„Kompetenzverbund Kerntechnik“ forscht weiter an Hochtemperaturreaktoren

| Horst Blume

Die Energieversorgungsunternehmen haben sich selbst mit dem (extrem langfristig angelegten) "Ausstieg" aus der Atomenergie durch die rotgrüne Bundesregierung nie wirklich abgefunden. In dem Flugblatt "Forum in Berlin" von dem "Atomwirtschaft"-Verlag "Inforum" wurde in diesem Jahr die Losung ausgegeben: "In der Politik ist nichts unumkehrbar". Gert Maichel, Mitglied des RWE-Vorstandes und Präsident des Deutschen Atomforums, hat auf der Wintertagung dieses Forums in diesem Jahr klargemacht, dass die Atomindustrie sich nicht abwickeln lässt, sondern schon heute an verbesserten Startbedingungen für den Neueinstieg in moderne Reaktorgenerationen arbeitet (atw 3/2004). Weiterlesen

„Erfasst, als er gerade die Schienen verließ“

Atomkraft. Für "Libération" meldeten sich die Gruppenmitglieder ("camarades" heißt eigentlich GenossInnen, MitstreiterInnen, d.Ü.) von Sébastien, der vom Zug mit (atomaren, fehlt im Original, d.Ü.) Abfällen getötet wurde, zu Wort. "Dieser Text ist weder ein Bekenntnis noch eine Anschuldigung, wir wollen nur die Fakten wahrheitsgetreu darlegen." Fünf Tage nach dem Tod von Sébastien Briat, dem 22-jährigen … Weiterlesen

Freie Medien Reloaded

5 Jahre indymedia: Media Activist Gathering 24.11.-1.12. in Berlin

Das derzeit größte unabhängige globale Mediennetzwerk wird am 24. November 5 Jahre alt. 5 Jahre Seattle, 5 Jahre Indymedia. Anlass genug, um sich der Frage zu widmen was sich bisher in Bezug auf Medienaktivismus alles getan hat und wie es weitergehen wird mit freien und unabhängigen Medien. Einige AktivistInnen haben die Initiative ergriffen und werden das erste Media-Activist-Gathering veranstalten. Weiteres zum Indygeburtstag aber auch in anderen Städten und anderen Orten weltweit geplant... Weiterlesen

Anklage wegen Aufforderung zur Befehlsverweigerung zugelassen!

Ist die nukleare Teilhabe der Bundeswehr rechtswidrig, ja oder nein?

| Hermann Theisen

Im März und Juni d.J. haben Friedensaktivisten aus Berlin, Erftstadt, Wetzlar, Stuttgart und Heidelberg vor den Toren des Fliegerhorsts im rheinland-pfälzischen Büchel an die dort stationierten Bundeswehrsoldaten einen Aufruf zur Befehlsverweigerung verteilt. Die Soldaten wurden darin aufgefordert, ihre Beteiligung an der völker- und grundgesetzwidrigen nuklearen Teilhabe zu unterlassen. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ließ den Aufruf beschlagnahmen und beantragte den Erlass eines Strafbefehls sowie die Zulassung einer Anklage. Weiterlesen