{"id":884,"date":"1997-01-01T00:00:51","date_gmt":"1996-12-31T22:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=884"},"modified":"2022-07-26T14:26:35","modified_gmt":"2022-07-26T12:26:35","slug":"gute-menschen-und-der-bose-neoliberalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/1997\/01\/gute-menschen-und-der-bose-neoliberalismus\/","title":{"rendered":"Gute Menschen und der b\u00f6se Neoliberalismus"},"content":{"rendered":"<p>27.7.1996, Oventic, Chiapas. Nebel. 3 000 Menschen gemeinsam auf dem inzwischen dunklen Versammlungsplatz dieses Aguascalientes II harren gespannt der Dinge, die da kommen werden &#8211; f\u00fcr die Er\u00f6ffnung des ersten Interkontinentalen Treffens werden sich die Inszenierer der EZLN wohl etwas Besonderes ausgedacht haben, entsprechend wird die Spannung aufgebaut. Was wird es sein? Marcos auf wei\u00dfem Schimmel vor aufgehender Sonne, wie ein Gem\u00e4lde in \u00d6l zeigt? Heldenkult, ick h\u00f6r dir trapsen.<\/p>\n<p>Von den Bergen n\u00e4hert sich leise Musik, kleine Lichter sind zu sehen. Und pl\u00f6tzlich, wie abgesprochen, lichtet sich der Nebel. Vom Berg n\u00e4hern sich die &#8222;kleinen Lichter&#8220; mit ihrer Kapelle, die &#8222;Bases de apoyo&#8220;, d.h. die zivile Unterst\u00fctzungsbasis der EZLN aus den umliegenden D\u00f6rfern: M\u00e4nner, Frauen, Kinder, Alte, ohne die in Chiapas kein Aufstand h\u00e4tte stattfinden k\u00f6nnen und denen ihr Stolz noch unter den T\u00fcchern auf den vermummten Gesichtern anzusehen ist.<\/p>\n<blockquote><p><cite>&#8222;Ich wei\u00df, es klingt paradox, da\u00df eine bewaffnete, anonyme und illegale Kraft zur St\u00e4rkung einer zivilen, friedlichen und legalen Bewegung aufruft, um die endg\u00fcltige \u00d6ffnung eines demokratischen, freien und gerechten Raums in unserem Land zu erreichen. Ich wei\u00df, da\u00df es absurd erscheinen mag, aber Sie werden mit mir \u00fcbereinstimmen, da\u00df, wenn es eins gibt, was dieses Land, seine Geschichte und seine Leute unterscheidet, es dieses absurde Paradoxon von Gegens\u00e4tzen ist, die sich begegnen (die zwar zusammensto\u00dfen, aber sich begegnen): Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Moderne, Gewalt und Pazifismus, Milit\u00e4rs und Zivile. Anstatt zu versuchen, diesen Widerspruch zu negieren oder zu rechtfertigen, haben wir ihn einfach aufgenommen und anerkannt und versuchen unseren Gang seinem nicht ganz so willk\u00fcrlichen Diktat unterzuordnen.&#8220;<\/cite><\/p>\n<p><cite> (Marcos: Die EZLN l\u00e4dt zur Teilnahme am Nationalen Demokratischen Konvent ein)<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p>Die EZLN, das &#8222;Ejercito Zapatista de Liberacion Nacional&#8220; (Zapatistisches Heer der Nationalen Befreiung), trat mit ihrem Aufstand am 1.1.1994, zeitgleich mit dem Inkrafttreten des NAFTA &#8211; Vertrages, kurz in das Interesse der Welt\u00f6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Diese Guerilla ist die erste, die nach eigenen Angaben nicht darauf aus ist, die Macht zu erobern, sondern einen demokratischen Freiraum im Mexico der Staatspartei zu erk\u00e4mpfen. Ihre Waffen sollen dem Frieden dienen, ihre Vermummung ihnen Gesicht geben. Ihre st\u00e4rkste Waffe ist das Wort, sie k\u00e4mpfen f\u00fcr die W\u00fcrde, f\u00fcr Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit &#8211; f\u00fcr uns abgelutschte, b\u00fcrgerliche Vokabeln, die in dem dortigen Zusammenhang eine neue Wirkung erzielen.<\/p>\n<p>Dieser Kongre\u00df, zu dem die EZLN im Fr\u00fchjahr diesen Jahres durch ein konfuses Einladungsschreiben im typischen Marcos-Stil aufgerufen hatte, sollte einer weltweiten Diskussion um den Neoliberalismus und einer Vernetzung der unterschiedlichen K\u00e4mpfe dienen. Nachdem schon seit 1994 h\u00e4ufig unterschiedliche Treffen zur Formierung der &#8222;Zivilgesellschaft&#8220; in Mexico stattfanden, sollte nun die ganze Welt an der Diskussion beteiligt werden. Gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig? Vielleicht. Aber immerhin kamen 3 000 Menschen in den Lakandonischen Urwald.