{"id":9907,"date":"2010-03-01T00:00:14","date_gmt":"2010-02-28T22:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/test.graswurzel.net\/gwr\/?p=9907"},"modified":"2022-07-26T13:31:14","modified_gmt":"2022-07-26T11:31:14","slug":"the-beat-goes-on-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graswurzel.net\/gwr\/2010\/03\/the-beat-goes-on-1\/","title":{"rendered":"&#8222;the beat goes on&#8220; (1)"},"content":{"rendered":"<p>Aufgewachsen in der Kriegs- und Nachkriegszeit in einem kleinen                 Dorf Mittelhessens war er nach dem Abitur in der Studentenbewegung                 t\u00e4tig und wich immer mehr vom vorgezeichneten Weg der Konformit\u00e4t                 im konservativ-r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten Adenauerstaat ab.<\/p>\n<p>Er studierte Anglistik, Romanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften                 in Marburg, M\u00fcnster und am King&#8217;s College in London. 1967 machte                 er sein Erstes, 1970 sein Zweites Staatsexamen f\u00fcr das Lehramt                 an Gymnasien, 1997 promovierte er zum Dr. phil. mit einer Dissertation                 \u00fcber &#8222;Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik&#8220;. Am M\u00fcnsteraner                 Institut f\u00fcr Erziehungswissenschaft war er seit 1971 als Wissenschaftlicher                 Mitarbeiter und seit 1973 als Akademischer Oberrat t\u00e4tig. <\/p>\n<p>Als undogmatischer Linker engagierte er sich in den sozialen                 Bewegungen, in der GEW, in der BundesAssistentenKonferenz (BAK)                 und im Bund Demokratischer Wissenschaftler (BdWi). Wie viele Intellektuelle                 seiner Generation war er inspiriert durch die Musik u.a. von Bob                 Dylan, Jimi Hendrix, Joan Baez und Franz Josef Degenhardt. Politisiert                 wurde er in der 68er-Studentenbewegung, mit der er sich gegen                 Vietnamkrieg, Notstandsgesetze und den &#8222;Muff von 1.000 Jahren&#8220;                 stemmte. <\/p>\n<p>Beim wissenschaftlichen Fachpublikum wurde Dieter bundesweit                 bekannt, z.B. von 1979 bis 1988 als Herausgeber und Verleger der                 Vierteljahresschrift <i>Englisch Amerikanische Studien &#8211; Zeitschrift                 f\u00fcr Unterricht, Wissenschaft &#038; Politik<\/i>, sowie als Autor zu                 sozial- und erziehungswissenschaftlichen Themen. <\/p>\n<p>In Lehre und Forschung widmete er sich insbesondere den Fragen                 der Mehrsprachigkeit, der Alphabetisierung, der Bildungspolitik                 der BRD, der p\u00e4dagogisch-politischen Konsequenzen der Globalisierung                 sowie der Internationalisierung der Bildungspolitik und der Geschichte                 der Neuen Linken. <\/p>\n<p>Aus Anlass des NATO-Angriffskriegs gegen Jugoslawien arbeitete                 er ab 1999 zusammen mit anderen AntimilitaristInnen verschiedener                 politischer Str\u00f6mungen im M\u00fcnsteraner &#8222;Aktionsb\u00fcndnis gegen den                 Krieg&#8220;, das u.a. zahlreiche Demos und eine bundesweite Kampagne                 zur Abschaffung der NATO initiierte.<\/p>\n<p>Nachdem im Februar 1999 das <i>GWR<\/i>-Redaktionsb\u00fcro in M\u00fcnster                 eingerichtet wurde, verfolgte und begleitete er die Entwicklung                 der GWR kontinuierlich. Einmal nahm er an einem Treffen des GWR-HerausgeberInnenkreises                 und 2002 am 30 Jahre Graswurzelrevolution-Kongress teil. F\u00fcr die                 Ende April 1999 mit einer Auflage von 40.000 herausgekommene,                 zweite GWR-Aktionszeitung gegen den Jugoslawienkrieg analysierte                 er &#8222;Die neue Auschwitz-L\u00fcge in der Kriegspropaganda der Bundesregierung&#8220;.                  ((2)) <\/p>\n<p>M\u00fcnster war eine der St\u00e4dte, in denen nahezu w\u00f6chentlich gegen                 den Krieg demonstriert wurde. Dieter Keiner geh\u00f6rte h\u00e4ufig zu                 den Rednern. Seine Reden waren pr\u00e4gnant, ruhig, mit sonorer Stimme                 vorgetragen und dabei oft ausschweifend. Ja, aus Sicht so mancher                 vielleicht manchmal sehr, sehr lang. Dieter war eine moralische                 Instanz, ein kritisches Gewissen. Er war Teil einer radikalen                 linken Gegenbewegung, die Widerstand leistet u.a. gegen Militarisierung                 und Sozialkahlschlag. <\/p>\n<p>Seine lokalpolitischen Kolumnen in dem umsonst und in hoher Auflage                 verbreiteten Anzeigenbl\u00e4ttchen &#8222;na dann&#8230;&#8220; sorgten daf\u00fcr, dass                 seine Gesellschaftskritik auch jenseits von Uni-Seminaren und                 Demos wahrgenommen wurde. Nach ein paar Jahren beendeten die &#8222;na                 dann&#8220;-Herausgeber die Arbeit mit ihm. Seine Kolumnen, die einzig                 niveauvollen Beitr\u00e4ge in diesem Werbebl\u00e4ttchen, seien &#8222;zu negativ&#8220;.                 Daraufhin produzierte er seine &#8222;In welcher Stadt leben wir eigentlich?&#8220;-Kolumnen                 als regelm\u00e4\u00dfige Radiosendung im B\u00fcrgerfunk. <\/p>\n<h3>Pers\u00f6nliche Erinnerungen <\/h3>\n<p> <b><\/b>1986 verlie\u00df ich mein verschlafenes Heimatst\u00e4dtchen Unna                 und zog nach M\u00fcnster, um dort mein Studium der Soziologie, Politik                 und Erziehungswissenschaften aufzunehmen. Bald darauf lernte ich                 Dieter Keiner kennen. Als Student pilgerte ich in seine Seminare.               <\/p>\n<p>Dieter war ein warmherziger Mensch mit schwarzem Hut, Schn\u00e4uzer                 und oft im schwarzen Mantel. Sein angenehmer H\u00e4ndedruck und seine                 ruhige Stimme verstr\u00f6mten das Gef\u00fchl von Vertrauen und gro\u00dfer                 menschlicher N\u00e4he. <\/p>\n<p>Dieters Lehrveranstaltungen hatten einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Charakter.                 Hier fand im besten Sinne Politisierung statt, hier wurde aufgekl\u00e4rt                 \u00fcber Macht- und Herrschaftsverh\u00e4ltnisse, hier wurden Fragen er\u00f6rtert,                 die anderswo tabu waren und es oft bis heute sind. <\/p>\n<h3>Keiner mischte sich ein<\/h3>\n<p> <b><\/b>Dieter Keiner war einer der wenigen Dozenten, die das                 Risiko eingingen, ihre Finger in die Wunden offensichtlicher sozialer                 und politischer Widerspr\u00fcche zu legen. <\/p>\n<p>Er stellte unbequeme Fragen, wo viele aus Staatsr\u00e4son, aus Angst                 um die eigene Karriere, aus Opportunismus lieber den Mund hielten.               <\/p>\n<p>Er war kein Duckm\u00e4user, kein Langweiler, kein angepasster Karrierist,                 sondern ein kritischer Wissenschaftler im besten Sinne. Dabei                 hat er Herausforderungen an eine alternative Theorieentwicklung                 und Perspektiven einer herrschafts- und kapitalismuskritischen                 Wissenschaft aufgezeigt, die als Sandk\u00f6rner im R\u00e4derwerk der von                 Noam Chomsky beschriebenen &#8222;Konsens-Fabrik&#8220; wirken k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Ich erinnere mich gut an zwei Seminare, die er 1989\/90 zum Themenkomplex                 &#8222;RAF und Staat&#8220; angeboten hatte. Damals nahmen nur 15 bis 20 Leute                 teil. Dies hing sicher damit zusammen, dass 1989 die Terroristenhysterie                 noch keineswegs Geschichte war. Die meisten Menschen hatten in                 dieser Zeit nicht den Mut, sich mit der Problematik auch staatskritisch                 auseinander zu setzen, weil sie bef\u00fcrchteten, als &#8222;Sympathisanten&#8220;                 stigmatisiert zu werden. So nahmen vor allem AktivistInnen aus                 der libert\u00e4ren Szene an Dieters Seminaren teil. Bis auf eine Ausnahme:                 Ein Student outete sich als Ex-Bundeswehrsoldat, der sich politisch                 als konservativ einsch\u00e4tzte.<\/p>\n<p>Nach den beiden Semestern bedankte er sich bei Dieter. Er habe                 noch kein Seminar erlebt, das ihn so sehr zum Um- und Nachdenken                 gebracht habe, wie dieses. <\/p>\n<p>In den folgenden Jahren haben Dieter und ich viele intensive                 Gespr\u00e4che gef\u00fchrt und es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft.                 