Trotz des Protestes unzähliger Menschen aller Nationen hat sich die Regierung der USA dazu entschlossen, einen Präventivkrieg gegen den Irak zu führen. Ein Präventivkrieg, also eindeutig ein Angriffskrieg, ist illegal, da er nicht mit der Charta der Vereinigten Nationen zu vereinbaren ist.
Unter dem Deckmäntelchen der Friedenssicherung werden nun hunderttausende irakische Zivilisten sterben und ebenso viele Soldaten in den Tod geschickt. Kinder verlieren ihre Eltern, Brüder ihre Schwestern und ein ganzes Volk das, was es sich in harter Arbeit und trotz eines brutalen Wirtschaftsembargos aufgebaut hat. Die Regierung der USA behauptet, ihr Ziel sei die Entwaffnung Saddam Husseins. Doch wären die Männer und Frauen in Washington wirklich so friedliebende Menschen, so würden sie nicht den Tod unzähliger Unschuldiger und einen möglichen Flächenbrand in der Golfregion in Kauf nehmen. Die Wahrheit ist: Blut muss fließen, nur damit bald uneingeschränkt Öl fließen kann. Die Kriegstreiber im weißen Haus und Pentagon werden auf unglaubliche Weise von Öl- und Waffenkonzernen kontrolliert beziehungsweise gehören diesen direkt an.
Gegen diese Machenschaften sind wir, als einfache Bürger, im Grunde machtlos. Doch es gibt einen Weg, wie wir gegen diese scheinbar unveränderbaren Missstände ankämpfen können. Ganz ohne Gewalt können wir die Schuldigen von Unterdrückung und Massenmord dort treffen wo es ihnen wirklich weh tut: Am Geldbeutel!
Als Verbraucher hat jeder von uns ein gewisses Maß wirtschaftliche Macht, denn nichts interessiert einen Konzern mehr, als das Erwirtschaften und das Anhäufen von Gewinn. Wenn ein Konzern schlussendlich feststellen muss, dass sein Handeln seinen Gewinn negativ beeinflusst, wird er dieses ändern!
Leider können wir nicht alle Kriegsgewinner und Kriegsverbrecher gleichzeitig abstrafen. Wir sind gezwungen unsere Kräfte zu bündeln und uns auf einen Angriffspunkt zu konzentrieren. Das Ziel heisst deshalb ExxonMobil. ExxonMobil – beim Endverbraucher vor allem als Betreiber der ESSO-Tankstellen bekannt – ist nicht nur der weltgrößte Erdölkonzern, sondern auch das Unternehmen, das am meisten vom Irakkrieg profitieren wird. Die Ölfelder im Irak sind längst unter den westlichen Ölmultis aufgeteilt. Der große Gewinner: ExxonMobil!
Erst vor kurzem empfahl deshalb auch die Deutsche Bank, ExxonMobil-Aktien zu halten. Ausgangspunkt dafür ist eine brandaktuelle Studie der Bank, aus der hervorgeht, dass ExxonMobil an der Pole-Position im Wettrennen um irakisches Öl steht.
Deshalb rufen wir dazu auf: Bringt diejenigen, die das Umbringen von Menschen in Kauf nehmen, um ihren Gewinn! Kauft kein blutiges Öl und finanziert somit auch nicht das Morden am Golf!