{"id":8885,"date":"2008-09-01T00:00:58","date_gmt":"2008-08-31T22:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=8885"},"modified":"2022-07-26T14:24:14","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:14","slug":"schacher-um-simbabwe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2008\/09\/schacher-um-simbabwe\/","title":{"rendered":"Schacher um Simbabwe"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Pamberi ne Chimurenga&#8220; war Ende der 1970er Jahre auch in der (west-)deutschen Soli-Szene ein popul\u00e4rer Slogan. Die Shona-Version des universellen revolution\u00e4ren Mottos, dass der Kampf weiter gehe und der Sieg im Volkskrieg sicher sei (im konkreten Fall w\u00f6rtlich mit &#8222;Vorw\u00e4rts im Kampf&#8220; zu \u00fcbersetzen), geh\u00f6rte zum Mobilisierungsalltag der Zimbabwe African National Union (ZANU). Als deren Pr\u00e4sident Robert Gabriel Mugabe in den sp\u00e4ten 1970er Jahren die Bundesrepublik und Westberlin besuchte, sammelte der maoistische KBW Millionen M\u00e4rker, um alte Unimogs zu Milit\u00e4rfahrzeugen f\u00fcr den zweiten Chimurenga umzur\u00fcsten (der erste wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts erfolglos gegen die Banden des Cecil John Rhodes &#8211; den Namensgeber des besetzten Kolonialterritoriums &#8211; und des britischen Empires gef\u00fchrt).<\/p>\n<p>Das in einer eindrucksvollen Kampagne mobilisierte Spendengeld wurde seinerzeit vom BRD-Staat beschlagnahmt, weil es der Gewaltunterst\u00fctzung diente &#8211; sozusagen eine Fr\u00fchform der staatlichen Anti-Terror-Ma\u00dfnahmen. Als ZANU-Pr\u00e4sident Mugabe bei einer Veranstaltung in der Westberliner Hasenheide die geballte Faust reckte, taten es ihm Tausende in der dicht gef\u00fcllten Halle nach und skandierten &#8222;Pamberi ne Chimurenga&#8220;. Der Kampf der simbabwischen Befreiungsbewegung wurde als einer der antiimperialistischen Linken in der BRD verstanden (wenn es auch jene im pro-sowjetischen Lager gab, deren Sympathien der konkurrierenden ZAPU unter Joshua Nkomo geh\u00f6rten).<\/p>\n<p>Auch ohne die umger\u00fcsteten Unimogs schaffte es die ZANU kurz danach, in einem ausgehandelten Dekolonisierungsprozess auf Grundlage des mit Gro\u00dfbritannien vereinbarten Lancaster-House-Abkommens 1980 einen Wahlsieg zu landen. Das &#8222;povo&#8220; (Volk) nutzte die Gunst der Stunde, d\u00fcpierte den Westen und zog die &#8222;Terroristen&#8220; den im Wahlkampf protegierten Kollaborateuren vor.<\/p>\n<p>ZANU \u00fcbernahm die politische Macht im ehemaligen (S\u00fcd-)Rhodesien. Das hie\u00df fortan Simbabwe, und dessen nach einem britischen Lord benannte Hauptstadt Salisbury wurde zu Harare. Auch sonst \u00e4nderte sich so manches, aber nicht alles. Eigentlich zu wenig.<\/p>\n<p>Dem zweiten Chimurenga folgte zwanzig Jahre sp\u00e4ter ein dritter. Denn das &#8222;povo&#8220; reagierte darauf, dass die von ihnen favorisierten Freiheitsk\u00e4mpfer als neue Machthaber eigentlich zuvorderst nur an ihrer eigenen Freiheit, aber nicht der des Volkes interessiert waren. Dass es genug davon hatte, sich einmal mehr an der Nase herumf\u00fchren zu lassen, machte es mit der Ablehnung des Referendums Anfang 2000 deutlich. Dieses sollte Mugabe noch gr\u00f6\u00dfere Machtbefugnisse \u00fcberschreiben und die beschleunigte Landreform institutionalisieren. Mit der politischen Niederlage der Regierung gelang der Ende der 1990er Jahre formierten politischen Oppositionspartei MDC (Movement for Democratic Change) der Durchbruch.