{"id":8485,"date":"2007-12-01T00:00:47","date_gmt":"2007-11-30T22:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=8485"},"modified":"2022-07-26T12:58:59","modified_gmt":"2022-07-26T10:58:59","slug":"ich-war-immer-komplett-doch-niemals-fertig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2007\/12\/ich-war-immer-komplett-doch-niemals-fertig\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich war immer komplett, doch niemals fertig&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graswurzelrevolution (GWR): Du hast hier in Marburg zum Auftakt der Veranstaltung gegen sexuelle Bel\u00e4stigung gespielt. Wie steht es deiner Meinung nach mit Gleichberechtigung, und was ist deine private Vorstellung von Feminismus? <\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Es ist immer wieder wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sexuelle Bel\u00e4stigung gibt und man es nicht hinnimmt. Bei solchen Veranstaltungen frage ich mich, ob man da nicht vielleicht zu sehr unter sich bleibt, mit Menschen, die sich eh schon mit Unterdr\u00fcckung und Sexismus und den dahinter stehenden Mechanismen besch\u00e4ftigen. Was man machen k\u00f6nnte, damit man nach au\u00dfen geht&#8230; man m\u00fcsste ja im Prinzip die M\u00e4nner erreichen, die noch nicht soviel dar\u00fcber wissen oder sich nicht angesprochen f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Erreicht man dort \u00fcberhaupt etwas?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Ich m\u00f6chte mehr Widerspr\u00fcche.<\/p>\n<p>Feminismus an sich&#8230; es gibt immer noch genug Gr\u00fcnde, gerade als Frau in einer m\u00e4nnerdominierten Kunstwelt, sich auch international zusammen zu schlie\u00dfen und hervorzuheben, dass es auch weibliche K\u00fcnstlerinnen gibt, die es verdient haben, gesehen zu werden und Erfolg zu haben.<\/p>\n<p>Ich hab grad ein Interview mit einer bildenden K\u00fcnstlerin gelesen, in dem sie gesagt hat, dass unter den 10 ber\u00fchmtesten K\u00fcnstlern nur eine Frau ist und warum z.B. der Turnerpreis fast immer nur an M\u00e4nner geht. Dieser Frage kann man nat\u00fcrlich auch in der Popmusik und vielen anderen Bereichen nachgehen, und es ist Wert, sich dar\u00fcber Gedanken zu machen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Du singst den Slogan &#8222;Nieder mit den Kompromissen!&#8220;. Was meinst du damit?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Ich finde es nat\u00fcrlich sch\u00f6n, wenn jemand keine Kompromisse will, aber nat\u00fcrlich ist es lebensfremd, nat\u00fcrlich muss man immer Kompromisse eingehen in jeder Zweier-\/ Dreierbeziehung. In jedem gr\u00f6\u00dferen Kollektiv muss man st\u00e4ndig Kompromisse eingehen. Es gibt nat\u00fcrlich den Anspruch der totalen Demokratie, wo alle einen Konsens finden, und gerade da m\u00fcssen Leute Kompromisse eingehen, weil man da mit Wut und sehr viel irrationaler Leidenschaft nicht weit kommt.<\/p>\n<p>Ich wurde auch schon zitiert als &#8222;Nieder mit den Komponisten&#8220;. Missverst\u00e4ndnisse in eigenen Texten sind auch sch\u00f6n, ich sing das inzwischen schon selber. Vielleicht steckt das (&#8222;Nieder mit den Komponisten&#8220;) auch hinter der Utopie, womit wir auch wieder bei &#8222;copy me I want to travel&#8220; w\u00e4ren usw. usf., also reicht ein Lied die Hand dem anderen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Im selben Lied sagst du &#8222;Her mit der Utopie&#8220;. Was ist deine pers\u00f6nliche Utopie?