{"id":8387,"date":"2007-11-01T00:00:52","date_gmt":"2007-10-31T22:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=8387"},"modified":"2022-07-26T14:24:17","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:17","slug":"antimilitarismus-und-feminismus-in-der-turkei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2007\/11\/antimilitarismus-und-feminismus-in-der-turkei\/","title":{"rendered":"Antimilitarismus und Feminismus in der T\u00fcrkei"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graswurzelrevolution (GWR): Warum hast Du f\u00fcr Deine politische Arbeit soziale Bewegungen gew\u00e4hlt und bist nicht Mitglied einer politischen Partei geworden?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ferda \u00dclker: <\/strong>Ich habe nie daran gedacht, Mitglied einer Partei zu werden und denke auch jetzt, nach dem Erfolg der unabh\u00e4ngigen KandidatInnen bei der Parlamentswahl vom Juli 2007 nicht daran. Das inh\u00e4rente Ziel einer Partei ist es, Herrschaft zu erlangen. Und ich hatte nie vor, ein von mir so sehr kritisiertes Konzept von gesellschaftlicher Demokratievorstellung in mein Leben eindringen zu lassen. Ich werde mich auch in Zukunft an keiner autorit\u00e4ren und hierarchischen Struktur wie der einer Partei beteiligen.<\/p>\n<p>Soziale Bewegungen bilden einen loseren, flexibleren Zusammenhalt, der viel mehr das Potenzial in sich birgt, gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse zu kritisieren und zu \u00e4ndern, als es eine Partei innewohnen kann, die schon im vorhinein Konzessionen machen muss.<\/p>\n<p>Ich habe oben den Ausdruck verwendet, eine &#8218;bessere Welt&#8216; sei m\u00f6glich. Eigentlich ist das nicht ganz richtig. Es gibt keine &#8218;andere Welt&#8216;, denn wir haben nur diese eine Erde, die wir vorfinden, aber auf dieser Welt ist ein f\u00fcr alle besseres Leben m\u00f6glich. Dieses Leben wird auch bestimmt durch die sozialen Bewegungen, die einzelne Menschen und ganze Massen stark machen k\u00f6nnen und sie zum Handeln erm\u00e4chtigen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Du stellst Dich selbst als Feministin und Antimilitaristin vor. In Deutschland sind diese Begriffe aus der Mode gekommen. Warum verwendest Du sie weiter?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kenne die Diskussion aus Deutschland nicht, die Frauen dazu bewegt, sich von diesen Begriffen abzuwenden. Ich kann das nur mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen.<\/p>\n<p>Ich stelle mich immer noch als Feministin und Antimilitaristin vor, weil ich es immer noch bin.<\/p>\n<p>Ich begreife auch die hinter diesen Begriffen stehenden Konzepte von gesellschaftlicher Analyse f\u00fcr die gesamte Gesellschaft f\u00fcr wichtig, nicht nur f\u00fcr mich als Frau. Mindestens f\u00fcr die T\u00fcrkei, ein Land, das so vom Militarismus durchdrungen ist, dass er uns jeden Tag im Leben begegnet, pr\u00e4gt und in die Schranken weist, sind Feminismus und Antimilitarismus Konzepte, die Antworten auf viele Fragen geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass wir eine gewaltfreie und freiheitliche Gesellschaft nur erreichen, wenn sich das emanzipatorische Verst\u00e4ndnis, das dem Feminismus innewohnt, allgemein durchsetzt. Der Antimilitarismus mag ein notwendiges Ph\u00e4nom von Gesellschaften sein, die wie die T\u00fcrkei eine Milit\u00e4rdiktatur hinter sich haben. Feminismus ist aber ein notwendiger Prozess durch den jede Gesellschaft gehen muss, wenn sie eine freie Gesellschaft werden soll.<\/p>\n<p>Wir blicken auch in der T\u00fcrkei stolz auf die Erfolge der Frauenbewegung, aber wir werden auch immer noch mit vielen Vorurteilen bedacht und &#8218;Feministin&#8216; ist in weiten Kreisen immer noch ein Schimpfwort.