{"id":8671,"date":"2008-03-01T00:00:53","date_gmt":"2008-02-29T22:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=8671"},"modified":"2022-07-26T14:24:15","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:15","slug":"die-situation-der-afghaninnen-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2008\/03\/die-situation-der-afghaninnen-heute\/","title":{"rendered":"Die Situation der Afghaninnen heute"},"content":{"rendered":"<p>Auch heute wird der neokoloniale Krieg der NATO gegen die Bev\u00f6lkerung                 in Afghanistan noch immer propagandistisch als &#8222;Befreiungskampf                 f\u00fcr die Frauen in Afghanistan&#8220; verkl\u00e4rt. <\/p>\n<p>So begr\u00fcndet z.B. eine Redakteurin der Wochenzeitung <i>Jungle                 World<\/i> die Pr\u00e4senz der NATO-Truppen in Afghanistan damit, dass                 diese derzeit die einzigen seien, die den afghanischen Frauen                 &#8222;ansatzweise Schutz vor gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen bieten&#8220;. ((2))               <\/p>\n<p>Die pseudofeministische Propaganda von Laura Bush, Joseph Fischer                 und Co. fruchtet offensichtlich auch heute noch. Zwar lehnt eine                 Mehrheit der Bev\u00f6lkerung in der Bundesrepublik den Kriegseinsatz                 der Bundeswehr in Afghanistan ab. ((3))                 Der Widerstand gegen diesen Krieg ist an der &#8222;Heimatfront&#8220; aber                 immer noch marginal. <\/p>\n<p>Auch viele linksliberale Frauenrechtlerinnen, Gr\u00fcne, &#8222;Antideutsche&#8220;                 und ehemalige PazifistInnen vergessen gerne, dass jeder Krieg                 ein Verbrechen an der Menschheit ist, dass jeder Krieg Vergewaltigung,                 Zwangsprostitution und Massenmord bedeutet. <\/p>\n<p>Niemand bestreitet ernsthaft, dass das 2001 gest\u00fcrzte Taliban-Regime                 eine verbrecherische, frauenverachtende Clique war. Doch kaum                 eineR erinnert sich daran, dass vor allem die US-Regierung und                 die mit ihr verb\u00fcndeten Regime in Pakistan und Saudi-Arabien die                 Taliban mit zig Millionen Dollar und US-amerikanischen Waffen                 aufger\u00fcstet haben. <\/p>\n<p>Solange sie die von 1979 bis 1989 als Besatzungsmacht in Afghanistan                 w\u00fctende UdSSR bek\u00e4mpften, waren die Taliban geh\u00e4tschelte Verb\u00fcndete                 des Westens. Ohne diese jahrelange westliche &#8222;Waffenhilfe&#8220; w\u00e4ren                 sie wahrscheinlich nie an die Macht gekommen.<\/p>\n<h3>Wie hat sich die Situation der afghanischen Frauen seit Beginn                 des NATO-Kriegs 2001 ver\u00e4ndert? <\/h3>\n<p>Dar\u00fcber findet sich auf den Titelseiten der gro\u00dfen Zeitungen                 nichts. Aber auch in hiesigen Medien lassen sich Informationen                 finden, die Aufschluss geben \u00fcber die Situation der Frauen in                 Afghanistan.<\/p>\n<p>Dazu beigetragen haben auch die Hilfsorganisationen <i>Terre                 des Femmes<\/i> und <i>medica mondiale<\/i>, die kritisieren, die                 NATO habe ihr vermeintliches Ziel &#8211; &#8222;den Frauen ihre Rechte und                 ihre W\u00fcrde zur\u00fcckzugeben&#8220; &#8211; verfehlt. <\/p>\n<p>&#8222;Unsere afghanischen Kolleginnen berichten, dass sich die Situation                 der Frauen seit dem Sturz der Taliban kaum verbessert hat&#8220;, stellt                 Christa Stolle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Terre des Femmes, fest.                  ((4)) <\/p>\n<p>Die Afghaninnen sind jetzt zwar laut Verfassung gleichberechtigt,                 die Wirklichkeit sieht jedoch ganz anders aus. <\/p>\n<p>Die M\u00fcttersterblichkeit in Afghanistan ist die zweith\u00f6chste der                 Welt, rund 80 Prozent der M\u00e4dchen und Frauen werden zwangsverheiratet                 und die H\u00e4lfte der Gef\u00e4ngnisinsassinnen wird aufgrund &#8222;moralischer&#8220;                 Verbrechen eingesperrt &#8211; also z.B. wegen Weglaufens von Zuhause                 oder vermeintlichem Ehebruchs, berichtet <i>medica mondiale<\/i>.                 Rechtlosigkeit und Gewalt geh\u00f6ren weitgehend zum Alltag. <\/p>\n<p>&#8222;Lebensumst\u00e4nde, die viele junge Frauen in den Selbstmord treiben&#8220;,                 so die mit dem World Press Photo Preis ausgezeichnete Journalistin                 Lana Slezic.<\/p>\n<p>In der <i>taz <\/i>((5)) und                 im <i>Neuen Deutschland <\/i>((6))                 wurden Interviews mit der bekannten afghanischen Frauenrechtlerin                 Malalai Joya ver\u00f6ffentlicht. Sie gr\u00fcndete w\u00e4hrend der Taliban-Herrschaft                 ein Kranken- und ein Waisenhaus. Bekannt wurde die Abgeordnete                 2003, als sie die Strafverfolgung der Kriegsf\u00fcrsten und Drogenschmuggler                 forderte. Seitdem hat sie vier Mordversuche \u00fcberlebt. Joya wurde                 im Mai 2007 vom Parlament suspendiert, nachdem sie die Warlords                 scharf kritisiert hatte. Auf der Berlinale wurde ihr nun der Internationale                 Menschenrechtspreis von der Initiative <i>Cinema for Peace<\/i>                 verliehen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir brauchen Hilfe, aber keine Besatzung&#8220;, so Joya im taz-Interview.                 &#8222;F\u00fcr Afghaninnen ist die Lage heute schlimmer als unter den Taliban.                 Denn Warlords der Nordallianz f\u00fchren, unterst\u00fctzt von den USA,                 ein Schreckensregiment. Die USA haben sich den \u00fcbelsten aller                 denkbaren Verb\u00fcndeten geholt: die Kriegsf\u00fcrsten der Nordallianz,                 die f\u00fcr furchtbare Verbrechen verantwortlich sind. Sie morden                 und vergewaltigen weiter. Die Lage der Frauen ist hoffnungslos.                 Hunderte Frauen verbrennen sich j\u00e4hrlich selbst, oder sie nehmen                 sich den Strick, weil sie an M\u00e4nner verkauft werden wie Vieh.                 80 Prozent der Ehen sind erzwungen. (&#8230;) Es gab Hilfe f\u00fcr Bildung,                 aber das meiste ist in die Taschen korrupter Warlords und Druglords                 geflossen, die mit unserer Regierung kooperieren.&#8220; <\/p>\n<p>Das afghanische Bev\u00f6lkerung sei gefangen zwischen zwei Feinden:                 den Taliban und den Kriegsf\u00fcrsten. &#8222;Erstere sind Gegner der USA,                 Zweitere sind Partner. Beide haben aber furchtbare Verbrechen                 begangen. (&#8230;) Karsai ist eine Geisel der Fundamentalisten, die                 in unserem Parlament inzwischen die Oberhand haben, und schlie\u00dft                 Kompromisse mit ihnen.&#8220;<\/p>\n<p>Joya fordert einen Abzug der internationalen Besatzungstruppen                 aus Afghanistan. Solange diese Truppen nur den falschen Kurs der                 USA unterst\u00fctzen, mache es keinen Sinn, dass sie da sind. Die                 Gewaltspirale werde sich weiterdrehen, solange die USA M\u00f6rder                 und Diebe unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p>&#8222;Wir brauchen Hilfe, aber keine Besatzung wie derzeit. Keiner                 der Staaten, die Truppen in Afghanistan haben, versucht der fatalen                 Politik der USA etwas entgegenzusetzen. In Afghanistan wird nicht                 Demokratie geschaffen, sondern die Demokratie verh\u00f6hnt. Es wird                 nicht Terrorismus bek\u00e4mpft, sondern Terror produziert&#8220;, kritisiert                 die Feministin. <\/p>\n<p>\u00c4hnlich aufschlussreich ist ein Interview mit Nabila Waseq, Koordinatorin                 eines Frauenprojekts von <i>medica mondiale<\/i> in Kabul ((7)):                 Sechs Jahre nach dem Taliban-Sturz seien die Frauen in Afghanistan                 von Freiheit weit entfernt, beobachtet die Frauenprojekt-Leiterin                 Waseq. Missbrauch durch Verwandte gelte als normal. Die Lage habe                 sich nach sechs Jahren Krieg gegen die Taliban kaum verbessert.