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Meine pers\u00f6nliche Utopie, die eine gibt es nicht, gab es auch noch nie, vielleicht ist Utopie auch so ein riesiges Wort, das so oft mit komischen Dingen gef\u00fcllt wurde und zu einer Ideologie, zu einer Weltanschauung, zu einem Prinzip wurde. Prinzipien sind dazu da, gebrochen zu werden, finde ich. Also, auch das Prinzip der Utopie ist Quatsch. Utopieforschung vielleicht, eher das interessiert mich, auch bei mir selbst zu forschen, was ich vom Leben m\u00f6chte, wie ich mir meinen Alltag vorstelle, was meine Ziele sind, das nicht aufzugeben immer wieder zu hinterfragen. Ich bin jetzt 40 und habe nat\u00fcrlich andere Ziele als mit 20. Bin ich da zu viele Kompromisse eingegangen?<\/p>\n<p>Ja, immer wieder zu hinterfragen, was ich denn will, sowohl politisch als auch privat, da sehe ich auch nicht so die Unterschiede.<\/p>\n<p><strong>GWR: Dein Leben, wie du es lebst, ist es f\u00fcr dich schon eine Art verwirklichte Utopie? Was hast du noch vor?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Utopie ist ja das, was man sich ertr\u00e4umt und nicht in die Tat umsetzen kann, der Nichtzustand.<\/p>\n<p>Ich lebe keine Utopie, das w\u00e4re v\u00f6llig vermessen. Also, die Utopie ist grad, was nicht hier ist.<\/p>\n<p>Ich versuche immer wieder, mir etwas vorzustellen, und wenn ich es oder ein St\u00fcck davon erreiche, ist es sch\u00f6n. Vielleicht ist eine meiner grundlegenden Forderungen an mich selbst, nicht irgendwo ankommen zu wollen. Einer der Leits\u00e4tze in den letzten Jahren meines Lebens war: Ich war immer komplett, doch niemals fertig. Also nicht zu denken, dass man ein Ziel erreichen kann, und dann w\u00e4re man irgendwo angekommen.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie kamst du dazu, politische Musik zu deinem Lebensschwerpunkt zu machen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Hast du gesagt, ich mache politische Musik? Mache ich politische Musik? Keine Ahnung.<\/p>\n<p>Ich interessiere mich f\u00fcr die Welt, ich interessiere mich f\u00fcr andere Menschen, im Laufe der letzten 15 Jahre habe ich mich ab und zu f\u00fcr politische Themen engagiert, interessiert und mit Leuten diskutiert. Ich habe seit 2000 ein Bandkollektiv namens <em>Schwabinggrad Ballett<\/em>, wir spielten und spielen immer noch auf Demos, Grenzcamps, in \u00f6ffentlichen Orten. Dieses Jahr waren wir auf dem G8-Gipfel, sind da als Schlachtenkapelle (nach der Schlacht) 10 Stunden lang \u00fcber die Felder marschiert. Wir haben eine Mischung aus Free Jazz und Marschmusik gespielt und versucht, die Strassen zu blockieren.<\/p>\n<p>So Dinge flie\u00dfen auch in mein Leben, meine Kunst, meine Texte und Lieder ein. Ich bin an Beweglichkeit interessiert, auch Beweglichkeit der Gedanken, der politischen Gedanken, das treibt mich an, es ist eine Freude, mich daran zu reiben und es weiter zu entwickeln.<\/p>\n<p><strong>GWR: Wie siehst du das Verh\u00e4ltnis zwischen deinen Texten und deiner Musik?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Manchmal, wenn ich andere Leute h\u00f6re, denke ich, dass ich meine Texte schon sehr ernst nehme. Aber nicht zu ernst, ich sage immer: Form und Inhalt m\u00fcssen sexy zusammen Hand in Hand miteinander \u00fcber die Stra\u00dfe laufen. Ein Lied interessiert mich umso mehr, je mehr Nebengeschichten und Hintergrundgeschichten irgendwie darin verborgen sind. Sowohl durch Poesie oder auch den Inhalt. Das kann sich aber auch in Musik ausdr\u00fccken, zum Beispiel, wenn ich ein Sample benutze: Woher kommt das? Hat es ne Geschichte? Erz\u00e4hlt es etwas? Die Menschen, von denen es kommt? Haben sie etwas mit dem Inhalt zu tun? Das ist alles sehr verschachtelt, und man kann diese Infos bekommen, muss man aber nicht. Das Lied kann auch einfach tanzbar sein und einen ohne dieses Wissen angreifen. Ich mache keinen Diskurspop, was immer das auch hei\u00dfen mag.