<\/p>\n<p>Ich nenne mich zusammen mit einer Gruppe von weiteren Frauen &#8218;anfem&#8216; &#8211; antimilitaristische Feministin -, um die unheilvolle Verbindung von Patriarchat und Militarismus aufzuzeigen, die eine entsprechende Gegenbewegung erfordert. Damit wollen wir auch aufzeigen, dass Militarismus kein M\u00e4nnerthema und Kriegsdienstverweigerung nicht nur f\u00fcr M\u00e4nner eine Handlungsoption ist. So haben wir als Frauen uns \u00f6ffentlich verweigert, dem Krieg zu dienen.<\/p>\n<p><strong>Warum arbeitest Du vor allem in Frauengruppen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich engagiere mich in Frauengruppen, weil das der Ort ist, in dem ich mich am besten ausdr\u00fccken kann. Jetzt und in der Vergangenheit habe ich erlebt, dass in Frauengruppen die gleichen Probleme auftreten, die es auch in gemischtgeschlechtlichen Gruppen gibt. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied: In Frauengruppen besteht eine viel gr\u00f6\u00dfere Bereitschaft, diese Probleme anzusprechen, sie ernst zu nehmen und L\u00f6sungen zu suchen.<\/p>\n<p>Wenn ich in meine Vergangenheit schaue, dann fallen mir eine Vielzahl von Geschichten ein, die mich in Frauengruppen gef\u00fchrt haben. Und alle diese Geschichten treffen sich in dem einen Punkt, wie sehr wir die uns anerzogenen, vorgelebten und aufgedr\u00fcckten Rollen verinnerlicht haben. Viel zu lange merken wir \u00fcberhaupt nicht, wie sehr wir in diesen patriarchalen Rollenbilder gefangen sind.<\/p>\n<p>Und wenn wir es bemerken, m\u00fcssen wir den Mechanismen auf die Spur kommen, die in uns und in der Gesellschaft wirken und wir m\u00fcssen uns, Schritt f\u00fcr Schritt, selbst befreien, ohne die Sicherheit zu haben, dass wir damit auch die Gesellschaft befreien. Das macht es schwerer, weil wir auf uns allein gestellt sind. In Frauengruppen finden wir die Unterst\u00fctzung, die wir brauchen, um uns in den Gegensatz zur herrschenden Meinung zu stellen.<\/p>\n<p><strong>In Deiner Arbeit versuchst Du Theorie und Praxis miteinander zu vereinen. Erzielst Du dabei Erfolge und welche Probleme ergeben sich?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist das anzustrebende Ideal, das die Theorie mit der Praxis \u00fcbereinstimmt. Aber ich muss sagen, dass ich weder mich, noch die Strukturen, in denen ich arbeite, dabei als besonders erfolgreich empfinde. Es ist bei einer ganzen Reihe von Dingen relativ einfach, sie theoretisch schl\u00fcssig darzulegen und es ist oft so schwer, das in die Lebenspraxis und die t\u00e4gliche politische Arbeit zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Theorie bildet oft die Wunschvorstellung eines anderen Lebens ab. Wir befinden uns aber noch in diesem Leben, in dem wir beeinflusst sind und behindert werden. Nat\u00fcrlich erleben wir auch Erfolge, im pers\u00f6nlichen Leben genauso wie in der politischen Arbeit. W\u00fcrden wir diese Erfolge nicht sehen, k\u00f6nnten wir kein Selbstvertrauen f\u00fcr unsere zuk\u00fcnftige Arbeit entwickeln. Dass wir st\u00e4ndig hinter unseren Anspr\u00fcchen herhinken darf auf keinem Fall der Grund sein, die Arbeit einzustellen.<\/p>\n<p><strong>Wie kommst Du in Kontakt mit den Frauen und AntimilitaristInnen, mit denen du kooperierst? Kommen sie alle aus einer bestimmten sozialen Gruppe?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe mir auch immer die Frage gestellt, aus welcher sozialen Schicht die Frauen kommen, weil ich f\u00fcrchtete, ich w\u00fcrde nur mit Frauen zu tun haben, die so sind wie ich. Die Frauen kommen aber aus den verschiedensten Schichten und treffen sich vor allem in dem Punkt, dass ihnen die Frauenfrage wichtig ist und dass sie nach konkreten Handlungsschritten suchen.<\/p>\n<p>Das Treffen in einer Frauengruppe ist dann f\u00fcr viele der Startpunkt, aktiv zu werden. Wir denken und arbeiten dabei auf drei Ebenen: an uns selbst, mit den Frauen und an der gesamten Gesellschaft. Dabei wird der Kontakt oft \u00fcber pers\u00f6nliche Netzwerke hergestellt. Es werden Freundinnnen und Bekannte mitgebracht unabh\u00e4ngig davon, in welcher Organisation die gerade aktiv sind.