<\/p>\n<p>&#8222;Die Kriegsjahre haben eine Kultur der Gewalt etabliert, an der                 sich bis heute nichts ge\u00e4ndert hat. Frauen sind auch heute noch                 in ihrem Alltag einem enormen Ma\u00df an Gewalt ausgesetzt. <\/p>\n<p>Es ist zum Beispiel v\u00f6llig normal, dass Frauen von m\u00e4nnlichen                 Verwandten geschlagen und sexuell missbraucht werden. Zwangsehen                 sind an der Tagesordnung. Immer mehr Frauen sehen den einzigen                 Ausweg darin, sich umzubringen, viele z\u00fcnden sich einfach an.                 Wir haben eine Studie zu Selbstverbrennungen gemacht, im Wesentlichen                 sind Zwangsehen der Grund f\u00fcr diese Verzweiflungstaten.&#8220; <\/p>\n<p>In den l\u00e4ndlichen Regionen d\u00fcrften viele M\u00e4dchen weiterhin nicht                 zur Schule. Traditionelle Konfliktl\u00f6sungen nach der Art des Badla                 seien an der Tagesordnung. Nach diesem Brauch wird zur Beilegung                 eines Konflikts zwischen Familien ein M\u00e4dchen zur Wiedergutmachung                 &#8222;\u00fcbergeben&#8220;. &#8222;Und auch viele Frauen glauben, M\u00e4nner h\u00e4tten das                 Recht dazu&#8220;, beschreibt Nabila Waseq. <\/p>\n<p>In der Kunduz Provinz habe eine Frau ihr Kind f\u00fcr zehn US-Dollar                 verkauft, in einer anderen Provinz waren es 1200 Afghani, umgerechnet                 24 US-Dollar, die f\u00fcr ein Kind verlangt wurden. &#8222;Frauen, die so                 arm und hilflos sind, dass sie ihre Kinder verkaufen &#8211; wo gibt                 es das? 90 Prozent der Afghanen sind arm, auch wenn die Regierung                 das abstreitet&#8220;, beklagt Joya im <i>Neuen Deutschland<\/i>.<\/p>\n<p>Die Sicherheitslage in Afghanistan ist katastrophal und hat sich                 seit Ende 2005 weiter verschlechtert. Bombenanschl\u00e4ge und Selbstmordattentate                 auf nichtmilit\u00e4rische Ziele nahmen stark zu. ((8))               <\/p>\n<p>Die Zahl der Selbstmordattentate stieg von 27 (2005) auf 139                 (2006), Bombenanschl\u00e4ge nahmen von 783 (2005) auf 1.677 (2006)                 zu und auch die direkten Angriffe auf die westlichen Truppen (mit                 leichten Waffen, Granaten etc.) verdreifachten sich von 1.588                 (2005) auf 4.542 (2006). Im Jahr 2007 erh\u00f6hten sich die durchschnittlichen                 monatlichen Auseinandersetzungen nochmals um 30 Prozent, was Anthony                 Cordesman, einen der f\u00fchrenden US-Milit\u00e4rexperten, zu der Schlussfolgerung                 veranlasst: &#8222;Die meisten Experten kommen zu dem Ergebnis, dass                 sich die Sicherheitslage im Jahr 2007 kontinuierlich verschlechtert                 hat.&#8220; ((9)) <\/p>\n<h3>Perspektiven<\/h3>\n<p>Die Gr\u00fcnderin von <i>medica mondiale<\/i>, Monika Hauser, kritisiert                 die mangelnde Zivilhilfe aus der Bundesrepublik: &#8222;Weniger als                 ein Viertel der j\u00e4hrlich 530 Millionen Euro aus Deutschland flie\u00dft                 in den zivilen Aufbau, der gro\u00dfe Rest geht in den Milit\u00e4rhaushalt                 &#8211; dieses Verh\u00e4ltnis muss sich \u00e4ndern; und es muss ein viel gr\u00f6\u00dferer                 Teil f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Frauen bereitstehen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Bundesregierung gibt an, dass 2002 bis 2010 f\u00fcr den zivilen                 Wiederaufbau Afghanistans \u00fcber 900 Millionen Euro angesetzt sind.                 