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anarchismus

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Dennis de Lange
Die Revolution bist Du!
Der Tolstojanismus als soziale Bewegung in den Niederlanden
Herausgegeben, kommentiert und aus dem Niederländischen übersetzt von Renate Brucker

177 Seiten, 24 Abb., 16,90 Euro
ISBN 978-3-939045-27-4
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Die niederländischen TolstojanerInnen, die sich selbst "Christen-Anarchisten" nannten, bildeten ein ausgedehntes Netzwerk, dessen Mitglieder sich auf verschiedenen Gebieten betätigten. Sie kämpften gewaltfrei gegen Militarismus und Ausbeutung, aber auch gegen Alkohol, Rauchen und Tierversuche und traten für den Vegetarismus und die freie Ehe, aber gegen ungezügelten sexuellen Genuss ein. Sie lehnten Staat und Kapitalismus ab, widersetzten sich aber gleichzeitig dem Parteisozialismus. Praktisch umgesetzt haben sie ihre Ideen in Vorformen sozial-kultureller Stadtteilarbeit in Amsterdam und in Siedlungen wie der Kolonie der Internationalen Bruderschaft sowie in der Humanitären Schule in Blaricum. Dies alles waren Aspekte des Strebens nach einem besseren Menschen und einer besseren Welt. Der anarchistische Aspekt wird u. a. in der auf die individuelle Veränderung ausgerichteten Strategie deutlich, die nicht auf gesetzliche Regelungen oder "Lobbyarbeit" abzielte, aber auch in direkten Handlungen der Verweigerung.

Dennis de Langes Studie ist die erste, welche die TolstojanerInnen als soziale Bewegung in den Niederlanden beschreibt. Sie stellt die wichtigsten Protagonisten vor, diskutiert deren Visionen und Kämpfe und behandelt umfassend all die unterschiedlichen Aspekte, Phasen und Projekte dieser Bewegung.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur deutschen Ausgabe
1. Einleitung
2. Der Modernismus und die soziale Frage
3. Die TolstojanerInnen in den Niederlanden
4. Die Entstehung der "Vrede"-Bewegung
5. Die Internationale Bruderschaft und die Kolonie in Blaricum
6. Die TolstojanerInnen und die humanitäre Bewegung
7. Der Tolstojanismus nach Blaricum
8. Analyse und Schlussfolgerungen
9. Anhang: Das Kriegsdienstverweigerungsmanifest (1915)
10. Übersicht über das ausgewertete Material

Vorwort zur deutschen Ausgabe

"Es gibt wohl viele Tolstoianer, im Grunde ist ein jeder Mensch ein wenig Tolstoianer. Aber es gibt keine Tolstoi-Religion, er hat keine Gemeinde um sich versammelt, wie es hundert kleine Prediger oder Schriftsteller oder Nervenärzte zu tun verstehen. Dafür war er viel zu aufrichtig, viel zu wenig um Erfolg bekümmert." (1)

