{"id":9688,"date":"2009-12-01T00:00:31","date_gmt":"2009-11-30T22:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9688"},"modified":"2022-07-26T14:24:09","modified_gmt":"2022-07-26T12:24:09","slug":"libertarer-widerstand-in-israelpalastina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/12\/libertarer-widerstand-in-israelpalastina\/","title":{"rendered":"Libert\u00e4rer Widerstand in Israel\/Pal\u00e4stina"},"content":{"rendered":"<p>Nach unserer Auffassung ist der Kampf in Pal\u00e4stina kein j\u00fcdisch-muslimischer oder israelisch-pal\u00e4stinensischer, sondern ein zionistisch-pal\u00e4stinensischer. Um ihn l\u00f6sen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir zur\u00fcck gehen an seinen Ursprung, und das ist der Krieg von 1948. Solange Israel die <em>Nakba<\/em> ((1)) nicht als Ausgangspunkt einer L\u00f6sung des Konfliktes betrachtet, k\u00f6nnen wir niemals eine \u00dcbereinkunft finden, die auf Gerechtigkeit und nicht auf Macht basiert.<\/p>\n<p>Das ist m\u00f6glicherweise der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen der radikalen Linken in Israel und dem, was gemeinhin als &#8222;Friedenslager&#8220; oder &#8222;zionistische Linke&#8220; bezeichnet wird. W\u00e4hrend der 90er, in den Tagen von Oslo und Camp David, war in Israel der Geist des so genannten Friedens zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung dachte, von den Medien beeinflusst, dass der Frieden schon zum Greifen nah war.<\/p>\n<p>Menschen, die keinen Bezug zu den besetzten Gebieten hatten, sprachen von R\u00fcckzug und Abkommen, w\u00e4hrend in den besetzten Gebieten mehr Siedlungen entstanden, mehr Checkpoints und Roadblocks errichtet wurden, es mehr Ausgangssperren, Absperrungen und Verhaftungen gab.<\/p>\n<p>Zu jedem Zeitpunkt dieser Periode sa\u00dfen \u00fcber 10.000 Pal\u00e4stinenserInnen in israelischer Haft, fast 10% von ihnen ohne Verfahren.<\/p>\n<p>Noam Chomsky erkl\u00e4rte den Unterschied zwischen der zionistischen Linken und der zionistischen Rechten mit schwarzem Humor, als er sagte: &#8222;W\u00e4hrend die rechten Regierungen erkl\u00e4ren, sie w\u00fcrden zehn neue Siedlungen bauen und schlie\u00dflich nur eine errichten, erkl\u00e4ren die Linken, sie w\u00fcrden lediglich eine Siedlung errichten, bauen schlie\u00dflich aber zehn.&#8220;<\/p>\n<p>Das gleiche &#8222;Friedenslager&#8220;, das 1987 \u00fcberrascht war, als die erste Intifada ausbrach, war am \u00fcberraschtesten, als im Jahr 2000 die zweite Intifada ausbrach.<\/p>\n<p>Diese Linke und dieses Friedenslager, das davon ausging, dass man gegen die Besatzung sein und trotzdem in der Armee dienen k\u00f6nne, dass man sich den Frieden herbeisehnen k\u00f6nne, ohne \u00fcber die Freilassung der Gefangenen oder \u00fcber Fl\u00fcchtlinge zu reden, dieses Friedenslager, das dachte, man k\u00f6nne einerseits Land zur\u00fcckgeben und andererseits die Zahl der Siedlungen auf Kosten pal\u00e4stinensischer D\u00f6rfer verdoppeln &#8211; dieses Friedenslager fiel v\u00f6llig in sich zusammen.<\/p>\n<p>Was \u00fcbrig blieb, war eine viel kleinere, aber radikalere und anti-zionistischere Linke. Eine Linke, die die Verbindungen zwischen Kapitalismus und der Besatzung in Israel sieht, die den \u00f6konomischen Profit, der aus der Besatzung geschlagen wird, analysiert, und die die Verbindung zu anderen K\u00e4mpfen, ob es nun der Irakkrieg oder die Zapatistas, die K\u00e4mpfe im feministischen, schwul-lesbischen, \u00f6kologischen oder im Tierrechts-Bereich sind, zieht.<\/p>\n<h3>Anarchists Against the Wall<\/h3>\n<p>Vor diesem Hintergrund gr\u00fcndeten wir 2002 eine Aktionsgruppe: <em>Anarchists Against the Wall<\/em>.