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Soziale Verteidigung: Fallbeispiel Bulgarien 1943

Direkte gewaltfreie Aktionen für das Überleben bulgarischer Juden und Jüdinnen

| Lou Marin

Beitragbulgarien
Dimitar Peshev, Medaille "Gerechter unter den Völkern", Dimitar-Peshev-Square in Jaffa, Islrael - Fotos: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons, Ле Лой, CC0, via Wikimedia Commons, Avi1111 dr. avishai teicher, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

Zu den beeindruckendsten Beispielen für erfolgreiche soziale Verteidigung gehört der Rettungswiderstand breiter bulgarischer Bevölkerungskreise bis hin zu bekannten Kirchenvertretern und Politiker*innen: Durch ihre Proteste gegen die NS-Vernichtungspolitik verhinderten sie 1943 die Deportation der jüdischen Minderheit aus weiten Teilen des Landes. Lou Marin gibt einen Überblick über dieses zu Unrecht wenig bekannte Kapitel antifaschistischen Widerstands, befreit es aber auch von einigen Mythen. (GWR-Red.)

Im Zuge vieler ähnlicher Veranstaltungen, die aus dem pazifistischen und gewaltfreien Milieu anlässlich des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine durchgeführt wurden, fand am 25. Mai 2022 ein gut besuchtes Videoseminar zu historischen Beispielen der sozialen Verteidigung statt, organisiert von der Werkstatt für gewaltfreie Aktion, Baden. Zu den angesprochenen Beispielen zählten Prag 1968 und dessen Fortsetzung als „samtene Revolution“ in der ČSSR 1989 sowie die soziale Verteidigung Litauens vor und nach der „Blutnacht von Vilnius“ am 13. Januar 1991 mit 14 Erschossenen, die zur Unabhängigkeit Litauens führte. Vor allem aber wurde die Rettung der bulgarischen Juden und Jüdinnen vor der Deportation im März 1943 als historisches Fallbeispiel für wirksame soziale Verteidigung thematisiert.
Bei der Diskussion um nicht-militärische Alternativen zur Verteidigung der Ukraine gegen den brutalen Angriffskrieg Russlands unter Putin wird die soziale Verteidigung derzeit schnell verspottet und medial nicht einmal als Möglichkeit erwähnt, obwohl hier und dort von „zivilem Widerstand“ – aber nur als Ergänzung zum militärischen Widerstand – die Rede ist. Deshalb muss hier betont werden, dass all die Toten, die der Ukraine-Krieg bisher fordert, im Rahmen einer militärischen Verteidigung zu beklagen sind und eben nicht der sozialen Verteidigung angelastet werden können. Um die soziale Verteidigung aus der Verdrängung jeglicher Alternative zum militärischen Widerstand zu befreien, ist die Kenntnis des bulgarischen historischen Beispiels unabdingbar.

