Beitragdanni

Danni bleibt!

… und die Autoritäre Politik

 455 januar 2021 Eichhörnchen

„Der Wald stirbt weiter“, diese Überschrift ist häufig in Zeitungen zu finden. Als Grund für das Waldsterben gilt der Klimawandel. „Landesregierung startet Projekt ‘Unser Wald‘“, kündigt die schwarz-grüne hessische Landesregierung an. „Unser Wald – Wundertüte für Klima- und Umweltschutz“, schreibt die hessische CDU. Leser*innen könnten nun vermuten, die Politik habe es begriffen und versuche, die Klimakatastrophe auszubremsen. Weit gefehlt! Weiterlesen

Beitragblocknroll

Block’n’ Roll for climate justice!

Von der Schwierigkeit Klimaprotest inklusiv zu gestalten

 453 november 2020 Eichhörnchen

Im September 2020 fand im Rheinischen Braunkohlerevier die jüngste Massenaktion von Ende Gelände gegen die Kohleinfrastruktur und für Klimagerechtigkeit statt. Die Aktionstage verliefen    aufgrund der Corona-Pandemie dezentraler als in den vorigen Jahren. Aktions-Gruppen, Finger genannt, waren auf verschiedene Camps verteilt. Mit dabei der bunte Finger, der seinen Schwerpunkt auf inklusiven Protest legte. Der Finger … Weiterlesen

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Alle Dörfer, alle Wälder bleiben!

Neue Brennpunkte des Widerstandes gegen die schon begonnene Klimakatastrophe

 454 dezember 2020 Emilio Weinberg

Ich schreibe diesen Artikel als Mit-Akteur des vielfältigen Widerstands im Rheinischen Braunkohlerevier in „NRWE“ und damit schwerpunktmäßig über den neuen Brennpunkt in Lützerath und Umgebung. Der Hambacher Wald ist weiterhin umkämpft und nicht endgültig gerettet. Die Waldbesetzung im Hambi ist auch jetzt noch sehr notwendig und sollte nicht vergessen werden, denn RWE will mit der Zustimmung der Landesregierung bis auf 50 Meter an den Wald heranbaggern und den Restwald durch weiteren Kiesabbau in eine Insellage bringen. Das wäre das Todesurteil für den Hambi. Ich schreibe aus der Perspektive eines explizit anarchistischen und gewaltfreien Aktionskonzepts. Es wird versucht, dabei die notwendigen Analysen des Umfelds, der Säulen der Erhaltung der Herrschaft, der Verbündeten und Gegner*innen zu berücksichtigen. Weiterlesen

Beitragdatenwelt2

Schöne finstere Datenwelt

Die ökologischen Folgen der Digitalisierung

 451 september 2020 Joseph Steinbeiß

Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) ist dazu übergegangen, den Covid-19-Erreger in aktuellen Veröffentlichungen nur noch „das digitalisierende Virus“ zu nennen. Damit möchte die renommierte diskursanalytische Forschungseinrichtung natürlich kein Wasser auf die Mühlen von Rechtsextremen und Verschwörungsgläubigen gießen, die die Pandemie (u.a.) für eine Erfindung der Bill Gates Foundation halten. Sie möchte nur auf eine simple Tatsache hinweisen: Die Covid-19-Pandemie hat der Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens einen enormen Schub verpasst. Weiterlesen

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Extinction Rebellion – Klimaretter oder irre Sekte?

 446/447 februar/märz 2020 Nicolai Hagedorn

Zum Thema Extinction Rebellion (XR, Rebellion gegen das Aussterben) gibt es eine intensive Diskussion auch im Herausgeber*innenkreis der Graswurzelrevolution. Wir wollen in dieser und den nächsten Ausgaben diese Kontroverse auch in die GWR tragen. Den Auftakt machen wir in dieser Ausgabe mit zwei kontroversen Beiträgen von XR-Aktivist Tino Pfaff (Extinction Rebellion - international, sozialpolitisch und schwer definierbar) und dem hier vorliegenden von Nicolai Hagedorn (GWR-Onlineredaktion). Weiterlesen

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Extinction Rebellion – International, sozialpolitisch und schwer definierbar

Eine Interpretation und Darstellung aus der Sicht eines Rebellen

 446/447 februar/märz 2020 Tino Pfaff

Zum Thema Extinction Rebellion (XR, Rebellion gegen das Aussterben) gibt es eine intensive Diskussion auch im Herausgeber*innenkreis der Graswurzelrevolution. Wir wollen in dieser und den nächsten Ausgaben diese Kontroverse auch in die GWR tragen. Den Auftakt machen wir in dieser Ausgabe mit zwei kontroversen Beiträgen von XR-Aktivist Tino Pfaff, der hier vorliegt, und Nicolai Hagedorn (GWR-Onlineredaktion, Ums Verrecken). (GWR-Red.) Weiterlesen

Beitragutopieii

Dezentrale Utopien und globale Herausforderungen

Transformation und Planspiele

 444 dezember 2019 Katharina Tidesh

Die Graswurzelrevolution Nr. 441 vom September und die GWR 442 vom Oktober 2019 enthielten Beiträge zum Thema Klima, die angesichts des drohenden Klimaumbruchs und der ungenügenden Aktivität der Regierenden zu Systemwandel und (Graswurzel-)Revolution aufriefen. Etwa zehn Jahre bleiben uns laut den Schätzungen von Wissenschaftler_innen (1) für Gegenmaßnahmen, um gravierende irreversible Schäden zu vermeiden. Nicht viel Zeit, um uns darüber zu freuen, dass „wir“ schon „immer Recht“ hatten, dass der Klimawandel kapitalismusgemacht sei. Umgekehrt kann Zeitdruck für autoritäre Kräfte eine Möglichkeit sein, Entscheidungen, die Eliten oder Nationen bevorteilen, schnell durchzupeitschen. Weiterlesen