{"id":9503,"date":"2009-09-01T00:00:27","date_gmt":"2009-08-31T22:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9503"},"modified":"2022-07-26T14:14:41","modified_gmt":"2022-07-26T12:14:41","slug":"falschung-oder-wirklich-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/09\/falschung-oder-wirklich-tot\/","title":{"rendered":"F\u00e4lschung &#8211; oder wirklich tot?"},"content":{"rendered":"<h3>Im Streit um einen Todesschuss<\/h3>\n<p>Dies zumindest legt eine neue Buchver\u00f6ffentlichung nahe, Jos\u00e9                 Manuel Suspereguis &#8222;Sombras de la fotograf\u00eda&#8220; (2009) [\u201aSchatten                 der Fotographie&#8216;], die in Spanien im Sommer 2009 zur Sensation                 aufgebauscht wurde. Selbst die <i>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/i> widmete                 der Angelegenheit eine halbe Seite. Seitdem Philip Knigthley 1975                 erstmals Zweifel an der Authentizit\u00e4t des in &#8222;The Falling Soldier&#8220;                 dargestellten Todesschusses angemeldet hat, sind in sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit                 Beweise pr\u00e4sentiert worden, die Capa vom Vorwurf der &#8222;F\u00e4lschung&#8220;                 entlasten sollten. Und mit ebensolcher Regelm\u00e4\u00dfigkeit sind diese                 Beweise zerpfl\u00fcckt worden.<\/p>\n<p>So akzeptierte die Gemeinde der &#8222;Capa-Verteidiger&#8220; um dessen                 Bruder Cornell und seinen Nachlassverwalter Richard Whelan 1995                 nur allzu gerne die Behauptung eines Amateurhistorikers aus dem                 valenzianischen Alcoy, er wisse, wer der unbekannte Milizion\u00e4r                 auf dem Foto sei: der Anarchist Federico Borrell Garc\u00eda, Kriegsname                 \u201aTaino&#8216;, der 1936 mit einer Kolonne valenzianischer Milizion\u00e4re                 in die Schlacht vor C\u00f3rdoba gezogen sei. Ein bereits mehrfach                 preisgekr\u00f6nter Dokumentarfilm von Hugo Dom\u00e9nec und Ra\u00fal M. Riebenbauer,                 der im vergangenen Jahr in Spanien pr\u00e4sentiert wurde, machte diesem                 M\u00e4rchen ein Ende: \u201aTaino&#8216; sei zwar in der Tat im Herbst 1936 zu                 Tode gekommen &#8211; aber nicht so, wie Capas Foto es darstelle.<\/p>\n<p>Nun legt Susperegui durch Bildvergleiche nahe, dass &#8222;The Falling                 Soldier&#8220; nicht, wie bisher angenommen, im andalusischen Cerro                 Muriano aufgenommen worden sei, einem kleinen Dorf n\u00f6rdlich von                 C\u00f3rdoba, sondern in Espejo, 50 Kilometer weiter s\u00fcd\u00f6stlich, in                 der N\u00e4he von Castro del R\u00edo. Dort allerdings habe es Anfang September                 1936, als Capa und seine Lebensgef\u00e4hrtin und Kollegin Gerda Taro                 die Region bereisten, keine Kampfhandlungen gegeben. Die Front                 verlief anderswo.<\/p>\n<p>Mar\u00eda Dolores de Massana, Vorsitzende der spanischen Sektion                 von &#8222;Reporter ohne Grenzen&#8220;, machte angesichts dieser neuen Vorw\u00fcrfe                 aus ihrer Emp\u00f6rung keinen Hehl: &#8222;Wir Journalisten d\u00fcrfen die Glaubw\u00fcrdigkeit                 nicht verlieren. Er [Capa] war ein gro\u00dfartiger Fotograph, aber                 was er getan hat, war keine Jugends\u00fcnde.&#8220; (SZ, 20. Juli 2009)<\/p>\n<h3>Wie wirklich ist die Welt der Fotos?<\/h3>\n<p>Es muss an dieser Stelle gar nicht darum gehen, zu diskutieren,                 ob Suspereguis Belege stichhaltig sind oder nicht.