{"id":9245,"date":"2009-03-01T00:00:06","date_gmt":"2009-02-28T22:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9245"},"modified":"2022-07-26T14:24:11","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:11","slug":"anarchismus-in-kanada","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/03\/anarchismus-in-kanada\/","title":{"rendered":"Anarchismus in Kanada"},"content":{"rendered":"<p><b><i>Graswurzelrevolution<\/i> (GWR): Spricht man hier in Europa                 von Anarchismus in Nordamerika, so meint man in der Regel anarchistische                 Bewegungen in den USA. Hierzu gibt es viele Artikel, Interviews                 und B\u00fccher. Von Kanada ist selten die Rede und \u00fcber die dortige                 anarchistische Szene ist wenig bekannt. Kannst du skizzieren,                 wie es um den Anarchismus in Kanada bestellt ist?<\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Es ist schwierig, vom Anarchismus in Kanada                 als Ganzes zu sprechen, da Kanada ein so gro\u00dfes und d\u00fcnn besiedeltes                 Land ist und anarchistische Communities relativ klein und verstreut                 sind. Im Allgemeinen gibt es in allen mittleren und gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten                 anarchistische Communities, die von kleinen Gruppen von FreundInnen                 bis hin zu gr\u00f6\u00dferen, sich \u00fcberschneidenden Gruppierungen reichen.               <\/p>\n<p>AnarchistInnen arbeiten oft in Projekten wie Infol\u00e4den oder radikalen                 Buchl\u00e4den, Buchmessen, f\u00fcr Freir\u00e4ume, <i>Food Not Bombs<\/i>, etc.                 Einige der Themen, mit denen sie sich in Kanada verst\u00e4rkt besch\u00e4ftigen,                 sind u.a. die Solidarit\u00e4t mit den Autonomiebestrebungen der indigenen                 Bev\u00f6lkerung Kanadas, Umweltschutz, Queer-Themen, Solidarit\u00e4t mit                 H\u00e4ftlingen und autarke Lebensweise. Die Taktiken, die zur Anwendung                 kommen, sind in den anarchistischen Communities ebenfalls sehr                 unterschiedlich.<\/p>\n<p><b>GWR: Gibt es Kooperationen mit AnarchistInnen aus den USA?<\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Es gibt Kontakte zwischen US-amerikanischen                 und kanadischen AnarchistInnen, diese sind aber eher informeller                 Natur. Wir sind normalerweise Verb\u00fcndete und FreundInnen auf individueller                 Basis, ausgehend von gemeinsamen Prinzipien oder wenn man nahe                 beieinander wohnt. Es gibt nicht viele gro\u00dfe und offen anarchistische                 Gruppen mit richtig guter Bindung zu US-amerikanischen Gruppen.               <\/p>\n<p>Obwohl es ideal w\u00e4re, Staatsgrenzen zu ignorieren, verhindern                 diese sehr den Austausch zwischen AnarchistInnen aus Kanada und                 den USA. Die Grenze zu passieren, nimmt viel Zeit in Anspruch                 und beinhaltet lange und penetrante Verh\u00f6re durch Grenzbeamte.<\/p>\n<p><b>GWR: Welche Gruppen, Organisationen und Medien gibt es, die                 dezidiert anarchistisch sind oder als der anarchistischen Bewegung                 zugeh\u00f6rig bezeichnet werden k\u00f6nnen?<\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Es gibt zu viele Gruppen und Kollektive,                 um hier alle zu nennen, aber ein paar davon sind zum Beispiel                 der <i>Exile Infoshop<\/i> in Ottawa, <i>Anarchist Black Cross                 <\/i>in Winnipeg und Montreal, Kollektive f\u00fcr anarchistische B\u00fcchermessen                 unter anderem in Edmonton, Saskatoon, Montreal, Victoria und Calgary,                 <i>L&#8217;insounise Anarchist Bookshop<\/i> in Montreal und das <i>Resist                 communications &#038; technology collective<\/i> in Vancouver. Zus\u00e4tzlich                 gibt es noch einige aktive anarchistische Gruppen ohne \u00f6ffentliche                 Pr\u00e4senz bzw. ohne eine Pr\u00e4senz, die einen Namen oder eine Website                 erfordern w\u00fcrde. Es gibt einige kollektiv gef\u00fchrte Buchl\u00e4den,                 die anarchistische Literatur vertreiben, und Gruppen, die mit                 AnarchistInnen sympathisieren, aber nicht dezidiert anarchistisch                 sind. Websites aus Kanada bzw. Websites, die anarchistische Nachrichten                 aus Kanada beinhalten, sind z.B. anarchistnews.org, oat.tao.ca,                 news.infoshop.org, warriorpublications.com und www.ainfos.ca.