Falsche Mythen und reale Zahlen

In den geschichtspolitischen Diskussionen ist das bulgarische Beispiel sozialer Verteidigung eine äußerst komplexe und widersprüchliche Angelegenheit. Eine völlig überhöhte und unzutreffende Erzählung von Bulgarien als „Land ohne Antisemitismus“ und der ebenso falsche Mythos von der „kollektiven Rettung der bulgarischen Juden“ wurden vom kommunistischen Regime nach 1945 gepflegt. Auch von der bürgerlichen Republik nach 1989 wurden sie aus nationalistischem Interesse aufrechterhalten und zur Reputationsideologie Bulgariens in der Weltpolitik ausgebaut.
1963 hatte sich Hannah Arendt aufgrund eines „lückenhaften Forschungsstands“ (Stefan Troebst) zu ihrem Fehlurteil der Behauptung von „0 deportierten Juden“ aus Bulgarien hinreißen lassen. (1) Die Zahl Null hatte noch der bundesdeutsche Shoah-Historiker Wolfgang Benz in seiner Einleitung zum 1991 erschienenen Buch „Dimensionen des Völkermords“ übernommen, (2) bevor nicht nur in der Forschung, sondern auch in der bulgarischen Öffentlichkeit bis heute eine differenzierte Kritik der verschiedenen Mythenbildungen Raum gegriffen hat.
Real überlebten durch den mutigen Gewissensprotest eines Teils der bulgarischen Eliten und der Zivilgesellschaft – und keineswegs der gesamten Nation – nahezu 49.000 Juden und Jüdinnen, indem Deportationen aus „Alt-Bulgarien“ verhindert wurden. Aus den damals annektierten, also zum so genannten Groß-Bulgarien zählenden Regionen Ägäisch-Thrakien und Vardar-Mazedonien wurden hingegen 11.343 jüdische Menschen per Schiff und Bahn nach Treblinka deportiert und vernichtet.
Es wird heute auch eher von Aktionen für das „Überleben“ der bulgarischen Juden und Jüdinnen gesprochen als von der „Rettung der bulgarischen Juden“, denn das autoritär-faschistisch strukturierte Bulgarien war 1941 dem Dreimächtepakt von NS-Deutschland, Japan und Italien beigetreten, hatte ein „Gesetz zum Schutze der Nation“ ähnlich den Nürnberger Gesetzen verabschiedet, das die jüdische Bevölkerung bis hin zu Enteignungen entrechtete und zum Tragen des Judensterns verpflichtete.
Im März 1943 sollte im Rahmen der nazistischen „Endlösung“ die gesamte jüdische Bevölkerung deportiert werden, war bereits in innerbulgarischen Sammellagern konzentriert und zu Zwangsarbeit eingesetzt worden, bevor die Deportationen in letzter Minute verhindert wurden. Das entspricht zwar keineswegs einer wirklichen „Rettung“, denn die jüdische Bevölkerung Bulgariens wurde ja unterdrückt und entrechtet und erfuhr später auch keine materielle Wiedergutmachung. Aber immerhin überlebte sie dank der Protestaktionen in so großer Anzahl, dass nach 1945 genauso viele Juden und Jüdinnen in Bulgarien lebten wie 1939 – das Beispiel bleibt also einzigartig in der Geschichte des erfolgreichen zivilen Widerstands gegen die NS-Vernichtungspolitik in Europa.

Zwischen Kollaboration und Widerstand

Oft wird als kriegshistorischer Grund für die Verhinderung der bulgarischen Deportationen die Niederlage der deutschen Armee in Stalingrad vom März 1943 angeführt, in deren Folge es ja auch zu den erfolgreichen Demonstrationen der Frauen in der Berliner Rosenstraße kam. (3) Das Argument kann jedoch nur sehr bedingt greifen, wenn man sich vor Augen führt, dass noch im März 1944 rund 400.000 Juden und Jüdinnen des nicht weit von Bulgarien entfernt liegenden Ungarn deportiert und vernichtet wurden. Irgendetwas Besonderes war in Bulgarien also geschehen.
In Bulgarien gab es seit 1908 ein parlamentarisch verfasstes Königtum, offiziell „Zarentum“ genannt, in dem der Zar über die letzte Entscheidungsmacht gegenüber einem rechtlich beschränkten Parlament verfügte (ähnlich dem deutschen Kaiserreich vor 1918). 1934 wurde Bulgarien unter Zar Boris III. zur autoritär-faschistischen Königsdiktatur und lavierte außenpolitisch zwischen der Anlehnung an die Sowjetunion und dem aufstrebenden Nationalsozialismus, weshalb es sich bei der Wahrnehmung seiner Interessen noch beim Hitler-Stalin-Pakt 1939–1941 sehr wohlfühlte und dabei außenpolitischen Bewegungsspielraum verspürte. Der Beitritt zum Dreimächtepakt 1941 führte dann zum Durchmarsch der NS-Truppen durch Bulgarien nach Thrakien und Mazedonien und zur Kollaboration der bulgarischen Armee und Polizei mit den Nazis bei der Deportation der dortigen jüdischen Bevölkerung.
Die Annexion beider Gebiete war noch von einem nationalistischen Taumel großer Teile der bulgarischen Bevölkerung begrüßt worden. Trotzdem entwickelte sich nicht-bewaffneter Widerstand, der sich aus mutigen Initiativen Einzelner, einer Spaltung der Eliten in der Regierung sowie einer Gewissensentscheidung des etablierten Klerus in der Orthodoxen Kirche, ganz im Gegensatz zu den Putin-Speichelleckern der Orthodoxen Kirche Russlands heute, ergab. Erst durch diese Spaltungen im Herrschaftsgefüge wurde die Zivilgesellschaft ermutigt, offen gegen die geplanten Deportationen zu demonstrieren und auch bedrohte und verfolgte Juden und Jüdinnen zu verstecken. (4)