<\/p>\n<p>Trotzdem ist es wie ein gutes Buch, das man f\u00fcnfmal oder zehnmal h\u00f6ren soll und in dem man immer noch was entdecken kann.<\/p>\n<p><strong>GWR: &#8222;Copy me I want to travel&#8220;, auch ein Lied von dir, ist das eine Aussage zum Brennen von CDs? Wie stehst du dazu, wenn Menschen deine CDs brennen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Dieses Lied hat besonders viele Hintergrundgeschichten. Es k\u00f6nnte auch einfach eine Aufforderung sein zum CD-Brennen, das ist aber auch zu einfach, weil durch das Runterladen und Brennen sterben ja nicht nur Majorfirmen, die es vielleicht verdient haben, sondern auch kleine Labels und K\u00fcnstler wie ich, die eh jeden Cent zweimal umdrehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Also, es macht nicht wirklich Sinn, das zu fordern. Aber auf der anderen Seite stehen die andere Forderung, n\u00e4mlich die um Illegalit\u00e4t von Downloaden, und die Strafforderungen, die gestellt werden, die finde ich total absurd. F\u00fcr mich geht es da um eine philosophische Debatte. Gibt es geistiges Eigentum \u00fcberhaupt und wie wird dar\u00fcber verhandelt und wer verdient daran? Es geht auch um geistiges Eigentum an pflanzlichen Wirkstoffen, das Wissen darum, um Wasser, um Luft, sozusagen um Strom, um Privatisierung von Naturressourcen usw. usf. So ist geistiges Eigentum auch eine Form kollektivem Eigentums.<\/p>\n<p>Also, Geschichten wurden weitererz\u00e4hlt, bevor B\u00fccher gedruckt werden konnten, auch Musik wurde weitergetragen, ich bin nicht die alleinige Erfinderin von Ideen, ich glaube nicht an diesen Geniekult. Sondern ich bin immer eingebunden in eine Musik-, Pop-, feministische, politische und sonstwie-Geschichte. Ich m\u00f6chte auch gerne meine Quellen angeben und den anderen Urhebern Respekt zollen, aber das Recht haben, diese Ideen weiter zu verbreiten und zu meinen eigenen zu machen. Und da geht es eher um die grunds\u00e4tzliche Frage, wie man mit geistigem Eigentum umgeht und wer daran verdient. Insofern ist es schon eine Aufforderung zum Brennen und Wandern lassen. Ich bin da aber noch sehr zwiegespalten, bin ja auch bei einem kleinen Label, TRIKONT, bestes Label der Welt, und ich m\u00f6chte, dass sie weiter leben.<\/p>\n<p><strong>GWR: Gibt es Unterschiede zwischen dir als K\u00fcnstlerin und als Privatperson? Und wenn ja, welche?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Keine Ahnung, da musst du Bernadette fragen. Ich bin nat\u00fcrlich eine zwiegespaltene Person, versuche das aber nicht so ausarten zu lassen.<\/p>\n<p>Es gibt ja Menschen, die haben wirklich zwei ganz unterschiedliche Gesichter.<\/p>\n<p>In meinem Privatleben muss ich manchmal unheimlich gut organisiert sein, weil ich eine kleine Tochter habe und viel unterwegs bin. Der Vater k\u00fcmmert sich zur H\u00e4lfte, aber da muss man immer einen sehr gut detaillierten Terminplan haben. Auf Tour bin ich immer ganz froh, dass ich da das durchgeplante Leben mal sein lassen kann. Auf der B\u00fchne muss ich den Plan im Kopf auch mal weglassen, ich muss da auch alles mal abwerfen, sonst kann man nicht spontan sein und sich nicht gehen lassen. Das ist vielleicht der Unterschied, aber ich glaube nicht, dass ich mich verstelle. F\u00fcr das ganze Popstargehabe bin ich eh zu alt. Das ist alles albern. Ich glaub, ich bin so, wie ich bin.