<\/p>\n<p>Fortan entdeckten Mugabe und seine Herrschaftsclique den revolution\u00e4ren, anti-imperialistischen Diskurs &#8211; um im Zuge der &#8222;fast track&#8220; Landreform die besten Farmen der &#8222;Rhodies&#8220; sich selber und ihren Chargen im Milit\u00e4r-, Sicherheits- und Polizeiapparat zuzuschustern.<\/p>\n<p>Dass dabei neben den \u00fcberwiegend (aber keinesfalls ausschlie\u00dflich) wei\u00dfen kommerziellen Farmern auch Hunderttausende FarmarbeiterInnen mit ihren Familien auf der Strecke blieben, scherte die &#8222;Antiimperialisten&#8220; wenig.<\/p>\n<p>Der Aufschrei der Emp\u00f6rung, der aufgrund der Gewaltakte gegen die (in diesem Falle als ausschlie\u00dflich wei\u00df wahrgenommenen) FarmerInnen bei den Besetzungen und Enteignungen durch die westlichen Medien ging, war f\u00fcr Mugabe und Konsorten eine willkommene ideologische Sch\u00fctzenhilfe. Die Proteste entlarvten die Scheinheiligkeit des vorgeblich moralischen Bewusstseins eines Teils der globalen Hegemonie, der sich um Verletzung von Menschenrechten eigentlich nur dann k\u00fcmmert, wenn es gegen die eigenen Interessen geht. Was konnte einem afrikanischen Despoten denn auch besser in den Kram passen, als sich von Tony Blair und George W. Bush \u00fcber Demokratie und Menschenrechte belehren zu lassen, w\u00e4hrend die gerade einen der h\u00e4sslichsten Kriege der Neuzeit mit L\u00fcgen angezettelt hatten und sich einen Dreck um die V\u00f6lker- und Menschenrechtsnormen scherten?<\/p>\n<p>So waren Kritiker dieses Kalibers die besten Komplizen: Mugabe konnte sich in der Perspektive des globalen S\u00fcdens trotz seiner allzu zweifelhaften Motive zur Galionsfigur des antiimperialistischen Genres stilisieren. Auch hier wirkte, wie der nigerianische Literaturnobelpreistr\u00e4ger Wole Soyinka in einem seiner Essays zum &#8222;Klima der Angst&#8220; formulierte, &#8222;die Beruhigungstablette afrikanischer und\/oder Dritte-Welt-Solidarit\u00e4t, jener Katechismus historischer Opfer des europ\u00e4ischen Imperialismus, der sie dazu dr\u00e4ngte, angesichts m\u00f6glicher Anschuldigungen durch die historischen Unterdr\u00fccker der Welt die R\u00e4nge zu schlie\u00dfen&#8220;.<\/p>\n<p>Dabei enth\u00fcllte sich der Gewaltcharakter des ZANU-Regimes unter Mugabe bereits Anfang der 1980er Jahre in ungeschminkt brutaler Form, als die der ZAPU-Opposition zugerechnete Bev\u00f6lkerung im Matabeleland durch die von nordkoreanischen Milit\u00e4rs ausgebildete F\u00fcnfte Brigade in einem an Genozid grenzenden Akt der blindw\u00fctigen Gewalt dezimiert wurde.<\/p>\n<p>\u00dcber 20.000 Menschen wurden abgeschlachtet, viele mehr gefoltert, vergewaltigt, gedem\u00fctigt und entw\u00fcrdigt. Mit Ausnahme der Katholischen Kirche im Lande erhob kaum jemand die Stimme zum Einspruch.<\/p>\n<p>Die Welt schwieg, und mit ihr die vorgeblich solidarisch Bewegten, weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte. ZAPU wurde in den Pakt mit einem Regime gezwungen, das fortan als ZANU\/PF die einzig nennenswerte Opposition integriert und damit eliminiert hatte.