<\/p>\n<p>Diese Gruppe entsprang urspr\u00fcnglich einer kleineren Gruppe namens <em>One Struggle<\/em> &#8211; eine anarchistische Gruppe f\u00fcr Tierbefreiung &#8211; die an gemeinsamen Aktionen von Israelis und Pal\u00e4stinenserInnen teilnahm.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Hinweis, den ich erw\u00e4hnen muss, ist, dass wir keine Diskussionsgruppe sind und die AktivistInnen unterschiedliche Ansichten \u00fcber den Kampf und \u00fcber L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge haben. Was uns aber eint, ist unser Wille zu Handeln, um einen Wandel herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Mas&#8217;ha<\/h3>\n<p>Die erste Gemeinde, mit der wir zu arbeiten begannen, war Mas&#8217;ha in der Salfit-Region.<\/p>\n<p>Das Dorf sollte rund 90% seiner landwirtschaftlichen Fl\u00e4che aufgrund der Mauer verlieren.<\/p>\n<p>Hierbei muss man bedenken, dass diese Menschen bereits Gro\u00dfteile ihres Landes an umliegende j\u00fcdische Siedlungen wie Elkana verloren hatten. Sie baten um Hilfe von internationalen und israelischen AktivistInnen und so entstand ein Camp auf dem Land, das von der Mauer annektiert werden sollte.<\/p>\n<p>Der Zweck des Camps war zuerst der, sich hinzusetzen und miteinander zu reden, sich kennen zu lernen und die Mauern der Separation, der Angst und der Entfremdung zu durchbrechen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr mich wichtig zu erw\u00e4hnen ist, ist, dass wir zum ersten Mal die Menschen mit ihren pers\u00f6nlichen Geschichten kennen lernten.<\/p>\n<p>Wir teilten unsere \u00c4ngste und schufen gemeinsam ein stabiles Fundament des Vertrauens, bevor wir zusammen Demonstrationen veranstalteten.<\/p>\n<p>Das Camp musste 24 Stunden lang besetzt bleiben und hatte auch eine permanente Pr\u00e4senz israelischer und internationaler AktivistInnen, damit es aufrecht erhalten werden konnte. Es dauerte drei bis vier Monate, bis es von Armee und Polizei gewaltsam ger\u00e4umt und alle Menschen, die dort waren, verhaftet wurden. W\u00e4hrend dieser Monate demonstrierten wir gemeinsam und f\u00fchrten unsere ersten direkten Aktionen durch.<\/p>\n<p>Bei einer dieser Aktionen wurde zum ersten Mal ein israelischer Aktivist vom Milit\u00e4r mit scharfer Munition angeschossen.<\/p>\n<p>In den Jahren 2004\/2005 schwappte eine Welle des Widerstands \u00fcber die Westbank herein und die <em>Popular Committees<\/em> vieler D\u00f6rfer luden uns ein, bei ihrem Kampf mitzumachen. Ich w\u00fcrde hier gerne einige dieser D\u00f6rfer, mit denen wir eine lange Partnerschaft teilen, erw\u00e4hnen. Sie haben es trotz der heftigen Repression geschafft, aufzubegehren und den Kampf fortzuf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Budrus<\/h3>\n<p>Budrus, eines der ersten D\u00f6rfer, das Widerstand leistete, hatte eine sehr starke Frauen- und Jugendbewegung.<\/p>\n<p>Sie schafften es, die Mauer zur\u00fcck auf die Gr\u00fcne Linie ((2)) zu dr\u00e4ngen und einen Gro\u00dfteil ihres Landes zu retten.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr eine Woche sp\u00e4ter st\u00fcrmte die Armee mitten in der Nacht das Dorf und nahm jeden m\u00e4nnlichen Bewohner \u00fcber zehn Jahre mit zur Mauer, machte Fotos von ihnen und verhafteten einige.<\/p>\n<p>Leider brachte es die Repression der Armee fertig, dass in fast allen D\u00f6rfern, die gegen die Besatzung Widerstand geleistet hatten, dieser gebrochen wurde.<\/p>\n<p>Wir machten die Erfahrung, dass neben brutaler Gewalt, Kollektivbestrafung, Invasionen und Verhaftungen die Armee in jedem Dorf eine andere Taktik einsetzte, um den Protest zu brechen.<\/p>\n<p>In Beit Surik z.B. schleuste die Armee Soldaten in die Demonstrationen ein, die sich wie Pal\u00e4stinenser verkleideten, um Paranoia zu stiften.