70 Jahre IDK – Internationale der KriegsdienstgegnerInnen

Einladung zum IDK-Empfang am 9. November 2017 um 18:30 Uhr im Anti-Kriegs-Museum Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin (Mitte)

Krieg und Frieden in Liedern von Georg Kreisler Hans Marquardt: Gesang und Gitarre Georg Kreisler, Komponist und Schriftsteller, Kabarettist und Satiriker ist vielen Menschen mit seinem 50er Jahre-Titel „Tauben vergiften im Park“ bekannt. Dass er sich in mehr als 500 Liedern zu gesellschaftlichen Realitäten und Utopien phantasievoll und provokant geäußert hat, wissen nicht viele Menschen. … Weiterlesen

Die Friedensgemeinschaft von San José de Apartadó

Ein Beispiel aus Kolumbien. Vorabdruck aus dem Handbuch für gewaltfreie Kampagnen

 422 oktober 2017 Luke Finn

Nach fünf Jahrzehnten Guerillakrieg und Militärrepression trat im Dezember 2016 in Kolumbien ein fragiler Friedensvertrag in Kraft, allerdings unter Aufrechterhaltung der sozialen Ungerechtigkeit. Bereits vor zwanzig Jahren entstand in Kolumbien unter den ungünstigen Bedingungen von Militärdiktatur und Bürgerkrieg die Friedensgemeinschaft von San José de Apartadó. Sie ist ein ermutigendes Beispiel für erfolgreichen gewaltfreien Widerstand von unten. (GWR-Red.) War Resisters' International (Hg.): Handbuch für gewaltfreie Kampagnen, Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg, erscheint voraussichtlich Ende Oktober 2017, 256 Seiten, 28 Fotos, 25 Abbildungen (Tabellen/Grafiken), 18,90 Euro, ISBN: 978-3-939045-32-8 Weiterlesen

Der neue Kalte Krieg

 422 oktober 2017 Gert Sommer

Jürgen Wagner: NATO-Aufmarsch gegen Russland - oder wie ein neuer Kalter Krieg entfacht wird. edition berolina, Berlin 2017 (zweite aktualisierte und erweiterte Auflage), 221 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 9783958410565 Weiterlesen

Die Bundeswehr und die „Hölle von Mossul“

Zwischen Propaganda, Kontrollverlust und blindem Gehorsam

 420 sommer 2017 Elvi Claßen, Kathrin Vogler

Die Bombardierung einer Schule in Al Mansoura im Norden Syriens am 20. März 2017, bei der mindestens 33 Zivilist*innen getötet wurden, hat Teile der Öffentlichkeit kurz aufgeschreckt. Bundeswehr-Tornados hatten das Ziel nach dpa-Informationen einen Tag vor dem Angriff ausgespäht und fotografiert. Diese Aufklärungsfotos halfen der US-Luftwaffe am darauffolgenden Tag bei der Zielfindung. In der nach dem Angriff völlig zerstörten Schule waren nach Informationen des Transparenzprojekts Airwars.org bis zu 100 geflüchtete Familien untergebracht. Die genaue Zahl der getöteten Flüchtlinge ist unklar; Airwars.org schreibt, es könnten bis zu 420 Opfer sein, darunter viele Frauen und Kinder. ((1)) Weiterlesen