<\/p>\n<p>\u00dcber Jahre hinweg waren wir als unabh\u00e4ngige Fraueninitiative in Izmir sehr aktiv. Diese Gruppe hat sich aber nun in verschiedenen Teilgruppen aufgel\u00f6st &#8211; was ohne Streit geschah und f\u00fcr alle Beteiligten die richtige Fortsetzung der bisherigen gemeinsamen Arbeit gewesen ist.<\/p>\n<p><strong>Warum w\u00e4hlst Du Gewaltfreiheit als Prinzip?<\/strong><\/p>\n<p>An der Frage von Gewalt und Gewaltfreiheit als Gegenmodell zu arbeiten, ist f\u00fcr mich eine grunds\u00e4tzliche Entscheidung.<\/p>\n<p>Obwohl die t\u00fcrkische Gesellschaft stark militarisiert ist, wird in vielen oppositionellen Gruppen Gewalt nicht als Problem wahrgenommen. Gewalt, sei es vom Staat ausge\u00fcbt oder von der Opposition, wird als akzeptables Instrument begriffen.<\/p>\n<p>Diese Haltung hat uns \u00fcber all die Jahre nicht weiter gebracht. Weder ist es gelungen mit oppositioneller Gewalt die Staatsgewalt zu bek\u00e4mpfen noch haben wir einen Ausblick auf eine m\u00f6gliche gewaltfreie Gesellschaft gewinnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn wir uns nicht daran machen, Gewalt- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse insgesamt zu hinterfragen und zu analysieren und eine Alternative aufzuzeigen, dann geht unsere politische Arbeit ins Leere. Wenn wir an jeder Stelle und von jedem individuellen Standpunkt aus, diese Verh\u00e4ltnisse betrachten und aufzul\u00f6sen versuchen, dann f\u00fchrt uns das zu Selbstbestimmung und Freiheit. Ich wei\u00df, es ist ein schwerer Prozess, pers\u00f6nlich wie auch gesellschaftlich. Fangen wir also an!<\/p>\n<p><strong>Wie verhalten sich Regierung, Polizei und Anwaltschaft Dir gegen\u00fcber? Bist Du Repression ausgesetzt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann nicht sagen, dass ich pers\u00f6nlich einem besonderen Druck vom Staat ausgesetzt bin. Als Linke sind wir alle der Repression des Staates ausgesetzt, aber bisher hat es keinen Druck gegeben, der sich gegen mich als Person gerichtet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Als wir damals, 1994, den Verein der KriegsgegnerInnen in Izmir gegr\u00fcndet und gef\u00fchrt haben, war der Druck st\u00e4rker zu sp\u00fcren. Der erste Verein wurde geschlossen, wir haben Zeitschriften herausgebracht, die wir nicht angemeldet haben und wir mussten unsere Vereinsprotokolle und B\u00fccher vorlegen. Irgendwann waren wir als Verein nicht mehr in der Lage, die vielen Anforderungen zu erf\u00fcllen. Deshalb haben wir den Verein schweren Herzens Ende 2001 selbst geschlossen.<\/p>\n<p>Als Trainerin habe ich dann in den vergangenen Jahren in einer Gruppe gearbeitet, die keine gesetzliche Struktur hatte, die kein Verein war. Die Trainingsarbeit ist ja auch nicht sehr \u00f6ffentlich, so dass der Staat darauf keinen Einfluss nimmt.<\/p>\n<p><strong>Woher nimmst Du die Kraft, weiter zu machen?<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem was ich t\u00e4glich erlebe und mit dem Gef\u00fchl lebend, dass &#8222;deren&#8220; Gewaltkonzept uns jeden Tag einschn\u00fcrt, ist es mir ein Bed\u00fcrfnis, nach Freiheit zu suchen und mit den Dingen weiter zu machen, die wir begonnen haben. Ich empfinde es dabei weniger als ein pers\u00f6nliches Anliegen als viel mehr als eine allgemeine Pflicht. Wenn es etwas gibt, was ich machen kann, um der mich umgebenden Ungerechtigkeit zu begegnen, dann gibt es kein zur\u00fcck. Es gibt Momente, in denen ich mich m\u00fcde und mutlos f\u00fchle, aber dann sch\u00f6pfe ich wieder Kraft daraus, dass es richtig ist, wovon ich \u00fcberzeugt bin. So lange sich noch keine Resignation einstellt, mache ich weiter.