{"id":8213,"date":"2007-06-01T00:00:40","date_gmt":"2007-05-31T22:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=8213"},"modified":"2022-07-26T14:24:18","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:18","slug":"aktivismus-fur-den-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2007\/06\/aktivismus-fur-den-frieden\/","title":{"rendered":"Aktivismus f\u00fcr den Frieden"},"content":{"rendered":"<p>Berichte von Aktionen der <em>Anarchists Against the Wall (AATW)<\/em> und von gewaltfreien pal\u00e4stinensischen FriedensaktivistInnen sind blo\u00df Momentaufnahmen einer von Repression \u00fcberh\u00e4uften Graswurzelbewegung, die sich gegen die israelische Besatzung und den Barrierebau im Westjordanland engagiert. Es scheint aussichtslos zu versuchen, ein vollst\u00e4ndiges Bild der Aktivit\u00e4ten dieser Bewegung zu zeichnen.<\/p>\n<p>Selbst die AktivistInnen vor Ort haben Schwierigkeiten, alles Geschehene in Erinnerung zu behalten. Nichtsdestotrotz soll hier versucht werden, ein Portrait &#8211; was wiederum nur ein Abriss dessen sein kann, was tats\u00e4chlich passiert &#8211; von zumindest einem Teil dieser Bewegung, den israelischen ProtagonistInnen in dem gemeinsamen gewaltfreien Widerstand von Israelis und Pal\u00e4stinenserInnen im Westjordanland, zu skizzieren &#8211; den <em>Anarchists Against the Wall<\/em>.<\/p>\n<h3>Anf\u00e4nge<\/h3>\n<p>&#8222;Anarchists Against the Wall (AATW) ist eine direkte-Aktions-Gruppe, die sich 2003 zusammenschloss als Antwort auf die von Israel errichtete Mauer auf pal\u00e4stinensischem Land in der besetzten Westbank. Die Gruppe kooperiert mit Pal\u00e4stinenserInnen in einem gemeinsamen, gewaltfreien Kampf gegen die Okkupation.&#8220; ((1))<\/p>\n<p>So beschreibt sich das Netzwerk israelischer AnarchistInnen selbst. Doch noch bevor sich diese libert\u00e4ren FriedensaktivistInnen einen Namen gaben und sich organisierten, reisten nach Beginn der 2. Intifada im September 2000 vereinzelt israelische AnarchistInnen in die besetzten Gebiete, um sich mit der Situation vor Ort und den Menschen, die dort wohnen, auseinanderzusetzen und konkrete Hilfe zu leisten. Sie begleiteten pal\u00e4stinensische B\u00e4uerinnen und Bauern zu ihren Olivenb\u00e4umen, wenn sich diese in der N\u00e4he von militanten israelischen Siedlungen befanden oder schafften gemeinsam einen von hunderten Roadblocks beiseite, die die Bewegungsfreiheit der dort wohnhaften Pal\u00e4stinenserInnen einschr\u00e4nken oder deren Mobilit\u00e4t \u00fcberhaupt verhindern.<\/p>\n<p>Die ersten Aktionen, die direkt im Zusammenhang mit dem Barrierebau standen, fanden zwischen September und Dezember 2002 in dem pal\u00e4stinensischen Dorf Jayyous statt, als die DorfbewohnerInnen mit einigen wenigen, noch schlecht organisierten israelischen AktivistInnen, die Bulldozer blockierten, die ihre Felder platt walzen wollten, um Platz f\u00fcr die Barriere zu schaffen, welche, besteht sie aus Zaun, rund 100 Meter breit ist und somit betr\u00e4chtlichen Schaden anrichtet. Bis zu dem Friedenscamp in dem pal\u00e4stinensischen Dorf Mas&#8217;ha bzw. der gewaltfreien direkten Aktion bei einem \u00dcbergangstor der Barriere in Mas&#8217;ha, wo sich die Gruppe konstituierte und sich einen fixen Namen gab, wurden diverse Aktionen unter den verschiedensten Bezeichnungen durchgef\u00fchrt wie z.B. <em>Jews Against Ghettos<\/em>, <em>Mas&#8217;ha Group<\/em> oder <em>Anarchists Against Fences<\/em>.