(Nichts) Neues in der deutschen Nahost-Debatte?
Der fortgesetzte Mauerbau und der Armee-Einsatz in Rafah wecken Interesse an einer Konferenz, die "gewaltlose Kampagnen israelischer und palästinensischer Aktivistinnen und Aktivisten" unterstützen will. Teilnehmer wie Amnon Raz-Krakotzkin und Moshe Zuckermann könnten vielleicht sogar den Überdruss besiegen, den viele schon beim bloßen Gedanken an deutsche Nahost-Debatten verspüren. Verstärkt seit Beginn der zweiten Intifada und im Kontext aufeinander folgender Antisemitismus-Skandale spricht es bei diesem Thema bekanntlich aus deutschen Bäuchen, und in der Linken und den (neuen) sozialen Bewegungen ist die Diskussion durch Verfallen in die binäre Reduktion auf 'Freund oder Feind' erstarrt (I.). Weiterlesen