<\/p>\n<p>Man darf allerdings bezweifeln, ob an Capas Foto tats\u00e4chlich                 die gleichen Ma\u00dfst\u00e4be angelegt werden sollten wie an einen journalistischen                 Bericht.<\/p>\n<p>Denn an Informationen vermittelt &#8222;The Falling Soldier&#8220; eigentlich                 gar nichts. Capas Foto ist eine Chiffre oder, genauer gesagt,                 ein Zeichen: Es ist zum Symbol des Untergangs der II. Republik                 im Spanischen B\u00fcrgerkrieg geworden, aber darin ersch\u00f6pft sich                 seine Wirkung nicht. Die massive politische Anklage, die das Bild                 enth\u00e4lt, erschlie\u00dft sich gerade <i>nicht<\/i> durch Tagesaktualit\u00e4t                 oder irgendeine Art von pressetauglicher Information.<\/p>\n<p>Fotos bilden Wirklichkeit nicht einfach ab. Sie <i>erschaffen<\/i>                 sie mindestens ebenso sehr: durch den Ausschnitt, den sie pr\u00e4sentieren,                 durch die Art ihrer Darstellung und Bearbeitung, durch die Emotionen,                 die sie wecken, und den kulturellen Kontext, den sie abrufen.               <\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr Bilder ist es ein Leichtes, sich gegen Worte durchzusetzen                 und die Besinnung kurzzuschlie\u00dfen&#8220;, schreibt der Kommunikationsforscher                 Neil Postman. Man mag Capa vorwerfen, dass er (zweifellos mit                 Absicht) den vorgeblichen Schnappschuss als einen H\u00f6hepunkt seines                 fotographischen Wirkens und Handelns herausgestellt und gut vermarktet                 hat. &#8222;The Falling Soldier&#8220; ist zu einem tragenden Baustein des                 &#8222;Mythos Robert Capa&#8220; geworden: eines Fotographen, der sein Leben                 f\u00fcr einen guten &#8222;Schuss&#8220; aufs Spiel setzte und selbst das Unsichtbare,                 <i>Unsehbare<\/i> &#8211; den Tod &#8211; noch habe sichtbar machen k\u00f6nnen.                 &#8222;Wir sind besonders entt\u00e4uscht, zu erfahren, dass Fotos gestellt                 wurden, wenn sie intime H\u00f6hepunkte festhalten, allen voran die                 Liebe und den Tod&#8220;, schreibt Susan Sontag in einem brillanten                 Essay \u00fcber die Kriegsfotographie mit dem Titel &#8222;Regarding the                 pain of others&#8220; [\u201aDas Leiden anderer betrachten&#8216;]. In einem fort                 von &#8222;F\u00e4lschung&#8220; zu zetern, offenbart jedoch ein (im Zeitalter                 von Photoshop) besonders bedenkliches Missverh\u00e4ltnis zur Fotographie.               <\/p>\n<h3>Vom Dokument zur Kunst<\/h3>\n<p>Denn es war gerade Capas F\u00e4higkeit als <i>Fotok\u00fcnstler<\/i>, die                 &#8222;The Falling Soldier&#8220; aus der Tagesaktualit\u00e4t heraushob und bis                 heute relevant macht. &#8222;The Falling Soldier&#8220; ist die Bild gewordene                 politische Parteinahme Robert Capas f\u00fcr die Sache der Republikaner                 im Kampf gegen die putschenden Milit\u00e4rs. Man wird Capa kaum Unrecht                 tun, wenn man unterstellt, dass ihm in Spanien politisches Engagement                 ebenso wichtig war wie sachliche Berichterstattung &#8211; wenn nicht                 gar noch wichtiger. &#8222;Der Spanische B\u00fcrgerkrieg bot Capa eine erste                 Gelegenheit, den Totalitarismus in den Sch\u00fctzengr\u00e4ben mit einer                 m\u00e4chtigen Waffe zu bek\u00e4mpfen &#8211; der Leica&#8220;, schreibt sein