{"id":9127,"date":"2009-01-01T00:00:21","date_gmt":"2008-12-31T22:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9127"},"modified":"2022-07-26T14:24:12","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:12","slug":"die-attentate-auf-bombay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/01\/die-attentate-auf-bombay\/","title":{"rendered":"Die Attentate auf Bombay"},"content":{"rendered":"<p>Sogleich schrillten die Alarmglocken der internationalen Medien                 und wieder einmal wurden alle Scheinwerfer auf das entweder unverstandene                 oder als neuer global-player begutachtete Indien gerichtet. Kein                 Klischee, kein Fettn\u00e4pfchen wurde ausgelassen. Der &#8222;Spiegel&#8220; gab                 den Ton an: Da &#8222;flie\u00dft alles zusammen zu dem einen gro\u00dfen Konflikt,                 dem \u201aClash of Civilizations&#8216;, dem Kampf der Zivilisationen, den                 der US-Politologe Samuel Huntington nach dem Ende des Kalten Krieges                 vorhergesagt hatte.&#8220; ((1)) Auch                 in Indien hielten die herrschenden Medien kr\u00e4ftig mit: &#8222;Es ist                 der 11. September Indiens&#8220;; &#8222;die Welt wird nie mehr dieselbe sein&#8220;;                 der 26.11. sei der Tag, &#8222;an dem die Welt erwacht ist&#8220;. ((2))<\/p>\n<p>Der kritische indische Schriftsteller Amitav Ghosh ((3))                 verwahrte sich gegen solche Vergleiche, weil jede Rede eines neuen                 11. September heute unausgesprochen auch dessen Folgen herbeirede                 oder gar einfordere: den Krieg gegen den &#8222;Terror&#8220;. <\/p>\n<p>&#8222;In diesem Sinne bezieht sich der \u201a11. September&#8216; nicht nur auf                 die Attentate, sondern auch auf ihre Folgen, besonders auf eine                 milit\u00e4rische und juristische Reaktion, die v\u00f6llig unangemessen                 war und f\u00fcr die gesamte Welt desastr\u00f6se Konsequenzen hatte.&#8220; ((4))               <\/p>\n<p>Im Gegensatz zu dem Druck der angeblich allgemein geteilten \u00f6ffentlichen                 Meinung, nun in Indien schnellstens neue Repressionsorgane und                 Sicherheitsgesetze zu erlassen, meint Ghosh: &#8222;In den n\u00e4chsten                 Tagen wird alles davon abh\u00e4ngen, wie Bombay auf die Aggression                 reagiert. Die Tatsache, dass die Stadt nicht zum Forum sofortiger                 Gewaltausbr\u00fcche (von Hindus gegen MuslimInnen; d.A.) nach den                 Attentaten wurde, ist zweifellos ein positives Signal. Weil die                 Terroristen ihren Angriff auf die schicksten Viertel der Stadt                 gerichtet haben, ist es kurioserweise nur zu eingeschr\u00e4nkten St\u00f6rungen                 des Alltagslebens der Mehrheit ihrer BewohnerInnen gekommen. (&#8230;)                 Wenn es n\u00e4mlich eine Lehre aus der Welle von terroristischen Attentaten                 auf dem Planeten innerhalb der letzten zehn Jahre gibt, dann die:                 ihre Niederlage oder ihr Sieg h\u00e4ngen nicht von ihrem unmittelbaren                 Erfolg ab. Es ist die Reaktion darauf, die entscheidend ist.&#8220;                  ((5))<\/p>\n<h3>Der reaktion\u00e4re Schrei nach neuen Sicherheitsgesetzen<\/h3>\n<p>Dem Anschlag in Bombay gingen allein 2008 in Indien acht gr\u00f6\u00dfere                 terroristische Anschl\u00e4ge voraus. W\u00e4hrend ein Sch\u00e4uble nach solch                 einer Serie in Deutschland l\u00e4ngst hinter jeder Stra\u00dfenecke einen                 Trupp Bundeswehrsoldaten oder GSG-9-K\u00e4mpfer postiert h\u00e4tte, hat                 die indische Regierung bislang &#8211; gar nichts gemacht. Das soll                 durch den Druck internationaler und Indiens herrschender Medien                 anders werden. Nun sind neue Sicherheitsgesetze bereits auf den                 Weg gebracht &#8211; es ist zu erwarten, dass die Congress-gef\u00fchrte                 Regierung die Wahlen im kommenden Mai gegen die hindu-nationalistische                 BJP (Indische Volkspartei), die am meisten von der Sicherheitshysterie                 profitiert, trotzdem verlieren wird.