<\/p>\n<p>In Beit Sira wurden Menschen, die sich in Demonstrationen engagierten, damit bedroht, dass sie ihre Arbeitserlaubnis in Israel verlieren w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Organisation<\/h3>\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle klarstellen, dass die Entscheidung, gegen die Mauer anzuk\u00e4mpfen, immer von den jeweiligen D\u00f6rfern gef\u00e4llt wird. Und wir geben unser Bestes, um unsere Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung zu zeigen. Wir taten dies durch: Treffen, Rechtshilfe, mediale Berichterstattung, Teilnahme an Demonstrationen und direkten Aktionen, wie z.B. das Zerschneiden von Z\u00e4unen oder das Beiseiteschaffen von Roadblocks, die Nacht \u00fcber in den D\u00f6rfern Bleiben, um n\u00e4chtliche Razzien zu st\u00f6ren, Vernetzung von AktivistInnen und Gefangenenarbeit.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4senz israelischer AktivistInnen dient dazu, die Gewalt der Armee zu reduzieren. Heute sind wir im Besitz von Dokumenten, die belegen, dass die Armee keine scharfe Munition verwendet, wenn sich israelische AktivistInnen unter den DemonstrantInnen befinden.<\/p>\n<h3>Bil&#8217;in<\/h3>\n<p>Das Dorf Bil&#8217;in hatte nach sieben Klagen vor dem h\u00f6chsten israelischen Gericht recht bekommen, dass die Route der Mauer nicht nach sicherheitstechnischen \u00dcberlegungen gebaut wurde, sondern um mehr Land zu annektieren.<\/p>\n<p>Von 2005 bis jetzt hat die Gemeinde den Protest am Leben erhalten. Was an Bil&#8217;in so speziell ist, ist die Kreativit\u00e4t, mit der sie protestieren. Wir sahen aber wiederum, dass auch die Armee sehr kreativ in ihren Repressalien war, von der brutalen Gewalt, den n\u00e4chtlichen Razzien einmal abgesehen, die offensichtlich universell einsetzbar sind.<\/p>\n<p>Die Demonstrationen wurden von der Armee auch dazu benutzt, um neuartige Waffen zu testen wie beispielsweise den &#8222;Schrei&#8220; ((3)), Salzkugeln ((4)), Schwammkugeln ((5)), mit Farbe bef\u00fcllte Wasserwerfer, etc. Das sind nur einige Beispiele der Gewaltmittel, die zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gewann die Gemeinde im September 2007 einen langen rechtlichen Kampf, der sich \u00fcber Jahre hinweg zog, und erwirkte so, dass die Route der Mauer ver\u00e4ndert werden m\u00fcsse. Somit w\u00fcrde Bil&#8217;in mehr als die H\u00e4lfte des gestohlenen Landes wieder zur\u00fcckerhalten.<\/p>\n<p>Entgegen des Gerichtsurteils wird die Mauer immer noch weiter gebaut und die Siedlung expandiert ohne Genehmigung, weshalb die Demonstrationen weitergehen.<\/p>\n<h3>Ni&#8217;lin<\/h3>\n<p>Der Kampf in Ni&#8217;lin begann 2007. Zwei bis dreimal pro Woche gehen die Menschen auf ihre L\u00e4ndereien in der Absicht, die Zerst\u00f6rung von B\u00e4umen und den Bau der Mauer zu stoppen. Oft waren sie in ihrem Vorhaben erfolgreich.<\/p>\n<p>Um den Mut der Menschen zu brechen, verh\u00e4ngte das Milit\u00e4r eine Ausgangssperre \u00fcber das Dorf, musste diese nach einigen Tagen jedoch wieder aufheben, da die Nachbard\u00f6rfer mit den BewohnerInnen von Ni&#8217;lin gro\u00dfartige Solidarit\u00e4t zeigten. Bis dato wurden weit \u00fcber 40 Menschen verhaftet und vier get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Einer davon war der 10-j\u00e4hrige Ahmed Mussa, der mit scharfer Munition aus wenigen Metern Entfernung erschossen wurde, als er an einem Zaun r\u00fcttelte. Yousef, 17 Jahre alt, wurde w\u00e4hrend Ahmeds Begr\u00e4bnis erschossen. \u00dcber das Dorf wurde wieder eine Ausgangssperre verh\u00e4ngt, diese wurde aber wieder aufgehoben, nachdem zumeist Jugendliche und BewohnerInnen aus den umliegenden D\u00f6rfern diese Ausgangssperre brachen und das Milit\u00e4r konfrontierten.<\/p>\n<p>Nachdem Ahmed Mussa get\u00f6tet wurde, hielten wir eine Solidarit\u00e4tsdemonstration in Tel Aviv ab. Nach dem zweiten Todesfall demonstrierten wir vor dem Haus des zust\u00e4ndigen Offiziers der Armee.