„Ich, der Mörder“-Comic
Altarriba, Keko: "Ich, der Mörder", Comic, avant-verlag, München, Oktober 2015, 136 Seiten, 24,95 Euro, ISBN 978-3-945034-32-3 Weiterlesen
Altarriba, Keko: "Ich, der Mörder", Comic, avant-verlag, München, Oktober 2015, 136 Seiten, 24,95 Euro, ISBN 978-3-945034-32-3 Weiterlesen
Die Zonen der Unsicherheit wachsen. Die Nachrichten sind von täglichen Berichten über Terroranschläge, Entführungen, Vertreibungen, Kriege geprägt. Die Folgen: Fluchtbewegungen, dann die Reaktionen dagegen: Grenzschließungen, Abschiebungen, Versuche zur Entmutigung der Fluchtbereiten, Sorge um die Überforderung der Aufnahmeländer. Der Staat habe die Kontrolle verloren, Staatsversagen wird diskutiert, überfordert seien die Exekutivorgane... Weiterlesen
Diskussionen über die Erfolgsbedingungen gewaltfreier Widerstandsbewegungen werden immer wieder geführt, nicht zuletzt weil prinzipielle GegnerInnen einer Festlegung auf gewaltfreie Aktionen und Strategien stets darauf verweisen, es seien ja nur besondere Umstände und glückliche Situationen gewesen, die in diesem oder jenem Fall zum Erfolg unbewaffneter, ziviler Aktionen geführt hätten. Weiterlesen
Etwa 130 Menschen aus England, Spanien und Deutschland kamen am 2. Oktober 2015 zur bewegenden Trauerfeier für den Graswurzelrevolutionär Wolfgang Zucht nach Kassel. Wir dokumentieren die in der Friedhofskapelle gehaltene Hauptrede und zwei nach der Beisetzung im Café gehaltene Trauerreden. Auf der Wolfgang-Zucht-Gedenkseite ((1)) werden in den nächsten Wochen voraussichtlich weitere Trauerreden u.a. von Christine Schweitzer (für die WRI), Gernot Lennert (für die DFG-VK) und Wolfram Beyer (für die IdK), sowie Nachrufe, Fotos und Dokumente veröffentlicht. (GWR-Red.) Weiterlesen
Spektakuläre Aktion gegen den Braunkohletagebau im rheinischen Revier
Unter dem Namen Lebenslaute engagieren sich seit 1986 bundesweit Musiker_innen, einmal jährlich in Chor- und Orchesterstärke. Als offene Musik- und Aktionsgruppe bringen sie überwiegend klassische Musik dort zum Klingen, wo dies nicht erwartet wird: auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor Atomfabriken und Raketendepots, in Ausländerbehörden und an anderen menschenbedrohenden Orten. Am 23. August 2015 blockierte Lebenslaute von 17:30-22:30 Uhr den Braunkohletagebau Hambach mit klassischer Musik. Über fünf Stunden lang standen alle Räder still. Bereits am Morgen hatte sich RWE aufgrund der angekündigten Proteste gezwungen gesehen, die Baggerarbeiten auf der ersten Ebene einzustellen. Als Orchester und Chor um 17:30 Uhr in das Gelände eindrangen und kurz darauf mit dem Konzert begannen, musste auch das Hauptförderband gestoppt werden. Eine Reflexion. (GWR-Red.) Weiterlesen