<\/p>\n<h3>Das Friedenscamp in Mas&#8217;ha<\/h3>\n<p>Als die Barriere sich ihren Weg bahnte und in die N\u00e4he des Dorfes Mas&#8217;ha in der Westbank kam und sage und schreibe 96 % der landwirtschaftlichen Fl\u00e4che der Gemeinde annektiert werden sollten, beschlossen einige linke Pal\u00e4stinenserInnen aus Mas&#8217;ha und den Nachbard\u00f6rfern, ein Friedenscamp zu errichten, welches rund vier Monate dauerte, bis es von der israelischen Armee ger\u00e4umt wurde. F\u00fcr viele israelische AktivistInnen war dies ein einschneidendes Erlebnis und auch die Geburtsstunde der <em>AATW,<\/em> wie sie heute auftreten.<\/p>\n<p>&#8222;Zum ersten Mal trafen wir Pal\u00e4stinenserInnen t\u00e4glich und lebten mit ihnen gemeinsam, was f\u00fcr uns ebenfalls eine ganz neue Erfahrung war. Es handelte sich wahrlich um einen Ort des Dialogs. Aus dieser Situation entstand ein nahes Verh\u00e4ltnis zwischen anarchistischen Israelis und Pal\u00e4stinenserInnen. Selbstverst\u00e4ndlich waren AnarchistInnen immer gegen die Okkupation [&#8230;], aber ich denke, dass, aufgrund dieses Camps, diese Problematik Teil unseres Lebens wurde und das waren zugleich die ersten Schritte der Anarchists Against the Wall,&#8220; ((2)) konstatiert ein israelischer Anarchist.<\/p>\n<p>Jonathan Pollak, der ebenfalls in Mas&#8217;ha aktiv war, erinnert sich: &#8222;Das Camp bestand aus zwei Zelten, welche, auf den von der Annexion bedrohten Teilen Mas&#8217;has, errichtet wurden und in denen Pal\u00e4stinenserInnen, Israelis und internationale AktivistInnen \u00fcber vier Monate hinweg st\u00e4ndig pr\u00e4sent waren. Das Camp entwickelte sich zu einem Zentrum des Informationsaustausches und war basisdemokratisch organisiert.<\/p>\n<p>Wir planten dort eine Reihe von Aktionen gegen die Mauer, wie z.B. die gewaltfreie Aktion am 28. Juli 2003 in dem Dorf Anin. Bei dieser Aktion gelang es Pal\u00e4stinenserInnen, Israelis und internationalen AktivistInnen zum ersten Mal, trotz heftiger Attacken von Seiten der Armee, ein \u00dcbergangstor durchzubrechen.&#8220; ((3))<\/p>\n<p>Nachdem, im Zuge des Camps, zwei Tage lang Bulldozer, die ein Haus zu zerst\u00f6ren drohten, blockiert wurden und dabei massenhaft AktivistInnen verhaftet wurden, endete das Camp. Das erste Mal in den Fokus der israelischen Medien gelangten die <em>AATW<\/em> im Dezember 2003, als sie ein \u00dcbergangstor der Barriere zwischen Mas&#8217;ha und der j\u00fcdischen Siedlung Elkana durchbrachen.<\/p>\n<p>Im Zuge der Aktion schoss ein Scharfsch\u00fctze der IDF dem Aktivisten Gil Namati mit scharfer Munition in die Beine, was ihm beinahe das Leben kostete und in Israel f\u00fcr Furore sorgte. ((4))<\/p>\n<h3>Barrierebau und Widerstand seit 2002<\/h3>\n<p>&#8222;Der Separations-Zaun umringt mehr und mehr pal\u00e4stinensische D\u00f6rfer. Die DorfbewohnerInnen sind abgeschnitten von den Quellen ihres Lebensunterhalts. Einige Israelis weigern sich jedoch still zu bleiben. Matan Cohen verlor deshalb ein Auge. Shai Karmeli-Pollak hat daf\u00fcr eine vielversprechende Karriere aufgegeben. Leila Mosinzon wird deshalb [&#8230;] ins Gef\u00e4ngnis gehen m\u00fcssen. Der Separations-Zaun wurde zu ihrer Obsession. Was sind die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass junge Menschen ihr wohlbeh\u00fctetes, bourgeoises Leben aufgeben und sich jeden Freitag Nachmittag mit Tr\u00e4nengas einnebeln lassen? &#8220; ((5)) Fragen wie diese werden vermutlich auch innerhalb der israelischen Exekutive und vom Inlandsgeheimdienst <em>Shin Bet<\/em> (oder <em>Shabak<\/em>) diskutiert, welche Versuchen, mittels permanenter Repression verschiedenster Art den <em>AATW <\/em>und den gewaltfreien Bewegungen in den besetzten Gebieten den Hahn zuzudrehen. Es ist aber genau diese Unberechenbarkeit und Unabh\u00e4ngigkeit, die den Widerstand so effektiv macht.