Folterstaat Eritrea

Die dramatische Situation Geflüchteter, eine Konferenz und die Perspektiven solidarischer Vernetzung

 425 januar 2018 Rudi Friedrich

Willkürliche Verhaftungen und Tötungen, Folter, politische Verfolgung, unbegrenzter militärischer Zwangsdienst für Männer und Frauen - die Lage in Eritrea ist katastrophal. Tausende versuchen Monat für Monat, ihr Leben durch Flucht zu retten, aber auch die Flucht birgt mörderische Gefahren. Viele werden unterwegs getötet, und selbst diejenigen, die ein scheinbar sicheres Zufluchtsland erreichen, müssen Zurückweisung und Abschiebung fürchten. Eine vom antimilitaristischen Verein Connection e.V. initiierte Kampagne informiert über die Situation und fordert Asyl für diejenigen, die dem militaristischen Willkürstaat Eritrea entkommen sind. Am 19. und 20. Oktober 2017 veranstaltete Connection zusammen mit 40 anderen Organisationen in Brüssel eine Konferenz "Fluchtsituation Eritrea - kein Ende in Sicht?" und ein Strategietreffen von Gruppen und Initiativen, die zu Geflüchteten aus Eritrea arbeiten. (GWR-Red.) Weiterlesen

Wenn die Revolution nicht warten kann…

Wie Ende Gelände den Aufstand erprobt und Klimagerechtigkeit erfahrbar macht

 425 januar 2018 Mattis Berger

Früh morgens, bei eisiger Kälte und Dunkelheit, versammeln sich am 5. November 2017 bunt gekleidete Gruppen von Menschen am Bahnhof von Bonn, wo tags darauf die 23. UN-Klimaverhandlungen beginnen sollen. Gemeinsam treten sie eine Reise an: hinein ins Epizentrum der Zerstörung, in die Kohlegruben des Rheinlandes, der größten CO2-Quelle Europas. Weiterlesen