{"id":9398,"date":"2009-05-01T00:00:27","date_gmt":"2009-04-30T22:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9398"},"modified":"2022-07-26T13:31:16","modified_gmt":"2022-07-26T11:31:16","slug":"nach-strasburg-zum-umgang-mit-gewalt-in-den-eigenen-reihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/05\/nach-strasburg-zum-umgang-mit-gewalt-in-den-eigenen-reihen\/","title":{"rendered":"Nach Stra\u00dfburg: Zum Umgang mit Gewalt in den eigenen Reihen"},"content":{"rendered":"<p>Als Graswurzelrevolution\u00e4rInnen, als gewaltfreie AnarchistInnen                 m\u00fcssen wir uns jedoch auch mit Gewalt aus den Reihen sozialer                 Bewegungen auseinandersetzen, denn diese Gewalt ist aus unserer                 Revolutionsperspektive kontraproduktiv.<\/p>\n<p>Es ist klar, dass es in Stra\u00dfburg massiv auch nicht-provozierte                 Gewalt von Seiten der Polizei gab: so wurde Tr\u00e4nengas ohne jede                 Vorwarnung gegen DemonstrantInnen eingesetzt, z.B. bei einigen                 der Blockaden von Block-NATO. <\/p>\n<p>Es ist auch klar, dass zahlreiche ProvokateurInnen im Einsatz                 waren. Es gibt mindestens zwei unabh\u00e4ngige Beobachtungen, die                 bezeugen, dass als &#8222;schwarzer Block&#8220; verkleidete Personen in Polizeiwannen                 sa\u00dfen. Es ist ebenso klar, dass es im Zusammenhang mit dem Abbrennen                 des Ibis-Hotels und anderer Geb\u00e4ude noch zahlreiche offene Fragen                 gibt. Doch trotz alledem ist unbestreitbar: es gab in Stra\u00dfburg                 ein Problem mit Gewalt von Seiten der Bewegung, ein Problem, mit                 dem als Bewegung konstruktiv umzugehen ist. Und dies gilt nicht                 nur f\u00fcr den 4. April.<\/p>\n<h3>Problematische Aktions- und Umgangsformen im Camp<\/h3>\n<p>Als NATO-ZU &#8211; eine Koalition gewaltfreier Gruppen mit dem Ziel,                 den NATO-Gipfel gewaltfrei zu blockieren, eine Koalition, die                 von der War Resisters&#8216; International mit initiiert wurde (vgl.                 GWR 336 &#038; GWR 337) &#8211; hatten wir im Camp in der Rue de la Ganzau                 im S\u00fcden Stra\u00dfburgs unsere Basis. Das Camp selbst war von deutschen                 und franz\u00f6sischen Gruppen organisiert worden, mit dem Ziel, eine                 gemeinsame Infrastruktur f\u00fcr Aktionen w\u00e4hrend des NATO-Gipfels                 bereitzustellen ((1)) . <\/p>\n<p>So weit, so gut.<\/p>\n<p>Problematisch waren jedoch einige der Aktionen, die vom Camp                 ausgingen, sowie der Umgang mit den Folgen dieser Aktionen im                 Camp. Beispiele:<\/p>\n<p>Am Donnerstag, den 2. April, gab es eine Antirepressionsdemo,                 die vom Camp ausging. Im Rahmen dieser Demonstration wurde nicht                 nur eine franz\u00f6sische Kaserne weitr\u00e4umig entglast (eine Aktion,                 \u00fcber die man ja durchaus diskutieren kann, auch wenn ich bezweifle,                 dass sie zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form taktisch Sinn                 machte), sondern es wurden auch wahllos Bushaltestellen und andere                 \u00f6ffentliche Einrichtungen sowie M\u00fcllbeh\u00e4lter zerst\u00f6rt bzw. in                 Brand gesteckt ((2)). In Folge                 der Demo verfolgte die Polizei einige DemonstrantInnen bis in                 die N\u00e4he des Camps, was bei einigen Leuten Bef\u00fcrchtungen \u00fcber                 einen bevorstehenden Angriff der Polizei auf das Camp ausl\u00f6ste.                 Es wurden Barrikaden errichtet, und am nord\u00f6stlichen Ausgang des                 Camps kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei sowie zum                 Einsatz von Tr\u00e4nengas. In diesem Fall bem\u00fchte sich NATO-ZU gemeinsam                 mit dem Internationalen Koordinationskomitee Nein zur NATO um                 eine Deeskalation &#8211; NATO-ZU innerhalb des Camps und das Koordinationskomitee                 intervenierte bei der Polizei.