<\/p>\n<p>Warum aber hatte die indische Regierung nicht schon nach den                 bisherigen Anschl\u00e4gen reagiert? Das liegt nicht an der regierenden                 sozialdemokratischen Congress-Partei, sondern, wie der Indo-US-amerikanische                 Basisaktivist Biju Mathew in einer ersten Analyse aufzeigt, daran,                 dass die vor 2004 regierende BJP bereits einen &#8222;Prevention of                 Terrorism-Act&#8220; (POTA), der dem US-Patriotic-Act von George W.                 Bush \u00e4hnelte, verabschiedet hatte.<\/p>\n<p>Doch POTA wurde nach der Wahl der neuen Congress-gef\u00fchrten Regierung                 2004 &#8222;gleich wieder aufgehoben, nachdem die neue Regierung die                 Macht erlangt hatte. Die Aufhebung des Prevention of Terrorism                 Acts war die Folge jahrelanger Proteste von Menschenrechtsgruppen,                 zivilgesellschaftlichen Gruppen und Massenbewegungen in Indien,                 die dieses Gesetz als drakonisch denunzierten, das als ersten                 Zweck habe, die Menschen zu schikanieren, ihnen ihre Basisrechte                 vorzuenthalten etc. So hatte die Bewegung gegen POTA 2004 ihren                 H\u00f6hepunkt, und die neue Regierung war gezwungen, das Gesetz zur\u00fcckzunehmen,                 weil sie in bestimmtem Sinne auf dem R\u00fccken einer verbreiteten                 Unzufriedenheit der Menschen mit solcherart Sicherheitsgesetzen                 an die Macht kam.&#8220; ((6))<\/p>\n<p>Es ist also ein st\u00e4ndiges gesellschaftliches Kr\u00e4ftemessen zwischen                 emanzipatorischen sozialen Bewegungen und reaktion\u00e4ren hindu-nationalistischen                 Gruppen, die in der \u00f6ffentlichen Meinung Indiens ausgek\u00e4mpft wird                 &#8211; und sich gegenw\u00e4rtig leider der letzteren zuneigt.<\/p>\n<h3>Was ist eigentlich alles Terror in Indien?<\/h3>\n<p>In Indien k\u00f6nnen mindestens vier Formen des Terrorismus festgemacht                 werden &#8211; selbstredend nur, wenn wir hierbei einen gewaltfrei-anarchistischen                 Standpunkt einnehmen. <\/p>\n<p>Erstens gibt es da den allt\u00e4glichen indischen Staatsterror, von                 dem bei den Anschl\u00e4gen nicht die Rede ist. Da werden die indischen                 Einsatztruppen zu &#8222;Helden&#8220;, den Feuerwehrleuten New Yorks gleich,                 erkl\u00e4rt, die schlecht ausger\u00fcstet und unterbezahlt seien. <\/p>\n<p>In Wirklichkeit gibt es nicht nur im von massiven indischen Milit\u00e4raufgeboten                 wie bei einer Auslandsintervention besetzten Kashmir Staatsterror                 gegen die eigene Bev\u00f6lkerung, sondern auch bei zahlreichen Aufstandsbek\u00e4mpfungspraktiken:                 Es wird gefoltert, die Verh\u00e4ltnisse in indischen Gef\u00e4ngnissen                 sind unbeschreiblich, bei den K\u00e4mpfen gegen die marxistisch-leninistisch-maoistischen                 Guerillagruppen im sogenannten &#8222;Red-Belt&#8220; Indiens (Roter G\u00fcrtel:                 Operationsgebiet der maoistischen Guerillagruppen, \u00fcber deren                 Praktiken auch einiges zu sagen w\u00e4re, aber daf\u00fcr ist hier nicht                 der Platz ((7))) werden ganze                 Bev\u00f6lkerungsgruppen in sogenannte Wehrd\u00f6rfer umgesiedelt, wof\u00fcr                 auch die Bezeichnung &#8222;Lager&#8220; nicht unangemessen w\u00e4re. <\/p>\n<p>Dann gibt es den hindu-nationalistischen Terror von unten. Er                 wird von den paramilit\u00e4rischen Vorfeldgruppen der BJP ausgef\u00fchrt,                 die zum Teil eine regionale Basis haben oder bereits eine lange                 Geschichte: etwa der RSS (Rashtriya Swayamsevak Sangh), aus dem                 schon der Gandhi-M\u00f6rder Nathuram Godse kam; die Bombayer