{"id":9451,"date":"2009-06-01T00:00:19","date_gmt":"2009-05-31T22:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9451"},"modified":"2022-07-26T13:31:15","modified_gmt":"2022-07-26T11:31:15","slug":"igitt-militarismus-ist-ekelig-wow-antimilitarismus-ist-schon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/06\/igitt-militarismus-ist-ekelig-wow-antimilitarismus-ist-schon\/","title":{"rendered":"Igitt: Militarismus ist ekelig! Wow: Antimilitarismus ist sch\u00f6n!"},"content":{"rendered":"<p>Die Heeresflieger aus Rheine spielen beim NATO-Krieg in Afghanistan                 eine gro\u00dfe Rolle. Das wird von den Medien auch gar nicht verschwiegen.                 Im Gegenteil: viele Journalisten sind stolz auf das m\u00f6rderische                 Treiben ihrer olivgr\u00fcnen Jungs im globalen &#8222;Krieg gegen den Terror&#8220;.                 So berichteten die Westf\u00e4lischen Nachrichten am 29. Oktober 2008:               <\/p>\n<p><i>&#8222;Die Heeresflieger schlagen ein neues Kapitel auf. Ihre besten                 Piloten, die &#8218;Top Guns&#8216;, werden zusammen mit den Spezialkr\u00e4ften                 und den KSK-Kommandosoldaten der Bundeswehr ins Trainingslager                 geschickt, darunter eine Handvoll Flugzeugf\u00fchrer vom Heeresflieger-Regiment                 &#8218;M\u00fcnsterland&#8216; in Rheine. Special Operation Forces-Element, kurz                 SOF-Element, nennt die Bundeswehr diesen Kampfverbund, der bereits                 im Sommer des kommenden Jahres teilweise einsatzbereit sein soll.                 (&#8230;) D\u00f6rr macht auch klar, was von den &#8218;Top Guns&#8216; der Heeresflieger-Crews                 im SOF-Element erwartet wird: Einsatz am Limit. Schnell rein,                 schnell raus. Immer nur eine Chance: &#8218;Im Rahmen einer spezialeinsatzf\u00e4higen                 Unterst\u00fctzung von Spezialkr\u00e4ften hat der Hubschrauberpilot die                 Option eines zweiten Anfluges in der Regel nicht, so dass er \u00fcberwiegend                 bei Nacht, auch unter Bedrohung und in Formation mit weiteren                 Luftfahrzeugen, eine Landung unter widrigen Umst\u00e4nden sicherstellen                 muss.'&#8220;<\/i><\/p>\n<\/p>\n<p>\u00c4hnlich bejubelt wurde in den traditionell Bundeswehr-freundlichen                 Medien das \u00f6ffentliche Gel\u00f6bnis, mit dem die MilitaristInnen am                 29. Mai 2009 das 50j\u00e4hrige Standortjubil\u00e4um in Rheine feiern wollten.<\/p>\n<p>Grund genug, auf die Stra\u00dfe zu gehen, dachten sich im April 2009                 drei befreundete AntimilitaristInnen aus drei unterschiedlichen                 politischen &#8222;Lagern&#8220;. Kathrin Vogler (Bundestagskandidatin der                 Linken in Steinfurt), Wilhelm Achelp\u00f6hler (Gr\u00fcne Friedensinitiative)                 und ich (Graswurzelrevolution &#038; DFG-VK) trafen sich fortan regelm\u00e4\u00dfig                 im nicht gerade als linksradikal verschrienen M\u00fcnsteraner Biergarten                 &#8222;Alter Pulverturm&#8220;. <\/p>\n<p>Nun lud die &#8222;Friedensinitiative Pulverturm&#8220; zu w\u00f6chentlichen                 Treffen ein. Es beteiligten sich viele AktivistInnen, und so entstand                 ein B\u00fcndnis aus Graswurzelrevolution, DFG-VK, Antifa Rheine, Linke                 Rheine und anderen. Graswurzelrevolution-Hauszeichner Findus gestaltete                 das Gel\u00f6bNIX-Plakat und bundesweit wurde nun f\u00fcr die Demo getrommelt.                 