„Nur nicht aufallen“

Illegalisierung fördert Ausbeutung und Gewalt

 245 januar 2000 Judith Rosner

Maria kommt aus Peru. Sie lebt mit ihren zwei Kindern seit zweieinhalb Jahren in der Bundesrepublik. Als vor drei Jahren ihre Eltern starben, entschied sich Maria zu ihren beiden Schwestern nach Deutschland zu gehen, die hier verheiratet sind. Für Maria gab es keine Möglichkeit, eine Aufenthaltsgenehmigung hier zu erhalten. Aber in Peru sah sie auch keine Perspektive mehr - arbeitslos, alleinerziehend, ohne Familie. Weiterlesen

Gedächtnisveranstaltung für Paul Wulf

 245 januar 2000 Norbert Eilinghoff

Der libertäre Antifaschist Paul Wulf starb 78-jährig am 03. Juli 1999 (s. GWR 243). Viele FreundInnen von Paul lernten sich erst während seiner Beisetzung kennen. Daraus bildete sich ein Kreis, der die hier geschilderte Gedächtnisveranstaltung vorbereitete. Mitveranstalter war u.a. die GWR-Redaktion Münster. Weiterlesen

Aufruf zur Solidarität mit überfallenem Steinmetz

 245 januar 2000 Isabel Lipthay

Vor einigen Wochen wurde der jüdische Friedhof in Berlin Weissensee überfallen. Dabei sind über hundert Grabsteine zerstört worden. Die Täter konnten nicht ermittelt werden. Einige Steinmetze erklärten sich daraufhin bereit, die Steine als Akt der Solidarität unentgeldlich zu reparieren. Die Presse berichtete darüber. Einer der Steinmetze erhielt danach telefonische Morddrohungen, die eindeutig rechtsextremistisch und antisemitisch … Weiterlesen

„Das Zeichen Auschwitz läßt sich nicht tilgen“ (P. Levi)

 244 dezember 1999 Antisemitismus-AG, Frankfurt/M.

Myriam Anissimov, Primo Levi. Die Tragödie eines Optimisten. Eine Biographie. Übersetzt von Barbara Lou Gerstner, Peter Punin (Anhang) u. Ronald Voullié. Philo Verlagsgesellschaft: Berlin 1999, 639 S., 59,80 DM. Primo Levi, Gespräche und Interviews. Hrsg. von Marco Belpoliti. Aus dem Italienischen von Joachim Meinert. München, Wien: Carl Hanser Vlg 1999, 288 S., 39,80 DM. Weiterlesen