Wo geht’s zur Grenze?

Auszug aus Olga Kálmáns Buch "Álomország - hol a határ?" (Traumland - Wo geht's zur Grenze?)

 409 mai 2016 Olga Kálmán

Olga Kálmán ist eine bekannte TV-Redakteurin und Publizistin von ATV Ungarn, dem einzigen noch existierenden oppositionellen Fernsehsender in Ungarn. In ihrem Buch "Álomország- hol a határ?" (Traumland - Wo geht's zur Grenze?) schildert sie die im Westen kaum bekannten absurden Methoden des gegen Flüchtlinge hetzenden großen Erfinders neuzeitlicher europäischer Abschottung. Die Übersetzung ins Deutsche ist soeben fertig geworden. Wir dokumentieren einen Auszug als deutsche Erstveröffentlichung. (GWR-Red.) Weiterlesen

Hafen der Ideen

Dortmund. Das neue anarchistische Zentrum wurde feierlich eröffnet und lässt sich durch die Neonazis nicht einschüchtern

 408 april 2016 Black Pigeon

Viel ist geschehen, seit in der Graswurzelrevolution Nr. 405 im Januar 2016 über die Crowdfunding-Kampagne für ein anarchistisches Zentrum Dortmund berichtet wurde. Im Endspurt der Kampagne hatten wir alle Hände voll zu tun, aber zusammen mit unseren Unterstützer*innen haben wir es geschafft, das angestrebte Spendenziel zu erreichen. Weiterlesen

Selbstwertstörung als Massenphänomen

"Deutschland" - ein Kampfbegriff

 408 april 2016 Michael Wilk

Dr. med. Michael Wilk (*1956) ist Arzt und Umweltaktivist. In GWR 398 berichtete der anarchistische Autor aus Rojava/Nordsyrien. Nun analysiert er die Verschärfung des Asylrechts und den Aufschwung von Rassismus und Nationalismus, der sich unter anderem durch PEGIDA, die aktuellen Wahlerfolge der AfD und viele rassistische Angriffe und Brandanschläge auf Flüchtlingsheime zeigt. (GWR-Red.) Weiterlesen

Ein Toter zu wenig?

Gedanken über Medien, Flucht und Gegenseitige Hilfe

 407 märz 2016 R@lf G. Landmesser [LPA Berlin]

Berlin-Moabit. Als Ende Januar 2016 ein Freiwilliger von "Moabit hilft" am berüchtigten LAGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales, Berlin) die Nachricht in die Welt setzte, dass ein 24jähriger Syrer nach vom Fieber durchschütteltem, tage- und nächtelangem Warten in der Kälte vor dem LAGeSo auf dem Transport ins Krankenhaus verstorben sei, war dies angesichts der bekannten skandalösen Zustände dort (vgl. GWR 405) eine allzu erwartbare Nachricht. Weiterlesen