7.000 Flyer, 600 Plakate, Gel\u00f6bNIX-Radiosendungen und ein -Trailer                 wurden produziert und an Mann und Frau gebracht.<\/p>\n<p>Es gibt in Rheine eine sehr aktive Antifagruppe, aber noch kein                 Libert\u00e4res Zentrum, keine linke Kneipe, keinen Szenetreff, nix.                 Deshalb mussten wir f\u00fcr die Pressekonferenz am 8. Mai einen Raum                 im Caf\u00e9 Oase anmieten.<\/p>\n<p><i>&#8222;Gerade die Zuspitzung der Situation in Afghanistan, einem                 Einsatzort der Soldaten aus Rheine, macht deutlich: beim Gel\u00f6bnis                 geht es nicht um altert\u00fcmlichen Klamauk, sondern um ein Ritual,                 das schneller, als mancher Beteiligte vielleicht denkt, in blutigen                 Ernst \u00fcbergeht. &#8230; Wir fordern alle Rekruten auf, die Teilnahme                 an diesem \u00f6ffentlichen Spektakel zu verweigern. Geht nach Hause!                 Macht etwas Sinnvolles! &#8211; wir meinen es gut mit Euch!&#8220;<\/i><\/p>\n<p>Nun erschienen zahlreiche Artikel und LeserInnenbriefe u.a. in                 der <i>M\u00fcnsterschen Zeitung<\/i> (MZ) und der <i>M\u00fcnsterl\u00e4ndischen                 Volkszeitung <\/i>(MV). <\/p>\n<h3>Ein Aufschrei ging durch Rheine<\/h3>\n<p><i>&#8222;Kommen Gel\u00f6bnis-Gegner aus Berlin? Die Bundeswehr sorgt sich,                 dass Demonstranten aus Berlin das \u00f6ffentliche Gel\u00f6bnis (&#8230;) st\u00f6ren                 k\u00f6nnten. (&#8230;) &#8218;Die Flugbl\u00e4tter mit dem Aufruf zur Gegenkundgebung                 sind in der Hauptstadt im Umlauf&#8216;, sagte Oberstleutnant Markus                 Doerenkamp&#8220;<\/i>, so die Ibbenb\u00fcrener Volkszeitung. <\/p>\n<p>Der Kommandeur des Rheiner Heeresfliegerregimentes, Oberst Werner                 Salewski, betonte am 15. Mai in der MV, dass es \u00d6ffentliche Gel\u00f6bnisse                 auch schon fr\u00fcher in Rheine gegeben habe. <i>&#8222;Ich wundere mich,                 dass es zu einer Gegenveranstaltung in der angek\u00fcndigten Gr\u00f6\u00dfe                 kommt&#8220;<\/i>, sagte Salewski. Allerdings glaube er, <i>&#8222;dass die                 Masse der Gegner nicht aus der Emsstadt&#8220;<\/i> komme. <i>&#8222;F\u00fcr die                 Rheiner Bev\u00f6lkerung h\u00e4tte ich die Hand ins Feuer gelegt&#8220;<\/i>,                 so der Oberst. <i>&#8222;Die Sorge geht um, dass Demo-Touristen das                 lange Wochenende nutzen, um sich an der Gegenkundgebung zu beteiligen.&#8220;<\/i>                 (MV, 15.5.09)<\/p>\n<p>Ein CDU-Politiker warnte in der MZ gar vor &#8222;einmarschierenden                 linken Gruppen&#8220;. <\/p>\n<p>Ein klassischer Fall von Projektion. Der CDU d\u00fcrfte klar sein,                 dass AntimilitaristInnen nicht einmarschieren. Im Gegenteil. Sie                 demonstrieren gegen diejenigen, die in Rheine marschieren und                 in Afghanistan einmarschiert sind.<\/p>\n<p>Bundeswehroffiziere und CDU-Politiker betonten in den Medien,                 dass JEDER in der Stadt f\u00fcr das Gel\u00f6bnis sei. <\/p>\n<p>Nur weil viele Journalisten stramm an der Seite des Milit\u00e4rs                 stehen, hei\u00dft das aber noch lange nicht, dass die Bev\u00f6lkerung                 das auch tut. Die beiden Lokalzeitungen wollten es genauer wissen                 und fragten auf ihren Internetseiten: &#8222;Ist ein \u00f6ffentliches Gel\u00f6bnis                 heute noch angebracht?