Leo Tolstoj (1828-1910) war im ausgehenden 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert - also in der Periode der Entstehung der "klassischen" anarchistischen Bewegung - der Begründer einer spezifischen Strömung im Spektrum des christlichen Anarchismus. Mit seinen Ideen und dem Einfluss, den sie auf politisch und sozial Engagierte und Aktive in den Niederlanden hatten, befasst sich Dennis de Lange in der vorliegenden Studie. In seinen späteren Lebensjahren, etwa ab 1877, als er durch seine Romane bereits einen hohen, auch internationalen, Bekanntheitsgrad erlangt hatte, wandte sich Leo Tolstoj verstärkt religionsphilosophischen, theologischen und gesellschaftspolitischen Fragen zu und veröffentlichte eine große Zahl von Publikationen zu diesen Themen. Das bekannteste und einflussreichste unter diesen Werken ist das 1894 zum ersten Mal erschienene Buch Das Reich Gottes ist in Euch. Durch seine Interpretation des Christentums war er zu anarchistischen Vorstellungen gelangt, die nicht nur in den Niederlanden, sondern weltweit viele Menschen inspirierten. Tolstoj stellte die Bergpredigt in den Mittelpunkt seiner Idee des Christentums, welches demnach radikal gewaltfrei, solidarisch, egalitär und auch antiklerikal war. Er wandte sich gegen die "Versklavung" durch die ausbeuterischen ökonomischen Verhältnisse, gegen die mit den weltlichen Herrschern kollaborierende und ein in seinen Augen verfälschtes Christentum lehrende Kirche, gegen Militär, Krieg, Patriotismus und folglich gegen den modernen Staat selbst, der alle diese Missstände hervorgebracht und aufrecht erhalten hätte. Den Schlüssel zu einem radikalen Umbruch dieser Verhältnisse sah er in der persönlichen Veränderung - in absoluter Gewaltfreiheit im persönlichen Handeln, darum auch in einer vegetarischen Lebensweise, Alkoholabstinenz, in libertärer Pädagogik, in einem einfachen, gemeinschaftlichen und autarken Leben auf dem Lande und in einer Haltung der Nicht-Kooperation und Verweigerung gegenüber unterdrückerischen Institutionen. Denn die bestehenden gewaltsamen und repressiven Verhältnisse - Staat, Patriotismus, Krieg, Militär, Kirche, Kapitalismus - waren für Tolstoj zutiefst unchristlich. Die Nennung dieser Stichwörter lässt bereits erkennen, dass die Ideenlehre Tolstojs mit der des Anarchismus eine recht große Schnittmenge aufweist. Somit verwundert es nicht, dass auch viele nicht-religiöse AnarchistInnen begannen, sich positiv auf Tolstoj zu beziehen. Viele von Tolstojs Ideen inspirierte Menschen versuchten, die Ideale, die Tolstoj (und wie teilweise folgerichtig argumentiert wurde, bereits Jesus) formuliert hatte, so gut wie möglich zu leben, ohne dabei jedoch, wie wir am Beispiel der niederländischen TolstojanerInnen sehen werden, einfach blind einem neuen Glaubensdogma zu folgen. Bald wurden diese AktivistInnen "Tolstojaner" genannt, ihre Bewegung und ihre Ideen "Tolstojanismus" - und dieser Tolstojanismus sollte zu einer der bemerkenswertesten und vitalsten (Unter-)Strömungen in der facettenreichen Welt des Anarchismus werden. Die Ideen Tolstojs fielen in den Niederlanden auf einen besonders fruchtbaren Boden. Am Ausgang des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielte dieses Land für die Rezeption der Gedanken Leo Tolstojs und für die Herausbildung eines eigenständigen, europäischen (nicht von Gandhi beeinflussten) Verständnisses von gewaltfreier Aktion und libertär-gewaltfreier Revolution eine bedeutende Rolle, die heute weitgehend unbekannt ist. Die radikale Arbeiterbewegung der Niederlande hatte im Anarchisten Ferdinand Domela Nieuwenhuis einen frühen Propagandisten des radikalen Antimilitarismus, der immer wieder Verbindungen zu lebensreformerischen und christlichen Strömungen der Gewalt- und Kriegsgegnerschaft seiner Zeit suchte, wie Gernot Jochheim in einer älteren Untersuchung dargelegt hat, die, da in ihr schwerpunktmäßig andere Personengruppen der antimilitaristischen Bewegung, zum Beispiel Bart de Ligt, Clara Wichmann und Henriëtte Roland Holst behandelt werden, eine Ergänzung zu der Studie De Langes bietet. (2) Die christlich-anarchistische Interpretation und Rezeption Tolstojs inspirierten eine Gruppe von AnhängerInnen, zumeist sozial engagierte Theologen, darunter viele Pfarrer, zu dem Experiment einer Siedlungsgründung und zu vielfältigen publizistischen, sozialen, pazifistischen, antimilitaristischen und lebensreformerischen Aktivitäten. Diese Gruppe sowie ihre komplexen Beziehungen untereinander und zu ihrer Umgebung bis hin zu der Ebene der staatlichen Instanzen und deren Reaktionen hat De Lange intensiv untersucht. Dabei ordnet er die Bestrebungen dieser einerseits sehr individuellen, andererseits doch von ähnlichen Erfahrungen und charakteristischen Zügen geprägten Persönlichkeiten in die sozialen und kultur- und geistesgeschichtlichen Entwicklungen der Niederlande im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein und zeigt ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart. De Lange versteht die TolstojanerInnen als eine soziale Bewegung. Er begründet dies mit Hilfe von im deutschen Sprachraum weniger häufig verwandten Ansätzen der Bewegungsforschung und analysiert die auf der sozialen Makro- und Mikroebene entscheidenden Bedingungen und Faktoren für die Entstehung und den weiteren Verlauf dieser sozialen Bewegung und auch den Erklärungswert der von ihm verwandten Ansätze. Insofern kann seine Studie auch der Bewegungsforschung interessante Ansätze vermitteln.