Biograph                 Alex Kershaw. Wenn dem aber so war, dann hatte Capa jedes Recht,                 notfalls auch eine Sterbeszene zu inszenieren, die an Wucht und                 Wirksamkeit ja in der Tat bis heute nichts verloren hat. Dann                 war Robert Capa eher parteiischer K\u00fcnstler als Reporter; ein K\u00fcnstler,                 der sich in einem neuen, noch ungewohnten Medium &#8211; der Kriegsfotographie,                 die er auf einzigartige Weise pr\u00e4gen und entwickeln sollte &#8211; artikulierte.                 Einem K\u00fcnstler vorzuwerfen, dass er die Wirklichkeit in seinem                 Sinne gestaltet, w\u00fcrde wohl niemandem einfallen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Auswirkungen der Technik&#8220;, analysiert der Medientheoretiker                 Marshall McLuhan, &#8222;zeigen sich nicht in Meinungen und Vorstellungen,                 sondern sie verlagern das Schwergewicht in unserer Sinnesorganisation                 oder die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten unserer Wahrnehmung st\u00e4ndig und widerstandslos.                 Der ernsthafte K\u00fcnstler ist der einzige Mensch, der der Technik                 ungestraft begegnen kann, und zwar nur deswegen, weil er als Fachmann                 die Ver\u00e4nderungen in der Sinneswahrnehmung erkennt.&#8220; Capas St\u00e4rke,                 so der kommunistische Dichter Louis Aragon, habe in seinem &#8222;scharfe[n]                 Gesp\u00fcr&#8220; daf\u00fcr gelegen, &#8222;was die Phantasie befl\u00fcgelt&#8220;.<\/p>\n<p>Der in den 1930er Jahren weit verbreitete Irrtum, ein Schnappschuss                 k\u00f6nne nur das Gegenteil von k\u00fcnstlerischer Bildgestaltung sein,                 und die programmatische Trennung von Kunst und Dokument, wie sie                 die (vor allem US-amerikanischen) Dokumentarfotografen vollzogen,                 st\u00e4rkten den Authentizit\u00e4tsanspruch der Fotografie &#8211; und machten                 sie so zu einem \u00e4u\u00dferst wirkungsvollen Medium politischer Agitation.                 K\u00fcnstlerische Gestaltung setzte gleichzeitig Widerstand gegen                 Sinnentleerung und Deutungsbeliebigkeit &#8211; gerade bei einem Foto,                 das den Betrachtenden ja meist so gut wie keine zus\u00e4tzlichen Informationen                 lieferte.<\/p>\n<h3>Francisco de Goya und Robert Capa<\/h3>\n<p>Es ist an der Zeit, das bisher Gesagte an einem Beispiel zu verdeutlichen.                 Denn die ungebrochene Wirksamkeit von &#8222;The Falling Soldier&#8220; liegt                 in der Tat auch darin, dass das Foto &#8211; keineswegs zuf\u00e4llig, wie                 man ohne allzu gro\u00dfes Risiko wird annehmen d\u00fcrfen &#8211; auf einen                 kulturellen Kontext anspielt, der f\u00fcr seine politische Aussage                 von Bedeutung ist. Wohl niemand, bes\u00e4\u00dfe er auch nur rudiment\u00e4re                 Kenntnisse der spanischen Kunst- und Kulturgeschichte, kann &#8222;The                 Falling Soldier&#8220; betrachten, ohne an Francisco de Goyas ber\u00fchmte                 &#8222;Desastres de la Guerra&#8220; [\u201aDie Schrecken des Krieges&#8216;], vor allem                 aber an sein Gem\u00e4lde &#8222;El 3 de mayo de 1808 en Madrid: los fusilamientos                 en la monta\u00f1a del Pr\u00edncipe P\u00edo&#8220; [\u201aDer 3. Mai 1808: Die Erschie\u00dfungen                 auf dem Pr\u00edncipe P\u00edo&#8216;] zu denken &#8211; ein Gem\u00e4lde, dass die Erschie\u00dfung                 spanischer Aufst\u00e4ndischer durch die Soldaten Napoleons zum Gegenstand                 hat.