Aktuelles

Nach dem militärischen Desaster: Kein Antimilitarismus, nirgends!

Ein Kommentar zu 20 Jahren Afghanistan-Militärinvasion 2001-2021

| Lou Marin

Nach dem 9.11.2001 begann die Bush-Jr.-Administration ihren „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan; 2003 folgte die Invasion in den Irak. Die Epoche der sogenannten „Menschenrechtskriege“ geht nun mit einer menschlich-moralischen Katastrophe zu Ende. Die BRD, die NATO-Staaten und die USA ziehen als Verlierer*innen auf der ganzen Linie ab und hinterlassen die Taliban-Herrschaft, die sie doch eigentlich 2001, so Bush Jr., als „those, who harbor them“ (die Terroristen Bin Ladens) besiegen wollten. In Kürze wird der Abzug der „Koalition der Willigen“ (Bush Jr. und Tony Blair) aus dem Irak folgen, voraussichtlich mit demselben Desaster – vielleicht sogar einem Machtgewinn des Islamischen Staats im Irak. Weiterlesen

„Krise des Nationalstaates – anarchistische Antworten“

Vortrag von Bernd Drücke

 Im Mittelpunkt der Tagung (Homepage: siehe hier [https://www.ph-freiburg.de/soziologie…]) stand die Frage, welche Alternativen zu Nationalstaaten aktuell diskutiert werden und wie plausibel diese Modelle sind. Das Spektrum der in Keynotes und Workshops diskutierten Positionen reichte von Rätemodellen (Parecon, Parpolity), ökonomischen Modellen sozialer Planung, über die Social Anthropology bis hin zu allgemeiner Herrschaftskritik und Konsensfindung in … Weiterlesen

Kongress(A) – Kongress für herrschaftsfreie Theorie und Praxis, Münster 13.-15. August

Kongress(A)

Kongress für herrschaftsfreie Theorie und Praxis

| Kongress(A)

Es könnte alles ganz anders sein. Wir können unser Leben selbst organisieren: Dezentral, vernetzt, konsensbasiert, herrschaftsfrei. Wir können ohne Staat und Kapital leben, ohne ihre Krisen, Kriege, Pandemien und sonstigen Katastrophen. Wir können. Wir wollen. Und wir werden! Weiterlesen

Pflegekammer in NRW, Nein Danke!

| Ulrich Sigrist, Monika Sonnenberg

Nicht erst seit Corona ist bekannt, dass Pflegekräfte in Deutschland überlastet sind. Die politische Antwort darauf ist die Einführung einer Pflegekammer. Was sich im ersten Moment so gut anhört – Stimme der Pflege, Interessenvertretung der Pflegekräfte u.ä. – entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als ein Tritt in den Allerwertesten der Pflegekräfte, die gestern noch beklatscht wurden! Danke, nein! Weiterlesen

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Die anarchistische Zeitung Graswurzelrevolution bemüht sich seit 1972, Theorie und Praxis der gewaltfreien Revolution zu verbreiten und weiterzuentwickeln.

Bücher

Umschlag: Gelebte Revolution
Gelebte Revolution

Erscheint im November 2021 ca. 270 S., ca. 24,80 Euro Die Studie von James Horrox umfasst 140 Jahre Geschichte der Kibbuzbewegung. Bis Anfang der 1930er-Jahre waren die Kibbuzim anarchistisch geprägt. Erst als die zionistisch-etatistische Strömung in der Kibbuzbewegung ab Ende der 1930er-Jahre die Oberhand gewann, wurde der Anarchismus in den Kibbuzim zurückgedrängt. Ganz erstarb er jedoch nie. Das Buch bringt verdrängte Geschichte zum Vorschein und deutet Perspektiven jenseits der latenten und manifesten Kriege der Gegenwart an.

24,80 
Antimilitarismus und Gewaltfreiheit

Buchvorstellungen im Oktober Es ist das Verdienst von Gernot Jochheims historischem Standardwerk, die europäische Geschichte des gewaltfreien Antimilitarismus dem Vergessen zu entreißen. Es wird deutlich, welche maßgebliche Rolle dabei die anarchosyndikalistische, rätekommunistische und linkssozialistische Arbeiterbewegung zwischen 1890 und 1940 in den Niederlanden sowie tolstojanisch geprägte Formen individueller Verweigerung gespielt haben. Es wird der Frage nachgegangen, wie Clara Wichmann, Bart de Ligt, Henriette Roland Holst und ihre Zusammenhänge diese Aktionskonzepte im Kontext des Ersten Weltkriegs sowie der Bürgerkriege in Russland und Spanien weiterentwickelt haben.

26,80 
Je mehr Gewalt, desto weniger Revolution

NEU: Wie radikal kann, darf, muss Gewaltfreiheit sein? Wie radikal ist Gewaltfreiheit überhaupt? Und wie gewaltlos der Anarchismus? Die These „Je mehr Gewalt, desto weniger Revolution“ wird - wie schon im ersten Band dieser Textsammlung - durch aktuelle wie historische Beispiele der Kritik an direkter und struktureller Gewalt, auch in sozialen Bewegungen, die sich revolutionär begreifen, verdeutlicht. Solche Kritik wäre nicht möglich, wenn es nicht die Alternative gewaltloser Massenbewegungen gäbe.

16,90 
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