Ich habe am Institut f\u00fcr Soziologie eine Dissertation \u00fcber &#8222;Anarchismus                 und libert\u00e4re Presse in Ost- und Westdeutschland&#8220; geschrieben                 und mich in diesem Zusammenhang intensiv auch mit &#8222;grauer Literatur&#8220;,                 mit der RAF sowie der Entwicklung sozialer Bewegungen besch\u00e4ftigt.                 So war es folgerichtig, dass Dieter und ich 1997 gemeinsam das                 Seminar &#8222;Twenty Years After: Deutscher Herbst 1977&#8220; geleitet und                 vorab einen 380 DIN A4-Seiten umfassenden Reader zum Thema erstellt                 haben. <\/p>\n<p>Zu unserer \u00dcberraschung kamen zur ersten Sitzung 200 StudentInnen,                 die aufgrund von Platzmangel nicht alle in den Seminarraum passten.                 In den folgenden Monaten pendelte sich die TeilnehmerInnenzahl                 auf etwa 120 ein.<\/p>\n<p>1997 war es das einzige Seminar zum Thema, an einer Uni mit 50.000                 Studierenden, und zu einer Zeit, in der im Fernsehen mit Hilfe                 von rei\u00dferischen &#8222;Doku-Spielfilmen&#8220; von Heinrich Breloer an die                 Schleyerentf\u00fchrung 1977 &#8222;erinnert&#8220; wurde.<\/p>\n<p>Als die StudentInnen 1997\/98 in den Bildungs-Streik gingen, wurden                 die meisten Lehrveranstaltungen bestreikt. Unser Seminar wurde                 davon ausgenommen. Die Streikenden waren sich einig, dass es weitergehen                 soll, denn wann und wo sonst h\u00e4tten sie live zum Beispiel mit                 Klaus Viehmann (Ex-Bewegung 2. Juni) \u00fcber Themen wie &#8222;Triple Oppression.                 Alternative Theorieentwicklung im Kontext von RAF und Deutschem                 Herbst&#8220; diskutieren k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>In einem der Radiointerviews, die Klaus Bl\u00f6dow 1997 f\u00fcr den B\u00fcrgerfunk                 im Studio des Medienforums mit Dieter und mir gemacht hat, erl\u00e4uterte                 Dieter seine Beweggr\u00fcnde: <\/p>\n<p>&#8222;Ich besch\u00e4ftige mich seit Jahren mit der Geschichte der RAF,                 aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden. Ein Interesse, das mich als Erziehungswissenschaftler                 treibt, ist zum Beispiel die Frage, wie sich Menschen in der Bundesrepublik                 seit den 50er Jahren entwickelt haben und wie es verst\u00e4ndlich                 gemacht werden kann, dass Menschen zu Terroristen geworden sind                 und welche gesellschaftlichen Hintergr\u00fcnde das hat. Welches Zusammenspiel                 von RAF und Staat hat es gegeben, das bestimmte biographische                 Entwicklungen in eine Richtung getrieben hat? Das ist f\u00fcr mich                 ein wichtiger Gesichtspunkt.<\/p>\n<p>Ein weiterer, der dazu gef\u00fchrt hat, jetzt dieses Seminar zu machen,                 ist, dass der \u201aDeutsche Herbst&#8216; als Thema in der breiten \u00d6ffentlichkeit,                 in den Medien pr\u00e4sent ist, aber offenbar in der Wissenschaft kaum                 eine Rolle spielt. <\/p>\n<p>Wir versuchen in diesem Seminar deutlich zu machen, dass die                 Geschichte der Bundesrepublik f\u00fcr die Generation, die wir jetzt                 ansprechen, einen anderen Verlauf genommen und damit auch in gewisser                 Weise andere Lebensbedingungen mitgebracht h\u00e4tte, wenn es die                 RAF und den \u201aDeutschen Herbst&#8216; nicht gegeben h\u00e4tte. Von daher                 ist es wichtig, von der Wissenschaft aus nach Ursachen und gesellschaftlichen                 Bedingungen zu fragen und aus dieser \u00f6ffentlichen Schwarzwei\u00dfmalerei                 heraus zu kommen. Das hei\u00dft, f\u00fcr uns ist in diesem Seminar wichtig,                 nicht nur \u00fcber die RAF, nicht nur \u00fcber die APO, nicht nur \u00fcber                 die Studentenbewegung &#8217;68, sondern immer auch \u00fcber das Handeln                 des Staates zu reden, \u00fcber die Rolle der Medien, insbesondere                 der Springerpresse in der Eskalation und in ihrer Verantwortung                 f\u00fcr die Eskalation, die in den 70er Jahren stattgefunden hat.