Regionalpartei                 Shiv Sena ((8)); die Bajrangdal;                 die VHP (Vishwa Hindu Parishad); die Abinhav Bharat. Letzterer                 Gruppe wurde der Bombenanschlag in Malegon, einer Stadt nordwestlich                 von Bombay, im Jahre 2006 nachgewiesen: ein Anschlag, der zun\u00e4chst                 islamistischen Gruppen in die Schuhe geschoben worden war; interessanterweise                 wurde der Polizeioffizier Hemant Karkare, der die Hindu-T\u00e4terschaft                 in Malegon nachgewiesen hatte, jetzt bei den Angriffen in Bombay                 get\u00f6tet, was unter indischen MuslimInnen zu wilden Spekulationen                 Anlass gibt. All diese Gruppen haben erst in den 80er Jahren eine                 Massenbasis bekommen, als hindu-nationalistische Pogrome, von                 der damaligen Congress-Regierungspolitik Indira Gandhis angestiftet,                 erstmals seit der Ermordung Gandhis wieder umfassender Bestandteil                 indischer Politik wurden, damals noch gegen die Shik-Minderheit                 des Punjab, dann 1992 bei der Zerst\u00f6rung der Babri-Moschee in                 Ayodhya und 2002 bei den Pogromen in Gujarat auch massenhaft gegen                 MuslimInnen.<\/p>\n<p>Drittens gibt es den innerindischen islamistischen Terror. Eine                 der ersten Gruppen war in den 1970er Jahren die SIMI (Student                 Islamic Movement of India), damals noch in der Folge der Macht\u00fcbernahme                 Chomeinis im Iran. Doch die meisten innerindischen islamistischen                 Terrorgruppen entstanden nach den hindu-nationalistischen Pogromen                 gegen indische MuslimInnen (was diese Gruppen keineswegs entschuldigt).                 Sie verstehen sich u.a. als R\u00e4cher an den Opfern. <\/p>\n<p>In Indien leben heute mehr MuslimInnen als in Pakistan (ca. 150                 Mio. bzw. ca. 15 % der Bev\u00f6lkerung Indiens), doch aufgrund der                 \u00f6konomischen Krise und einer fehlenden, f\u00fcr sie eintretenden Gro\u00dfpartei                 verschlie\u00dfen sich die Aufstiegschancen f\u00fcr muslimische B\u00fcrgerInnen                 mehr und mehr, wodurch heute MuslimInnen zu den \u00e4rmsten Schichten                 Indiens z\u00e4hlen. Besonders nach Anschl\u00e4gen wie diesen in Bombay                 ist die Angst vor Hindu-Pogromen gro\u00df und auch realistisch, gleichfalls                 die Angst, dass die indische Polizei dabei wegsieht oder gar die                 Hindu-Fanatiker noch unterst\u00fctzt. Das schafft die notwendigen                 objektiven Bedingungen f\u00fcr die Entstehung islamistischer bewaffneter                 Gruppen, die dann von einer zunehmenden Zahl von MuslimInnen als                 Selbstverteidigungskr\u00e4fte angesehen werden. Dass die Attent\u00e4ter                 Bombays demgegen\u00fcber aus Pakistan kommen, ist unwahrscheinlich.                 Der quasi reflexhafte Hinweis der indischen Regierung auf Pakistan                 als Urheber oder Herkunftsland der T\u00e4ter hat den unmittelbaren                 Vorteil, dass innenpolitisch keine Pogromstimmung gegen MuslimInnen                 entsteht. Was das f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der Atomm\u00e4chte Indien und                 Pakistan bedeutet, steht auf einem anderen Blatt.<\/p>\n<p>Viertens schlie\u00dflich gibt es den hindu-nationalistischen Terror                 der BJP an der Macht, ob an der Macht einer m\u00f6glichen Zentralregierung                 2009 oder in einem der Bundesstaaten, wie 2002 in Gujarat, als                 der Landeschef Modi (BJP) durch die identit\u00e4tspolitische Mobilisierung                 zum Pogrom gegen MuslimInnen ganz nebenbei auch noch die Landtagswahlen                 gewann. Modi ist heute noch Regierungschef im Bundesstaat Gujarat                 (n\u00f6rdlich von Maharashtra) &#8211; ein Massenm\u00f6rder, dessen rassistische                 Propaganda und dann vor