<\/p>\n<p>Die seither uneingeschr\u00e4nkt fortdauernde Gewaltbereitschaft brach sich erneut Bahn, immer wenn sich politischer Protest regte. Doch mit der MDC und dem verlorenen Referendum kippten die Machtverh\u00e4ltnisse. Schon 2002 vermochte sich Mugabe nur noch durch Manipulation und offene Repression als Pr\u00e4sident im Amt halten. Seither eskalierte die Gewaltspirale st\u00e4ndig und wurde die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung durch eine ruin\u00f6se Wirtschaftspolitik der Existenzgrundlage beraubt.<\/p>\n<p>Das povo wurde nun zum Abschaum degradiert. Operation &#8222;Murambatsvina&#8220; s\u00e4uberte die Innenstadt von Harare von den \u00c4rmsten und beraubte sie der letzten, noch so erb\u00e4rmlichen und notd\u00fcrftigen Unterkunft und Einnahmequelle im Stra\u00dfenhandel. Murambatsvina l\u00e4sst sich mit &#8222;den Dreck auskehren&#8220; \u00fcbersetzen&#8230; Dass sich mittlerweile etwa ein Drittel der Bev\u00f6lkerung des Landes aus politischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden im Ausland durchzuschlagen und die daheim gebliebenen Angeh\u00f6rigen zu unterst\u00fctzen versucht, ist ein trauriger Beleg f\u00fcr die ern\u00fcchternde Einsicht, dass es der Mehrheit der ehemals kolonisierten Bev\u00f6lkerung unter einer afrikanischen Regierung nicht besser geht als unter der kolonialen Fremdherrschaft.<\/p>\n<p>Das Wahlergebnis im M\u00e4rz 2008 kam dennoch f\u00fcr Mugabe und dessen Clique so \u00fcberraschend wie seinerzeit f\u00fcr das rhodesische Siedlerregime die Wahl der ZAPU und zeugt letztlich vom Realit\u00e4tsverlust jener, deren Macht auf Gewalt basiert.<\/p>\n<p>Wie schon gegen Ian Smith 1980 nutzte das povo durch den Gang zur Urne gegen Mugabe die M\u00f6glichkeit, mit dem Stimmzettel den Waffen die Stirn zu bieten. Nur, dass das einheimische Regime sich dem nicht beugte.<\/p>\n<p>Der ersten Best\u00fcrzung und Handlungsunf\u00e4higkeit folgte der stille Putsch durch das Milit\u00e4r und die Polizei.<\/p>\n<p>Fortan blieb Mugabe die senile Marionette einer Junta, die sich dem politischen Machtwechsel widersetzte und zeigte, dass sie zu Massengewalt und -vernichtung auch im Lichte der Welt\u00f6ffentlichkeit bereit ist.<\/p>\n<p>Der als &#8222;stille Diplomatie&#8220; kaschierte Langmut eines Thabo Mbeki und die Duldung der Verh\u00f6hnung eines Volkswillens durch die Staatengemeinschaft des S\u00fcdlichen Afrika (SADC) kam dabei fast schon einer Mitt\u00e4terschaft gleich.<\/p>\n<p>Angesichts der offenen Bereitschaft des Regimes, die Stichwahl Ende Juni 2008 um jeden Preis zugunsten Mugabes enden zu lassen, und angesichts der steigenden Zahl der Opfer des Regimeterrors, \u00fcberlie\u00df der MDC-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Morgan Tsvangirai das Feld dem Autokraten. Es war ohnehin bereits klar, dass die Regierung ohne bzw. gegen die Mehrheit des Volks herrschte.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat sich die Suche nach einer L\u00f6sung darauf verlegt, zwischen dem ZANU\/PF-Regime und der Opposition einen Kompromiss auszuhandeln, der den Machttransfer erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n<p>Dass sich bei den Ende Juli aufgenommenen Verhandlungen in S\u00fcdafrika zwischen ZANU\/PF und den beiden MDC-Fraktionen die Delegierten \u00fcber den mangelnden Luxus und die fehlende Minibar auf den Zimmern in der urspr\u00fcnglich reservierten Drei-Sterne-Lodge beschwerten und daraufhin in ein F\u00fcnf-Sterne-Etablissement umgebucht wurden, verhei\u00dft nichts Gutes. Einmal mehr scheint es weniger um das Gemeinwohl, sondern eher um die eigene Privilegiensicherung zu gehen.