Der Einsatz der Bundeswehr kostete dagegen bisher schon 1,9 Milliarden                 Euro. Es geht der deutschen Regierung eben nicht darum, der hungernden                 afghanischen Bev\u00f6lkerung zu helfen oder menschenfreundliche Lebensbedingungen                 zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Aufgabe der Bundeswehr ist es, im Dienste der geostrategischen                 Interessen des &#8222;Westens&#8220; und als Teil der NATO-Besatzungsmacht                 Afghanistan zu beherrschen und perspektivisch in die kapitalistische                 Weltordnung einzugliedern. <\/p>\n<p>&#8222;Wir wollen keine Besatzung, sondern eine Befreiung und Demokratie.                 Die bekommt man nicht geschenkt und die bringt man auch nicht                 mit der Waffe in der Hand. Wir brauchen Hilfe, wir brauchen Unterst\u00fctzung,                 doch die Befreiung in Afghanistan hat viel mehr unschuldigen Menschen                 das Leben gekostet als der 11. September in den USA&#8220;, folgert                 Joya. Es gebe gen\u00fcgend gut ausgebildete Leute, deren H\u00e4nde nicht                 blutbefleckt sind, deren Stimmen werden kaum geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Solange die Warlords an der Macht sind, werde es keinen Frieden                 in Afghanistan geben. <\/p>\n<p>Malalai Joya: &#8222;Wir leben in einem besetzten Land und die einzige                 Hoffnung ist eine demokratische Bewegung in Afghanistan. Daf\u00fcr                 brauchen wir Unterst\u00fctzung aus aller Welt. Wohl gemerkt, ich spreche                 von Unterst\u00fctzung, nicht von der Besatzung, die alles nur noch                 schlimmer gemacht hat. Heute stehen immer mehr Menschen gegen                 die Regierung auf, weil sie eben nicht demokratisch ist und das                 Land nicht im Sinne der Bev\u00f6lkerung regiert.&#8220; <\/p>\n<p>Menschen wie Malalai Joya machen Mut. Sie zeigen, dass es auch                 in dem seit fast 30 Jahren vom Krieg zerst\u00f6rten Afghanistan Menschen                 gibt, die sich couragiert f\u00fcr ein menschengerechtes Leben aller                 einsetzen. <\/p>\n<p>Menschen wie Malalai Joya, soziale Bewegungen, DeserteurInnen,                 KriegsdienstverweigerInnen, Fl\u00fcchtlinge, pro-feministische, antimilitaristische                 und pazifistische Gruppen verdienen unsere Solidarit\u00e4t. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute wird der neokoloniale Krieg der NATO gegen die Bev\u00f6lkerung in Afghanistan noch immer propagandistisch als &#8222;Befreiungskampf f\u00fcr die Frauen in Afghanistan&#8220; verkl\u00e4rt. So begr\u00fcndet z.B. eine Redakteurin der Wochenzeitung Jungle World die Pr\u00e4senz der NATO-Truppen in Afghanistan damit, dass diese derzeit die einzigen seien, die den afghanischen Frauen &#8222;ansatzweise Schutz vor gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2008\/03\/die-situation-der-afghaninnen-heute\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Die Situation der Afghaninnen heute - graswurzelrevolution","description":"Auch heute wird der neokoloniale Krieg der NATO gegen die Bev\u00f6lkerung in Afghanistan noch immer propagandistisch als \"Befreiungskampf f\u00fcr die Frauen in Afghanis"},"footnotes":""},"categories":[506,1025,1038],"tags":[],"class_list":["post-8671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-327-marz-2008","category-die-waffen-nieder","category-kleine-unterschiede"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}