<\/p>\n<p>Am Freitag, den 3. April, kam es auf der Rue de la Ganzau zu                 einer Eskalation mit der Polizei, nachdem eine Gruppe der Clownarmee                 von der Polizei zur Personalienfeststellung l\u00e4nger festgehalten                 worden war. <\/p>\n<p>Es wurden auf der Rue de la Ganzau Barrikaden errichtet, und                 die erste Barrikade wurde angez\u00fcndet. Versuche einzelner Clowns,                 von NATO-ZU und anderer Personen, die Menschen zur R\u00fcckkehr ins                 Camp zu bewegen, scheiterten. In diesem Falle kam es nicht zu                 einer weiteren Eskalation, da die Polizei daran kein Interesse                 hatte.<\/p>\n<p>Problematisch war in beiden F\u00e4llen, dass hier von wenigen Menschen                 den CampteilnehmerInnen quasi eine militante &#8222;Verteidigung&#8220; des                 Camps aufgezwungen wurde. Auch jenseits der Grundsatzfrage der                 Gewalt war eine Auseinandersetzung dar\u00fcber, ob diese Militanz                 zu dieser Zeit an diesem Ort taktisch Sinn machen w\u00fcrde, quasi                 nicht m\u00f6glich. Ebenso problematisch war aber auch, dass gro\u00dfen                 Teilen des Camps dies egal zu sein schien und die meisten Menschen                 weiter in Ruhe beim Essen sa\u00dfen, w\u00e4hrend die Situation um das                 Camp herum eskalierte. Nur wenige nahmen Verantwortung wahr f\u00fcr                 das, was im Camp und um das Camp herum geschah.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend nur wenige sich an der Eskalation selbst beteiligten,                 wurde diese aber oft durch die Anwesenheit Anderer, die faktisch                 eine stille Unterst\u00fctzung darstellte, unterst\u00fctzt. <\/p>\n<h3>Die Demo<\/h3>\n<p>Nach der erfolgreichen gewaltfreien Blockade von NATO-ZU war                 es uns nicht mehr m\u00f6glich, zur Demo zu kommen. <\/p>\n<p>An der Pont d&#8217;Anvers, der Br\u00fccke, die die Stadt mit dem Hafengebiet                 verbindet, wurden wir von der Polizei gestoppt. Mir fehlen also                 Erfahrungsberichte aus erster Hand zur Demonstration selbst.<\/p>\n<p>Ohne die massiven und oft nicht provozierten Angriffe der franz\u00f6sischen                 Polizei herunterspielen zu wollen (die Strategie der Polizei war                 eindeutig eine Strategie der Eskalation), ist jedoch klar, dass                 es bei oder im Umfeld der Demonstration auch zu massiven Angriffen                 auf die Polizei kam und zu starken Zerst\u00f6rungen. <\/p>\n<p>Das abgebrannte Ibis-Hotel ist hier nur das weithin sichtbare                 Symbol einer Gewalt, die teilweise auch wahllos Dinge zerst\u00f6rte,                 die f\u00fcr die dort lebenden BewohnerInnen eines ohnehin benachteiligten                 Stadtteils von Bedeutung waren f\u00fcr deren t\u00e4gliches Leben: eine                 Apotheke, Bushaltestellen usw. <\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, ob hier auch ProvokateurInnen beteiligt waren,                 wirft dies f\u00fcr uns viele Fragen auf.<\/p>\n<h3>Gewalt als Folge struktureller Gewalt?<\/h3>\n<p>Ein h\u00e4ufiges Begr\u00fcndungsmuster f\u00fcr die Anwendung von Gewalt ist,                 dass strukturelle Gewalt in unserer Gesellschaft Gewalt quasi                 erzwingt. Es ist sicher richtig, dass Gewalt oft die ohnm\u00e4chtige                 Antwort darstellt. Die Gewalt in benachteiligten Stadtteilen ist                 dabei nur ein Beispiel. Die polizeiliche Antwort auf diese durch                 soziale Probleme produzierte Gewalt ist dabei Teil des Problems                 und f\u00fchrt nur zu einer Eskalation der Gewalt, die sich dann auch                 zu anderen Anl\u00e4ssen entladen kann. Mit der Versch\u00e4rfung der Krise                 des Kapitalismus wird sich dieses Problem in Zukunft eher versch\u00e4rfen                 &#8211; auch bei Demos.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Stra\u00dfburg sehe ich drei                 miteinander verbundene und sich gegenseitig verst\u00e4rkende Problembereiche:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p> eine Strategie autonomer Gruppen, die auf Anonymit\u00e4t und                     auch auf militante Auseinandersetzungen setzt. Dabei werden                     andere AktivistInnen ungefragt und ungewollt als Schutz und                     Unterst\u00fctzung bietende Masse genutzt;<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> die Gewalt der Vorst\u00e4dte, die sich mit Aktionen autonomer                     Gruppen vermischen kann, aber wenig politisches Ziel oder                     Taktik beinhaltet;<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> der Einsatz von ProvokateurInnen durch die Staatsorgane,                     beg\u00fcnstigt durch die Anonymit\u00e4t und die oben beschriebene                     Gemengelage.