<\/p>\n<h3>Unterst\u00fctzung von Gefangenen<\/h3>\n<p>Mousa Abu Maria, ein pal\u00e4stinensischer Friedensaktivist aus Beit Umar, einer Gemeinde, die viele direkte Aktionen durchf\u00fchrte, wurde in Administrativhaft genommen. Das bedeutet, man ist eingesperrt ohne Gerichtsverhandlung oder Anklage und man erh\u00e4lt keine oder nur wenig Informationen zu den erhobenen Vorw\u00fcrfen. Sie kann alle sechs Monate immer wieder ohne Begrenzungen verl\u00e4ngert werden. Momentan befinden sich in etwa 1.000 Pal\u00e4stinenserInnen in dieser Situation.<\/p>\n<p>Ein Weg, auf dem diese Form der Apartheid offensichtlich wird, ist, wenn man sich das Rechtssystem ansieht. Wenn israelische AktivistInnen verhaftet werden, so kommen sie im Normalfall am selben Tag wieder frei und wenn dem nicht so ist, m\u00fcssen sie innerhalb von 24 Stunden vor ein Gericht gebracht werden.<\/p>\n<p>Pal\u00e4stinenserInnen, die aufgrund des gleichen Vorfalles verhaftet werden, m\u00fcssen erst nach acht Tagen das erste Mal vor Gericht gebracht werden, wobei es sich hier um ein Milit\u00e4rgericht handelt, wo es keine Aussicht auf ein faires Verfahren gibt und die Bestrafungen viel h\u00e4rter ausfallen.<\/p>\n<p>Verfahren vor dem Milit\u00e4rgericht sind zumeist sehr langwierig und Angeklagte m\u00fcssen oft die gesamte Zeit in Haft verbringen. Am Ende ist die Chance, dass man freigesprochen wird, sehr gering. Nachdem man verurteilt ist, verliert man auch zumeist die Erlaubnis, nach Israel zu fahren, um zu arbeiten.<\/p>\n<h3>Tel Aviv<\/h3>\n<p>Obwohl sich die meisten unserer Aktivit\u00e4ten in der Westbank abspielen, f\u00fchren wir auch Demonstrationen und direkte Aktionen in Tel Aviv durch, um die Besatzung nach Hause zu bringen.<\/p>\n<p>Das sind kleine Versuche, um die israelische \u00d6ffentlichkeit daf\u00fcr zu sensibilisieren, wie es ist, unter einer Milit\u00e4rbesatzung zu leben. Beispielsweise blockierten wir Stra\u00dfen in Tel Aviv mit Stacheldraht und Warnschildern direkt von der Barriere.<\/p>\n<p>Lange Zeit machten wir jeden Monat eine Critical Mass gegen die Besatzung, aber auch diese Demonstrationen litten unter der Polizeibrutalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Jedesmal wurden Leute verhaftet. Als sich die Besatzung das 40. Mal j\u00e4hrte, gab es eine ganze Woche voll mit Aktionen und anl\u00e4sslich des Libanonkrieges 2006 blockierten wir eine Luftwaffenbasis und demonstrierten in Tel Aviv gegen den Krieg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach unserer Auffassung ist der Kampf in Pal\u00e4stina kein j\u00fcdisch-muslimischer oder israelisch-pal\u00e4stinensischer, sondern ein zionistisch-pal\u00e4stinensischer. Um ihn l\u00f6sen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir zur\u00fcck gehen an seinen Ursprung, und das ist der Krieg von 1948. Solange Israel die Nakba ((1)) nicht als Ausgangspunkt einer L\u00f6sung des Konfliktes betrachtet, k\u00f6nnen wir niemals eine \u00dcbereinkunft finden, die auf &hellip; <a href=\"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2009\/12\/libertarer-widerstand-in-israelpalastina\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"Libert\u00e4rer Widerstand in Israel\/Pal\u00e4stina - graswurzelrevolution","description":"Nach unserer Auffassung ist der Kampf in Pal\u00e4stina kein j\u00fcdisch-muslimischer oder israelisch-pal\u00e4stinensischer, sondern ein zionistisch-pal\u00e4stinensischer. Um ih"},"footnotes":""},"categories":[555,1042],"tags":[],"class_list":["post-9688","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-344-dezember-2009","category-ohne-chef-und-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9688\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}