Realitätsverweigerung

20 Jahre Militärinvasion in Afghanistan

 462 oktober 2021 Christoph Marischka

Nach dem 11. September 2001 begann die US-Administration ihren „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan, an dem sich auch die BRD und die NATO-Staaten beteiligten. Nach dem Abzug der USA und ihrer Unterstützer*innen aus Afghanistan wird die Herrschaft den Taliban überlassen. Die Bilanz von 20 Jahren Militärinvasion zieht Christoph Marischka in seinem Beitrag für die Graswurzelrevolution. (GWR-Red.) Weiterlesen

Nach dem militärischen Desaster: Kein Antimilitarismus, nirgends!

Ein Kommentar zu 20 Jahren Afghanistan-Militärinvasion 2001-2021

| Lou Marin

Nach dem 9.11.2001 begann die Bush-Jr.-Administration ihren „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan; 2003 folgte die Invasion in den Irak. Die Epoche der sogenannten „Menschenrechtskriege“ geht nun mit einer menschlich-moralischen Katastrophe zu Ende. Die BRD, die NATO-Staaten und die USA ziehen als Verlierer*innen auf der ganzen Linie ab und hinterlassen die Taliban-Herrschaft, die sie doch eigentlich 2001, so Bush Jr., als „those, who harbor them“ (die Terroristen Bin Ladens) besiegen wollten. In Kürze wird der Abzug der „Koalition der Willigen“ (Bush Jr. und Tony Blair) aus dem Irak folgen, voraussichtlich mit demselben Desaster – vielleicht sogar einem Machtgewinn des Islamischen Staats im Irak. Weiterlesen