und h\u00e4lt die Konspiration ein.&#8220; Der 1925 in Posen\/Polen geborene Bauman war 1939 mit seiner Familie vor den Nazis in die Sowjetunion geflohen. Dort wurde der 14-j\u00e4hrige &#8211; &#8222;wie viele andere junge Polen&#8220; schreibt die <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em> &#8211; in einem Internat &#8222;stalinistisch indoktriniert&#8220;. Dass Bauman Jude ist und die J\u00fcdinnen und Juden auch von den polnischen NationalistInnen gehasst wurden, gegen die Bauman dann nach 1945 k\u00e4mpfte, ist f\u00fcr Musial kaum der Erw\u00e4hnung wert. Auch wenn viele Polinnen und Polen J\u00fcdinnen und Juden vor den Nazis retteten, der Antisemitismus wurde, so der polnische Historiker Marek Wierzbicki, &#8222;zu einem Element des polnischen Patriotismus in den Ostprovinzen.&#8220; ((7))<\/p>\n<p>Die J\u00fcdinnen und Juden wurden laut Wierzbicki mit dem Sowjetsystem identifiziert.<\/p>\n<p>Diese Argumentationslinie ist offenbar auch Musial nicht ganz fremd. In seinem Buch &#8222;`Konterrevolution\u00e4re Elemente sind zu erschie\u00dfen\u00b4. Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941&#8220; f\u00fchrt er die antisemitischen Ausschreitung in Polen zwischen 1939 und 1941 auf die Rolle der Juden im sowjetischen Geheimdienst zur\u00fcck. &#8222;Die antisowjetischen Gef\u00fchle waren die Konsequenz des sowjetischen Terrors.<\/p>\n<p>Die antij\u00fcdischen Emotionen dagegen resultierten aus dem Verhalten, das nicht wenige Juden gegen\u00fcber Nichtjuden an den Tag legten (\u2026).&#8220; ((8))<\/p>\n<p>Selbst der Rezensent der konservativen <em>Neuen Z\u00fcrcher Zeitung<\/em>, der Musials Studie in Teilen lobt, zeigt sich schwer &#8222;irritiert&#8220; ((9)) angesichts dieser Schuldzuweisung an die Opfer. \u00dcberhaupt vertrete Musial eine letztlich unhaltbare These, dass n\u00e4mlich der Vernichtungsfeldzug der Nazis in Osteuropa vornehmlich eine Reaktion auf Massaker des sowjetischen Geheimdienstes NKDW gewesen sei. ((10))<\/p>\n<p>Wegen dieser Argumentation hatte Tjark Kunstreich Musial zuvor in der <em>Jungle World<\/em> in den Kontext der Thesen des Historikers Ernst Nolte gestellt: ((11))<\/p>\n<p>Im Historikerstreit der 1980er Jahre hatte Nolte den Nationalsozialismus insgesamt als Reaktion auf die Oktoberrevolution und den Bolschewismus zu erkl\u00e4ren versucht. Auch wenn zwischen einer &#8222;Brutalisierung&#8220; des Krieges, die Musial der Sowjetunion zuschreibt, und der Ursache des Krieges, die Nolte beim Kommunismus ausmacht, sicher unterschieden werden muss:<\/p>\n<p>Dass Musial aus der Perspektive eines antikommunistischen polnischen Nationalismus argumentiert, ist kaum zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>In den Reaktionen auf den &#8222;Fall Bauman&#8220; f\u00e4llt das zumindest Andreas Mix von der <em>Berliner Zeitung<\/em> auf. Mix schreibt, Historiker wie Musial seien seit Jahren darum bem\u00fcht, historisch und moralisch mit der kommunistischen Volksrepublik abzurechnen. &#8222;Damit&#8220;, so Mix, &#8222;sekundieren sie und zahlreiche j\u00fcngere Journalisten der Regierung Kaczynski bei ihrem Ruf nach einer &#8218;moralischen Revolution&#8216;.&#8220; ((12)) Es verwundert nicht, dass Musial seinen eigenen Hintergrund nicht offen legt. ((13))<\/p>\n<p>Zur antistalinistischen Aufarbeitung der Vergangenheit k\u00f6nnen die Aktenfunde nat\u00fcrlich dennoch beitragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Musial sagen will, ist offensichtlich: Bauman ist ein Heuchler. In Baumans Biografie klaffe eine L\u00fccke und um die zu f\u00fcllen, ist nun Musial in der FAZ angetreten. 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