Die Wüste lebt
Der Autor
Helmut
Thielen, geboren 1941, hat 1962-1969 in Marburg und Frankfurt
Sozialwissenschaften und Philosophie studiert - bei Abendroth,
Horkheimer, Adorno, Marcuse und Habermas - und 1974-1978
bzw. 1984/85 in Berlin Landschaftsplanung und Internationale Agrarentwicklung
- bei Grossmann, Schiller-Bütow und Bechmann. Darauf
folgte 1985 die Promotion über Agrarreform-Probleme in Lateinamerika.
Baustellen und Behörden, Bücher und Universitäten
kennzeichnen seinen Berufsweg. Von 1985 bis 1994 war er freier
Publizist in Berlin. Von 1994 bis 1998 hatte er eine Gastprofessur
inne für sozialphilosophische Forschung an der Bundesuniversität
von Campo Grande, Mato Grosso do Sul, Brasilien. Rahmenthema der
abgeschlossenen, laufenden und beabsichtigten Projekte: Beiträge
zur interdisziplinären Konstruktion einer Kritischen Theorie
der Emanzipatorischen Praxis. Seit 1999 lehrt er an der UNISINOS,
einer Universität des Ordens der Jesuiten, in São
Leopoldo, Rio Grande do Sul, Soziologie und Nachhaltige Entwicklung
und forscht über ausgewählte Theoriemodelle zum Verhältnis
Gesellschaft - Natur, im Rahmen des o.a. übergeordneten
Projektes. Helmut Thielen hat bisher zahlreiche Bücher, Zeitschriften-
und Zeitungsbeiträge veröffentlicht, in zwei Gebieten:
Philosophie der gesellschaftlichen Praxis und Entwicklungschancen
der Regionen des Südens. Kritik, Utopie und Emanzipation
- das sind die Stichworte, die beide Sektoren dieser kritisch-wissenschaftlichen
und publizistischen Arbeit zusammenhalten.
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