&#8220;<\/p>\n<p>Das hat auch der Reservistenverband bemerkt und prompt seine                 Truppen mobilisiert:<\/p>\n<p><i>&#8222;ACHTUNG! STIMMT AB! (&#8230;) Kameradinnen und Kameraden des                 Reservistenverbandes, lasst unsere Soldaten nicht im Regen stehen                 und bekennt eure unterst\u00fctzende Haltung zu unserer Bundeswehr                 und unseren Soldaten mit einer positiven Abstimmung! Eure KREISGRUPPE                 STEINFURT&#8220;<\/i> <\/p>\n<p>Daraufhin schoss die Zustimmung zum Gel\u00f6bnis auf den Internetseiten                 der Lokalbl\u00e4tter auf 80 Prozent. Aber nur kurzfristig! In Rheine                 gibt es offensichtlich nicht nur Militariafans und SoldatInnen.                 Das Ergebnis der Umfragen ist f\u00fcr die Bundeswehr nicht so toll                 wie vom Reservistenverband gehofft: \u00dcber 1.600 Menschen haben                 sich bis Ende Mai an der Umfrage der MZ beteiligt. 56 % sagten                 &#8222;Ja, die Bundeswehr geh\u00f6rt in die \u00d6ffentlichkeit&#8220;, 42 % sagten                 &#8222;Nein, Milit\u00e4rveranstaltungen haben in der \u00d6ffentlichkeit nichts                 zu suchen.&#8220;<\/p>\n<p>Demnach sind die Gel\u00f6bnis-GegnerInnen eine Minderheit. Ob die                 oben genannte Umfrage aber repr\u00e4sentativ ist, darf angesichts                 der massiven Mobilisierung der Bundeswehrfu\u00dftruppen durch den                 Reservistenverband bezweifelt werden. So hat sich bei aktuellen,                 repr\u00e4sentativeren, bundesweiten Umfragen immer wieder eine deutliche                 Bev\u00f6lkerungsmehrheit gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr in                 Afghanistan ausgesprochen.<\/p>\n<p>Wer sich in Rheine \u00f6ffentlich gegen Militarisierung ausspricht,                 muss allerdings damit rechnen, bedroht zu werden. So haben die                 Gel\u00f6bNIX-VeranstalterInnen w\u00fctende Mails bekommen. Gerrit Gerdes,                 NPD-Mitglied aus Rheine, p\u00f6belt auf seinem Internet-Blog gegen                 die <i>&#8222;windelwixerkinderficker&#8220;<\/i>: <\/p>\n<p><i>&#8222;Die VvNBdAJusoGr\u00fcneGewerkschafts-Schl\u00e4gertruppe will es mal                 wieder wissen. Diese installierte Pseudoantifa (&#8230;) will aufgrund                 eigener Perspektivlosigkeit anderen Menschen ihr gut durchorganisiertes                 Fest vermiesen. In diesem Fall ist das Bundeswehr- Gel\u00f6bnis (&#8230;)                 Ziel der Begierde. (&#8230;) Bescheuerte P\u00e4dagogeng\u00f6ren (&#8230;) Wenn                 ich Zeit finde werde ich (..) eine (..) \u00dcbersicht mit zu erwartenden                 G\u00e4sten einstellen. (&#8230;) Eventuell findet sich im Umfeld der Veranstaltung                 hier oder da eine ruhige Ecke, um politisch jenseits des Alltagsgesch\u00e4fts                 mal zu Ende zu diskutieren.