<\/p>\n<p>Capas Foto isoliert die Figur jenes Mannes, der bei Goya in der                 linken Bildh\u00e4lfte mit erhobenen Armen im Gedr\u00e4nge verzweifelter                 Menschen steht und nur vom Licht der Hinrichtungslaterne &#8211; grausige                 Umkehrung des von den Franzosen in Spanien erhofften &#8222;Lichtes                 der Aufkl\u00e4rung&#8220; &#8211; hervorgehoben wird, in der Leere des spanischen                 <i>campo<\/i>. Die helle Kleidung, die Haltung des rechten Armes,                 die Position des fallenden Milizion\u00e4rs innerhalb der Bildkomposition,                 der Winkel des Lichts &#8211; alles deutet darauf hin, dass die Verweise                 des Fotos auf das Gem\u00e4lde mehr gewesen sein k\u00f6nnten als blo\u00dfer                 Zufall.<\/p>\n<p>Damit aber setzt das Foto einen Deutungsprozess in Gang, der                 sich vom Dokumentarischen l\u00f6st. Man k\u00f6nnte sagen: In Capas Foto                 f\u00e4llt der Schuss, den die wie eine Mordmaschine aufgereihten franz\u00f6sischen                 Soldaten bei Goya erst im Begriff sind abzugeben. In beiden Bildern                 &#8211; Foto wie Gem\u00e4lde &#8211; geht es um den Widerstand der spanischen                 Bev\u00f6lkerung gegen &#8222;fremdl\u00e4ndische Invasoren&#8220;.<\/p>\n<p>Diese Parallele mag angesichts eines <i>B\u00fcrgerkriegs<\/i> zun\u00e4chst                 verbl\u00fcffen. Tats\u00e4chlich aber geh\u00f6rte es zu den Verfahren der republikanischen                 Propaganda (auch der AnarchistInnen), den Spanischen B\u00fcrgerkrieg                 nicht als &#8222;B\u00fcrgerkrieg&#8220;, sondern als &#8222;Krieg zur nationalen Befreiung&#8220;                 darzustellen, in dem erneut eine fremde Invasionsstreitmacht zur\u00fcckgeschlagen                 werden m\u00fcsse (Deutsche, Italiener, &#8222;Mauren&#8220;, &#8222;Unspanier&#8220;). Der                 Madrider Volksaufstand vom 2. Mai 1808 gegen die napoleonische                 Soldateska und die sich ihm anschlie\u00dfende sogenannte &#8222;Guerra de                 la Independencia&#8220;<i> <\/i>[\u201aUnabh\u00e4ngigkeitskrieg&#8216;] waren &#8211; neben                 der spanischen Reconquista &#8211; h\u00e4ufig herausgestellte Verweise auf                 eine angeblich unbeugsame Widerstandskraft des &#8222;wahren Spaniers&#8220;,                 seines Bed\u00fcrfnisses nach Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit. &#8222;The Falling                 Soldier&#8220; konstruiert also eine historische Kontinuit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das Foto setzt die Aktion des Goya-Gem\u00e4ldes fort. Auf diese Weise                 aber erh\u00e4lt es einen ungeheuer dringlichen Aufforderungscharakter                 &#8211; nicht zuletzt dadurch, dass der Schuss (mehr oder weniger) aus                 der <i>Richtung des Betrachters<\/i> f\u00e4llt: von dort also, wo bei                 Goya die Franzosen stehen. Das mit Bedacht namenlose Opfer ist                 nicht l\u00e4nger &#8222;nur&#8220; Sinnbild der II. Republik im Kampf gegen die                 Truppen der Putschisten, der es eilends zu helfen gelte. Es wird                 zur Verk\u00f6rperung des Schicksals der spanischen Bev\u00f6lkerung schlechthin,                 immer wieder &#8211; von der Welt allein gelassen &#8211; einen Kampf ausfechten                 zu m\u00fcssen, der alle freiheitsliebenden Menschen angeht. Der fallende                 Milizion\u00e4r wird zum Symbol einer akut gef\u00e4hrdeten Menschheitshoffnung.                 