<\/p>\n<p>Der Protest wird getragen von Basisbewegungen in Israel und den besetzten Gebieten.<\/p>\n<p>Die <em>AATW<\/em> k\u00f6nnen und wollen nur soweit im Westjordanland aktiv sein, wie es die pal\u00e4stinensische Basisbewegungen selbst sind, denn die Pal\u00e4stinenserInnen, die von den Auswirkungen des Barrierebaus prim\u00e4r betroffen sind, sind auch die InitiatorInnen des Protests &#8211; Israelis und internationale AktivistInnen wirken als Verst\u00e4rkung und auch Schutz bei Demonstrationen und gewaltfreien Aktionen und nutzen so ihre &#8222;Privilegien&#8220; der Armee und Polizei gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Organisiert in sogenannten <em>Popular Committees<\/em>, koordinieren sie den Protest und leisten unter Absprache und Mithilfe der <em>AATW<\/em> gewaltfrei Widerstand in den verschiedensten Formen. Dabei werden Freundschaften gekn\u00fcpft, Vorurteile abgebaut und leidenschaftlich und kreativ f\u00fcr Frieden demonstriert.<\/p>\n<p>Seinen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt erreichte die gewaltfreie Widerstandsbewegung im Jahre 2004, als das Dorf Budrus zu <em>dem<\/em> Symbol des Widerstands gegen die Barriere avancierte. Pollak: &#8222;Budrus war das erste Dorf nach Jayyous, das sich vehement gegen den Mauerbau engagierte und auch das erste Dorf, das t\u00e4glich Demonstrationen organisierte. [&#8230;] Diese Erlebnisse waren sehr best\u00e4rkend und f\u00fcr sehr viele Israelis &#8211; zumeist AnarchistInnen, aber nicht nur &#8211; bot sich hier die M\u00f6glichkeit, eine bestimmte Linie erstmals zu \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Wir \u00fcberschritten die Linie von blo\u00dfem Protest zu wirklichem Widerstand gegen die israelische Politik, als wir uns gemeinsam mit Pal\u00e4stinenserInnen der Armee direkt entgegenstellten.<\/p>\n<p>Budrus wurde zum Symbol aufgrund seines heftigen Widerstands und aufgrund seines Erfolges. Es war das erste Dorf, das erfolgreich den Verlauf der Mauer, ausschlie\u00dflich mit Widerstand &#8222;von unten&#8220;, beeinflussen konnte, noch bevor man zum Obersten Gerichtshof Israels ging.<\/p>\n<p>Budrus inspirierte viel D\u00f6rfer, ebenfalls solch einen Widerstand zu organisieren, was vielleicht ein noch gr\u00f6\u00dferer Erfolg war. Fast das gesamte Jahr hindurch leistete beinahe jedes Dorf, das von dem Verlauf der Mauer betroffen war, Widerstand.&#8220;<\/p>\n<p>Zur Zeit ist das Dorf Bil&#8217;in eines der Zentren, an denen die <em>AATW<\/em> aktiv sind, was aber nicht bedeutet, dass Aktivit\u00e4ten ausschlie\u00dflich dort stattfinden (vgl. <a title=\"Pal\u00e4stina: Der gewaltfreie Widerstand des Dorfes Bilin\" href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2006\/01\/palastina-der-gewaltfreie-widerstand-des-dorfes-bilin\/\">GWR 305<\/a>). Viele andere D\u00f6rfer in der Westbank partizipieren nach wie vor an der gewaltfreien Protestbewegung.