<\/p>\n<p><strong>In welchem Projekt arbeitest Du zur Zeit und welche Methoden verwendest Du?<\/strong><\/p>\n<p>Gerade habe ich die Zusage f\u00fcr eine Stelle in der Frauenstiftung in Ankara erhalten. Ich werde dort in den kommenden anderthalb Jahren in einem Projekt zu Gewalt gegen Frauen in Familien und zum Menschenhandel arbeiten. Wir verfolgen das Ziel, in vier St\u00e4dten in Zentralanatolien eine Reihe von Frauenselbsthilfegruppen einzurichten und die jeweiligen Beh\u00f6rden zur Unterst\u00fctzung zu gewinnen. Dabei m\u00fcssen wir eine Sprache und Methoden w\u00e4hlen, die weder die Frauen, noch die meist m\u00e4nnlichen Entscheider vor den Kopf st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Das strategische Ziel ist es, Frauenh\u00e4user auch in diesen Regionen zu er\u00f6ffnen. Die wieder gew\u00e4hlte AKP ist erstaunlich offen in dieser Frage. Ich vermute, sie versuchen von ihrem konservativen Image weg zu kommen. Durch eine Finanzierung der Europ\u00e4ischen Union sind wir gl\u00fccklicher Weise von den Parteien unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>In der Stiftung bin ich nun in einem sehr professionellen Umfeld von Frauen angekommen, die sich schon sehr lange mit diesen Fragen besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Mit den Methoden des Trainings zu gewaltfreiem Handeln habe ich dort etwas beizutragen.<\/p>\n<p><strong>In einem Bericht aus dem Jahre 2003 schreibst Du von dem Vorhaben, ein Zentrum f\u00fcr Gewaltfreiheit in der T\u00fcrkei einzurichten. Wie steht es mit dem Projekt?<\/strong><\/p>\n<p>Wir tr\u00e4umen immer noch davon, aber wir wissen auch, dass es in der n\u00e4heren Zukunft nicht Wirklichkeit werden wird. In der Frauenstiftung lerne ich in den kommenden Jahren, wie ein gr\u00f6\u00dferes Projekt aufgezogen wird und ich sammele Erfahrungen mit einer Finanzierung durch die EU.<\/p>\n<p>Dass wir in der Stiftung mit den Methoden gewaltfreien Handelns arbeiten k\u00f6nnen, ist ein Erfolg unserer bisherigen Aktivit\u00e4ten. Vor 5 Jahren w\u00e4re das nicht m\u00f6glich gewesen. Gro\u00dfen Einfluss hat aber auch der Ann\u00e4herungsprozess an die EU, der Finanzierungen erm\u00f6glicht und langsam die Meinungen der Entscheider ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Ein Zentrum zu Gewaltfreiheit bleibt in unseren K\u00f6pfen und wir verbinden das, was wir heute tun, gedanklich damit, welchen Beitrag es zu diesem Zentrum leisten kann. Zur Zeit ist es aber einfacher, das Konzept Gewaltfreiheit \u00fcber Themen wie Menschenhandel oder Umweltzerst\u00f6rung in die Gesellschaft einzuf\u00fchren, als das Thema Herrschaft, Krieg und Gewalt direkt zu konfrontieren.<\/p>\n<p><strong>Was glaubst Du, wie wichtig Deine Arbeit f\u00fcr andere AktivistInnen ist?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann die Frage nur f\u00fcr die T\u00fcrkei beantworten und ich bin froh, dass wir das Programm Training f\u00fcr TrainerInnen erfolgreich beendet haben, dass wir andere angesto\u00dfen haben, \u00fcber Gewalt in der Linken und das Verh\u00e4ltnis der Linken zu Gewalt zu diskutieren. Es wundert mich dabei nicht, dass sich vor allem Frauengruppen, Homosexuelle und Transsexuelle f\u00fcr unsere Arbeit interessieren. Sie erleiden Gewalt und Gegengewalt ist keine Option f\u00fcr sie. Aber \u00fcber das Thema Kriegsdienstverweigerung kommen wir auch in der patriarchalen Linken an und werden dort ernst genommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Warum hast Du f\u00fcr Deine politische Arbeit soziale Bewegungen gew\u00e4hlt und bist nicht Mitglied einer politischen Partei geworden? Ferda \u00dclker: Ich habe nie daran gedacht, Mitglied einer Partei zu werden und denke auch jetzt, nach dem Erfolg der unabh\u00e4ngigen KandidatInnen bei der Parlamentswahl vom Juli 2007 nicht daran. 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