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, wer denn nun im Detail f\u00fcr was verantwortlich                 war, dr\u00e4ngt dies soziale Bewegungen &#8211; im Falle von Strasbourg                 die Antikriegs- und Friedensbewegung &#8211; in eine militante Auseinandersetzung                 mit der Polizei, eine Auseinandersetzung, die sie nur verlieren                 k\u00f6nnen. Dabei geht es mir nicht um die von Wolfgang Kraushaar                 so bezeichnete &#8222;Militanzfalle&#8220; ((3)),                 sondern um eine grunds\u00e4tzlichere Auseinandersetzung mit Gewalt.<\/p>\n<h3>Gegen die Logik der revolution\u00e4ren Gewalt<\/h3>\n<p>&#8222;<i>Wir sprechen allen revolution\u00e4ren Gewalthandlungen jede sittliche,                 sozialistische W\u00fcrde entschieden ab. Die Gewalt, immer Attentat                 gegen den Menschen, steht im sch\u00e4rfsten Widerspruch zum Geist                 des sozialistischen Ideals. (&#8230;) Es liegt f\u00fcr die Gewalt auch                 darin keine Rechtfertigung, da\u00df sie im Namen der Interessen und                 Leiden der Mehrheit der arbeitenden und bedr\u00fcckten Menschheit                 angewandt wird.&#8220;<\/i> ((4)) <\/p>\n<p>Diese \u00c4u\u00dferung des russischen Sozialrevolution\u00e4rs Isaak Steinberg                 ist auch f\u00fcr die Auseinandersetzung nach Stra\u00dfburg relevant. <\/p>\n<p>Jede Bewertung politischer Aktionen und der angewendeten Mittel                 muss ihre Ma\u00dfst\u00e4be aus dem angestrebten Ziel nicht nur der einzelnen                 konkreten Aktion, sondern der politischen Utopie entwickeln &#8211;                 so sie denn vorhanden ist. Alles andere f\u00fchrt zu einer Beliebigkeit                 der Mittel, zu der Leerformel &#8222;Der Zweck heiligt die Mittel&#8220;,                 mit der in der Geschichte von allen Seiten noch jede Grausamkeit                 gerechtfertigt wurde.<\/p>\n<p>Noch einmal Isaak Steinberg: &#8222;<i>Und immer wurde von den H\u00fctern                 der Zwecke, von den zeitweiligen Beherrschern der menschlichen                 Geschichte, oft aufrichtig, gedacht und vor sich selbst oder vor                 anderen wiederholt: \u201aDer Zweck heiligt die Mittel!&#8216; (&#8230;)<\/i>                 <i>Wenn aber der \u201atechnische&#8216; Standpunkt sich auf diese Formel                 st\u00fctzt, so mu\u00df der \u201amoralische&#8216; Standpunkt eine andere Formel                 besitzen. Ich glaube, da\u00df sie ohne Schwierigkeiten erfa\u00dft und                 festgelegt werden kann. Sie w\u00fcrde lauten: Nicht der Zweck heiligt                 die Mittel, sondern der Zweck wird durch die Mittel geheiligt.                 Nicht alles ist erlaubt &#8211; besagt diese Formel. Es gen\u00fcgt nicht,                 das Ziel zu bestimmen, zu vergeistigen und zu schm\u00fccken; es wird                 ein leerer Schall bleiben, wenn der zu ihm f\u00fchrende Weg mit ihm                 nicht innig und tief verwandt ist. Das Ziel ist ein meisterhafter                 Plan, den der sch\u00f6pferische Menschengeist entwirft, eine ferne                 Silhouette an dem geistigen Horizont, ein breites, viel umfassendes                 Gef\u00e4\u00df, das seiner sch\u00f6pferischen Erf\u00fcllung harrt. Die \u201aMittel&#8216;                 sind die ausgew\u00e4hlte, feinempfindliche, dem Zweck verwandte Hand,                 die nach diesem Plan das Geb\u00e4ude errichtet, die wahre Silhouette                 zum Leben weckt, das d\u00fcstere Gef\u00e4\u00df bis zum Rande f\u00fcllt. Nur durch                 ausgew\u00e4hlte und verwandte Mittel kann der ideelle Umri\u00df des Ziels                 mit dem Fleisch und Blut der ideellen Tat und des verk\u00f6rperten                 Ideals bekleidet werden. \u201aDer Zweck heiligt die Mittel&#8216; bedeutet:                 Durch Skrupellosigkeit in der Auswahl der Wege ist die Verwirklichung                 des \u00e4u\u00dferen Rahmens der Aufgabe m\u00f6glich. \u201aDer Zweck wird durch                 die Mittel geheiligt&#8216; bedeutet: Nur durch die scharfe Auswahl                 der Wege kann der innere Sinn der Aufgabe verwirklicht werden.