"Kollektivität heißt, hier und jetzt ein Verhältnis zueinander herzustellen, in dem wir gemeinsam lernen, uns schulen, diskutieren, uns ausprobieren und verändern, unsere Bedürfnisse weiter entwickeln.[...] Wir müssen ausprobieren, experimentieren, nicht resignieren, sondern 'die Scheuklappen ablegen', um im Kontext des weltweiten Aufbegehrens handlungsfähig zu werden. Unser Rückhalt erlaubt es uns auf die Suche zu gehen." (wildcat no.76, 2006, http://www.wildcat-www.de/wildcat/76/w76_kollektiv.htm)
Was ist dran an Kollektiven? Wieso, weshalb und warum wollen wir mehr Kollektive gründen? Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch und gibt es ein Leben nach Uni und Stechuhr?
Wir gehen auf die Suche um Arbeits- und Finanzkollektive zu treffen, die von ihren Erfahrungen berichten. Wir wollen über Utopien sprechen und Menschen einladen die in diese verstrickt waren. Vorallem möchten wir ein Wochenende lang Raum schaffen um über die konkrete Gründung von mehr Kollektiven in Köln zu sprechen, Ideen zu tauschen, rumzuspinnen und vielleicht das ein oder andere zu beginnen; denn wann, wenn nicht zwischen dem 18.-20. Februar im AZ Köln?
Das vorläufige Programm
Freitag, 18. Februar 2010, ab 19.30 Uhr
- Kölner Kollektive stellen sich vor, mit dem SSK Salierring,
Baukollektiv (in Vorb.), Rheinisches JornalistInnenBüro (in Vorb.)
Samstag, 19. Februar 2010, ab 11 Uhr
- Die SSK früher/in den 80ern – Aktivistinnen erzählen
- Grenzenlos Gärten – neue kollektive Ideen in Kalk
- FrauenLesbenTransgenderKollektiv – Lilitza
- Geld in einen Topf! -Finanzkollektive
- Abends – Party
Sonntag, 20. Februar 2010, ab 12 Uhr
- Open Space
Mehr Infos
Das AZ befindet sich in der Wiersbergstrasse 44 in Köln Kalk. Am einfachsten zu erreichen über die U-Bahn Station Kalk Kapelle mit den Linien 1 und 9
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