Die Spaltung der kollaborationistischen Mehrheit durch Dimitar Peschew

Dimitar Peschew (1884–1973) war in der entscheidenden Zeit des Beitritts Bulgariens zum Dreimächtepakt zum Vizepräsidenten des bulgarischen Parlaments aufgestiegen. In der zweiten Märzhälfte 1943 organisierte er dort eine Abspaltung von Parlamentariern der bürgerlichen regierenden Mehrheit, unterstützt von einigen Abgeordneten der Opposition, die sich gegen die Pläne und die Durchführung der Deportation aller Juden und Jüdinnen Bulgariens richtete. Über Peschew schreibt der italienische Historiker Gabriele Nissim in seiner Biografie:
„Er war der einzige hochrangige Politiker eines mit dem Dritten Reich verbündeten Staates, der das Schweigen über das Schicksal der Juden gebrochen und mit seiner Aktion König und Regierung gezwungen hatte, die Maschinerie der Deportation aufzuhalten. (…) Obwohl er nicht mit dem Gewehr gekämpft hatte, war er der größte Widerstandskämpfer Bulgariens (…): Die Juden waren noch am Leben.“ (5)
Wie ist es dazu gekommen? In der bulgarischen Kleinstadt Kjustendil, dem Geburtsort Peschews, hatte sich ein bürgerliches Milieu in Opposition zum faschistischen Regime entwickelt. 40 Kjustendiler Bürger beschlossen am 4. März 1943, eine vierköpfige Protestdelegation zu wählen, die noch am selben Abend Sofia erreichte und sich für den nächsten Tag mit dem ihnen gut bekannten Peschew sowie einem weiteren Kjustendiler Abgeordneten verabredete. Peschew „bittet seine Besucher, an dem folgenden Nachmittag zum Parlamentsgebäude zu kommen. Seiner dringenden Bitte um ein Gespräch mit Premierminister Filov kommt dieser nicht nach. Aber Innenminister Gabrovski empfängt ihn und sieben weitere Abgeordnete. Anfangs leugnet Gabrovski die Verhaftungen [der Juden und Jüdinnen; L. M], er knickt jedoch vor der Hartnäckigkeit seiner Besucher ein und gibt schließlich telefonisch Order, die Verhaftungen auszusetzen und die bereits Verhafteten zu entlassen. Das gleiche Szenario geschieht in anderen Provinzstädten Bulgariens.“ (6)
In unmittelbarer Folge verfasste Peschew am 17. März 1943 eine schriftliche Erklärung, die er von 42 Abgeordneten der parlamentarischen Mehrheit unterzeichnen ließ. Er erreichte sie zwar nur telefonisch, unterzeichnete aber mit ihrem Namen. Die Erklärung verurteilte die antijüdische Politik freundlich, aber in der Sache deutlich. Über den Parlamentspräsidenten wurde sie an Premierminister Filow weitergereicht. Der war wütend, weil er für seine eigene Mehrheit einen Autoritätsverlust befürchtete. So verlangte er in einer Fraktionssitzung der Regierungspartei von jedem Unterzeichner, sich zu distanzieren. Das machten aber nur 12 von 42 Abgeordneten, die anderen 30 blieben bei ihrer Unterstützung der Erklärung.
Danach verfolgte Filow erfolgreich die Entmachtung und Entlassung Peschews als Vize-Parlamentspräsident. Doch: „Gleichwohl, der Plan zur Deportation der Juden wurde vorerst aufgehoben. Das ist gewiss nicht am wenigsten der deutlichen Missbilligung aus dem Parlament zu verdanken.“ (7) Aus der vorläufigen Aufhebung der Deportationen wurde eine immerwährende Aufhebung.
Dem Widerstand der Mehrheitsabspaltung in der Regierungspartei des Parlaments entsprach fast gleichzeitig die Aktion von weithin bekannten und angesehenen Würdenträgern der Orthodoxen Kirche sowie ihrer Gläubigen aus der Bevölkerung. Erst dieses Zusammenspiel machte den Widerstand gesellschaftlich wirksam.