<\/i>&#8222;<\/p>\n<p>Auch wenn &#8222;w<i>ir &#8230; weit davon entfernt [sind], aus der Gewaltfreiheit                 wieder ein Dogma zu machen<\/i>&#8220; (Clara Wichmann), so kann es doch                 auch nicht darum gehen, Differenzen in der linken und revolution\u00e4ren                 Bewegung zuzukleistern und durch Aussparung der Gewaltdiskussion                 letztendlich einem &#8222;Alles ist m\u00f6glich&#8220; das Wort zu reden. <\/p>\n<p>Auch die &#8222;Toleranz der Aktionsformen&#8220; hat ihre Grenzen, und die                 sind nicht erst da erreicht, wo Menschenleben bedroht werden,                 sondern da, wo durch die Militanz einiger die gesamte Bewegung                 in eine aus meiner Sicht falsche militante Auseinandersetzung                 gedr\u00e4ngt wird.<\/p>\n<h3>Konsequenzen<\/h3>\n<p>Es ist zu hoffen, dass die Ereignisse von Stra\u00dfburg auch in der                 autonomen Szene zu einer Reflexion \u00fcber Aktions- und Organisationsformen                 f\u00fchren.<\/p>\n<p>Auch wenn ich schon jetzt den Spaltungsvorwurf h\u00f6re, so gibt                 es f\u00fcr mich klare Bedingungen f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit.                 Und dem Spaltungsvorwurf entgegne ich, dass hier faktisch der                 spaltet, der Menschen und Gruppen durch die Nichtbeachtung ihrer                 Aktionsformen und -grenzen aus der Bewegung dr\u00e4ngt. Es gab nach                 dem Samstag bei vielen TeilnehmerInnen an gewaltfreien Aktionen                 das Gef\u00fchl, sich in Zukunft lieber in einem eigenen Camp zu organisieren                 &#8211; und dies ist keine Spaltung, sondern eine Konsequenz der Eskalation                 um das Camp in der Rue de la Ganzau.<\/p>\n<p>Folgende Bedingungen kann ich mir f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit                 vorstellen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p> eine Selbstkritik aus autonomen Reihen zu den Ereignissen                     in Stra\u00dfburg;<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> klare Absprachen zu einem eventuellen gemeinsamen Camp und                     zum Umgang mit Eskalationen und der Polizei, sowie die Bereitschaft,                     diese Absprachen auch gegen\u00fcber nicht an den Absprachen beteiligten                     Gruppen und Personen mit durchzusetzen;<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> klare Absprachen, Demonstrationen nicht f\u00fcr eine Auseinandersetzung                     mit der Polizei zu nutzen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Liste ist mit Sicherheit nicht vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon stellt sich aber auch f\u00fcr die OrganisatorInnen                 gro\u00dfer Demonstrationen die Frage, wie in Zukunft eine Eskalation                 vermieden werden kann. Es ist klar, dass es dabei nicht um eine                 Zusammenarbeit mit der Polizei gehen kann oder um einen eigenen                 &#8222;Sicherheitsdienst&#8220;. Das den Demonstrationen inh\u00e4rente Problem                 ist jedoch, dass sie als unorganisierte Masse in der Regel nicht                 handlungsf\u00e4hig sind. Es w\u00e4re daher vielleicht \u00fcber trainierte                 Bezugsgruppen nachzudenken, die schnell deeskalierend eingreifen                 k\u00f6nnen, ohne Menschen auszugrenzen oder gar der Polizei auszuliefern.               <\/p>\n<p>F\u00fcr mich bleiben nach Stra\u00dfburg f\u00fcr die zuk\u00fcnftige spektren\u00fcbergreifende                 Arbeit in sozialen Bewegungen noch viele Fragen offen. Ich denke,                 dass sich viele der Probleme, die in Stra\u00dfburg auftraten, in Zukunft                 eher versch\u00e4rfen werden. Eine konstruktive Debatte dar\u00fcber ist                 dringend notwendig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Graswurzelrevolution\u00e4rInnen, als gewaltfreie AnarchistInnen m\u00fcssen wir uns jedoch auch mit Gewalt aus den Reihen sozialer Bewegungen auseinandersetzen, denn diese Gewalt ist aus unserer Revolutionsperspektive kontraproduktiv. 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