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Die Eroberung des Brotes

Stephanie Wild vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft über die Covid-Auswirkungen auf die Solawi, Vorteile regionaler Lebensmittelproduktion und einen Topf, der die Runde macht

 450 sommer 2020 Interview: Daniel Korth

Covid-19 offenbart die Zerbrechlichkeit unserer auf Profit und Wirtschaftswachstum basierenden Gesellschaft. Sechs Wochen Stillstand und die Weltwirtschaft taumelt in eine Rezession, so bedrohlich, dass die Bundesregierung der Schwarzen Null abschwört und ein Vorstandsmitglied von Black Rock das Wort „Schuldenschnitt“ in den Mund nimmt. Wie aber bewähren sich solidarische Strukturen in der Krise? Bieten Solidarität und gegenseitige Hilfe ein Mittel gegen die sozialen und ökonomischen Folgen der Pandemie oder scheitern sie genauso kläglich wie die „freie Marktwirtschaft“? Das folgende Gespräch zwischen GWR-Mitherausgeber Daniel Korth und Stephanie Wild vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. untersucht diese Frage am Beispiel der Solidarischen Landwirtschaft, einer weltweiten Bewegung, die die Produktion von Nahrungsmitteln der Logik des Marktes entzieht. (GWR-Red.) Weiterlesen