in eigener sache

Druck von unten ist weiterhin notwendig!

Die Graswurzelrevolution braucht Eure Unterstützung: Mit haptischer Opposition weiter gegen happigen Rechtsruck

Spendenaufruf
Zeichnung: Findus

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir im (Bahnhofs-)Kiosk in den Auslagen die Graswurzelrevolution entdecken, wie sie mit ihren Titelschlagzeilen wie „Alle Kriege sabotieren!“, „Deserteure willkommen“ oder „Gegen den Trumpismus“ der danebenliegenden Rechtspresse Paroli bietet. Damit setzen wir der Hegemonie der rechten Hetzblätter unsere Inhalte entgegen.

Leider sind viele linke oder linksliberale Zeitungen wie „Konkret“ und „taz“ inzwischen fast ganz in die digitalen Sphären abgewandert. Wir hingegen legen Wert darauf, nicht nur im Netz, sondern auch in der analogen Welt und im öffentlichen Raum sichtbar zu sein. Unsere Artikel können nicht nur im Internet mal eben „überflogen“, sondern in aller Ruhe auf Papier gelesen werden. Eine gedruckte Monatszeitschrift bedeutet auch, sich vier Wochen Zeit zu gönnen für ein intensiveres Lesevergnügen. Wir sind Fans des Printmediums und hoffen auf seine Renaissance.
„Wenn eine Zeitung gedruckt wird, befördert das die Qualitätskontrolle und thematische Breite“, schreibt Medienkritiker David Goeßmann.
Der Nachteil einer gedruckten Zeitschrift ist, dass uns die weiterhin steigenden Druck- und Vertriebskosten sehr zu schaffen machen.

Turbulenzen

Für große Turbulenzen sorgte im Sommer 2025 die Ankündigung der Postbank, zwei Konten der Zeitschrift und des Buchverlags Graswurzelrevolution sofort und ohne Begründung zu kündigen. Mehrere andere Geldinstitute, auch solche der angeblich gemeinwohlorientierten Ökonomie, machten wochenlang Probleme. Erst nach zwei Monaten und unter Einsatz von zusätzlichem Knowhow konnten wir letztendlich doch noch bei einem anderen Geldinstitut, der GLS-Bank, zwei neue Konten eröffnen. So ein Aufwand bindet allerdings Kräfte, die besser woanders eingesetzt werden sollten.

Die bei der letzten graswurzelrevolutionären Spendensammlung im Sommer 2024 zusammengekommene Summe wurde leider inzwischen aufgebraucht. Deswegen starten wir hiermit erneut eine Spendenkampagne.

Eine deutlich wahrnehmbare anarchistische und gewaltfreie Stimme in der Medienlandschaft ist gerade jetzt wichtig, auch weil sich angesichts einer Vielzahl von kriegerischen Konflikten in der Welt viele sich ehemals als alternativ verstehende Zeitungen in ihrer Berichterstattung vom Antimilitarismus verabschiedet haben und stattdessen ganzseitige Bundeswehr-Werbung abdrucken. Anarchistische Inhalte spielen bei den anderen Zeitschriften kaum eine Rolle und, wenn doch, dann wird dort das schöne Wort Anarchie selten als Utopie einer solidarischen, gewaltfreien, herrschaftslosen Gesellschaft verwendet, sondern fast immer als Zerrbild und Synonym für Chaos und Terror.

Die „Graswurzelrevolution“ wird zu Recht auch als authentisches Sprachrohr der sozialen Bewegungen wahrgenommen, und in vielen anderen Medien und im Netz zitiert und gespiegelt. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass für die Herstellung dieser Zeitschrift eine funktionierende Struktur, Vertrieb, Büros in Freiburg und Münster mit hohen Ausgaben notwendig sind! Die vielfältigen Arbeiten können nicht allein von „Ehrenamtlichen“ geleistet werden!
Wir sind mit der „Graswurzelrevolution“ auf diversen Buchmessen und Veranstaltungen präsent und machen diese Events oft als Medienpartner einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Unsere Internetpräsenz möchten wir weiter ausbauen. Die „Graswurzelrevolution“ kann auch in digitaler Form abonniert werden, um der gesamten Bandbreite der Lesegewohnheiten vieler Menschen Rechnung zu tragen.
Wir setzen aber auch weiterhin auf eine unabhängige, gedruckte Monatszeitung, die Ihr lesen, archivieren und weitergeben könnt.
Wir bitten dringend um Eure Unterstützung: Das können Spenden sein, Geschenkabos sowie die Umwandlung von Abos in Soliabos.
Überlegt Euch bitte, wie Ihr Euch einbringen könnt und meldet Euch. Gemeinsam mit Euch wollen wir die Graswurzelrevolution erhalten und weiterentwickeln.
Für ein graswurzelrevolutionäres, widerständiges und schönes Jahr 2026!

Die Herausgeber*innen
der Graswurzelrevolution

Unkommerzielle und politische Projekte brauchen
Solidarität und finanzielle Unterstützung.
Die Graswurzelrevolution freut sich über Eure Spenden:
Spenden bitte an:
Förderverein für Freiheit und Gewaltlosigkeit e.V.
Postbank Karlsruhe
IBAN: DE66 6601 0075 0031 7617 59
BIC: PBNKDEFFXXX.
Spenden auf das Konto des Vereins für Freiheit und Gewaltlosigkeit e.V. sind steuerlich absetzbar.
Bitte schreibt auf den Überweisungsträger deutlich Eure Anschrift, da Spenden über 300 Euro extra von uns für das Finanzamt bescheinigt werden müssen. Bei Spenden unter 300 Euro reicht die Buchungsbestätigung des Kreditinstitutes, wenn unter Verwendungszweck „Spende StNr 2.2 VerzNr. 615 FA HD“ angegeben wurde. Ihr könnt uns für die Spendenbescheinigung aber auch Eure Adresse mitteilen (Höhe und Datum der Zahlung bitte nicht vergessen).
Zuwendungsbescheinigungen werden automatisch zu Anfang des Jahres verschickt.