<\/p>\n<p><strong>GWR: Was w\u00fcrdest du erfinden?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Manchmal w\u00fcrde ich gerne erfinden, dass ich nicht mehr mit der Bahn fahren muss und schneller an Orte k\u00e4me. Aber das h\u00e4tte bestimmt wieder ganz viele Nachteile f\u00fcr die Umwelt. Die ganzen Strahlen in der Luft, das wird wahrscheinlich noch schlimmer, wenn man sich so wegbeamen k\u00f6nnte, und Unf\u00e4lle g\u00e4be es auch.<\/p>\n<p>Ansonsten, ein Antidepressiva, was die Menschen nicht zu komplett Gef\u00fchlstoten macht.<\/p>\n<p><strong>GWR: Was w\u00fcrdest du gerne abschaffen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Abschaffen, &#8230; alle Langeweiler und Kriegstreiber, stimmt nicht, denn auch in mir steckt ein Langeweiler und Kriegstreiber. Eigentlich macht alles Sinn, auch Moskitos sind wieder f\u00fcr was zust\u00e4ndig. Ich bin da manchmal schon in so einem buddhistischen Kreislauf der Welt und denke, man kann nichts abschaffen, da sonst was anderes drunter leidet.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass niemand mehr vor Hunger sterben muss, was sich jeder w\u00fcnscht, oder nicht? Armut aus der Welt schaffen, aber Armut ist auch kein Zufall, ich bin ja ein Teil dieser Armutsmaschine. Insofern abschaffen&#8230; kann man was abschaffen?<\/p>\n<p><strong>GWR: Was macht dich am meisten w\u00fctend?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>W\u00fctend machen mich Sachen, die ich selber nicht bestimmen kann.<\/p>\n<p>Privat, was so mein eigenes Leben betrifft. Zum Beispiel: Ich ruf ein Taxi, weil ich zum Zug muss, und das findet dann die Stra\u00dfe nicht. Dann hat aber eine Freundin mit dem selben Stressproblem mich gefragt, warum kaufst du dir nicht ne Bahncard 50, dann muss ich nicht den einen Zug mit dem Supersparpreis nehmen, sondern kann einfach den n\u00e4chsten nehmen. Seitdem bin ich viel entspannter.<\/p>\n<p>Aber ich bin schon manchmal sehr w\u00fctend bei Sachen, die man selber nicht in der Hand hat, wenn ich denke, ich kann da jetzt nichts dran \u00e4ndern, das ist h\u00f6here Gewalt.<\/p>\n<p><strong>GWR: Was werden wir in Zukunft von dir h\u00f6ren?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernadette La Hengst: <\/em>Im Januar bringt Trikont eine von mir zusammengestellte Compilation mit Liedern f\u00fcr &#8222;Kinder&#8220; raus, die wird &#8222;Tonangeberei\/Songs f\u00fcr jedes Alter ab 3&#8220; hei\u00dfen. Sind 20 Lieder von meinen Lieblingsbands, die ich f\u00fcr Kinder geeignet halte, die meisten gab es schon, ein Drittel wurde extra komponiert, es ist so Musik, die auch Eltern gerne h\u00f6ren, weil sie es leid sind, immer nur Benjamin Bl\u00fcmchen und Rolf Zuckowski in den Kassettenrecorder zu schieben. Achtet drauf, ist grad alles fertig geworden, da bin ich wirklich sehr gl\u00fccklich dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kommt mein neues Album, was noch keinen Titel hat, im April bei Trikont raus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Du hast hier in Marburg zum Auftakt der Veranstaltung gegen sexuelle Bel\u00e4stigung gespielt. Wie steht es deiner Meinung nach mit Gleichberechtigung, und was ist deine private Vorstellung von Feminismus? Bernadette La Hengst: Es ist immer wieder wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sexuelle Bel\u00e4stigung gibt und man es nicht hinnimmt. 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