<\/p>\n<p>An f\u00fcnf verschiedenen Orten wurde nach der gemeinsamen Auftaktveranstaltung drei Tage lang diskutiert, dann trafen sich alle wieder in La Realidad zum gemeinsamen Abschlu\u00df. Jeder kam also in 2- 3 zapatistische D\u00f6rfer, die relativ weit auseinanderliegen und gerade in der Regenzeit schwer zu erreichen sind. Immer wieder blieben die Busse unterwegs im Schlamm stecken, was uns ausreichend M\u00f6glichkeit bot, die Gegend wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Was allerdings die Diskussionen angeht &#8211; da gibt es einiges zu kritisieren. Ist denn die Vorstellung eines weltweiten Austausches nicht vielleicht etwas zu viel verlangt, wenn zumeist die Diskussionen in den einzelnen L\u00e4ndern schon nicht vern\u00fcnftig laufen? Ist es \u00fcberhaupt machbar, &#8222;den&#8220; Neoliberalismus ausdiskutieren zu wollen? Ist er wirklich der b\u00f6se, gemeinsame Feind?<\/p>\n<p>&#8222;Den&#8220; Neoliberalismus gibt es so nicht. Man mag \u00fcber den Kapitalismus in seiner neoliberalen Auspr\u00e4gung reden, doch ist diese nicht weltweit dieselbe. Globalisierung der M\u00e4rkte sch\u00f6n und gut &#8211; daraus auf eine Einheitlichkeit zu schlie\u00dfen, trifft nicht. Neben der Globalisierung des Kapitals und neuen M\u00f6glichkeiten der interkontinentalen Arbeitsteilung findet auch eine Berufung auf &#8222;Standorte&#8220; statt, die durchaus Sinn macht, da nicht jede Firma sich \u00fcberall gleicherma\u00dfen ansiedeln kann, zu unterschiedlich sind die strukturellen Gegebenheiten der verschiedenen L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Antikapitalistische Bewegungen weltweit \u00e4hnlich globalisieren zu wollen und gleichzeitig den Begriff der &#8222;nationalen Befreiung&#8220; unhinterfragt zu lassen, erscheint mir zumindest nicht ganz ausgegoren, zumindest nicht auf uns \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>Ein internationaler Austausch jedoch, der aus den neuen Bekanntschaften vom Treffen entstehen k\u00f6nnte &#8211; ja, bitte. Solange die Unterschiedlichkeit anerkannt wird, k\u00f6nnen ihm interessante Anregungen entspringen &#8211; verschiedene K\u00e4mpfe zu einem zusammenfassen zu wollen, was einigen Kongre\u00dfteilnehmerInnen im Kopf herumzuschwirren schien, d\u00fcrfte jedoch eine grobe Mi\u00dfachtung der politischen Differenzen und verschiedenen Lebensumst\u00e4nden bedeuten.<\/p>\n<p>Es ist nicht erstaunlich, da\u00df nur wenig in Frage gestellt wurde &#8211; die M\u00f6glichkeiten daf\u00fcr waren eingeschr\u00e4nkt. Eine allzu starre Organisation der Diskussionen hat viel von dem proklamierten freien Austausch verhindert. Vorher nicht zug\u00e4ngliche Redebeitr\u00e4ge, die h\u00e4ufig dasselbe wiederholten und sehr verk\u00fcrzte Diskussionsm\u00f6glichkeiten, lange Fahrzeiten zwecks Pr\u00e4senz der InternationalistInnen an m\u00f6glichst vielen Orten auf Kosten der Zeit f\u00fcr inhaltliche Arbeit (wobei die Diskussionen in den Bussen auf einer anderen Ebene auch nicht zu untersch\u00e4tzen sind), wenig R\u00fccksicht auf notwendige \u00dcbersetzungen &#8211; der wirkliche Austausch fand am Rande und findet im Nachhinein statt. Dies ist jedoch kein Vorwurf, den man der EZLN machen kann, verantwortlich ist hier die mexikanische Vorbereitung und auch die TeilnehmerInnen, die nur selten aus den vorgegebenen Strukturen ausgebrochen sind.