&#8220;<\/p>\n<p>2001 und 2002 organisierten Dieter, Peter Sch\u00f6nh\u00f6ffer und ich                 an der Uni die Ringvorlesung &#8222;Kapitalismus und Weltgesellschaft                 heute &#8211; Analyse, Kritik, Perspektive&#8220;. Sie wurde mit bis zu 200                 TeilnehmerInnen pro Veranstaltung und ReferentInnen wie J\u00f6rg Huffschmidt,                 Ulrich Brand, H.J. Krysmanski, Pedro Moraz\u00e1n, Heike Walk, Friederike                 Habermann, Michael Schiffmann und Alex Demirovic zu einem Highlight,                 das Menschen auch au\u00dferhalb der Uni erreichte.<\/p>\n<p>Sei es im Zusammenhang mit den Veranstaltungsreihen des Infoladens                 Bankrott oder der Initiative Freie Kinderschule M\u00fcnster e.V.,                 unsere Wege \u00fcberschnitten sich immer wieder und Dieter war gerne                 bereit, zu Krieg, Militarisierung, Alternative P\u00e4dagogik, PISA,                 Neue Armut und vielen anderen Themen zu referieren. <\/p>\n<h3>Ein solidarischer Freund und Genosse<\/h3>\n<p> <b><\/b>F\u00fcr mich war Dieter kein Pauker, sondern ein wirklicher                 Lehrer, eine Ausnahmeerscheinung. Ein Mensch mit Ecken, Kanten,                 R\u00fcckgrat und Zivilcourage. Einer, der sich einmischt, sich nicht                 in den Elfenbeinturm zur\u00fcckzieht, sondern laut Nein! sagt, wenn                 die W\u00fcrde des Menschen angetastet wird. <\/p>\n<p>Auf seine Solidarit\u00e4t konnte ich z\u00e4hlen, auch in einer Situation,                 als ich in M\u00fcnster \u00f6ffentlich wegen eines Konflikts mit dem gr\u00fcnen                 Bundestagsabgeordneten Winfried Nachtwei unter Beschuss stand.                  ((3)) <\/p>\n<p>Kurz vor seiner Pensionierung erkrankte Dieter an Krebs. Er hat                 ihn besiegt, auch dank seiner Partnerin Ulla Bracht, mit der er                 lebte und wissenschaftlich zusammen arbeitete.<\/p>\n<p>Zu seinem 66. Geburtstag konnten wir 2006 zusammen mit vielen                 FreundInnen Dieters Pensionierung, das Erscheinen der von Ulla                 Bracht im Peter Lang Verlag herausgegebenen Festschrift &#8222;Leben,                 Texte, Kontexte&#8220; und den Sieg \u00fcber den Krebs feiern.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter erkrankte Dieter an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose),                 einer seltenen degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems,                 deren Ursache unbekannt ist. Bei dieser unheilbaren und t\u00f6dlichen                 Krankheit kommt es zu einer fortschreitenden und irreversiblen                 Sch\u00e4digung der Nervenzellen, die f\u00fcr die Muskelbewegungen verantwortlich                 sind. Ein Jahr lang hat sich Ulla liebevoll und rund um die Uhr                 um Dieter gek\u00fcmmert und versucht die Symptome dieser grausamen                 Krankheit zu lindern. <\/p>\n<p>Am 28. Dezember 2009 ist Dieter im Alter von 69 Jahren gestorben.               <\/p>\n<p>&#8222;Der Tod verbirgt kein Geheimnis. Er \u00f6ffnet keine T\u00fcr. Er ist                 das Ende eines Menschen. Was von ihm \u00fcberlebt, ist das, was er                 anderen Menschen gegeben hat, was in ihrer Erinnerung bleibt&#8220;,                 schrieb der auch von Dieter hochgesch\u00e4tzte Norbert Elias.<\/p>\n<p>Dieter, geliebter Freund und Genosse, Du wirst uns immer in Erinnerung                 bleiben. <\/p>\n<p>Auch in Deinem Sinne wollen wir weiter k\u00e4mpfen gegen Krieg und                 Militarisierung, f\u00fcr eine solidarische Gesellschaft, f\u00fcr eine                 menschengerechte, freiheitlich-sozialistische Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgewachsen in der Kriegs- und Nachkriegszeit in einem kleinen Dorf Mittelhessens war er nach dem Abitur in der Studentenbewegung t\u00e4tig und wich immer mehr vom vorgezeichneten Weg der Konformit\u00e4t im konservativ-r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten Adenauerstaat ab. 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