Der Metropolit Stepan von Sofia und der Solidaritätsboykott von Dupnitza

Die Heilige Synode, das leitende Gremium der Orthodoxen Kirche von Bulgarien, erzeugte in der Zeit der geplanten Durchführung der Internierung und Deportierung der bulgarischen Juden und Jüdinnen durch mehrere offizielle Protestschreiben Druck auf den mit den Nazis kollaborierenden Innenminister. Ein erster Schritt war ein Beschluss der Heiligen Synode gewesen, Übertritte aus der jüdischen Bevölkerung zu unterstützen und für die frisch Konvertierten besonderen Schutz einzufordern. (8)
Eine zentrale Rolle bei den kirchlichen Protesten gegen die antisemitische Vernichtungspolitik spielte Stepan, der als Metropolit von Sofia das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche Bulgariens war. Er erinnerte sich selbst später, 1950, an die Aktionen während der Vorbereitung der Deportation:
„Ende des Jahres 1942 und zu Beginn des Jahres 1943 wurde die Verfolgung verschärft. (…) Im Bereich unserer Metropole von Sofia, in deren Diözese die meisten Juden lebten, haben wir in dieser Zeit die Position eingenommen, die Juden gegen die unbarmherzige Verfolgung zu verteidigen. (…) Von den Kirchenkanzeln aus haben wir die Gesellschaft, die Regierung und das Staatsoberhaupt immer wieder aufgefordert, die Verfolgung zu beenden, die Deportation nach Polen zu stoppen.“ (9)
Als die Juden und Jüdinnen in der entscheidenden Zeit in den Sofioter Stadtteil Bunar zwangsumgesiedelt wurden und dort massiven Anfeindungen seitens der antisemitisch-faschistischen Jugendorganisation „Brannik“ ausgesetzt waren, intervenierte Stepan bei den Behörden. Daraufhin ergriff die bulgarische Polizei nachdrückliche Maßnahmen gegen die Brannik-Umtriebe und dämmte die Angriffe auf die jüdische Bevölkerung ein. (10)
Es kam, so Stepan in seinen Memoiren, sogar zu einem Solidaritätsboykott in der Stadt Dupnitza, als er auf dem Rückweg von einem Kloster dort Halt machte, um einen christlichen Gottesdienst abzuhalten:
„Ich fand die Stadt leer und tot vor. Nur Polizeipatrouillen liefen die Straßen rauf und runter. Beim Vikar erfuhren wir, dass alle Juden sich in Hausarrest befanden, niemand durfte raus bis auf Kinder unter zehn Jahren, denen es erlaubt war, Einkäufe zu tätigen. (…) Um ihren Protest auszudrücken, hatten die Bulgaren beschlossen, sich ebenfalls in Hausarrest zu begeben. Geschockt (…) beschlossen wir, mit der Regierung in Kontakt zu treten, und dies noch vor dem Gottesdienst, um unsere Bitte vorzutragen, dieses Dekret [zum Schutze der Nation; L. M.] zurück zu nehmen. (…) Unser Telefongespräch mit dem Premierminister hatte Erfolg, man versicherte uns, dass das Dekret schnell aufgehoben würde. Und so war es, innerhalb kurzer Zeit war die Freiheit wieder hergestellt!“ (11) Freigelassene Juden beteiligten sich an dem nachfolgenden Gottesdienst in der Kathedrale und auf dem großen Kirchenplatz, die überfüllt waren.