allem das Zur\u00fcckhalten der Polizei mitverantwortlich                 f\u00fcr die rund 2000 muslimischen Pogromopfer von 2002 waren. Damals                 hat \u00fcbrigens niemand in internationalen Medien von einem indischen                 11. September gesprochen. Der damalige BJP-Innenminister der Zentralregierung,                 Advani, ist noch heute BJP-Oppositionschef &#8211; er ist auch derjenige,                 dessen rassistischer Feldzug 1992 zu den Pogromen von Ayodhya                 f\u00fchrte. Ein eventueller Wahlsieg der BJP 2009 l\u00e4sst also das Schlimmste                 bef\u00fcrchten. Besonders brutal wird es, wenn sich 2 + 4 verbinden,                 also hindu-nationalistischer Terror von unten und hindu-nationalistischer                 Terror der BJP an der Macht.<\/p>\n<h3>Kampf innerhalb der Kulturen!<\/h3>\n<p>F\u00fcr den indischen Menschenrechtsaktivisten, Sozialpsychologen                 und Gandhi-Interpreten Ashis Nandy gibt es keinen Kampf der Kulturen,                 sondern immer nur den Kampf innerhalb der Kulturen um im Grunde                 dieselben Inhalte, die nur mittels der unterschiedlichen, neu                 interpretierten Traditionsstr\u00f6mungen begr\u00fcndet werden. F\u00fcr Ashis                 Nandy ist die hindu-nationalistische Ideologie (auch &#8222;Hindutva&#8220;                 genannt) &#8222;die Ideologie einer Schicht der unteren Mittelklasse,                 die mit dem brennenden Bed\u00fcrfnis lebt, in die oberen Bereiche                 des modernen Indien aufzusteigen, und doch Angst hat, dass sie                 von den Oberklassen in die Reihen des st\u00e4dtischen Proletariats                 zur\u00fcckgeworfen wird. (&#8230;) Die Muslime repr\u00e4sentieren dabei die                 Angst, proletarisiert zu werden.&#8220; ((9))                 F\u00fcr Nandy sind religi\u00f6se Fundamentalismen, ob auf Seiten der MuslimInnen                 oder der Hindus, Modernisierungsph\u00e4nomene. In einer Artikelserie                 aus dem Jahr 1991 sprach Nandy bereits von einem &#8222;Kampf auf Leben                 und Tod&#8220; innerhalb der Hindu-Bev\u00f6lkerungsmehrheit zwischen Hindutva\/Hindu-Nationalismus                 einerseits und dem volkst\u00fcmlichen\/popul\u00e4ren Hinduismus mit seinem                 Kennzeichen traditionell religi\u00f6ser Toleranz andererseits. Deswegen                 sind religi\u00f6se Fundamentalismen und Pogrome f\u00fcr Nandy ein modernes,                 st\u00e4dtisches Ph\u00e4nomen: &#8222;Optimistisch gesprochen hat die Hindutva-Ideologie                 geographische Grenzen. Sie kann nicht nach S\u00fcdindien durchdringen,                 wo der Hinduismus belastbarer ist, wo es schwieriger ist, die                 gef\u00fcrchteten und inakzeptablen Teile der eigenen Pers\u00f6nlichkeit                 auf Muslims zu projizieren. Hindutva kann nicht einmal im l\u00e4ndlichen                 Nordindien dauerhaft \u00fcberleben, wo der Hinduismus selbstbewusster                 ist und die B\u00fcrger noch nicht v\u00f6llig von den Medien manipuliert                 sind, um nur noch die Sprache des Staates zu sprechen.&#8220; ((10))<\/p>\n<p>Bleibt zu hoffen, dass Nandy die untergr\u00fcndige St\u00e4rke des popul\u00e4ren                 Hinduismus richtig einsch\u00e4tzt, um dem propagandistischen Gegenwind                 des modernen Hindu-Nationalismus nach den Attentaten von Bombay                 widerstehen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Es scheint so, als sei dieser Kampf auf Leben und Tod innerhalb                 der hinduistischen Kultur nach den Anschl\u00e4gen von Bombay in eine                 entscheidende Phase getreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sogleich schrillten die Alarmglocken der internationalen Medien und wieder einmal wurden alle Scheinwerfer auf das entweder unverstandene oder als neuer global-player begutachtete Indien gerichtet. 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