<\/p>\n<p>Zur Verdeutlichung dessen hier zwei Beispiele: Am 14. April 2007 rissen 40 israelische AktivistInnen, mit Unterst\u00fctzung der ans\u00e4ssigen Pal\u00e4stinenserInnen, Teile des Zauns, erbaut auf dem Ackerland des pal\u00e4stinensischen Dorfes Beit Ummar, in der N\u00e4he der j\u00fcdischen Siedlung Karmei Tzur, mit Vorschlagh\u00e4mmern, Bolzenschneidern und Seilen, zeitgleich an verschiedenen Stellen nieder. Anr\u00fcckende SoldatInnen wurden von SiedlerInnen mit Zurufen ermutigt, die AktivistInnen doch zu erschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Eine zweite Gruppe wurde an einer anderen Stelle mit einem bewaffneten &#8222;Settler-Security&#8220; konfrontiert, der ebenfalls drohte, die AktivistInnen zu erschie\u00dfen. In dem pal\u00e4stinensischen Dorf Ma&#8217;asara, nahe Bethlehem, wurden vor kurzem im Zuge einer gewaltfreien Demonstration Teile der im Bau befindlichen Barriere massiv besch\u00e4digt, den SoldatInnen der IDF trat man, trotz Schl\u00e4gen und Tritten, friedlich gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Die Repressionskeule hat es bislang noch nicht fertig gebracht, alle aktiven pal\u00e4stinensischen Gemeinden und die <em>AATW<\/em> zum Aufgeben zu bewegen.<\/p>\n<p>Die Situation nimmt aber beunruhigende Z\u00fcge an, wie Jonathan Pollak attestiert: &#8222;Als sich mehr und mehr israelische AktivistInnen an den pal\u00e4stinensischen Protesten beteiligten, versch\u00e4rfte auch die israelische Regierung ihre Gangart im strafrechtlichen Bereich gegen Anti-Okkupations-AktivistInnen und im speziellen gegen Anti-Mauer-AktivistInnen. Tausende Verhaftungen und \u00fcber 60 Anklagen vor Gericht machen das Justizsystem zu einer der effektivsten Waffen des Staates. Die strafrechtliche Hetzjagd gegen uns hat uns einen Schuldenberg von \u00fcber 34.000 US-Dollar beschert, und dieser Betrag steigt immer noch.&#8220;<\/p>\n<h3>Status Quo<\/h3>\n<p>Israelische FriedensaktivistInnen &#8211; von den pal\u00e4stinensischen ganz zu schweigen -, die sich in den besetzten Gebieten engagieren, m\u00fcssen einen langen Atem haben, um staatlicher Repression und den Attacken militanter SiedlerInnen zum Trotz durchzuhalten.<\/p>\n<p>Auf Seiten der israelischen Friedensbewegung bzw. radikalen Linken mussten und m\u00fcssen speziell die <em>AATW<\/em> mit einer Reihe von Verhaftungen, Gerichtsverfahren, Geld- und Haftstrafen fertig werden.<\/p>\n<p>Auch teils schwere Verletzungen und Krankenhausaufenthalte &#8211; darunter zwei Aktivisten, die gef\u00e4hrliche Augenverletzungen aufgrund von Hartgummigeschossen ((6)) erlitten haben, zahlreiche Knochenbr\u00fcche, Gehirnersch\u00fctterungen, lebensbedrohliche Schussverletzungen wie bei Lymor Goldstein und Gil Namati &#8211; belasten jedes Individuum zus\u00e4tzlich. Bei Zeilen wie diesen ist es aber, schreibt man \u00fcber die <em>AATW<\/em>, unerl\u00e4sslich zu erw\u00e4hnen, dass &#8211; und darauf legen die AktivistInnen gro\u00dfen Wert &#8211; pal\u00e4stinensische Verletze oder Get\u00f6tete in der Regel kaum Erw\u00e4hnung finden, f\u00fcr eine, von den <em>AATW<\/em> als rassistisch bezeichnete israelische (aber auch internationale) Medienlandschaft, schlicht nicht von Interesse zu sein scheinen. Deshalb wehren sie sich auch stets dagegen, wenn \u00fcber israelische Verletzte ausf\u00fchrlich berichtet wird, im Gegenzug jedoch vergleichsweise wenig von Pal\u00e4stinenserInnen zu h\u00f6ren ist, die teilweise bei den selben Aktionen verwundet wurden. Matan Cohen von den <em>AATW<\/em> schildert dies an seinem eigenen Fall, als er von einem Hartgummigeschoss schwere Verwundungen am Auge davontrug: &#8222;Wenn die Opfer Pal\u00e4stinenserInnen sind, bleiben sie namenlos. Man h\u00f6rt blo\u00df Zahlen &#8211; zwei Pal\u00e4stinenserInnen get\u00f6tet, sieben Pal\u00e4stinenserInnen verwundet&#8230; Keine Namen, keine pers\u00f6nlichen Details. [&#8230;] Als ich verletzt wurde, berichteten die Medien davon, die 14 Pal\u00e4stinenserInnen jedoch, die ebenfalls verwundet wurden, blieben unerw\u00e4hnt. [&#8230;] Bis jetzt wurde noch kein einziger Soldat f\u00fcr das T\u00f6ten von unbewaffneten DemonstrantInnen verurteilt.&#8220; ((7))<\/p>\n<p>Auch in Israel selbst treten die <em>AATW<\/em> immer wieder mit kreativen Aktionen ins Blickfeld der \u00d6ffentlichkeit, wenn sie z.B., wie erst k\u00fcrzlich geschehen, mit Stacheldraht von der Barriere aus der Westbank den Verkehr auf Stra\u00dfen in Tel Aviv zum erliegen bringen oder, wie w\u00e4hrend des Libanonkrieges, eine Luftwaffenbasis des israelischen Milit\u00e4rs blockieren (vgl. GWR <a href=\"\/316\/aatw.shtml\">316<\/a> u. <a href=\"\/314\/israel.shtml\">314<\/a>).<\/p>\n<h3>Der Fokus liegt jedoch nicht ausschlie\u00dflich auf Anti-Okkupations Aktivit\u00e4ten<\/h3>\n<p>Die <em>AATW<\/em> mobilisierten in der Vergangenheit z.B. f\u00fcr Solidarit\u00e4ts-Demonstrationen w\u00e4hrend der Auseinandersetzungen in Oaxaca\/Mexico, bei der R\u00e4umung des Ungdomhuset in D\u00e4nemark und waren bei der <em>Queeruption<\/em> aktiv, die im Sommer 2006 in Tel Aviv \u00fcber die B\u00fchne ging. ((8))<\/p>\n<p>F\u00fcr die n\u00f6tige Infrastruktur sorgt, neben einem besetzten Haus, der Infoladen <em>Salon Mazal <\/em>im Zentrum von Tel Aviv<em>.<\/em><\/p>\n<p>Ein Ort, wo der Widerstand gegen Kapitalismus, Krieg und Militarismus neben libert\u00e4ren Theorien seinen Platz gefunden hat, was unter anderem zu der erbaulichen Einsch\u00e4tzung von Jonathan Pollak f\u00fchrt, dass &#8222;es heutzutage jedoch kaum noch jemanden [gibt], der oder die nicht wei\u00df, dass der Anarchismus eine existierende politische Bewegung in Israel ist.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berichte von Aktionen der Anarchists Against the Wall (AATW) und von gewaltfreien pal\u00e4stinensischen FriedensaktivistInnen sind blo\u00df Momentaufnahmen einer von Repression \u00fcberh\u00e4uften Graswurzelbewegung, die sich gegen die israelische Besatzung und den Barrierebau im Westjordanland engagiert. Es scheint aussichtslos zu versuchen, ein vollst\u00e4ndiges Bild der Aktivit\u00e4ten dieser Bewegung zu zeichnen. Selbst die AktivistInnen vor Ort haben Schwierigkeiten, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2007\/06\/aktivismus-fur-den-frieden\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Aktivismus f\u00fcr den Frieden - graswurzelrevolution","description":"Berichte von Aktionen der Anarchists Against the Wall (AATW) und von gewaltfreien pal\u00e4stinensischen FriedensaktivistInnen sind blo\u00df Momentaufnahmen einer von Re"},"footnotes":""},"categories":[480,1025,1042],"tags":[],"class_list":["post-8213","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-320-sommer-2007","category-die-waffen-nieder","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8213","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8213"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8213\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8213"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8213"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}