Die Tolstoj-Kommunen in den Niederlanden, die einen thematischen Schwerpunkt De Langes darstellen, bildeten ein libertär-gewaltfreies Milieu, einen lebensreformerischen, alternativen und modernisierungskritischen Hintergrund, vor dem erst die gewaltfreien, individuellen Widerstandsformen wie sie etwa im Militärdienstverweigerungsmanifest von 1915 sich dokumentieren, entstehen konnten. Im Bereich der sozialen Arbeit gingen von diesen AnhängerInnen des "Propheten des Unmodernen" (Edith Hanke) ausgeprägt moderne Impulse wie Stadtteilarbeit, Frauen- und Mädchenbildung, Reformpädagogik und Vegetarismus aus oder wurden von ihnen gefördert und verbreitet. So haben sie beigetragen, die Zivilgesellschaft in den Niederlanden zu entwickeln und das Land in der spezifischen Weise zu prägen, die jahrzehntelang als besonderes Kennzeichen der Niederlande galt. In dieser Bewegung sah man - angesichts der Krise, in die die sozialistische Politik in West- und Mitteleuropa um 1900 geraten war - neue Wege der Verwirklichung des Sozialismus jenseits der Alternativen parlamentarische Einbindung oder direkten Aktionen und verbalem Radikalismus. In den Worten des Christen-Anarchisten Felix Ortt boten sie neben "Wortklang- und Wahlurnen-Sozialismus die wesentliche Lernschule für den tatwirklichen Sozialismus", die Möglichkeit, "sich vom Zwange des Staats und der Kirche" loszureißen und mit den Experimenten zunächst kleiner Gruppen überzeugter "Aussteiger" eine weltweite Föderation ausbeutungsfrei wirtschaftender Gemeinschaften anzustoßen. (3) Hier sollte die "Praxis der Liebe" umgesetzt werden: "Es gibt viel im gesellschaftlichen Leben der Gegenwart, was damit unvereinbar ist. Ich nenne nur: Militarismus, Ausübung von Staatszwang, Rechtspflege und Polizei, Kapitalismus, Luxus und Übermaß in der Lebenshaltung, Roheit und Mißbrauch der Macht gegen die Tiere […]." (4)