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>Das ist widerlicher T\u00e4ter-Zynismus! <\/p>\n<p>Angesichts der Einsch\u00fcchterungsversuche war zu bef\u00fcrchten, dass                 sich nur wenige in Rheine trauen w\u00fcrden, an der Gel\u00f6bNIX-Demo                 teilzunehmen. Es geh\u00f6rt Mut dazu, sich in einer von der Bundeswehr                 dominierten Stadt als Antimilitarist oder Antimilitaristin zu                 bekennen. <\/p>\n<p><i>&#8222;Die Diskussion vor Ort tobt: Soll, darf man gegen ein Gel\u00f6bnis                 demonstrieren? Ich finde: wir m\u00fcssen! Es gibt keinen passenderen                 Anlass, gegen den Kriegseinsatz in Afghanistan und die weiter                 steigenden R\u00fcstungsausgaben, gegen die Militarisierung des \u00f6ffentlichen                 Raums und die aggressive Werbung unter Jugendlichen f\u00fcr das Soldaten&#8217;handwerk&#8216;                 aufzustehen&#8220;<\/i>, so Kathrin Vogler.<\/p>\n<h3>Die Gel\u00f6bNIX-Demo am 29. Mai<\/h3>\n<p><i>&#8222;Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher                 entschlossen, keine Art von Krieg zu unterst\u00fctzen und an der Beseitigung                 aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.&#8220; <\/i>(Grundsatzerkl\u00e4rung der                 War Resisters&#8216; International)<\/p>\n<p>Nach Angaben von AktivistInnen aus Rheine gab es seit den Protesten                 gegen den Franz-Josef Strau\u00df-Besuch 1980 in dieser Stadt keine                 linke Demo mehr, an der mehr als 70 Leute teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Das ist nun Geschichte! Am Gel\u00f6bNIX-Tag demonstrierten rund 200                 AntimilitaristInnen. <\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 17 Uhr sorgte am Bahnhof der Liedermacher Pit Budde                 (Ex-Cochise) bei sonnigem Wetter mit Songs wie &#8222;Was kann sch\u00f6ner                 sein auf Erden, als Bundeswehrsoldat zu werden?&#8220; und &#8222;Tanz auf                 dem Vulkan&#8220; f\u00fcr einen gro\u00dfartigen Auftakt. Bevor sich der Demozug                 in Bewegung setzte, folgten zwei Redebeitr\u00e4ge. Wilhelm Achelp\u00f6hler                 stellte klar: <i>&#8222;Ge\u00fcbt wird in Rheine, gemetzelt wird in Afghanistan&#8220;<\/i>.<i><\/i><\/p>\n<p>In meinem Redebeitrag habe ich u.a. darauf hingewiesen, dass                 Gel\u00f6bnisse in der Tradition militaristischer Veranstaltungen stehen,                 wie sie zur Zeit der Nazi-Herrschaft auf die Tagesordnung gesetzt                 wurden:<\/p>\n<p><i>&#8222;Dass die Nachfolgearmee der Nazi-Wehrmacht wieder solche                 Milit\u00e4rspektakel abhalten kann, ist ein Skandal.<\/i><\/p>\n<p><i>Die Bundeswehr beteiligt sich seit dem NATO-Angriffskrieg                 gegen Jugoslawien 1999 an Kriegen, die weltweit die Vorherrschaft                 des Westens durchsetzen sollen. Ihre Beteiligung am &#8218;Krieg gegen                 den Terror&#8216;, zum Beispiel in Afghanistan, ist keine &#8218;humanit\u00e4re                 Intervention zur Befreiung der afghanischen Frauen&#8216;, sondern ein                 Krieg, bei dem Bundeswehrsoldaten Menschen t\u00f6ten. <\/i><\/p>\n<p><i>Aber: Jeder Mensch hat eine nat\u00fcrliche T\u00f6tungshemmung. Deshalb                 m\u00fcssen Soldaten erst milit\u00e4risch gedrillt werden, damit sie auf                 Befehl andere Menschen t\u00f6ten k\u00f6nnen. <\/i><\/p>\n<p><i>Soldaten sind aber auch potentielle Deserteure. Wir fordern                 alle Soldaten auf: Verweigert den Kriegsdienst! Die Bundeswehr                 geh\u00f6rt abgeschafft!