<\/p>\n<p>Allein die Organisation war es n\u00e4mlich nicht, woran es gehangen hat &#8211; der Austausch mu\u00dfte leben von dem, was die Einzelnen mitbringen, und wo Unf\u00e4higkeit herrscht, auf das Wort zu verzichten, wenn eben dasselbe schon einmal gesagt wurde, wenn Redebeitr\u00e4ge nur wiederk\u00e4uen und sich nur selten bem\u00fchen, neue Ans\u00e4tze zu suchen, liegt das an den TeilnehmerInnen. Ob sich die Diskussion im Nachhinein verbessern wird, mu\u00df sich zeigen. Verstaubtes gab und gibt es genug, mehr als ein verzerrter Spiegel von aktuellen Diskussionen war das Treffen nicht und konnte es nicht sein.<\/p>\n<p>Helle Begeisterungsst\u00fcrme konnte dieses Spiegelbild nicht ausl\u00f6sen &#8211; all das, was einen hier in der &#8222;Szene&#8220; st\u00f6rt, fand sich dort nat\u00fcrlich wieder und noch einiges dazu.<\/p>\n<p>Die Diskussionen blieben fast durchweg auf einem relativ niedrigen Niveau stehen, kurze Skizzen, kurzes Einverst\u00e4ndnis oder Widerspr\u00fcche, die unterschiedlichen Ans\u00e4tze und Voraussetzungen der verschiedenen Gruppen wurden nicht thematisiert.<\/p>\n<p>So drehte sich die &#8222;mesa 5&#8220; (mesa hei\u00dft Tisch), die als Arbeitsgruppe \u00fcber das Thema &#8222;In diese Welt passen viele Welten&#8220;, fast ausschlie\u00dflich um die Autonomie indigener V\u00f6lker und indigene &#8222;Identit\u00e4t&#8220; (bei der die Frage danach, was &#8222;Identit\u00e4t&#8220; eigentlich ausmacht, v\u00f6llig au\u00dfen vor blieb). Eine submesa besprach das Thema Migration und Exil und zog damit vor allem eine gro\u00dfe Gruppe Europ\u00e4erInnen an. \u00dcber schwammige Forderungen nach universalen Menschenrechten und dem Vorschlag, eine Stelle zu gr\u00fcnden, die Menschenrechtsverletzungen an Minderheiten dokumentiert (was zum Teufel macht denn amnesty international seit 35 Jahren?) kam diese jedoch nicht hinaus.<\/p>\n<p>\u00dcber der einhelligen Solidarisierung mit allen Unterdr\u00fcckten dieser Erde \u00e0 la &#8222;Wir sind alle schwarze, indigene Arbeiterfrauen aus von den Imperialisten ausgebeuteten L\u00e4ndern&#8220; wurde jeder Ansatz von triple oppression ignoriert, reale Verh\u00e4ltnisse schlicht \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>In anderen Arbeitsgruppen wurden teilweise bessere Erfahrungen gemacht, fast einhellig waren jedoch die Klagen \u00fcber die Organisationsstruktur, die Oberfl\u00e4chlichkeit der Diskussion wurde relativ oft bem\u00e4ngelt.<\/p>\n<p>Die bei der Abschlu\u00dfveranstaltung verlesenen Ergebnisse, die auch noch als Buch ver\u00f6ffentlicht werden, sind damit eine aufgesetzte Zusammenfassung der Diskussionen, die oft nur unzul\u00e4nglich die Widerspr\u00fcche wiedergibt. Jeder Versuch, diese zum Konsens zu erkl\u00e4ren, geht an ihrer Entstehungsgeschichte vorbei.<\/p>\n<h3>Wenn dies alles auch vorhersehbar war &#8211; was bleibt?<\/h3>\n<p>War es eine reine \u00d6ffentlichkeitsaktion der EZLN? Dies sicher nicht, auch wenn die Pressewirksamkeit einen gro\u00dfen Anteil an den Inszenierungen hatte. Es geht f\u00fcr Chiapas in hohem Ma\u00dfe um den Schutz, den die nationale und internationale &#8222;Zivilgesellschaft&#8220; den Zapatistas bietet. Da dies ihre einzige Chance sein d\u00fcrfte zu \u00fcberleben, ist es verst\u00e4ndlich und richtig, ihn in den Mittelpunkt zu stellen.<\/p>\n<p>Der EZLN ist jedoch auch abzunehmen, da\u00df sie an einem ernsthaften Austausch interessiert ist &#8211; ohne diesen k\u00f6nnte alles recht schnell wieder im Sand verlaufen.<\/p>\n<p>Die Berufung auf die vielzitierte &#8222;Zivilgesellschaft&#8220; jedoch sollten wir hier nicht unhinterfragt \u00fcbernehmen. Wo bittesch\u00f6n sollte man hier denn so etwas wie eine Zivilgesellschaft finden? &#8222;Das Volk&#8220; mit seinen immanent rassistischen und patriarchalen Denkweisen, das beim Anblick eines metropoleanen pasamontana &#8211; Tr\u00e4gers nach Ordnung, Recht und Sauberkeit schreit? Die Arbeiterklasse, die vor Bier und Sportschau den Unternehmern in den Arsch kriecht? Den konservativen Mexiko &#8211; Experten, der die Zivilgesellschaft f\u00fcr ihre Zusammenarbeit mit den Sicherheitskr\u00e4ften bejubelt?