<\/p>\n<p><b>GWR: Du bist aus Vancouver, also aus dem Westen Kanadas. Gibt                 es zwischen den St\u00e4dten im Osten wie Toronto oder Montreal und                 denen im Westen gro\u00dfe Unterschiede, was die anarchistische Szene                 anbetrifft?<\/b><\/p>\n<p><b>Seid ihr in Kontakt? <\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Die AnarchistInnen der Westk\u00fcste haben                 in Kanada sowie in den USA den Ruf, mehr Wert auf Umweltthemen                 zu legen, was dann teilweise sogar ins Primitivistische geht,                 wobei Letzteres nur sehr wenige Menschen anspricht. Die Natur                 ist von den St\u00e4dten der Westk\u00fcste leichter zug\u00e4nglich, weshalb                 die Leute mehr Zeit damit verbringen und lernen k\u00f6nnen, wie man                 dort Nahrung findet, wie man Nahrung selbst anbauen und ganz generell                 die Natur sch\u00e4tzen lernen kann. Es ist hier viel w\u00e4rmer als im                 Osten, was es praktikabler macht, auch im Freien zu wohnen. Hier                 gibt es eine breitere Palette von Nahrungsmitteln, die man anbauen                 kann, und die Anbausaison ist l\u00e4nger. Gleichzeitig gibt es aber                 viele unterschiedliche AnarchistInnen in ganz Kanada und ebenso                 viel Austausch unter ihnen in den verschiedenen St\u00e4dten. Ich habe                 Kontakte zu AnarchistInnen in Toronto, in Montreal und in kleineren                 St\u00e4dten. Diese Kontakte sind \u00e4hnlich jenen zwischen kanadischen                 und US-amerikanischen AnarchistInnen, also eher auf einer individuellen                 Basis. St\u00e4dte in Kanada sind sehr verstreut und liegen weit voneinander                 entfernt. Dann kann geographische N\u00e4he eher daf\u00fcr ausschlaggebend                 sein, mit welchen AnarchistInnen du dich triffst und zusammenarbeitest,                 als Staatsgrenzen.<\/p>\n<p>In den kleineren St\u00e4dten sind es vor allem die j\u00e4hrlichen anarchistischen                 Buchmessen, die AktivistInnen aus dem Umland &#8211; und das kann manchmal                 tausende Kilometer weit entfernt liegen &#8211; anziehen. Das ist hilfreich,                 um Kontakte zwischen Menschen aufbauen zu k\u00f6nnen, die in den verschiedenen                 Regionen leben.<\/p>\n<p>Montreal hat eine franz\u00f6sischsprachige und eine englischsprachige                 anarchistische Community, obwohl sich diese teilweise \u00fcberschneiden                 und bestrebt sind, miteinander zu arbeiten. Dort gibt es auch                 eine gr\u00f6\u00dfere und best\u00e4ndigere queer-anarchistische Pr\u00e4senz als                 sonst irgendwo im Land und ich denke, dass es in Montreal \u00fcberhaupt                 die gr\u00f6\u00dfte anarchistische Szene in ganz Kanada gibt. Aus Toronto                 habe ich nicht so viel geh\u00f6rt in letzter Zeit, aber es gibt aktive                 anarchistische Communities \u00fcberall in S\u00fcd-Ontario, wo Toronto                 und die gr\u00f6\u00dfte Konzentration von St\u00e4dten in Kanada zu finden ist.<\/p>\n<p><b>GWR: Gibt es pr\u00e4gende Pers\u00f6nlichkeiten des Anarchismus in                 Kanada? Mir w\u00fcrde da spontan z.B. George Woodcock einfallen. Und                 Emma Goldman ist 1940 in Toronto gestorben. <\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Obwohl es eine Reihe von bekannten AnarchistInnen                 gibt, denke ich, dass es nicht wirklich \u00fcblich ist, sich hier                 an Individuen zu orientieren. Eine Ausnahme hierbei ist Ann Hansen\/<i>The                 Squamish Five<\/i>\/<i>Direct Action<\/i>, die sehr bekannt sind                 in anarchistischen Zirkeln in Kanada f\u00fcr ihre gezielten Anschl\u00e4ge,                 die in den 1980ern durchgef\u00fchrt wurden. <\/p>\n<p>Ann Hansen schrieb das Buch <i>Direct Action<\/i>, \u00fcber die gleichnamige                 Gruppe, das meiner Ansicht nach gut geschrieben und informativ                 ist. (Ann