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267 märz 2002
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Stellungnahme des GWR-HerausgeberInnenkreises

Von dem Verfasser des Artikels "Die afghanische Tragödie" (GWR 263), Prof. Dr. Christian Sigrist, wurde in der Zeitung Contraste (www.contraste.org) ein Interview zu den Attentaten vom 11. September veröffentlicht. In diesem Interview steht folgende Passage:

"Das muß einfach mal klar gesagt werden, und ich kann mir das leisten, es gibt einfach zu viele Juden in der amerikanischen Politik. Ich halte es für legitim, wenn sie in der Wissenschaft überrepräsentiert sind, das hat eine kulturelle Tradition, aber es ist nicht gut, wenn jüdische Politiker die Nahost-Politik bestimmen. Wo soll da Vertrauen erwachsen? Es gibt kaum einen Amerikaner arabischer Herkunft, der eine wichtige Rolle in der amerikanischen Politik spielt, da stimmt doch was nicht. Das heißt, hier muss grundlegend etwas geändert werden."

Diese Aussage bewerten einige Mitglieder des HerausgeberInnenkreises als antisemitisch, andere als sehr problematisch. Wir hätten dieses Interview nicht gedruckt. Von Christian Sigrist wissen wir, dass er kein Antisemit ist, und wir erlauben es unseren Autoren Fehler zu machen. Nach einer fünfstündigen Diskussion im HerausgeberInnenkreis haben wir uns deshalb entschlossen den zweiten Teil dieses Artikels abzudrucken.

Die TeilnehmerInnen des GWR-HerausgeberInnentreffens, 19.1.2002
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