&#8220; <\/i><\/p>\n<p>Mit Lautsprecherwagen, phantasievollen Transparenten, Trillerpfeifen,                 Trommeln und zum Teil in lustigen Kost\u00fcmen setzte sich der Demozug                 in Bewegung, Richtung Marktplatz, wo die Abschlusskundgebung mit                 Redebeitr\u00e4gen u.a. von Kathrin Vogler, Udo Buchholz (Arbeitskreis                 Umwelt Gronau) und Berthold Keunecke (Bund f\u00fcr Soziale Verteidigung)                 stattfand. <\/p>\n<p>Das &#8222;\u00f6ffentliche Gel\u00f6bnis&#8220; war dagegen nicht \u00f6ffentlich. <\/p>\n<p>Nicht nur, wer irgendwie verd\u00e4chtig aussah, konnte nicht dorthin                 gehen. Ein Pressefotograf wurde trotz Zeigen seines Presseausweises                 ruppig von der Polizei daran gehindert, dort Fotos zu machen.               <\/p>\n<p>Ein weiterer Journalist wurde, dem Hinweis auf seinen Presseausweis                 zum Trotz, von Polizisten daran gehindert auf den Borneplatz zu                 gelangen. Er schreibt in einem Brief an die GWR:<\/p>\n<p><i>&#8222;Ich fand die Kundgebung und Demo gut, allerdings bin ich                 immer noch h\u00f6chst emp\u00f6rt \u00fcber den Umgang der Polizei mit mir.                 &#8218;Normale&#8216; B\u00fcrgerInnen wurden durchgelassen, ich als Pressemensch                 nicht, da ich mich h\u00e4tte akkreditieren lassen m\u00fcssen. Den Pressesprecher                 durfte ich auch nicht sprechen &#8211; das wurde mir verboten. Auf die                 Frage, warum ich nicht rein d\u00fcrfe, antwortete einer der Feldj\u00e4ger,                 dass sie wissen, dass ich Kontakte zur Clowns-Army habe.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>Nach Aufl\u00f6sung der Demo, kam es auf einer Br\u00fccke zu einer Blockade,                 die kurze Zeit sp\u00e4ter von der Polizei aufgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p><i>&#8222;Trillerpfeifen gegen &#8218;Tschingderassa-Bumm'&#8220; <\/i>(Borkener                 Zeitung, 30.5.09)<\/p>\n<p>Das Gel\u00f6bNIX in Rheine bot mit nicht zu \u00fcberh\u00f6renden Sprechch\u00f6ren                 und kreativen Aktionen einen lebendigen Kontrapunkt in Rufweite                 der Militaristenshow, bei der 1.000 BundeswehrsoldatInnen und                 Angeh\u00f6rige mit Marschmusik und Gel\u00f6bnisgekl\u00e4ffe ihre Degradierung                 zu Empfehlsempf\u00e4ngerInnen feierten.<\/p>\n<p>In diesem Jahr will die Bundeswehr noch mindestens 90 weitere                 Gel\u00f6bnisse in der \u00d6ffentlichkeit zelebrieren. <\/p>\n<p>Also: 90 gute Gr\u00fcnde, um den Protest dagegen auf die Stra\u00dfe zu                 tragen.<\/p>\n<p>Das Gel\u00f6bNIX in Rheine hat gezeigt, dass es m\u00f6glich ist, den                 Kriegsstrategen auch in der Provinz die militaristische Suppe                 zu versalzen.<\/p>\n<p>Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Bundeswehr abschaffen! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Heeresflieger aus Rheine spielen beim NATO-Krieg in Afghanistan eine gro\u00dfe Rolle. Das wird von den Medien auch gar nicht verschwiegen. Im Gegenteil: viele Journalisten sind stolz auf das m\u00f6rderische Treiben ihrer olivgr\u00fcnen Jungs im globalen &#8222;Krieg gegen den Terror&#8220;. So berichteten die Westf\u00e4lischen Nachrichten am 29. Oktober 2008: &#8222;Die Heeresflieger schlagen ein neues Kapitel &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/06\/igitt-militarismus-ist-ekelig-wow-antimilitarismus-ist-schon\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Igitt: Militarismus ist ekelig! 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