Hansen ist eine kanadische Anarchistin und Mitbegr\u00fcnderin                 der Gruppe <i>Direct Action<\/i>, die vor allem bekannt wurde durch                 ihren Bombenanschlag auf eine Fabrik von Litton Industries 1982                 in Toronto, wo Teile von amerikanischen &#8222;cruise missiles&#8220; hergestellt                 wurden. Unter dem Namen <i>Wimmin&#8217;s Fire Brigade<\/i> wurden auch                 Pornoshops niedergebrannt. <i>Squamish Five<\/i> bezeichnet die                 f\u00fcnf Mitglieder der Gruppe &#8211; Ann Hansen, Bret Taylor, Juliet Caroline                 Belmas, Doug Steward und Gerry Hannah &#8211; die im Bezirk Squamish                 in British Columbia 1983 festgenommen wurden. S.: Ann Hansen:                 <i>Direct Action. Memoirs of an Urban Guerilla<\/i>. AK Press 01                 und die Audio-CD <i>Direct Action: Reflections on Armed Resistance                 and the Squamish Five, <\/i>G7 Welcoming Committee Records 2003.                 Anm. S.K.)<\/p>\n<p><b>GWR: Eine der Hauptaktivit\u00e4ten kanadischer AnarchistInnen                 ist die Arbeit, der gemeinsame Kampf mit den indigenen Communities.                 Wie sieht diese Zusammenarbeit konkret aus?<\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Das ist eine weitreichende Frage! Das kann                 vieles beinhalten, offensichtlichere Gesichtspunkte wie Solidarit\u00e4tsaktionen                 und Unterst\u00fctzung von Aktionen indigener Communities ebenso wie                 Subtileres: wie den Versuch, kolonialistische Strukturen im t\u00e4glichen                 Leben und in unseren Komitees zu bek\u00e4mpfen. Es geht darum, Kontakte                 herzustellen mit indigenen AktivistInnen oder Gruppen, die die                 gleichen Interessen verfolgen. Dies soll aber keine Alibifunktion                 haben oder nur deshalb gemacht werden, um die Schuldgef\u00fchle zu                 vermindern. Ganz Kanada und im Speziellen British Columbia (B.C.),                 wo sich Vancouver befindet, ist Land von indigenen Gemeinden.<\/p>\n<p>Beinahe die gesamte Region B.C. wurde ohne irgendeine Art von                 Vertrag den Indigenen weggenommen. Das bedeutet, dass es nach                 britischem, kanadischem und sogar nach internationalem Recht illegal                 war, dass Kanada sich dieses Land einverleibt hat. West-Kanada                 wurde vor nicht allzu vielen Generationen kolonisiert und die                 Sch\u00e4den der Kolonisation und Assimilationstechniken hallen bei                 indigenen Communities, Familien und Individuen immer noch nach.                 Diese K\u00e4mpfe sind also immer noch eine sehr dringliche Angelegenheit                 in Kanada. Die K\u00e4mpfe und die Solidarit\u00e4t sehen unterschiedlich                 aus, abh\u00e4ngig von den Communities in den Bezirken und den Arten                 des Widerstands.<\/p>\n<p><b>GWR: Es gab in der Vergangenheit Aktionen zu diesem Thema.                 Wie sahen diese aus?<\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Die Olympische Flagge wird als Symbol f\u00fcr                 die bevorstehenden Olympischen Spiele von Land zu Land weitergereicht.                 Am 7. M\u00e4rz 2007 wurde diese Flagge aus dem Rathaus von Vancouver                 entwendet. Unmittelbar danach wurde von der <i>Native Warrior                 Society<\/i> ein Communique ver\u00f6ffentlicht, in dem sie sich zu                 der Tat bekannte. Dort war zu lesen, dass diese Aktion im Gedenken                 an Harriet Nahanee gemacht wurde, die eine angesehene Aktivistin                 des Nuu-Chan-Nulth Stammes aus dem Gebiet von Squamish war und                 verhaftet wurde, als sie Land in Squamish vor Infrastukturprojekten                 der Olympics verteidigte. Sie starb an einer Lungenentz\u00fcndung,                 als sie in Haft war. Das Communique endete mit dem Satz: &#8222;Wir                 solidarisieren uns mit all jenen, die gegen die Zerst\u00f6rung k\u00e4mpfen,                 die von den Olympischen Winterspielen 2010 verursacht werden.                 Keine Olympische Spiele auf gestohlenem indigenem Land!