Wer die Anspielungen des Fotos auf das Gem\u00e4lde bemerkte, dem erschloss                 sich die ganze Wucht der politischen Anklage Capas: &#8222;Deine Passivit\u00e4t,                 die Passivit\u00e4t Deines Landes, hat diesen Mann get\u00f6tet! Im Grunde                 hast <i>Du<\/i> ihn erschossen!&#8220; <\/p>\n<h3>Der Tod des Erl\u00f6sers<\/h3>\n<p>Bedenkt man dar\u00fcber hinaus, dass die wei\u00df gekleidete Figur in                 Goyas Gem\u00e4lde durchaus Z\u00fcge des Erl\u00f6sers Jesus Christus tr\u00e4gt,                 wird die <i>agitatorische Wirkung durch k\u00fcnstlerische Gestaltung<\/i>                 \u00fcberdeutlich. Nicht umsonst hat Esperanza Aguirre Gil de Biedma                 &#8222;The Falling Soldier&#8220; eine &#8222;universelle Ikone&#8220; genannt. &#8222;Den Pulsschlag                 der christlichen Ikonographie in bestimmten Kriegs- und Katastrophenfotos                 zu sp\u00fcren, ist nicht blo\u00df eine sentimentale Projektion&#8220;, stellt                 Susan Sontag fest.<\/p>\n<p>Zeigt das Foto, als Dokument betrachtet, nichts als einen uniformierten                 Menschen, der in vollem Lauf von einer Kugel getroffen wird, so                 erschlie\u00dft sich eine tiefer gehende politische Aussage durch die                 k\u00fcnstlerische Bildgestaltung. <\/p>\n<p>Die mittlerweile fast vierzig Jahre andauernden Diskussionen                 um die Authentizit\u00e4t von &#8222;The Falling Soldier&#8220; k\u00f6nnten immerhin,                 trotz aller Missverst\u00e4ndnisse und aller kaum berechtigten Emp\u00f6rung                 \u00fcber den angeblichen &#8222;Betrug&#8220; Capas, ihr Gutes haben. Sie k\u00f6nnen                 helfen, sich auf den Anspruch einer vorgeblich rein mechanisch                 abgebildeten Wirklichkeit in der Fotographie nicht l\u00e4nger bedenkenlos                 einzulassen. Denn wer meint, eine solche Missdeutung fotographischer                 Bilder liege l\u00e4ngst in der Vergangenheit, der untersch\u00e4tzt sicherlich                 den Einfluss einer medial verschobenen Weltwahrnehmung in den                 reichen L\u00e4ndern &#8211; und die Macht der Bilder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Streit um einen Todesschuss Dies zumindest legt eine neue Buchver\u00f6ffentlichung nahe, Jos\u00e9 Manuel Suspereguis &#8222;Sombras de la fotograf\u00eda&#8220; (2009) [\u201aSchatten der Fotographie&#8216;], die in Spanien im Sommer 2009 zur Sensation aufgebauscht wurde. Selbst die S\u00fcddeutsche Zeitung widmete der Angelegenheit eine halbe Seite. Seitdem Philip Knigthley 1975 erstmals Zweifel an der Authentizit\u00e4t des in &#8222;The &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/09\/falschung-oder-wirklich-tot\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"F\u00e4lschung - oder wirklich tot? - graswurzelrevolution","description":"Im Streit um einen Todesschuss Dies zumindest legt eine neue Buchver\u00f6ffentlichung nahe, Jos\u00e9 Manuel Suspereguis \"Sombras de la fotograf\u00eda\" (2009) [\u201aSchatten der"},"footnotes":""},"categories":[546,1042],"tags":[],"class_list":["post-9503","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-341-september-2009","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9503"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9503\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}