30 Jahre Graswurzelrevolution
... für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft
Editorial GWR 265 / Januar 2002
"Nach dem Grünen Parteitag in Rostock Ende November müßten
die Basisgruppen der graswurzelrevolution ja eigentlich aus allen
Nähten platzen und das Privatleben, in das sich die übrigen PazifistInnen
zurückziehen, dürfte auch zum Bersten voll sein."
Apoplex, anarchistische Zeitung, Nr. 80, Dez. 01
Liebe Leserinnen und Leser,
leider ist es nicht so, wie unsere KollegInnen von der Apoplex
vermuten. Zwar hat es nur "drei Regierungsjahre (...) gedauert,
daß die Grünen eine der wenigen guten Traditionen in diesem Land
zu Grunde gerichtet und mit gleich zwei fetten Kriegseinsätzen
aus ihrem Programm gebombt haben." Die Zahl der graswurzelrevolution-AbonnentInnen
ist aber, anders als während des Jugoslawienkriegs 1999 und während
des 2. Golfkriegs 1991, nicht wesentlich größer geworden. Dafür
aber unser Loch in der Kasse. Deshalb, und damit wir gemeinsam
mit Euch vom 21. bis zum 23. Juni 2002 den dreißigsten Geburtstag
der graswurzelrevolution feiern (siehe
Seite 20) und die Graswurzeln auch in den nächsten 30 Jahren
wachsen und gedeihen können, müssen wir mit der Umstellung auf
Euro leider unsere Preise leicht erhöhen und Euch bitten, uns
reichlich Geld zu spenden oder/und Euer Abo in ein Förderabo umzuwandeln
(siehe Seite 20 bzw. Spendenbrief in GWR 264).
Mit li(e)bertären Grüßen, Euer
Bernd Drücke (GWR-Koordinationsredakteur)
P.S.: Allen LeserInnen, MitarbeiterInnen und AutorInnen wünscht
die Redaktion ein bewegtes Jahr 2002 und ein glückliches, selbstbestimmtes
Leben ohne Krieg, Boss und Staat.
P.P.S.: Ein Riesendankeschön auch an Andi Wolff aus Lemgo für
seine genialen und tollen Cartoons, von denen wir uns mehr! mehr!
mehr! wünschen.