&#8220;<\/p>\n<p>Oft werden in den verschiedenen Regionen Kanadas Bahnstrecken,                 Autobahnen und Infrastruktur, die der &#8222;Entwicklung&#8220; der Regionen                 dienen soll oder zum Holzf\u00e4llen ben\u00f6tigt wird, von indigenen Gruppen                 blockiert. Diese Blockaden werden Jahre, Monate, Tage oder Stunden                 aufrechterhalten.<\/p>\n<p>Manchmal sind es totale Blockaden und manchmal wird es bestimmten                 Fahrzeugen erlaubt durchzufahren. Die Website <i>warriorpublications.com<\/i>                 ist zu empfehlen, wenn man auf der Suche ist nach aktuellen Informationen                 \u00fcber Blockaden und andere Formen des Widerstands. Des weiteren                 findet man auch historische Infos von gr\u00f6\u00dferen und besser bekannten                 Protesten, wie beispielsweise die Oka-Krise 1990. (Die Oka-Krise                 war ein gewaltt\u00e4tiger Konflikt zwischen milit\u00e4rischen Einheiten                 Kanadas und dem Mohawk-Stamm resultierend aus einem Streit um                 L\u00e4ndereien in Oka\/Quebec. Die Krise dauerte von Juli bis September                 1990 und hatte drei Todesf\u00e4lle zur Folge. Anm. S.K.)<\/p>\n<p><b>GWR: Was sind Themen, mit denen sich die anarchistische Bewegung                 sonst besch\u00e4ftigt? <\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Nun, momentan sind es die Olympischen Spiele,                 die dazugeh\u00f6rigen Umweltthemen und die Aktionen von Indigenen,                 die den meisten Platz einnehmen, gefolgt von den Vorbereitungen                 zum G8-Gipfel. 2010 werden auch die Verhandlungen zur &#8222;Security                 and Prosperity Partnership&#8220; in Kanada stattfinden. Das sind Verhandlungen                 zwischen Kanada, den USA und Mexiko, um eine Gemeinschaft zu organisieren                 \u00e4hnlich der EU, allerdings ohne freien Personenverkehr. <\/p>\n<p>Kanadische AktivistInnen werden bald in Europa herumreisen, um                 \u00fcber Aktionen zu den Olympischen Spielen in Vancouver und wie                 europ\u00e4ische AnarchistInnen mithelfen k\u00f6nnen zu sprechen.<\/p>\n<p><b>GWR: Nicht nur die Olympischen Spiele und der Widerstand dagegen,                 sondern auch der G8-Gipfel findet 2010 in Kanada &#8211; in Huntsville\/Ontario                 &#8211; statt. Wie weit sind die Vorbereitungen schon? <\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Besonders in Ontario, der gr\u00f6\u00dften Provinz                 in Kanada, bereiten sich die AktivistInnen schon auf die G8 vor.                 Momentan finden gr\u00f6\u00dfere Treffen statt und es werden Infos gedruckt                 und verteilt.<\/p>\n<p><b>GWR: Du hast auch Zeit in Europa verbracht. Wie ist dein Eindruck                 von der anarchistischen Szene hier? Wie sch\u00e4tzt du sie ein, verglichen                 mit der in Kanada? <\/b><\/p>\n<p><i>Reece Sonable:<\/i> Die anarchistische Szene in Europa ist                 gr\u00f6\u00dfer und scheint besser organisiert und vernetzt zu sein als                 jene in Kanada. <\/p>\n<p>Manche Aspekte europ\u00e4ischer AnarchistInnen-Communities, wie z.B.                 besetzte H\u00e4user, sind in Kanada sehr rar oder nicht existent bzw.                 zumindest nicht so best\u00e4ndig. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich variiert dies zwischen den verschiedenen L\u00e4ndern und                 sogar zwischen verschiedenen St\u00e4dten in einem Land in Europa,                 weshalb es schwierig ist, zu verallgemeinern, aber die weit gr\u00f6\u00dfere                 Anzahl von AnarchistInnen in Europa scheint auch ein Resultat                 von mehr \u00f6ffentlicher Unterst\u00fctzung zu sein, was sie langlebiger                 macht als jene in Kanada. <\/p>\n<p>Ich will jetzt nicht so klingen, als h\u00e4tte ich nur Negatives                 \u00fcber Anarchismus in Kanada zu sagen, aber die Geschichte des Anarchismus                 in Teilen Europas hat diese Regionen vermutlich beeinflusst in                 einer Art und Weise, wie dies in Kanada nie der Fall war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graswurzelrevolution (GWR): Spricht man hier in Europa von Anarchismus in Nordamerika, so meint man in der Regel anarchistische Bewegungen in den USA. 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