Antimilitarismus

Protest gegen INF-Vertragskündigung

Aktionen in Frankfurt

| Wilfried Kerntke / Online-Redaktion

Straßentheater "Retten den INF-Vertrag" - Foto: Ican Germany, (CC BY-NC-SA 2.0), vi flickr.com

31 Jahre nach Abschluss des INF-Vertrags : Waches Bewusstsein, dass dieser Vertrag fundamental für den Frieden in Europa ist.

Der INF-Vertrag wurde Ende der 1980er Jahre von den USA und der damals noch existenten UdSSR geschlossen. Unterzeichner waren damals US-Präsident Reagan und der sowjetische Generalsekretär Gorbatschow. Das Vertragswerk regelte die Abrüstung nuklearer Kurz- und Mittelstreckenraketen und wurde nach jahrelangen Streitereien zuletzt beidseitig gekündigt.

Am 2. Februar fanden in Frankfurt/Main öffentlichkeitswirksame Aktionen vor dem US-Konsulat und dem russischen Konsulat statt. DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Verband der Kriegsdienstverweigerer) , vereint mit IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) und ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen), führten vor den Konsulaten in plakativem Straßentheater vor Augen, wie Trump und Putin sich einigen können und müssen, und welche unterstützende Rolle Merkel und Europa darin haben können.

Die Aktion, die gemeinsam mit den Aktionen in Berlin geplant wurde, fand viel Interesse in den Medien: Das Fernsehen (Hessenschau auf HR) berichtete, und die Montagsausgabe der Frankfurter Rundschau brachte eine dreiviertel Seite mit Bild.

Video der DFG-VK über die Aktion – Quelle: Youtube

Auf der Website des DFG-VK finden sich weitere Informationen und Bilder von den Aktionen.

Weitere Artikel zum Thema in der monatlich erscheinenden Druckausgabe der GWR. Schnupperabos gibt es hier.