Ungehorsam

Dauerveranstaltung und Denkweisen. Stichworte zum Postanarchismus 13

 439 mai 2019 Oskar Lubin

Schülerinnen und Schüler streiken freitags für ihre Zukunft. Sie setzen sich für den Erhalt der menschlichen Lebensbedingungen ein und fordern ein Handeln gegen die menschengemachte Klimakatastrophe. Man könnte meinen, das sei auch für Politikerinnen und Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen eine gute Nachricht. Immerhin hat die Partei eine Geschichte, in der ökologische Belange von verschiedenen sozialen Bewegungen politisiert wurden. Aber dem ist nicht so. Weiterlesen

Kampf um die grüne Lunge

Beete statt Beton

| Online-Redaktion

Das „Medienkollektiv Frankfurt“ dokumentiert weiter den Kampf der Frankfurter gegen die Betonierung der letzten grünen Flächen der Stadt: „Nach einer gemeinsamen Demonstration von „Climate Justice FFM Rhein-Main“ und der „BI Grüne Lunge“ haben die ersten Aufräum- und Umbauarbeiten in der Grünen Lunge begonnen. Wir sprechen mit den Aktivist*innen Feli (Climate Justice FFM Rhein-Main) & Alexis … Weiterlesen

Kampf um die Grüne Lunge

Interviewfilm des Medienkollektivs Frankfurt

| Online-Redaktion

Die Wohnungsknappheit in Frankfurt soll nun auf Kosten eines der letzten Naherholungsgebiete der Stadt bekämpft werden. Der Immobilienentwicklungs-Konzern Instone will die so genannte Grüne Lunge plattmachen – sie soll Wohnkomplexen und Parkplätzen weichen. Dagegen formiert sich Widerstand.   Am vergangenen Samstag zog eine Demonstration mit rund 400 Teilnehmern durch die Stadt, um gegen die Bebauungspläne … Weiterlesen

Im Aufwind

Ende Gelände und die Klimagerechtigkeitsbewegung

 435 januar 2019 Zwei Aktivist*innen von Ende Gelände

Es ist Samstag, 27. Oktober 2018, 8 Uhr, Sonnenaufgang, Temperaturen knapp über Null. Auf einer mit Zelten übersäten Wiese bei Düren in Nordrhein-Westfalen putzen die Letzten noch schnell ihre Zähne, während der Großteil sich schon zu einem Demozug formiert. Bunte Banner mit Sprüchen wie „Burn borders not coal“, „Wald retten, Kohle stoppen“, „System change not climate change“, ragen aus der Masse der in weiße Maleranzüge gekleideten Aktivist*innen. Weiterlesen

„First Nations“ gegen Trump

Der gewaltfreie Widerstand der indigenen Gemeinschaften in den USA am Beispiel der Dakota Access Pipeline

 434 dezember 2018 N.O. Fear

Trumps ungeheuerliche Ignoranz gegenüber den Ursachen für die Klimaerwärmung und die unter seiner US-Präsidentschaft intensivierte Rohstoffausbeutung sind aus emanzipatorischer Sicht bereits jetzt verheerend. Das zeigte sich vor allem bei seiner sofortigen Wiederaufnahme des Baus der Ölpipeline „Dakota Access“, die Obama nach langjährigem gewaltfreiem Widerstand der Sioux und verwandter „First Nations“ aussetzen musste. Doch der Kampf der Indigenen gegen die Pipeline ist beispielhaft und geht weiter. (GWR-Red.) Weiterlesen

Höhepunkt des Herbstes der Solidarität

Ein Interview mit Theresa Hartmann, Pressesprecherin #unteilbar

 433 november 2018

Am 13. Oktober 2018 haben in Berlin 242.000 Menschen unter dem Motto „#unteilbar. Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!“ demonstriert. Das breite Spektrum der Teilnehmer*innen reichte von Anarchist*innen bis zur Gewerkschaft der Polizei und christlichen Nichtregierungsorganisationen. Graswurzelrevolution (GWR): #unteilbar war eine der größten antirassistischen Demonstrationen seit langem. Gerechnet hattet Ihr mit … Weiterlesen

Wendehälse an der Grube

Die wundersame Auferstehung von Bündnis 90/Die Grünen im Hambacher Forst

 433 november 2018 Margareta Muer

So ein Wald ist wirklich geduldig. Er hält viel aus. Seine nahezu stoische Ruhe kann man nur bewundern, denn jetzt musste der Hambacher Wald sogar erdulden, dass anlässlich seiner drohenden Rodung durch RWE die Partei der Grünen genau dort, in seinem Schatten, ihren „Kleinen Parteitag“ abhielt. In einem Zelt mit Blick auf seine prächtigen Bäume … Weiterlesen

Hambi bleibt!

 432 oktober 2018 Rüdiger Haude

Aachen, 19.9.2018 – Der Hambacher Forst („Hambi“) zwischen Köln und Aachen ist zu dem Symbol für die Klimakämpfe in Deutschland geworden. Medien in der ganzen Welt berichten in diesen Tagen über die brutale Räumung der Waldbesetzung und über die kreativen Aktionen, die eine wachsende Zahl von Klimaschützer*innen dem entgegensetzen. Alles, was hier im Rheinland passiert – jeder gefällte Baum, jeder Kampfgriff in die Augen friedlicher Protestierer*innen, jede kaltschnäuzige Lüge des NRW-Innenministers Reul – ist ein Statement in dieser symbolisch aufgeladenen, aber auch existentiellen Frage: Wollen wir dem Klima auf dem Planeten Erde noch eine Chance geben? Weiterlesen