Die direkte gewaltfreie Aktion des Kyrill

Ein weiterer angesehener Vertreter der Orthodoxen Kirche, der sich aktiv den Deportationen entgegenstellte, war Kyrill, der Metropolit von Plovdiv. In dieser Großstadt hatte man die internierten Juden und Jüdinnen bereits in einem eingezäunten Schulhof zusammengetrieben und für die Deportation vorbereitet. Kyrill näherte sich persönlich dem Gelände, „stieg über den Zaun und versuchte die verängstigten Menschen zu beruhigen, beschwor sie, dass man nicht dulden werde, dass ihnen etwas Böses geschähe und gelobte feierlich, sich vor jeglichem Deportationszug auf die Gleise zu legen, sollte dies nötig werden, um dessen Abfahrt zu verhindern. Nach Angaben des Zeitzeugen Angel Wagenstein soll er ihnen versichert haben, er werde sich sogar mit ihnen abtransportieren lassen. Nach Stunden schier unerträglicher Spannung wurde die Freilassung der Juden verfügt.“ (12)
Der jüdische Zeitzeuge Angel Wagenstein meint zusammenfassend:
„Ich muss hier die besondere Rolle der Heiligen Synode der orthodoxen bulgarischen Kirche erwähnen als würdiges und einzigartiges Beispiel der Verteidigung der Juden. Dies betrifft die Synode als Institution ebenso wie die persönlichen Anteile der Metropoliten von Plovdiv, Kyrill, und von Sofia, Stepan. (…) Unbedingt hinzurechnen muss man den umfassenden Widerstand und die praktische Solidarität der aktivsten Schichten der Bevölkerung, insbesondere der intellektuellen Elite, die Vereinigungen der Schriftsteller, der Ärzte, der Juristen. In diesem Kontext wurde in perfekter Weise die große Protestkundgebung in Sofia vom 14. Mai 1943 abgehalten, ein Ereignis, das den Zar und seine Regierung zutiefst beeindruckt hat“ (13) – und zwar so, dass er sich der Aufhebung der Deportationen nicht mehr widersetzte. Zu den genannten gewaltfreien Aktionen Einzelner und des Solidaritätsboykotts vieler bulgarischer Bürger*innen muss also noch diese öffentliche Massendemonstration hinzugerechnet werden.
Wie angesichts dieses historischen Beispiels das scheinbar Unmögliche im aktuellen Kontext des Ukraine-Krieges, nämlich der Sturz des Putin-Regimes im Herzen der Bestie, vor sich gehen könnte, lässt sich vermuten: durch Spaltungen der Eliten, ausgelöst durch einen Gewissensakt Einzelner, der dann das aufgestaute Protestpotenzial einer kriegsmüde werdenden russischen Gesellschaft auslösen könnte.

(1) In der engl. Originalausgabe: Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil, Viking Press, New York 1963.
(2) Zu Benz siehe Stefan Troebst: „Rettung, Überleben oder Vernichtung? Geschichtspolitische Kontroversen über Bulgarien und den Holocaust“, in: „Südosteuropa“, Nr. 59/2011, H. 1, S. 97–127, hier S. 114.
(3) Vgl. William Wright: „Um die Erinnerung kämpfen. Vor 60 Jahren: Der Widerstand der Frauen in der Rosenstraße“, in: Graswurzelrevolution, Nr. 277, März 2003.
(4) Vgl. Troebst, a. a. O., bes. S. 121.
(5) Gabriele Nissim: Der Mann, der Hitler stoppte. Dimitar Pešev und die Rettung der bulgarischen Juden. Ein zweiter Fall Schindler, Siedler Verlag, Berlin 2000, S. 187.
(6) Anna Tüne, Rolf Külz-Mackenzie (Hg.): „Vom Scheitern eines anberaumten Massenmordes – Bulgarien 1934–1944“, AJZ Druck und Verlag GmbH, Bielefeld 2020, S. 91f.
(7) Ebd., S. 92.
(8) Vgl. ebd., S. 93.
(9) Metropolit Stepan, zit. nach: Tüne/Külz-Mackenzie, a. a. O., S. 93f.
(10) Vgl. Tüne/Külz-Mackenzie, a. a. O., S. 94.
(11) Metropolit Stepan, zit. nach: Tüne/Külz-Mackenzie, a. a. O., S. 97.
(12) Tüne/Külz-Mackenzie, a. a. O., S. 95.
(13) Angel Wagenstein, zit. nach: Tüne/Külz-Mackenzie, a. a. O., S. 96.

Dies ist ein Beitrag aus der aktuellen Druckausgabe der GWR. Schnupperabos zum Kennenlernen gibt es hier.

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