3 Tage Erzwingungshaft für Atomkraftgegnerin

| Ulrike Laubenthal

70 Euro Bußgeld und inzwischen 77,30 Euro an Kosten will die Staatsanwaltschaft Hannover von mir haben dafür, dass ich im November 2003 mit etwa 150 anderen Menschen den Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben auf den Schienen bei Rohstorf, zwischen Lüneburg und Dannenberg, blockiert habe. (Einen Bericht von der Aktion findet ihr unter www.graswurzel.net/284/castor-int.shtml und www.graswurzel.net/284/150.shtml) Ich … Weiterlesen

Mit GPS-Sendern und Lauschangriff gegen Castor-Gegner in Göttingen

Details zum Überwachungsfall und Beschwerdeverfahren

| AntiAtomPlenum Göttingen

Bei einer Informationsveranstaltung im DGB-Haus Göttingen schilderte ein Atomkraftgegner, wie er 2 Wochen lang vom LKA observiert und abgehört wurde. Teilgenommen hatten außerdem sein Anwalt Johannes Hentschel, ein Sprecher des AntiAtomPlenums Göttingen, eine Vertreterin der Roten Hilfe sowie des Komitees für Grundrechte und Demokratie (Köln). Übereistimmend wurde die Polizeimaßnahme und das ihm zu Grunde liegende … Weiterlesen

Dortmund: Die Renaissance der Atomkraft hat bereits begonnen!

| Horst Blume

Die Dortmunder Firma Uhde, eine Tochter des ThyssenKrupp-Konzerns, will die nukleare Brennelementefabrik für den in Südafrika geplanten Hochtemperaturreaktor bauen. Die seit 1962 in Südafrika aktive Firma erhielt den Auftrag, das 20-Millionen- Dollar-Projekt auf dem Gelände eben jener Atomfabrik Pelindaba zu realisieren, an deren Grenze erst vor wenigen Wochen von Earth Life Africa und der Böll-Stiftung beunruhigend hohe Werte von radioaktiven Strahlen gemessen wurden. Nach der Fertigstellung im Jahre 2010 sollen dort 270.000 nukleare Kugelbrennelemente produziert werden. Weiterlesen

Castor-Alarm 30. Mai

Abfahrttermin für Dresden-Ahaus-Castoren

| Wiga Münster

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, sollen die ersten 6 Castor-LKWs am nächsten Montag, 30. Mai, gegen 10 Uhr aus dem Zwischenlager Dresden-Rossendorf abfahren. Die Ankunft in Ahaus ist nach 600 km Autobahn und gut 15 Stunden Fahrtzeit gegen 1 Uhr nachts in der Nacht zum 31. Mai geplant! Die Anti-Atomkraft-Initiativen lösen deshalb sofort … Weiterlesen

Kein Castor von Dresden nach Ahaus!

| Umherschweifende GraswurzelrevolutionärInnen, 24.7.97

Die Situation Im November 2003 wurde bekannt, dass die damalige sächsische CDU-Landesregierung und das Bundesumweltministerium 18 Castor-Behälter mit 951 abgebrannten hochradioaktiven Brennelementen aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Dresden-Rossendorf in das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus (BZA) bringen wollen. Besonderheit: Der Atommüll soll in drei Transporten à 6 Castor-Behälter über 600 km Autobahn mit dem LKW fahren. Nachdem zunächst alle … Weiterlesen