<\/p>\n<p>So sehr man die &#8222;Isolierung der Linken&#8220; auch betrauern mag &#8211; Mittel wie eine Volksbefragung, die von den Zapatistas regelm\u00e4\u00dfig auch auf ganz Mexico ausgedehnt genutzt wird, haben hier eher b\u00fcrgerlichen, staatserhaltenden Charakter.<\/p>\n<h3>Trotz aller Kritik viel Positives (warum sonst sollte man sich mit dem Thema befassen?)<\/h3>\n<p>Wichtig f\u00fcr uns war sicher nicht zuletzt, einen Einblick in die Situation in Chiapas zu erhalten, der weit \u00fcber Pressemeldungen hinausgeht. Ob es die kleinen Schikanen der Migracion, der mexikanischen Einwanderungsbeh\u00f6rde waren, die Zeitungsberichte \u00fcber Angriffe der &#8222;Guardias Blancas&#8220; auf Friedenscamps, die besorgte Frage, ob das Ger\u00e4usch von Milit\u00e4rhubschraubern oder von Windm\u00fchlen stammte, der Anblick der Milit\u00e4rcamps ganz in der N\u00e4he von La Realidad &#8211; auch f\u00fcr uns TouristInnen, die doch weitestgehend in Ruhe gelassen wurden, war die angespannte Lage sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Nach den anstrengenden Tagen war die Art, auch mit Musik und Tanz Politik zu machen, eindeutig ein Pluspunkt: Die Kulturveranstaltung zum Abschlu\u00df hatte Vers\u00f6hnendes. Waren viele auch noch ver\u00e4rgert \u00fcber kleine Dinge am Rande, wie die stundenlange pralle Nachmittagssonne, vor der man beim Plenum nicht in den Schatten fliehen durfte und dem Abh\u00e4ngen eines Frauentransparentes vor der Pressekonferenz, das eine traurige L\u00fccke im Hintergrund der B\u00fchne hinterlie\u00df und die Frage aufwirft, wie weit es den allen Reden zum Trotz tats\u00e4chlich mit einer antipatriarchalen Position aussieht, so stellte sich am letzten Nachmittag doch eine allgemeine Zufriedenheit und Wehmut \u00fcber den nahen Abschied ein.<\/p>\n<p>Vielleicht sind genau diese Erlebnisse letztendlich viel wichtiger als jede theoretische Diskussion, kommt es in der Hauptsache auf die neue Motivation f\u00fcr unsere hiesige Arbeit an.<\/p>\n<p>Fa\u00dfbare Ergebnisse? Ein Rundbrief auf Papier und im Internet, der sich als Diskussionsforum versteht, ist entstanden. Die Abschlu\u00dferkl\u00e4rung von La Realidad beinhaltete zwei Vorschl\u00e4ge: Ein zweites Treffen in Europa, \u00fcber das inzwischen nachgedacht wird, sowie eine &#8222;consulta&#8220; aller guten Menschen gegen den b\u00f6sen Neoliberalismus, sozusagen f\u00fcr die Intelligenz und gegen die Dummheit &#8211; in der vorgegebenen Form wird sie hier nicht stattfinden. Voraussichtlich wird im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr ein Buch \u00fcber den Kongre\u00df und \u00fcber die Auseinandersetzung mit &#8222;dem&#8220; Zapatismus erscheinen. Viel mehr als ein kontinuierlicher Austausch wird nicht Ergebnis dieses Treffens sein &#8211; wenn dieser zumindest stattfindet, ist schon viel gewonnen. Er k\u00f6nnte neue Perspektiven des Internationalismus er\u00f6ffnen:<\/p>\n<blockquote><p><cite>&#8222;Um nicht falsch verstanden zu werden: es geht nicht darum, in Revolutionsromantik zu verfallen und sich immer wieder neu auf das jeweils aktuellste &#8218;revolution\u00e4re Ereignis&#8216; in der Welt zu st\u00fcrzen. Von Konjunkturanf\u00e4lligkeiten dieser Art war die Internationalismusbewegung von Anfang an zu Gen\u00fcge befallen. Trotzdem kann es f\u00fcr die eigene, oft so z\u00e4he Arbeit motivierend wirken, zur Kenntnis zu nehmen, wie viele Menschen in der &#8218;Dritten&#8216; Welt unter ungleich schwierigeren Bedingungen l\u00e4ngst noch nicht resigniert haben und immer wieder nach neuen Mitteln und Wegen suchen, sich zur Wehr zu setzen.&#8220;<\/cite><\/p>\n<p>(Karl R\u00f6ssel: Zwei Millionen Daumenabdr\u00fccke&#8230;, aus: iz3w Nr. 200)<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.7.1996, Oventic, Chiapas. 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