Diese Szene strahlte auch auf gleichzeitig auftretende lebensreformerische und libertär-christliche Experimente in weiteren Regionen Europas aus, über deren Erkenntnisse und Erfahrungen Informationen verbreitet und ausgetauscht wurden. Sie flossen ein in vergleichbare Projekte wie die Obstbaukolonie Eden in Oranienburg bei Berlin, die anarchistische Lebensgemeinschaft Monte Vérita im schweizerischen Ascona oder auch das radikal-tolstojanische "Milieu libre" um die IndividualanarchistInnen Marie Kugel und E. Armand in Frankreich, um nur die bekanntesten Beispiele zu nennen. Zu den Inhalten, die in jener Zeit ebenfalls durch die Tolstoj-Rezeption weit in Europa verbreitet wurden und auch in der niederländischen lebensreformerischen Bewegung eine Rolle spielten, gehörten die Schulkritik und die libertäre Pädagogik Tolstojs. Diese wurden in den niederländischen Tolstoj-Kommunen, wie zum Beispiel in der "Humanitären Schule" in Laren der Internationalen Bruderschaft zu Blaricum, praktisch umgesetzt und verbanden sich dort mit den christlichen und gewaltfreien Ansätzen sowie mit der radikal begründeten Kritik Tolstojs an der Gewalt gegen Tiere und der Propagierung des Vegetarismus. (5) So ließen sich viele Verbindungen der niederländischen Christen-AnarchistInnen ins deutsche Sprachgebiet und in den internationalen sozialen Bewegungen zeigen: So war etwa Frederik van Eeden, dessen Aktivitäten unter anderem für die Gründung der tolstojanischen Kolonie in Blaricum und den "Verein für gemeinschaftlichen Grundbesitz" sowie für die oben genannte "Humanitäre Schule" in Laren De Lange vorstellt, mit Gustav Landauer und Franz Oppenheimer bekannt, und beteiligte sich mit Martin Buber und anderen an der ersten Tagung des sogenannten Forte-Kreises 1914 in Potsdam. Dieser Kreis hatte die Vision der Überwindung von Krieg und Nationalismus. Er scheiterte am Ausbruch des Ersten Weltkrieges, aber einige Mitglieder, unter anderem Van Eeden, begründeten während des Ersten Weltkrieges die "Internationale Schule für Philosophie" in Amersfoort, an der unter anderem die niederländischen AntimilitaristInnen und AnarchistInnen Bart de Ligt und Clara Wichman Lesungen hielten und die heute noch existiert. Felix Ortt wiederum, ein anderer aktiver Christen-Anarchist, übersetzte die Texte des deutschen Pazifisten und Vegetariers Magnus Schwantje ins Niederländische, während dieser der auf diesem Gebiet politisch aktiven Schwester Ortts Informationen zu Fragen der Kinder- und Jugendschutzbestrebungen in Deutschland lieferte. Ein anderes Beispiel für die internationalen Wirkungen der Christen-AnarchistInnen wäre der langjährige Vorsitzende der Internationalen Transportarbeitergewerkschaft, Edo Fimmen, dessen spätere Aktivitäten im Kampf gegen den Nationalsozialismus, gegen Franco und andere faschistische Bewegungen in Europa und seine Unterstützung von Widerstandsbewegungen, wie zum Beispiel des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes, außerhalb des von De Lange behandelten Zeitabschnitts liegen. Die Arbeit De Langes zeigt sehr deutlich, wie unberechtigt die abwertenden Urteile mancher - zum Teil sehr hochgeschätzter - Historiker in den Niederlanden und in Deutschland sind, die soziale Bewegungen mit lebensreformerischen Bezügen als "irrational" oder "unpolitisch" verkennen. Das Buch von Dennis de Lange schließt somit nicht nur eine Lücke in der Geschichtsschreibung der Niederlande und beschreibt auch einen wichtigen - und in Deutschland weitgehend unbekannten - Teil der Geschichte des Anarchismus, es trägt auch zur Revision einig er auf Missverständnissen beruhenden historischen Urteilen bei und kann auch dazu beitragen, die Unterschiede in den politischen Kulturen der Niederlande und Deutschlands und ihre historischen Wurzeln besser zu verstehen.

Renate Brucker und Sebastian Kalicha

Ein Dank geht an Johann Bauer und Lou Marin für die zahlreichen wertvollen Hinweise.

Anmerkungen

(1) Van Eeden 1910, 187.
(2) Jochheim 1977.
(3) Ortt 1911, 8.
(4) Ortt 1911, 6.
(5) Vgl. die Beiträge zu Tolstoj in: Tolstoi u. a 2010, 35-75.

Literatur

  • Jochheim, Gernot (1977): Antimilitaristische Aktionstheorie, Soziale Revolution und Soziale Verteidigung. Zur Entwicklung der Gewaltfreiheitstheorie in der europäischen antimilitaristischen und sozialistischen Bewegung 1890-1940, unter besonderer Berücksichtigung der Niederlande. Frankfurt: Haag und Herchen.
  • Ortt, Felix (1911): Der Einfluß Tolstois auf das geistige und gesellschaftliche Leben in den Niederlanden. In: Der Sozialist, 3. 1911, Nr. 1, S. 5-8.
  • Tolstoi, Leo u. a. (2010): Das Schlachten beenden! Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, feministische, pazifistische und linkssozialistische Traditionen. Heidelberg: Verlag Graswurzelrevolution.
  • Van Eeden, Frederik (1910): Einer der wenigen. In: Der Sozialist, 2. 1910, Nr. 23/24, S. 186-187.

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