Thom Holterman (Hg.)

Anarchistisches Recht

Quellen, Autonomie, Pluralismus, Föderalismus, Gerechtigkeit

14,90 

Erscheint Januar/Februar 2026. Jetzt vorbestellen.

Der Anarchismus bietet eine hervorragende Grundlage für eine prinzipielle Rechtskritik. Dies schließt jedoch nicht aus, dass auch eine andere Art des Denkens über Recht möglich ist. Die „positive Anarchie“ beinhaltet ein Gesellschaftsbild ohne unterdrückende Macht und stützt sich auf Ordnung, Dynamik, Rationalität sowie Mutualismus und Föderalismus.

Beschreibung

Thom Holterman (Hg.)

Anarchistisches Recht

Quellen, Autonomie, Pluralismus, Föderalismus, Gerechtigkeit

Erscheint Januar/Februar 2026. Jetzt vorbestellen.

ca. 128 Seiten | ca. 14,90 Euro | ISBN 978-3-939045-60-1

Der Anarchismus bietet eine hervorragende Grundlage für eine prinzipielle Rechtskritik. Dies schließt jedoch nicht aus, dass auch eine andere Art des Denkens über Recht möglich ist. Die „positive Anarchie“ beinhaltet ein Gesellschaftsbild ohne unterdrückende Macht und stützt sich auf Ordnung, Dynamik, Rationalität sowie Mutualismus und Föderalismus. Dieses Konzept lässt sich mithilfe des Rechts näher ausarbeiten. Der Gedanke findet sich bereits bei Proudhon, Kropotkin und Bakunin, vor allem aber bei der niederländischen libertären Juristin Clara Meijer-Wichmann, die vor über einem Jahrhundert ihre Sichtweise zum Strafrecht entwickelte.

 

Der Herausgeber

Thom Holterman (geb. 1942) war Mitbegründer der Rotterdamer Provo-Gruppe „Nieuw Generatie“. Er arbeitete jahrelang als Karosseriebauer, bevor er Jura studierte und die Idee der Verbindung von Anarchismus und Recht entwickelte. Er promovierte mit der juristisch-anarchistischen Arbeit „Recht und politische Organisation“ (1986). Ein Vierteljahrhundert lang war er Dozent für Staats- und Verwaltungsrecht an der Erasmus-Universität Rotterdam; jahrelang war er Mitglied der Redaktion der anarchistischen Zeitschrift „de AS“ und ist bis heute Herausgeber des Internetmagazins für Kultur, Politik und Anarchismus „Libertaire orde“.