<\/p>\n<p>Das weckt den Verdacht, dass sich, dem kenianischen Modell folgend, f\u00fcr Despoten und Regimes des harten Kalibers eine neue Variante des Machterhalts gegen den Willen der Bev\u00f6lkerungsmehrheit er\u00f6ffnet. Durch mit externer Hilfe vermittelte Arrangements zur Machtteilung in so genannten Regierungen nationaler Einheit wird der Zugang zu den staatlich kontrollierten Honigt\u00f6pfen neu verteilt. Die Taktik ist alt, geht mindestens bis in die Kolonialzeiten zur\u00fcck und nennt sich Kooptation. Auch f\u00fcr viele KritikerInnen der \u00fcberkommenen Verh\u00e4ltnisse scheint dies als &#8222;Notl\u00f6sung&#8220; ein akzeptabler Ausweg zu sein, gem\u00e4\u00df dem pragmatischen Motto &#8222;besser als nichts&#8220;. Den K\u00fcrzeren zieht einmal mehr das povo.<\/p>\n<p>Genau besehen lehrt uns Simbabwe, was Ashis Nandy in der unl\u00e4ngst im Verlag Graswurzelrevolution auf Deutsch erschienenen Studie &#8222;Der Intimfeind&#8220; am Beispiel Indiens als Verlust und Wiederaneignung der Pers\u00f6nlichkeit im Kolonialismus Anfang der 1980er Jahre analysierte und auf den Punkt brachte.<\/p>\n<p>Das koloniale Projekt vollendete sich in der vermeintlichen Alternative, die doch nur nach dem Vorbild des kolonialen Herrenmenschen und dessen Machtverst\u00e4ndnis modelliert wurde: Wie andere &#8222;Befreiungsbewegungen an der Macht&#8220; geh\u00f6rt auch die ZANU\/PF zu jenen anti-kolonialen Organisationen, &#8222;die von den KolonisatorInnen erzogen und dann domestiziert worden waren&#8220;. &#8211; Darum auch bleibt Mugabe trotz anti-imperialistischem Pathos und pseudo-revolution\u00e4rer Rhetorik die lokale Fratze von Blair, Brown, Bush und Co., die er herauszufordern behauptet (und glaubt). Die ihm als vermeintliche Alternative zum weltweit herrschenden System zujubeln, merken nicht, dass er nur das Erbe von Cecil Rhodes und Ian Smith verwaltet.<\/p>\n<p>So warnen nicht nur die Essays von Ashis Nandy davor, wie in deren Einleitung vermerkt, &#8222;dass ein konventioneller Anti-Kolonialismus zugleich der Kolonisierung des Bewusstseins dienen kann&#8220;. Auch die Grenzen der Befreiung im S\u00fcdlichen Afrika und anderswo zwingen uns angesichts der gesellschaftspolitischen Realit\u00e4ten zu der Einsicht und Konsequenz, dass unsere Solidarit\u00e4t aufs Neue gefordert ist. Wenn diese sich nicht neu bestimmt, haben wir, die wir noch in den sp\u00e4ten 1970ern (und danach) mit den Mugabes dieser Welt gemeinsam die F\u00e4uste reckten und die jeweiligen revolution\u00e4ren Spr\u00fcche skandierten, rein gar nichts kapiert und nichts dazu gelernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Pamberi ne Chimurenga&#8220; war Ende der 1970er Jahre auch in der (west-)deutschen Soli-Szene ein popul\u00e4rer Slogan. Die Shona-Version des universellen revolution\u00e4ren Mottos, dass der Kampf weiter gehe und der Sieg im Volkskrieg sicher sei (im konkreten Fall w\u00f6rtlich mit &#8222;Vorw\u00e4rts im Kampf&#8220; zu \u00fcbersetzen), geh\u00f6rte zum Mobilisierungsalltag der Zimbabwe African National Union (ZANU). 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